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Interviewpartner: Alex Webster

Gut drei Jahre nach „Evisceration Plague“ haben die US-amerikanischen Death-Metal-Veteranen CANNIBAL CORPSE mit dem schlicht betitelten „Torture“ eine neue Schlachtplatte im Gepäck, die es wieder richtig in sich hat und die Band von ihrer Schokoladenseite zeigt. Bassist Alex Webster meldet sich im Metalnews-Interview mit CANNIBAL CORPSE zu Wort.




Hi Alex, wie läuft's? Was kannst Du uns zur Entstehung von „Torture“ berichten? Habt Ihr als gesamte Band daran geschrieben? George hat erneut keine Texte beigesteuert, oder? ;-)

Alles ist gut, wir sind gerade auf der Full Of Hate Tour unterwegs! Der Schreibprozess hat im Laufe des letzten Jahres stattgefunden, als wir zwischen den Touren daheim waren. Ich habe Texte sowie Musik für fünf Songs geschrieben, Rob ist für drei Lieder und zwei Texte verantwortlich, Pat steuerte die Musik für fünf Songs bei, und Paul hat für fünf Stücke die Texte verfasst. Und ja, wieder einmal hat George sich nicht am Songwriting-Process beteiligt. Es war seine Entscheidung, nicht daran teilzunehmen – wir würden seinen Input willkommen heißen.


Wie nimmst Du selbst die musikalische Richtung auf „Torture“ wahr? Es scheint ein bisschen mehr zurück zu den Wurzeln zu gehen, oder? „Crucifier Avenged“ oder auch „Demented Aggression“ erinnern zumindest mich etwas an Eure Anfangstage...

Ich finde, dass wir versucht haben, das Beste aus allen Schaffensphasen der Band auf diesem Album zu verbinden: die Wut und das Wuchtige des frühen Materials – gemischt mit der Präzision und der musikalischen Tiefe der neueren Sachen. Hoffentlich ist das eine Mischung, die den Fans gefallen wird!


Gehen wir mal ins Detail: Was kannst Du uns zu „As Deep As The Knife Will Go“, den Mid-Tempo-Track „Scourge Of Iron“ sowie „Caged...Contorted“ erzählen?

„As Deep As The Knife Will Go“ ist ein sehr einprägsames Stück, das von Pat und Paul stammt. Es ist schnell und heavy, hat aber einen eingängigen Refrain. „Scourge Of Iron“ ist ein langsamer, stampfender Song, was für uns ungewöhnlich ist. Ich wollte, dass die Musik so klingt, als würden Dämonen die Rücken der Verdammten auspeitschen, haha. Hoffentlich vermag die Musik dieses Gefühl auszudrücken. „Caged...Contorted“ ist ein Song von Rob, der einige Mid-Tempo-Abschnitte sowie einige sehr Thrash-lastige, schnelle Parts hat. Obwohl einige der Songs auf „Torture“ sich vielleicht etwas von dem unterscheiden, was wir in der Vergangenheit gemacht haben, so sind sie meiner Meinung nach immer noch Death-Metal-Songs. Wir wollten ein pures Death-Metal-Album erschaffen, das aus einer Ansammlung eigenständiger Songs besteht, die alle ihren einen Charakter haben. Hoffentlich haben wir das geschafft.




Welches Stück auf „Torture“ ist das musikalisch anspruchsvollste, und warum? Welcher Song ist Dein Favorit?

Interessanterweise war einer meiner eigenen Songs diesmal der forderndste für mich: „The Strangulation Chair“. Normalerweise sind die Stücke von Pat am schwierigsten für mich, aber diesmal waren diese relativ einfach aufzunehmen, Das lag teilweise daran, dass ich nicht versuchte, zu 100% immer genau das zu spielen, was Pat selbst spielt. Ich habe Bassspuren geschrieben, die sich etwas von den Gitarrenparts in Pats Songs unterscheiden. Mein Lieblingsstück auf dem Album ist vermutlich „Sarcophagic Frenzy“. Es ist ziemlich schwer zu spielen, macht aber gleichzeitig sehr viel Spaß, und es ist ein Lied, das richtig heavy ist.


Vince Locke war – in alter Tradition – wieder für das Artwork verantwortlich. Ist das ziemlich heftige Cover auf der Innenseite eine Antwort auf die Fans, die die Zeichnungen für „Kill“ oder „Evisceration Plague“ ein bisschen zu „harmlos“ und „erwachsen“ fanden? Oder wolltet Ihr einfach den prägnanten Titel visuell auf den Punkt bringen?

Es ist ein bisschen von beidem, finde ich. Natürlich ziehen unsere Fans die heftigeren Artworks vor, und wir als Band wollten diesmal auch wieder ein deutlich expliziteres Cover, sodass es Sinn ergab, wieder ein brutaleres Artwork zu haben. Dessen Konzept passt zudem perfekt zum Titel des Albums. Wir sind diesmal mit der Arbeit von Vince sehr zufrieden; das ist wirklich ein klassisches CANNIBAL CORPSE-Cover.


Zudem habt Ihr erneut mit Erik Rutan zusammengearbeitet, wenn auch diesmal sowohl in den Studios Sonic Ranch sowie in den Mana Recordings. Wieso eigentlich zwei Studios? Wie zufrieden seid Ihr rückblickend mit dieser Herangehensweise?

Nun ja, ein wichtiger Grund dafür, nur einen Monat in den Sonic Ranch Studios aufzunehmen, bestand darin, dass es dort sehr teuer ist. Mit dem Budget für das Album im Hinterkopf entschlossen wir uns also, die Aufnahmen auf zwei Studios aufzuteilen, da Mana eine ganze Ecke preiswerter ist. Es war großartig, wieder einmal im Sonic Ranch aufzunehmen, da es ein klasse Studio ist. Außerdem entstand eine sehr konzentrierte Arbeitsumgebung dadurch, dass wir während der Aufnahmen auch im Studio leben konnten. Als wir dann ins Mana Recordings zurückkehrten, konnten wir unsere Arbeit mit frischen und ausgeruhten Ohren anhören, und Erik konnte so viel Zeit, wie er benötigte, auf den Mix der Scheibe verwenden. Beide Studios sind exzellent, und ich bin froh darüber, dass wir beide für die Aufnahmen von „Torture“ nutzen konnten.




Wird es wie bei den letzten Alben wieder eine limitierte Fassung geben? Was kannst Du uns hierzu berichten?

Diesmal wird es keine Bonus-DVD geben, aber dafür haben wir eine limitierte Ausgabe mit einigen coolen Sachen am Start, unter anderem eine Zombiefigur, die sich am Artwork orientiert.


Kürzlich habt Ihr MyGoodEye Visuals für einen Videoclip zu „Torture“ angeheuert. Welcher Song wird das sein?

Wir haben den Clip vor ein paar Wochen in Florida abgedreht, während die Konzeptaufnahmen in der Gegend von New York entstanden. Ich habe noch keine Ahnung, wie der Clip dann aussehen wird; das ist Sache der Leute von MyGoodEye! Das Video ist übrigens für das Stück „Encased In Concrete“.


Abgesehen von einigen Sommerfestivals seid Ihr nun auf der Full Of Hate Tour mit BEHEMOTH und MISERY INDEX unterwegs. Was hältst Du von diesem Billing und der Tatsache, dass das Album während der Tour noch nicht erhältlich ist?

Das ist ein echt brutales, umwerfendes Paket! Wir haben uns sehr darauf gefreut, mit BEHEMOTH und den restlichen Bands auf Achse zu sein. Das ursprüngliche Veröffentlichungsdatum der Scheibe wäre Anfang Februar gewesen, aber so etwas kann sich immer schnell ändern. Die Tour wurde jedenfalls mit einem Erscheinungstermin im Februar gebucht, aber wie auch immer – wir spielen dennoch zwei oder drei neue Stücke auf dieser Tour.


Abgesehen von CANNIBAL CORPSE bist z.B. Du noch bei BLOTTED SCIENCE aktiv, während Pat kürzlich live bei SLAYER ausgeholfen hat. Hast Du den Eindruck, dass diese Gastauftritte noch einmal die Fähigkeiten der einzelnen Bandmitglieder und von Death-Metal-Musikern insgesamt unterstreichen?

Ich bin der Ansicht, dass unsere Verbindungen zu anderen Musikern auf alle Fälle helfen, um zu zeigen, dass wir professionelle und ernstzunehmende Musiker sind, die zu weit mehr in der Lage sind als zu dem, was manche Leute uns vielleicht zugetraut haben. Die Musiker von CANNIBAL CORPSE sind geübt und vollkommen fähig, andere Arten von Metal oder generell auch anderer Musik zu spielen. Hoffentlich werden die Zusammenarbeiten mit anderen großartigen Musikern die Kritiker dazu bewegen, unserer Musik eine weitere Chance zu geben. Wir sind eine sehr ernstzunehmende Band.




Bonusfrage 1: Was waren Deine drei Lieblingsalben des Jahres 2011?

1. AUTOPSY – „Macabre Eternal“: Die Musik auf diesem Album ist einfach der Hammer, aber ich könnte es auch einfach und allein aufgrund seiner Produktion an den ersten Platz stellen. Wenn man bedenkt, dass viele Metal-Alben heutzutage total überproduziert und künstlich sind, so ist der raue, schöne Sound dieser Scheibe eine willkommene Rückkehr zu dem, was der Death Metal ursprünglich einmal war. Es klingt, als würde eine Band live jammen, und nicht wie ein Haufen von Samples in einem Netz aus Koordinaten.
2. SYMPHONY X – „Iconoclast“: Eine überragende Veröffentlichung einer meiner favorisierten Progressive-Metal-Bands. Anstatt mit wachsendem Alter immer ruhiger zu werden, werden diese Jungs einfach immer heftiger. Finde ich großartig.
3. HATE ETERNAL – „Phoenix Amongst The Ashes“: Dies ist das abwechslungsreichste Album von HATE ETERNAL. Es gibt immer noch tonnenweise ultraschnelle Brutalität, aber da ist auch diese Tiefe im Songwriting, die die bisherigen Veröffentlichungen übertrifft. Jeder Song hat seinen eigenen Charakter, und das ist im extremen Death Metal wirklich nicht einfach zu erreichen.


Bonusfrage 2: Wenn man die Musik von CANNIBAL CORPSE verfilmen würde, welcher Film oder welches Genre müsste das sein? Etwas in der Art von „Saw“ oder „The Hills Have Eyes“ vielleicht?

„Hostel“, ganz sicher. Wir mögen Horror sehr gerne, und der Horror, der ein unaussprechliches Geheimnis versteckt und sich dann offenbart, stellt unsere Lieblingsform dar.


Und damit wären wir am Ende angelangt. Vielen Dank für das Interview und alles Gute!

Besten Dank für das Interview und vielen Dank an alle für die Unterstützung! Wir sehen uns auf der bereits laufenden Full Of Hate Tour!

soulsatzero

Autor: Alexander Eitner [soulsatzero] | 19.02.2012 | 22:04 Uhr

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