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Reviews von Children Of Bodom
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Interviewpartner: Alexi

Die finnischen Metaller CHILDREN OF BODOM haben es seit Veröffentlichung ihres Debüts „Something Wild“ anno 1997 vom Underground auf die ganz großen Bühnen und Festivals dieser Welt geschafft. Neun Alben später erfreuen sich die Chaoten aus dem Land der tausend Seen ungebrochener Beliebtheit, wobei ihr neuestes Album den Titel „I Worship Chaos“ trägt und gerade erst erschienen ist. Hauptarchitekt dieser Erfolgsgeschichte ist Bandkopf Alexi Laiho, der seit jeher das Ruder bei der Truppe in der Hand hält. Wir trafen den Mann im Hauptquartier von Nuclear Blast, um mit ihm über die jüngsten Entwicklungen sowie das neue CHILDREN OF BODOM-Album zu plaudern.






Hallo Alexi und vielen Dank für dieses Interview! Seit dem letzten CHILDREN OF BODOM-Album sind ziemlich genau zwei Jahre vergangen – was habt Ihr seither getrieben?

Wir waren praktisch durchgehend auf Tour. Im vergangenen Dezember haben wir dann mit den Arbeiten an unserem neuen Album begonnen. Ende Mai war das fertig abgemischt und dann haben wir mit den Sommerfestivals weitergemacht. Jetzt wird es Zeit, die Platte zu promoten.


Es kam als große Überraschung, dass Euer langjähriger Gitarrist Roope Latvala die Band verlassen hat. Kannst Du uns sagen, was da passiert ist?

Ich möchte da nicht zu sehr ins Detail gehen, aber ganz allgemein gesprochen haben wir uns als Menschen auseinandergelebt. Wir bekamen immer mehr den Eindruck, dass seine Arbeitseinstellung und seine Prioritäten sich von denen der restlichen Bandmitglieder unterschieden. Er war einfach nicht mehr auf einer Wellenlänge mit uns. Wir wollten die Band noch weiter voranbringen und noch mehr Arbeit reinstecken und es kam uns vor, als sei er nicht dazu bereit, sich noch mehr in die ganze Sache zu investieren. Ich bin mir sicher, dass es für alle besser ist, dass sich unsere Wege jetzt getrennt haben.


Mit Antti Wirman habt Ihre bereits einen neuen Gitarristen gefunden. Ist er ein festes Bandmitglied?

Nein, Antti wird nur für den Rest des Jahres bei uns aushelfen. Das ist großartig, denn auf diese Weise müssen wir keine der geplanten Shows absagen. Wir sind gerade dabei, einen neuen permanenten Gitarristen zu finden und es liegen auch schon ein paar Optionen auf dem Tisch. Davon ist noch nichts spruchreif, weshalb ich Euch noch keinen Namen nennen kann, aber Ihr werdet das schon bald erfahren!


Wie weit war das neue Album schon fortgeschritten, als der Split passierte? Spielst Du alle Gitarren auf Eurer neuen Platte?

Ja, ich habe alle Gitarrenspuren selbst aufgenommen. Wir haben uns von Roope drei Tage vor unserem ersten Studiotermin getrennt, also war einfach keine Zeit, um über einen neuen Gitarristen nachzudenken. Dann habe ich also einfach alles eingespielt und das ist auch völlig OK so. Wenn überhaupt, dann klingt die Platte jetzt noch tighter als früher. So ist wenigstens etwas positives aus einer insgesamt negativen Situation entstanden.


Mit „I Worship Chaos“ habt Ihr gerade ein neues Album veröffentlicht. Wie würdest Du den Sound der Platte beschreiben?

Das ganze Album hat auf jeden Fall eine düsterere Atmosphäre als unsere vorherigen Veröffentlichungen. Aufgrund der Riffs aber auch, weil wir die Gitarren diesmal noch ein bisschen tiefer gestimmt haben, ist „I Worship Chaos“ auch noch härter als sein Vorgänger. Es ist also einerseits ein sehr dunkles Album, aber aufgrund der Songstrukturen würde ich auch sagen, dass es insgesamt zugänglicher und damit auch eingängiger geworden ist. Im Hinblick auf die Strukturen und Arrangements fällt es also etwas simpler als unsere vorherigen Platten aus.






Wie lief das Songwrinting zu „I Worship Chaos“ ab? Hast Du auf diese Vereinfachung des Materials von vornherein hingearbeitet?

Nein, nicht wirklich. Ich habe die Songs einfach geschrieben, ohne zu sehr darüber nachzudenken. So habe ich das auch schon immer gemacht. Ich kenne mich inzwischen so gut, dass ich weiß, dass ich beim Songwriting nicht zu viel nachdenken darf, sondern einfach das tun muss, was sich auf ganz natürliche Art und Weise ergibt. Ich bleibe dabei also immer möglichst spontan und ich denke, dass das der einzige Weg für mich ist, die Musik frisch zu halten. Wenn man sich über das Songwriting zu viele Gedanken macht, dann kann es passieren, dass man versucht, es allen Recht zu machen. Man fragt sich dann, ob es den Fans auch wirklich gefallen wird und das ist für den reinen Kreativprozess hinderlich. Ich mache einfach das, was sich richtig anfühlt und hoffe dann auf das Beste [lacht].


CHILDREN OF BODOM sind nun schon seit fast 20 Jahren im Geschäft. Wie fühlt es sich an, vom Newcomer zum etablierten Metal-Act zu reifen?

Das ist natürlich das Geilste überhaupt, zumal wir das seit unserer Kindheit erreichen wollten. Es ist natürlich sehr erfüllen, zu wissen, dass wir noch immer vorne dabei sind und inzwischen eine völlig neue Generation an Fans haben. Wenn wir auf die Bühne gehen, dann stehen da oft 14- und 15-Jährige im Publikum – die waren noch nicht einmal geboren, als das erste Album erschienen ist! Ich finde das unglaublich! Es macht mich sehr glücklich, dass wir noch immer viele junge Leute anziehen und ich glaube auch, dass das sehr wichtig ist.


Was steckt eigentlich hinter dem Titel „I Worship Chaos“?

Ursprünglich gab es nur den Song „I Worship Chaos“, aber daraus wurde mit der Zeit dann auch der Albumtitel. Die Inspiration hinter dem Songtitel und auch dem Text habe ich letztendlich aus meinem eigenen Wesen – ich bin so: Ich komme mit Stille wirklich nicht besonders gut klar. Absolute Stille mach mich wahnsinnig [lacht]. Ich brauch sozusagen immer Chaos um mich herum, um mich wohl zu fühlen.


Ihr habt zudem ein Cover des PLASMATICS-Songs „Mistress Of Taboo“ aufgenommen, in dem Wednesday 13 und Vulvatron von GWAR als Gastmusiker mitwirken. Wie kam es dazu?

Das Mädel von GWAR ist eine alte Freundin von mir und ich finde, ihre Imitation von Wendy O. Williams ist einfach großartig. Ich wollte mir den Gesang unbedingt mit jemandem teilen, um die Coverversion zu etwas Besonderem zu machen. Witzigerweise bin ich ein großer Fan von WEDNESDAY 13 und jedes Mal, wenn ich diesen Song höre, höre ich seine Stimme – ich musste ihn also einfach auf der Aufnahme haben. Ich habe mich dann also bei ihm gemeldet und er war sofort Feuer und Flamme. Ich finde auch, dass unsere Version von „Mistress Of Taboo“ ziemlich cool geworden ist.






Zuvor hast Du die Festivalsaison angesprochen. Hatten CHILDREN OF BODOM einen guten Sommer?

Ja, der war sehr gut. Wir haben sofort, nachdem das Album fertig war, mit den Festival-Shows begonnen, also hatten wir keinerlei Pause dazwischen. Anfangs war das natürlich ziemlich stressig, weil wir alle noch ziemlich erschöpft waren, aber was will man schon machen? Wir wollten unbedingt wieder zurück auf die Bühne. Wir hatten aber bei jeder Show ein tolles, riesiges Publikum und eine Menge Spaß.


Wie sieht es mit Euren Plänen bezüglich eines neuen Live-Albums aus?

Leider machen die Leute das generell nicht mehr so oft, weil es einfach nicht gekauft wird. Und ich persönlich finde das sehr schade, also seid uns deshalb bitte nicht böse! Schiebt es auf das Internet [lacht]! Natürlich möchte ich mich jetzt nicht zu Verallgemeinerungen hinreißen lassen, weil ich auch weiß, dass gerade im Metal die meisten Leute noch CDs kaufen und die würden sicher auch ein Live-Album haben wollen und gerade diesen Menschen gegenüber ist es auch unfair, wenn so etwas nicht zustande kommt. Aber leider ist es unglaublich teuer, eine Live-DVD zu machen – schließlich will man ja auch ein gutes Endergebnis – und im Augenblick ist das einfach nicht drin. Aber ich hoffe, dass wir das eines Tages wieder machen können.


Wie sieht es mit Euren anstehenden Tourdaten aus?

Wir werden ab Herbst wieder praktisch durchgehend touren. Nach diesem Promo-Trip nehmen wir uns einen Monat frei – ich hatte seit Dezember keine Freizeit mehr – weil wir in den vergangenen Monaten wirklich sehr hart gearbeitet haben. Danach werden wir aber alle wieder voller Energie sein und können für die nächsten zwei Jahre wieder auf Tour gehen. Wir haben jetzt schon unsere Planung bis Mitte 2017 abgeschlossen.


Damit sind wir schon am Ende. Möchtest Du gerne noch etwas hinzfügen?

Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen CHILDREN OF BODOM-Fans für ihre anhaltende Unterstützung bedanken. Checkt das Album aus und dann sehen wir uns auf Tour!


Vielen Dank!

Metalviech

Autor: Thomas Meyns [Metalviech] | 02.10.2015 | 18:40 Uhr

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