Die britischen Black / Death Metaller HECATE ENTHRONED haben mit "Revelations In Autumn Flame" einen neuen Song inklusive Video veröffentlicht.

Die um den ICED EARTH-Gitarristen Jake Dreyer versammelten U.S. Metaller WITHERFALL haben mit "Vintage" eine neue EP angekündigt.

Die New Yorker Hardcore-Veteranen SICK OF IT ALL haben mit "The Snake [Break Free]" einen brandneuen Song nebst passendem Lyric-Video ins Netz gestellt.

Die aus Los Angeles stammenden Blues Rocker RIVAL SONS haben mit "Look Away" einen weiteren neuen Song von ihrem nächsten Album ins Netz gestellt.

Die floridianischen Death Metal-Urgesteine CANNIBAL CORPSE haben den HATE ETERNAL-Gitarristen und Produzenten Eric Rutan als Tour-Gitarristen verpflichtet.

Die schwedischen Dark Metaller EVERGREY haben mit "Currents" einen brandneuen Song von ihrem nächsten Album ins Netz gestellt.

HomeReviewElvenstorm – The Conjuring
Das Artwork von The Conjuring

Elvenstorm – The Conjuring

Das Artwork von The Conjuring

Wertung
5/7 Punkten


Info
VÖ: 13.07.2018
Label: Massacre Records
Spielzeit: 48:16


Line-Up
Laura Lombard F. – Vocals
Michaël Hellström – Guitar
Benoit Lecuona – Bass
Antoine Bussière – Drums


Tracklist
The Conjuring
Bloodlust
Ritual Of Summoning
Into The Night
Devil Within’
Chaos From Beyond
Stellar Descension
Evil’s Dawn
Cross Of Damnation
Dawn Of Destruction

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Manchmal kommt es eben anders, als man denkt. Nachdem ich zum ersten Mal in den Song „Fallen One“ aus dem 2014er Album „Blood Leads to Glory“ der Heavy Metal-Formation ELVENSTORM rein gehört hatte, verortete ich die Band zunächst in den Bereich Power Metal mit leichter Folk-Schlagseite. Das mag eventuell auch an der gedanklichen Verknüpfung mit den Kollegen ELVENKING gelegen haben. Die Franzosen beackern aber eigentlich einen völlig anderen Sektor, was das neue Album „The Conjuring“ doch recht deutlich herausstreicht.

 

 

„ELVENSTORM bringen mit „The Conjuring“ eine solide produzierte Platte heraus, die über weite Strecken eine tolle Stimmung erzeugt.“

 

Die neue Platte wird mit einem kurzen Intro begonnen, in welchem ominöse Sprachfetzen zu hören sind. Ich habe grundsätzlich nichts gegen Intros, sofern sie zur Einstimmung auf das Album beitragen, was hier aber aus meiner Sicht nicht wirklich der Fall ist. „Bloodlust“ macht dann klar, dass ELVENSTORMs Spezialität recht klassischer Heavy/Power Metal mit hohem Speedanteil ist. Die Nummer ist gut gespielt, geht nach vorne und hat einen schönen, einprägsamen Refrain. Richtig interessant wird es aber mit „Ritual of Summoning“. Das Stück beginnt nach einer kurzen Einleitung mit richtig geil groovendem Old-School Riffing. Das hat diesen 80er Vibe und unterstreicht die musikalische Ausrichtung der Band, die sich zum großen Teil von Bands wie RUNNING WILD und HELLOWEEN beeinflusst sieht.  Richtig gut und für mich das Highlight des Albums! Im Anschluss fährt der ELVENSTORM-Hochgeschwindigkeitszug über weite Strecken des Albums mit Vollspeed weiter. Sängerin Laura Lombard F. schafft es auch über die meiste Zeit, mit dem hohen Tempo Schritt zu halten. Ihrer Stimme fehlt vielleicht ein wenig die Power, sie punktet aber dafür mit einer schönen Klarheit, die sich den treibenden Riffs entgegensetzt, was so wirklich gut zum Klangbild passt. Die Stücke bleiben vom Grundkonzept dabei eigentlich gleich. Man arbeitet zwar hin und wieder auch mit Keyboards und typischen Chören, allerdings treten diese Elemente sehr stark in den Hintergrund. Das Ganze hört sich über weite Strecken auch gut an, aber nicht alle der folgenden Stücke „sitzen“ wirklich wie die ersten Songs. Dabei kann man den  Franzosen fehlende Abwechslung aber nicht unterstellen. So gibt es mit „Stellar Descension“ ein langsames Instrumental-Stück, welches sicherlich Geschmackssache ist, wohingegen „Cross of Damnation“ mit epischen Melodien zu punkten weiß.

 

Fans von klassischem Heavy Metal der alten Schule aufgepasst: ELVENSTORM bringen mit „The Conjuring“ eine solide produzierte Platte heraus, die über weite Strecken eine tolle Stimmung erzeugt. Einzig die Tatsache, dass recht wenige Stücke wirklich hervorstechen, trübt ein wenig den Gesamteindruck.

Jochen Zielbauer / 15.07.2018

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