[vc_row][vc_column width="3/4"][vc_column_text] 20.03.2019   Nachdem sie letztes Jahr ihr Album "The Outer Ones" veröffentlicht haben, sind REVOCATION weltweit auf Tour gegangen. Während ihrer Rundreise durch Europa mit ihren Labelmates von RIVERS OF NIHIL, hat die Band einen Videclip zum Albumtrack "Vanitas" abgedreht, der Clip wurde von RIVERS OF

Die britischen Heavy Metal-Urgesteine DIAMOND HEAD haben mit "The Coffin Train" ein neues Album für den 24. Mai 2019 angekündigt.

Die britische Metalcore-Band THE RAVEN AGE hat ein Video zu ihrem Song "The Day The World Stood Stil" ins Netz gestellt.

Der schwedische Gitarrenguru YNGWIE MALMSTEEN hat einen Trailer veröffentlicht, in dem er über sein neues Album "Blue Lightning" spricht.

Die kalifornische Metalcore-Truppe OF MICE AND MEN hat mit "How To Survive" eine brandneue Single inklusive Video veröffentlicht.

Die britischen Hard Rocker THE TREATMENT haben ein Video zu "Hang Them High" von ihrem kommenden Album "Bite Back" ins Netz gestellt.

HomeReviewEvil Invaders – Feed Me Violence
Das Artwork von Feed Me Violence

Evil Invaders – Feed Me Violence

Das Artwork von Feed Me Violence

Wertung:
6.0/7

Info:
VÖ: 29. September 2017
Label: Napalm Records
Spielzeit: 00:35:12

Line-Up:
Joe – Vocals, Guitar
Max – Guitar
Joeri – Bass
Senne Jacobs – Drums

Tracklist:
Mental Penitentiary
As Life Slowly Fades
Suspended Reanimation
Broken Dreams In Isolation
Feed Me Violence
Oblivion
Shades Of Solitude
Anger Within
Among The Depths Of Sanity

Amazon

Seit sie vor gerade einmal vier Jahren mit ihrer ersten EP in der Szene einschlugen, konnten sich die belgischen Speed Metaller EVIL INVADERS über einen steten Aufwärtstrend freuen: Schon ihr erstes Album wurde über den österreichischen Label-Giganten Napalm Records veröffentlicht und in Kürze wird sich die Truppe aus Limburg zusammen mit den schwedischen Heavy Metal-Titanen GRAND MAGUS auf Tour begeben. Damit es da auch neue Songs zu hören gibt, präsentiert die Mannschaft vorher noch ihr neues Album „Feed Me Violence“.

 

„Voll auf den Punkt“

 

Zusammen mit dem reichlich krätzigen Artwork ist „Feed Me Violence“ eigentlich ein viel zu bösartiger Titel für das neue EVIL INVADERS-Album. Zweieinhalb Jahre nach ihrer ersten ausgewachsenen Platte klingen die Belgier hörbar gereift und auch eine ganze Ecke aufgeräumter als noch in ihrer Anfangsphase. Sicher, die Eckdaten ihres Sounds sind nach wie vor die gleichen: Frontmann Joe klingt noch immer stark nach dem verstorbenen EXODUS-Frontmann Paul Baloff und auch setzt die Truppe hier wieder auf edles Hochgeschwindigkeits-Riffing nebst technisch vollendeter Leadgitarrenarbeit. Allerdings klingt der Sänger auf „Feed Me Violence“ lange nicht mehr so ungestüm wie auf „Pulses Of Pleasure“ und scheint sich so etwas wie Gesangstechnik angeeignet zu haben, was für deutlich temperiertere Gesangslinien sorgt – steht ihm gut. Überhaupt haben EVIL INVADERS auf ihrem neuen Album in jeder Hinsicht gewaltige Fortschritte gemacht und legen beim Songwriting mehr Routine und Selbstsicherheit an den Tag. Damit rangiert die Formation mit Songs wie „Mental Penitentiary“ oder „As Life Slowly Fades“ irgendwo zwischen Thrash- und Heavy Metal, wobei auffällt, dass die Truppe den räudigen Speed Metal-Anteil nach dem Rezept von RAZOR deutlich zurückgefahren hat. Und weil EVIL INVADERS inzwischen eben hörbar mehr Vertrauen in ihre Fähigkeiten gewonnen haben, trauen sie sich auf „Feed Me Violence“ auch mehr und so gibt es etwa mit „Broken Dreams In Isolation“ erhabene Stadion-Momente. Obendrein haben die Jungens bereits in der Vergangenheit ein feines Gespür für die Gratwanderung zwischen Aggression und Melodie bewiesen – Pfunde, mit denen die Belgier hier noch weitaus mehr buttern. So gibt es etwa im Intro zum starken „Oblivion“ einen Gänsehaut erzeugenden Instrumentalteil und auch das atmosphärische Zwischenstück „Shades Of Solitude“ zeigt, wozu EVIL INVADERS inzwischen imstande sind. Somit haben die Herren ihren Sound auf Album Nummer zwei erfolgreich diversifiziert, weshalb allenfalls der rüde Titeltrack auch auf einem der vorherigen Outputs hätte stehen können. Höhepunkt von „Feed Me Violence“ ist deshalb sicherlich der Abschlusstrack „Among The Depths Of Sanity“ , in dem sämtliche der im Vorangegangenen genannten Merkmale dieses Albums zur Vollendung vorhanden sind. Abschließend sei noch bemerkt, dass EVIL INVADERS ihr Schaffen auch auf diesem Album wieder mit extrem viel Spielfreude präsentieren und damit jeden Hörer ab dem ersten Tob mitnehmen. Stark!

 

Sicherlich werden EVIL INVADERS mit einem Album wie „Feed Me Violence“ vielerorts als Old School-Band eingestuft werden, es ist jedoch mindestens genauso akkurat, den Sound der Belgier als zeitlos zu bezeichnen. Auf ihrem zweiten Album spielen die Burschen aus Limburg dezent thrashigen Heavy Metal mit gewaltigem Hitpotenzial und stellen obendrein in Sachen Songwriting eine enorme Steigerung gegenüber ihrem Debüt zur Schau. Dank herausragender musikalischer Fähigkeiten und einem Höchstmaß an jugendlicher Spielfreude treffen EVIL INVADERS mit „Feed Me Violence“ voll auf den Punkt.

 Thomas Meyns / 11.10.2017

Facebook Kommentare
Share With: