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Die schwedischen Metaller SOILWORK haben einen neuen Trailer zu ihrem kommenden Album "Verkligheten" ins Netz gestellt.

HomeReviewHalcyon Way – Bloody But Unbowed
Das Cover von Bloody But Unbowed

Halcyon Way – Bloody But Unbowed

Das Cover von Bloody But Unbowed

Wertung
5/7 Punkten


Info
VÖ: 03.08.2018
Label: Agonia Records
Spielzeit: 00:53:32


Line-Up
Steve Braun – vocals
Jon Bodan – lead guitars, backing vocals, programming
Max Eve – rhythm guitars
Skyler Moore – bass, backing vocals
Aaron Baumoel – drums


Tracklist
Devolutionize
Bloody But Unbowed
Blame
Slaves To Silicon
Superpredator
Primal Scream
Ten Thousand Ways
The Church Of Me
Cast Another Stone
Crowned In Violence
Burning The Summit
Desolate

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Wenn man sich bei HALCYON WAY über eins nicht beschweren kann, dann ist es fehlende Abwechslung. Ihr Album „Bloody But Unbowed“ ist eine bunte Platte aus Thrash und epischem Power Metal, auf der annähernd jeder Metalfan etwas findet.

 

 

„Eine bunte Platte aus Thrash und epischem Power Metal“

 

Immerhin vier Jahre sind seit dem letzten Album der Mannen aus Georgia ins Land gezogen. Am Konzept und der Spielfreude hat das (zum Glück) gar nichts geändert. Geradezu vergnügt pfeifen die Fünf auf Genres und balancieren irgendwo zwischen Power Metal, Progressive Metal und Thrash. Ist aber auch egal, wenn dabei Schmuckstücke herauskommen wie der Titelsong, „Blame“ (mit DISTURBED-Anspielung) oder „Burning The Summit“. Hier verschmelzen druckvolle Riffs, variables Schlagzeug und hymnischer Gesang zu einer Einheit, die durch die ständig eingestreuten Growls noch an Druck gewinnt. Flott und knackig können HALCYON WAY auch, wie „Primal Scream“ und „Slaves To Silicon“ beweisen. Ein Schelm, wer hier immer wieder an QUEENSRŸCHE oder in härteren Momenten an LAMB OF GOD denken muss.

Zwischendurch zündet der eine oder andere Song aber auch nicht: Der Refrain von „Ten Thousand Ways“ zum Beispiel wirkt etwas matt und in „Crowned In Violence“ passen die Einzelteile einfach nicht gut zusammen. Das tut dem Album aber nicht weh. Wer beim ersten Durchgang nichts findet, was ihm gefällt, sollte auf jeden Fall eine zweite Runde drehen.

 

Auf „Bloody But Unbowed“ beweisen HALCYON WAY erneut, dass Genregrenzen oft nur im Kopf existieren. Sie haben unzählige hymnische Hooklines im Köcher, zeigen aber auch immer Kante und liefern ein hoch abwechslungsreiches Album ab.

Felix Peretzke / 21.07.2018

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