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Interviewpartner: Aaron Stechauner, Miles Dimitri Baker

Manchmal öffnet sich ein Wurm- oder sonstiges Loch und es fällt etwas heraus, das man schon lange verloren glaubte. Eine vermisste Socke, das letzte Stück Toffifee um das man sich vor Wochen auf der Couch geprügelt hat, ein verlorener Handschuh [wohl dem, der nicht wie einst Ringelnatz den übrigen ins Feuer geworfen hat!] und auch mal ein fast fertiges Interview mit RINGS OF SATURN. Genug Zeit verloren. Viel Spaß mit Aaron Stechauners und Miles Dimitri Bakers Ausführungen zu „Ultu Ulla“!






Hi Leute, Grüße aus Deutschland und willkommen zu diesem Interview! Ich hoffe bei euch läuft alles gut. Lasst uns gleich anfangen!
Ihr seid momentan auf Tour – wie läuft die bisher? Spielt ihr neues Material? Falls ja, welche Songs und wie kommen sie an? Zeichnen sich neue Hits ab?


Aaron: Wir sind gerade vor ein paar Wochen von einer Tour nach Hause gekommen. Lief großartig! Wir haben ein paar neue Songs gespielt - „Margidda“, „Parallel Shift“ und „Inadequate“. Sie kamen alle außergewöhnlich gut an, wir freuen uns sehr über die Rezeption des neuen Albums. „Margidda“ war definitiv ein Hit.

Miles: Die neuen Songs die wir spielen sind „Margidda“, „Parallel Shift“ und „Inadequate“. Ich finde, sie kommen live wirklich gut an! Am meisten scheinen die Leute „Margidda“ und „Inadequate“ zu mögen.



Wo wir gerade bei Favoriten sind: Welches sind eure Lieblingssongs und warum?

Aaron: Meiner ist auf jeden Fall „Margidda“. Der hat einfach einen coolen Flow, fast wie einer dieser „Achterbahnfahrt-Songs“, aber mit mehr Struktur. Er hat mit den besten Groove drin, den RINGS OF SATURN je gehabt haben, Killersolos, wirklich fiese Heavyness und einige Parts mit Sachen, die wir noch nie vorher gemacht haben. Es fließen so viele verschiedene Ideen hindurch, aber trotzdem funktioniert alles.

Miles: Von den drei Songs die wir live spielen ist „Margidda“ mein Favorit. Er hat einfach viel Charakter.



Nicht zu vergessen: Glückwunsch zu eurem neuen Album „Ultu Ulla“! Es ist jetzt schon eine Weile draußen – wie war das Feedback bislang?

Aaron: Es war bislang super! Wir haben die meisten unserer eingefleischten Fans glücklich gemacht und noch ein paar neue gewonnen, die mit dem älteren Material nicht so wirklich etwas anfangen konnten. Auf diese Balance kam es uns wirklich an, und ich glaube, wir haben es hinbekommen!

Miles: Danke, das Feedback war wunderbar. Den Leuten scheint die neue Richtung wirklich zu gefallen, in die wir die Band gesteuert haben.



Was war eure Absicht als ihr angefangen habt, das neue Album zu schreiben? So wie ich es sehe scheint ihr mehr Wert auf Songwriting und Abwechslung gelegt zu haben – und auf Humor. Nicht unbedingt den albernen Humor von „lustigem“ Metal, eher Zappa-mäßig. Könnt ihr damit etwas anfangen? Was ist euch in eurer Musik wichtig?

Aaron: Die Antwort darauf ist teilweise schon in der vorherigen Antwort – unser großes Ziel war, ein Album zu schreiben, das wir alle mochten, das all unsere bisherigen Fans mögen würden und das viele Nicht-Fans von RINGS OF SATURN mögen würden. Wenn es um Songwriting und Abwechslung geht, gebe ich dir vollkommen recht. Das Album ist sehr eklektisch, aber wir haben dafür gesorgt, dass alles nahtlos zusammenpasst. Zumindest haben wir das versucht, haha. Der Humor der sich durchs Album zieht ist gewissermaßen parallel zu unserem, oder zumindest zu dem von ein paar von uns. Ich finde es wichtig, dass wir uns nicht zu ernst nehmen. Der Schlüssel liegt darin zu wissen, wann der passende Zeitpunkt ist und wann nicht, und ich würde gerne sagen das wir das hingekriegt haben.

Miles: Ich wollte ein Album schreiben, das die klassischen RINGS OF SATURN-Elemente hatte, diese aber in einer wesentlich reiferen Umgebung. In der die abgedrehten Parts eher zum Schmuck dienen, anstatt den Blick auf den gesamten Song zu bestimmen. Meiner Meinung nach gibt es wesentlich mehr Abwechslung auf diesem Album, was wir definitiv von Anfang an vorhatten. Ich denke, ordentliche Melodien und Harmoniefolgen sind mir beim Schreiben am Wichtigsten. Ohne gute Melodie und Harmonieführung ist an einem Lied eigentlich nicht viel dran.




Schickes Artwork habt ihr da! Es wurde wieder von Mark Cooper gestaltet – habt ihr überhaupt jemals in Betracht gezogen, mit jemand anderem zu arbeiten, oder habt ihr den Traumpartner gefunden? Wie läuft eure Zusammenarbeit ab? Gebt ihr ihm Ideen oder Richtungen vor oder gebt ihr ihm einfach einen Rohmix oder ein Textblatt und sagt: ‚Mal mal, wie das klingt!‘?

Aaron: Wir arbeiten gelegtlich mit anderen Leuten, aber er ist definitiv der Mann, der genau Bescheid weiß, was dazugehört. Im Allgemeinen geben wir ihm die Ideen für die Grundlage dessen, was wir vorhaben. Anschließend wird aus dem kreativen Prozess ein Zusammenarbeiten von Vorstellungen. Im Großen und Ganzen übernimmt Mark aber das Ruder und weiß, wohin die Reise gehen muss!



Ihr habt eure Plattenfirma gewechselt und seid von Unique Leader Records zu Nuclear Blast gegangen. Ein Schritt nach oben, das ist wohl klar. Was hat dazu geführt, dass ihr Unique Leader verlassen habt und wie ist es zu dem Vertrag mit Nuclear Blast gekommen? Und, ganz allgemein: Wie schätzt ihr die Perspektiven von extremen Metalbands wie RINGS OF SATURN ein? Wo seht ihr euch beispielsweise in zehn Jahren?


Miles: Yeah! Es ist definitiv ein Schritt nach oben. Nuclear Blast sind großartig und ich freue mich, mit ihnen zusammenzuarbeiten. Ich bin mir ehrlich gesagt nicht sicher, wo ich mich in zehn Jahren sehe. Ich werden auf jeden Fall Musik machen, aber in welcher Form weiß ich nicht ganz genau.

Aaron: Wir sind aus dem Label einfach herausgewachsen. Für das, was aus der Band geworden ist, und wichtiger, was aus ihr zu werden im Begriff ist, brauchten wir jemanden, der uns mehr bieten konnte als es für Unique Leader möglich war. Was extreme Metalbands angeht – ich glaube, wir sind alle gespannt darauf, das herauszufinden. Zum jetzigen Zeitpunkt könnte ich mir nicht vorstellen, dass eine Band wie RINGS OF SATURN zu etwas so Riesigem wie beispielsweise MESHUGGAH wird. Aber bei der zunehmenden Bekanntheit und Beliebtheit von extremer Musik und moderner Kultur, wer weiß? Ich bin mir sicher, wenn du damals in den 80ern einen totalen Metalfan MESHUGGAH vorgespielt hättest und ihm gesagt hättest, wie groß die einmal werden würden, hätte er dir nicht geglaubt. Musik wird einfach härter und härter, und überwiegend scheint es die Leute nicht zu stören.

Das hat nicht direkt mit Musik zu tun, aber das scheint mir trotzdem eine gute Frage zu sein: Was meint ihr, gibt es wirklich Leben dort draußen, womöglich sogar intelligentes Leben? Was haltet ihr davon, Kontakt aufnehmen zu wollen? Kürzlich habe ich etwas über den Gründer von METI gelesen, Doug Vakoch, der Informationen zu unserer Anwesenheit an etwaige außerirdische Lebensformen senden möchte, statt nur zu „lauschen“, wie es SETI tut. Was meint ihr?

Aaron: Das ist etwas, wo ich mehr oder weniger agnostisch bin. Ich glaube ganz bestimmt, dass anderes Leben dort draußen möglich ist, zumal so viele wissenschaftlichen Daten und Theorien nach die Wahrscheinlichkeit dafür sehr hoch ist.

Miles: Absolut. Ich finde es ist unsinnig zu denken, dass dort nichts existiert. Ich denke dass der Zeitpunkt kommen kann, wenn es bekannt und allgemein akzeptiert wird, dass es andere Lebensformen gibt. Es wird interessant sein zu sehen, wie die breite Bevölkerung das aufnimmt.



Versteht mich nicht falsch: Durch die Amerikas zu touren ist toll. Macht das, so viel ihr wollt und könnt. Nichtsdestotrotz: gibt es die Absicht oder gar konkrete Pläne, in näherer Zukunft mal nach Europa zu kommen?

Aaron: Ich will überall touren, Mann! In Europa war ich einmal und es war toll. Ich möchte wieder hin und auch an alle möglichen anderen Orte reisen, in Asien, Australien, Südamerika, wohin auch immer. Ich glaube aber, dass wir nächstes Jahr nach Europa kommen, also haltet die Augen offen!

Miles: Yeah, da sind definitiv Sachen in Planung für Europa. Ich würde dort liebend gern mehr touren. Es ist so ein schöner Teil der Welt und ich sehe dort so vieles, was ich hier in Amerika einfach nicht zu Gesicht kriege. Ich liebe es.


Alles klar, damit sind wir fast durch! Nur noch eine handvoll Bonusfragen, los geht’s!

Wenn RINGS OF SATURN ein Film wäre, was für ein Film wäre das?

Aaron: Eine romantische Komödie!

Miles: Wenn RINGS OF SATURN ein Film wäre, wäre es definitiv Drama/Komödie.



SLAYER oder PANTERA? Warum?

Aaron: DEPECHE MODE.

Miles: Ich mag PANTERA. Gefallen mir einfach besser, haha.



Wenn du wählen könntest, wärst du dann lieber ein Hund oder eine Katze? Warum?

Aaron: Tauren.

Miles: Katze. Katzen lungern herum und sind nicht so gekränkt, wenn sie eine zeitlang allein sind.


Das ist im Augenblick alles, vielen Dank für eure Zeit und Geduld! Die letzten Worte gehören euch:

Aaron: Bass Pro Shops, everybody! Besorgt euch eine Bass Pro Shops-Mütze und schickt mir Bilder oder markiert mich in Fotos von euch, wo ihr eine tragt!

Grim_Rieper

Autor: Lennart Riepenhusen [Grim_Rieper] | 06.12.2017 | 23:42 Uhr

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