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Interviewpartner: Alan Nemtheanga

Nachdem die irische Truppe PRIMORDIAL letztes Jahr die DVD „All Empires Fall“ veröffentlichte, steht nun mit „Redemption At The Puritan’s Hand“ das nächste Studioalbum – und somit der Nachfolger zu „To The Nameless Dead“ [2007] – an. Sänger Alan „Nemtheanga“ Averill meldet sich im Interview zu Wort.




Hi Alan! „Redemption At The Puritan’s Hand“ erscheint nächste Woche: Habt Ihr nach dem Erfolg von „To The Nameless Dead“ einen größeren Druck verspürt? War die Erwartungshaltung höher? Hat sich dies evtl. auf das Songwriting ausgewirkt?

Ich weiß nicht. Ich glaube eigentlich nicht; wir machen einfach das, was wir machen. Vielleicht gab es zum ersten Mal wirklich Erwartungen seitens der Leute, aber wir sind unsere eigenen größten Kritiker. Wenn wir also zufrieden damit sind, dann denke ich mal, dass es auch die Leute mögen werden. Das Songwriting ist dasselbe wie im Jahr 1991. Und zwar ganz genauso.


2010 war ein schwieriges Jahr für PRIMORDIAL, insbesondere was den versiebten Auftritt in Athen und die Situation mit Simon als Schlagzeuger anbelangt. Arbeitet Ihr live immer noch mit einem Session-Musiker zusammen?

Nein, wir haben letzten Sommer ein paar Konzerte zusammen gespielt. Simon ist jetzt wieder am Start. Das ist einfach das Leben, weißt Du? Es geht mal berauf, es geht mal bergab. Wir hatten eine schwierige Zeit und haben das Album nach hinten verschoben, einige Dinge zwischen uns geregelt, und aus diesem Grund klingt jetzt auch alles besser. Wenn man einen von uns rausstreicht, dann klingt das einfach nicht mehr gleich. So einfach ist das. PRIMORDIAL mussten schon immer kämpfen und Hindernisse überwinden, und das ändert sich auch nie.


Was verbindest Du mit dem Albumtitel „Redemption At The Puritan’s Hand“? Die Scheibe wurde als das „Todes“-Album angekündigt – warum? Gibt es eine Art Konzept?

In gewisser Weise. Ich tippe mal, dass ich in den letzten Jahren ein morbider Bastard geworden bin. :-) Ach, weißt Du, wenn man Texte für insgesamt neun Alben verfasst hat, braucht man einfach einen neuen Blickwinkel. Ich habe mir dann unsere Beziehung zum Tod, die Strukturen, die wir uns erschaffen, um einen Sinn darin zu erkennen, und auch wie wir den Tod fürchten, betrachtet. Offenbarung und Erlösung sowie Frieden mit dem inneren Biest in einem zu schließen… Und zu versagen. Oder alt zu werden. Simpel und klar.


Steht damit auch das Artwork in Verbindung, das recht minimalistisch und farblich eher ungewöhnlich ist? Was kannst Du uns dazu sagen?

Natürlich wäre das Typische gewesen, den Hintergrund schwarz einzufärben, aber die weiße Farbe funktioniert einfach viel besser und passt auch zu dem puritanischen Thema der Texte. Paul McCarroll, der mit uns zusammenarbeitet, versteht ganz genau, wie wir arbeiten, und dies erfolgt in enger Absprache. Eindrucksvoll und ikonisch.




Kommen wir mal auf „The Mouth Of Judas“, das mich ein wenig an „The Rime Of The Ancient Mariner“ von IRON MAIDEN erinnert. Was meinst Du dazu?

Findest Du? Das ist ein cooles Kompliment. Vermutlich haben die Texte diese Grundstimmung, auf dem Meer unterwegs zu sein. Irgendwo darin befindet sich der Geist des Ozeans, denke ich. Gute Anmerkung. Du bist nicht der Erste, der das Meer in diesem Song brodeln hört!


Wie sieht es mit „Bloodied Yet Unbound“, dem ersten Song des Albums, der vorgestellt wurde, aus? Beschreibt dieser die Situation der Band im letzten Jahr? Er klingt sehr nach Michael und erinnert an „Gallow’s Hymn“.

Wieder gut hingehört, es ist in der Tat sein Song. Sein Stil befindet sich in etwa zwischen Pauls und Ciarans. Paul geht ein bisschen einfacher, aber auch sehr melodisch bei den Akkorden vor, da er Bass spielt, und Ciaran befindet sich wiederum am anderen Ende. Michaels Riffs befinden sich grob gesagt in der Mitte davon, klingen aber auf alle Fälle eigenständig. „Bloodied Yet Unbounded“ ist mein „Fuck You“ an alle von meiner und ihrer Seite aus. Es besagt: Keine Reue, kein Bedauern für alles, was ich verbockt und was ich falsch gemacht habe, all die Lügen, den ganzen Mist. Ich stehe immer noch und singe immer noch und wage es immer noch, mich zu erheben und etwas anderes zu machen, etwas Originelles und Kompromissloses… um mich zu widersetzen!


Ihr wart wieder in den walisischen Foel Studios. Wart Ihr mit der bisherigen Arbeit so zufrieden, dass eine Alternative gar nicht erst in Erwägung gezogen wurde? Was kannst Du uns zu den Aufnahmen berichten? Die Produktion ist etwas harscher und wuchtiger, wenn ich mir den Bass-Sound betrachte.

Nun ja, Chris ist cool, und für uns ist es noch nahe genug dran, dass wir dorthin fahren bzw. die Fähre nehmen können. Wir können aufgrund von Familie und Arbeit nicht mehr so weit von daheim entfernt sein. Ich selbst hasse Aufnahmen mehr oder weniger; ich finde es langweilig und sich wiederholend. Ich arbeite in kurzen, präzisen Ausbrüchen von Energie und kann nicht herumsitzen und den ganzen Tag lang alles immer wiederholen. Insgesamt klingt alles etwas härter, und ich finde, dass es zwischen den einzelnen Instrumenten mehr Freiräume gibt. Und für mich ist der Gesang manchmal eher wie klassischer Rock.


Zusätzlich wird es eine Limited Edition des Albums inklusive einer DVD geben. Was wird diese enthalten?

Eine 20-minütige Dokumentation, wie wir zwei Songs proben und darüber sprechen, wie wir sie geschrieben haben. Das sieht cool aus. Mein Cousin Gareth Averill war dafür zuständig; er hat auch unsere DVD gemacht!


Bald werdet Ihr zusammen mit ALCEST und WHILE HEAVEN WEPT auf Tour gehen – eine interessante Mischung! Wie sieht es zudem mit zukünftigen Tourplänen aus?

Es gibt jede Menge Gespräche, aber noch nichts Konkretes. Ach, weißt Du, wir haben diese zwei Pagan-Tours gemacht, was cool war, aber wir wussten, dass wir den alten Fans, die deswegen enttäuscht waren, etwas anderes geben sollten, und zwar auch etwas Besonderes. Meiner Meinung nach ist das doch ein ziemlich spezielles Billing, oder?




Außerdem spielt Ihr am nächsten Wochenende zwei Release-Shows in Deutschland, nämlich in Essen und in München. Wieso Deutschland? Gibt es dort die treuesten PRIMORDIAL-Fans?

Unser Label und unser Booking-Agent haben darüber gesprochen, und beide sind in Deutschland, sodass wir sagten, okay, warum nicht, lasst uns das mal versuchen. Wir haben das Glück, überall sehr treue Fans zu haben. Hoffentlich werden wir sie im Laufe der nächsten Jahre alle erreichen können, wenn wir für die Scheibe auf Tour sind.


Wo wurden eigentlich die aktuellen Promo-Bilder aufgenommen? Simon schaut so finster drein, als würde er sich gerade den Hintern abfrieren… ;-)

Haha. Hey, wir schauen alle ziemlich grimmig aus, oder? Das gehört einfach dazu. Wir waren in den Bergen ganz in der Nähe von Dublin; das ist ein Ort, der Sally Gap heißt. Wir hatten viel Glück mit dem Licht, und oh ja, es war wirklich bitterkalt.


„Storm Before Calm“ wurde neulich wiederveröffentlicht. Bist Du nun damit zufrieden? Übrigens, was hältst Du davon, dass Euer altes Label Hammerheart Records wieder aktiv ist?

Ja, das Album sieht nun endlich so aus, wie es immer schon hätte sein sollen. Das war eine Sache, die ich bereut habe – die miserable Aufmachung des Albums. Endlich sehen sowohl „Storm Before Calm“ und „A Journey’s End“ richtig cool aus. Dass Hammerheart wieder am Start sind? Nun ja, sie stehen wieder ganz am Anfang, aber nun kauft einfach keiner mehr CDs. Schwierige Zeiten.


Auf welche Alben freust Du Dich 2011? Was kannst Du uns gerade empfehlen?

Hm… Ich weiß gerade gar nicht so genau, was alles ansteht, aber jetzt gerade höre ich mir die neue BLOOD CEREMONY an, die mir gut gefällt. Außerdem mag ich die neuen Veröffentlichungen von unter anderem THE RUINS OF BEVERAST, NECROS CHRISTOS, NEGATIVE PLANE, ASSAULTER, BURZUM, GRAVEYARD, THE GATES OF SLUMBER, PENTAGRAM und RAVEN BLACK NIGHT sehr gern.


Bonusfrage: Welcher Film müsste das sein, wenn man die Musik von PRIMORDIAL verfilmen würde? Fällt Dir ein spezieller Streifen ein? Vielleicht „The Wind That Shakes The Barley“?

Findest Du? Kann ich ehrlich nicht genau sagen. Hey, vielleicht könnte man ein oder zwei Songs von der letzten Scheibe nehmen und mit einem düsteren finnischen Road Movie verbinden, hm?


Dann danke ich Dir für das Interview und wünsche Euch alles Gute!

Wir sehen uns auf Tour. „No remorse, no regret. Stay strong“.



soulsatzero

Autor: Alexander Eitner [soulsatzero] | 16.04.2011 | 16:00 Uhr

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