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Reviews von Hidden Masters
CD Review: Hidden Masters - Of This And Other Worlds

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Band: Metalnews nach 'Hidden Masters' durchsuchen Hidden Masters
Interviewpartner: Alasdair C. Mitchell

Hi Alasdair und vielen Dank, dass du dieses Interview gibst. Und natürlich Gratulation zu eurem großartigen Album!

Es ist uns ein Vergnügen und wir freuen uns wahnsinnig darüber, dass wir solchen Anklang finden!




Für diejenigen, die euch noch nicht kennen: Stell euch kurz vor! Wie habt ihr zusammengefunden? Worum geht es bei den HIDDEN MASTERS? Eure Musik setzt sich aus vielen Einflüssen zusammen. Wo kommen sie her?

Die HIDDEN MASTERS kamen um die Jahrhundertwende im liebenswerten grünen Glasgow zustande. Sie sind ein Zusammenschluss dreier sehr unterschiedlicher Persönlichkeiten, von denen jede ihre eigenen Einflüsse und Ideen auf den Tisch bringt. Wie eine Art Wandteppich aus allem, was wir gesehen, gehört und gelesen haben, das einen individuellen Eindruck bei uns hinterlassen hat. Die Musik selbst ist ehrlich, aber unsere Art sie zu präsentieren birgt eine gewisse Form von Humor und Theatralik.Letztendlich sind wir eine Art exzentrische Melodic Rock'n'Roll-Band mit einer regen Vorstellungskraft und dem Auftrag zusammen nach eingängigen Melodien zu suchen.Einige unserer musikalischen Einflüsse können geschickterweise aufgelistet werden, indem wir folgende, mit "B" beginnende, Musiker nennen: Buddy Holly, The Byrds, Bubble Puppy und Black Sabbath.


Und euer Bandname? Wer sind die HIDDEN MASTERS?

Den HIDDEN MASTERS oder auch den "Secret Chiefs" wird nachgesagt, dass sie alte Meister der altertümlichen Weisheit sind, eine spirituelle Rangfolge alles überragender kosmischer Autoritäten, verantwortlich für die Funktion und die moralische Qualität des Kosmos, dazu berufen abwechselnd auf höheren Ebenen des Daseins zu existieren oder aber wiedergeboren zu werden. Verstanden?


Äh... klar! Wie fielen die ersten Reaktionen auf euer Debüt aus? Und wie fühlt ihr euch selbst damit?

Die Reaktionen auf "Of This & Other Worlds" waren bis jetzt in der Tat sehr positiv. Wir sind sehr zufrieden damit und haben sehr viel Kraft in etwas investiert, von dem wir hoffen, dass es wiederholt genießbar und ein lohnendes Hörerlebnis ist, statt eine bloße Reproduktion unseres Live-Sounds. Wir wollten unsere ganz eigene und in sich geschlossene akustische Umgebung schaffen, die klingt wie sonst nichts. Ein einzigartiges und farbenfrohes Königreich, in das wir euch, unsere Zuhörer, einladen.


Wie sieht eine typische HIDDEN MASTERS-Probe aus und wie schreibt ihr eure Songs?

Das Wort "typisch" passt äußerst selten in die Welt der HIDDEN MASTERS! Wenn wir an neuem Material arbeiten, kann es sein, dass wir uns mit Akustikgitarren zusammensetzen oder, dass ich mich ans Piano begebe und wir uns gegenseitig Ideen hin- und herschieben. Anschließend kann es sein, dass wir einfach alles nehmen und ins Studio gehen und das Material zu etwas vervollkommnen, bei dem wir alle einen Kick spüren, wenn wir es singen oder spielen. Oder aber wir improvisieren von Anfang an. Das hängt davon ab, was der Äther für Inspirationen abwirft. Es gibt keine Formel als solche.




Das Cover von "Of This & Other Worlds" sieht sehr altmodisch aus und im Hintergrund ist eine Standuhr zu sehen. Deine Erklärung dazu?

Das Cover zeigt uns als Mitglieder einer Geheimgesellschaft um die Jahrhundertwende oder als eine Art esoterischen Orden. Die Großvater-Uhr dient als Referenz zum Auftakt des Albums, "She Broke The Clock Of The Long Now". Genau wie bei der Musik selbst verfolgten wir mit dem Cover das Ziel, etwas "zeitloses" zu schaffen. Bitte entschuldige diesen Wortwitz.


Viele Bands entdecken heutzutage die Musik der 60er und 70er Jahre wieder. Wie erklärst du dir das?

Durch die ganze Geschichte hindurch, gab es Renaissancen großer Weiterentwicklungen und kreativer Phasen in der Kunst und der Kultur, und die Evolution der populären Musik in der Mitte des 20. Jahrhunderts, insbesondere in den 1960er und 1970er Jahren, war eine solche Ära. Große Kunst ist zeitlos und diese Pionierwerke werden so lange andauern und bewundert werden, bis wir sie reproduzieren und übertragen können. Wegen der Möglichkeiten, die das Internet mit sich bringt, bringen viele Hörer diese Musik nicht notwendigerweise in einen geradlinigen historischen Kontext. Für mich persönlich ist es jedes Mal etwas neues, wenn ich etwas höre, das ich bis dahin noch nicht gehört habe, ganz gleich wann es aufgenommen wurde.


Gibt es in Schottland eine lebendige Retro Rock-Szene?

Schottland, und insbesondere Glasgow, hatte immer eine sehr vorausschauende Musikszene, aber die Definition des Begriffes "Retro" ist subjektiv. Es gab zum Beispiel zahllose Künstler die jahrzehntelang die Post-Punk- und Indie-Sounds der 1980er ablieferten, die aber nie als solche wahrgenommen wurden. Es scheint häufig der Fall zu sein, dass die New Wave-Ära als immergrünes "Jahr Null" der Pop- und Rockmusik gesehen wird, zumindest in Großbritannien. Und Künstler, die irgendwelche Anzeichen von vorherigen Sounds unterbringen, werden oft abgewiesen. In jedem Fall nehmen wir das was wir tun nicht als "Retro" wahr, obgleich wir natürlich mehrheitlich Musik hören, die nicht aus der Gegenwart stammt. Wir haben nicht den Anspruch etwas Außenstehendes zu erschaffen. Wir sind erfinderische Musikliebende mit einer sehr breiten Leinwand und wir erschaffen etwas, dass exakt repräsentiert, was wir hören wollen. Wir scheinen bestimmte Farben zu benutzen, aber wir gehen sehr viel weiter, als das Auge schauen kann. Es gab eine Zeit, in der man uns am besten als "Art Rock" beschrieben hätte, gemeinsam mit Bands wie 10CC, Queen und Yes, aber dieser Ausdruck wurde schon vor langer Zeit neu definiert.




Das Leben eines Rockstars: Würdest du es Leben wollen? Wenn ja, warum?

Falls du jemals den Film "The Decline Of Western Civilisation Part II: The Metal Years" gesehen hast, wirst du dich an die Szene erinnern in der Paul Stanley auf einem Bett liegt, umrunded von einer Schar leicht bekleideter Mädchen, die ihn anhimmeln, und gefragt wird: "Paul, lebst du WIRKLICH so?" Darauf antwortete er (ein bisschen affektiert): "So oft wie ich kann." Genau das ist die alltägliche Realität der HIDDEN MASTERS und zwar in der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft. Lass dir von niemandem etwas anderes erzählen. Punkt.


Wie lauten eure Pläne für die Zukunft?

Wir hätten gerne, dass dieses Album unsere Arbeit einer größeren Hörerschaft zugänglich macht und wir sie hoffentlich auch höchstpersönlich damit erfreuen können, so wie es vor viel zu langer Zeit einmal der Fall war. Außerdem arbeiten wir in unseren Laboratorien noch an ein paar sehr reizenden Erfindungen, mit denen wir sie in nicht allzu ferner Zukunft überraschen und begeistern möchten.


"Höchstpersönlich" ist ein gutes Stichwort. Gibt es schon Tourpläne, besonders für Deutschland?

Alles was ich an dieser kritischen Stelle zu unseren Fans sagen kann ist: bleibt am Ball!


Vielen Dank für dieses Interview, Alasdair!

Timon Menge [Timon]

Autor: Timon Menge [Timon] | 31.07.2013 | 09:25 Uhr

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