Die New Yorker Hardcore-Veteranen MADBALL haben einen Trailer zu ihrem kommenden Album „For The Cause“ ins Netz gestellt. Die Platte wird am 15. Juni über das Donzdorfer Label Nuclear Blast in den Handel kommen.

Die einstigen NWOBHM-Helden PRAYING MANTIS haben ein Video zu ihrem Song „Keep It Alive“ veröffentlicht. Die Nummer fungiert als Opener zum neuen Album der Band, das den Titel „Gravity“ tragen und am 11. Mai über Frontiers Music erscheinen wird.

Die schwedischen Glam Metaller CRASHDIET haben einen Videoclip zu ihrem Song „We Are The Legion“ veröffentlicht. Bei der Nummer handelt es sich um die erste Aufnahme der Band mit ihrem neuen Sänger London Keyes, der für ihren bisherigen Frontmann Simon Cruz übernommen hat.

Neulich saß ich während eines Festivals, auf dem auch AURA NOIR spielten, mit ein paar Leuten im Backstage-Raum, als die Tür aufging und Aggressor - auf Krücken! - in abnormer Geschwindigkeit durch den Raum stakste.

FIVE FINGER DEATH PUNCH haben den neuen Song "Sham Pain" vom kommenden Album "And Justice For None", veröffentlicht. Das siebte Album der Band erscheint a. 18. Mai. Der Song ist der zweite von drei Singles, die im Vorfeld veröffentlicht werden. Die erste, "Fake", erschien am

Die kalifornischen Hard Rock-Veteranen AUTOGRAPH haben ein Video zu ihrem Song „Every Generation“ veröffentlicht. Die Nummer kommt von ihrem nach wie vor aktuellen Comeback-Album „Get Off Your Ass“, das im vergangenen Oktober über die EMP Label Group erschienen ist.

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F.K.Ü. – 4: Rise Of The Moshmongers

F.K.Ü. - 4: Rise Of The Moshmongers

 

 

 

 

 

Wertung:

5.0/7

Info:

VÖ: 26. April 2013

Label: Napalm Records

Spielzeit: 00:42:31

Line-Up:

Larry Lethal – Vocals
Pete Stooaahl – Guitar
Pat Splat – Bass
Dr. Ted Killer Miller – Bass

Tracklist:

01. Moshocalypse Now
02. Rise Of The Mosh Mongers
03. Black Hole Hell
04. Cannibal Detox
05. The Überslasher Pt. 1
06. Scream Bloody Mosher
07. Esox Lucius
08. The Überslasher Pt. 2
09. At the Mountains of Madness
10. A Nightmare Made Thrash
11. 112 Ocean Avenue
12. The Überslasher Pt. 3
13. Marz Attacks
14. Terror Train
15. The Überslasher Pt. 4
16. They Feed In The Dark
17. Anthem Of The Moshoholics

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„Aufstand der Mosh-Mongos“

Die F.K.Ü. steht bekanntermaßen für „Freddy Krueger’s Underwear“. Seit 1997 [wieder] aktiv hat die Truppe immerhin schon drei Alben auf dem Kerbholz und ist in der Szene alles andere als unbekannt. Mit „4: Rise Of The Mosh Mongers“ veröffentlichen die Jungs aus dem schönen Uppsala dieser Tage ihr viertes Album, diesmal über das österreichische Label Napalm Records.

Das ist doch mal ein Einstieg: Das stimmige Intro „Moshocalypse Now“ ruft sofort Erinnerungen an kultige Zombie-Filme wie „Dawn Of The Dead“ wach und sorgt dank gelungener Kombinationen aus Effekten und Soundtrack überhaupt für gestandene Kinoatmosphäre. Ansonsten wird recht schnell deutlich, dass sich F.K.Ü. sich sowohl was die Wahl ihrer Themen angeht als auch musikalisch im Fahrwasser solcher Bands wie GAMA BOMB befinden, sprich Geschichten über Zombies, Außerirdische und anderes albtraumhaftes Gesocks verpackt in Thrash Metal. Allerdings gehen die Schweden weitaus weniger komplex und dafür gerade im Hinblick auf ihre Refrains deutlich eingängiger zuwerke als ihre irischen Kollegen und verzichten gänzlich auf Gitarrensoli. Das bringt sie dank punkiger Prägnanz auch irgendwie in die Nähe von MUNICIPAL WASTE, allerdings tritt die Truppe dafür dann doch etwas zu zahm auf. Wo F.K.Ü. allerdings wirklich punkten können, ist der Gesang, denn Frontmann Larry Lethal erinnert nicht selten äußerst positiv an den ehemaligen ARTILLERY-Fronter Flemming Rönsdorf und hat ein paar wirklich hundsgemeine Screams drauf. Und hat man sich erstmal an die puristische Herangehensweise der schwedischen Rabauken gewöhnt, wird deutlich, dass die Truppe mit Numemrn wie „Scream Bloody Monster“, „At The Mountains Of Madness“ oder auch „112 Ocean Avenue“ auf ihrer neuen Platte ein paar echt Headbang-verdächtige Songs mit nachgerade infektiösem Groove untergebracht haben, die gerade im Live-Betrieb richtig Spaß machen dürften. Zwar wirkt die in die Teile 1-4 zerhackte Kurzgeschichte „The Überslasher“ insbesondere aufgrund der etwas willkürlich erscheinenden Trennung der einzelnen Bestandteile etwas befremdlich, aber dafür sorgen ausgerechnet auf einem punkigen Album wie diesem die oftmals den einzelnen Songs voran gestellten Intros und Zwischenstücke für dichtere Atmosphäre als auf so manchem groß angelegten Konzeptalbum geboten wird. Bei der Produktion hätten F.K.Ü. allerdings ruhig etwas mutiger sein dürfen, denn „Rise Of The Mosh Mongers“ klingt gemessen am harschen Inhalt doch ein bisschen weich und insbesondere die Gitarren klingen zwar ausgewogen, sägen aber ein bisschen zu wenig.

Mit MUNICIPAL WASTE können es F.K.Ü. auch mit Album Nummer vier nicht so ganz aufnehmen, aber dennoch bietet die Truppe mit „Rise Of The Mosh Mongers“ schön ungezwungenen Thrash Metal mit dezenten Punk-Anleihen. Wer mit DR. LIVING DEAD! und ähnlichen Bands etwas anfangen kann, wird sich sicher auch bei den schwedischen Horrorfilm-Thrashern schnell zuhause fühlen.

Thomas Meyns / 21.04.2013

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