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Band: Metalnews nach 'The Agonist' durchsuchen The Agonist
Interviewpartner: Alissa White-Gluz




THE AGONIST waren noch nie die archetypische Metalcore-Combo. Mit „Lullabies For The Dormant Mind“ holen sie nun endlich zum musikalischen Universal-Schlag aus. Hardcore, Metal, Klassik, Jazz – nichts ist den Kanadiern mehr heilig. Und dabei klingen sie immer gleichzeitig frisch und angepisst bis zum Gehtnichtmehr. METALNEWS auf der Suche nach Ursachen und Folgeerkrankungen.

Hey Alissa, schön wieder mal mit dir zu quatschen. Wie läuft’s momentan?


Hi, cool wieder mal wieder in eurem Mag zu sein. Mir geht’s absolut großartig.


Das hört man gerne. Das neue Album ist in Punkto Musikalität, Variabilität und Arrangement-Kunst ein großer Schritt nach vorne. Wie lange habt ihr an den Songs gearbeitet?

Oh danke! Schön, dass du das so siehst. Wir haben das Album etwa ein Jahr lang komponiert.


Nach dem Unfall mit eurem Trailer während der letzten Tour hätte man denken können, ihr hättet überhaupt keinen Bock mehr auf das Musikgeschäft.

Ach das, ja. Okay, das Ding ist zusammengebrochen und hat unser Equipment ruiniert. Aber was soll's. Wir haben sofort wieder Songs geschrieben. Und einen neuen Trailer haben wir auch: die ehemalige Karre von DESPISED ICON, haha.


Das nennt man Steherqualität. Aber irgendwie klingst du noch dunkler und tiefer als auf eurem Debüt. Folgen der Tour-Erlebnisse? Zu viel kanadischer Fusel?

Ha ha, nun ja – da ich, so weit ich weiß, straight edge bin, bezweifle ich die letzte Möglichkeit stark. Nein, in Wahrheit hab ich mich im Studio dieses Mal einfach sehr viel wohler gefühlt. Und dadurch konnte ich die Möglichkeiten meiner Stimme auch besser erforschen und verschiedene Dinge ausprobieren.


Wer ist der Eigentümer des “dormant mind”?

Das ist eine häufig gestellte und gute Frage. Ich würde das gerne dem Hörer selbst überlassen. Ich würde sagen, „dormant mind“ ist eine nette Art „hirntot“ zu sagen – ob man das jetzt wörtlich nimmt oder bildlich meint.


Die Titel auf dem neuen Album klingen allesamt ähnlich düster wie auf der ersten Scheibe. Und trotz aller trickreichen und großartigen Melodien klingt ihr sehr viel angepisster als vor anderthalb Jahren. Was ist passiert?

Ich habe ein paar Jahre mehr Lebenserfahrung auf meinem Konto. Ich denke, jeder wird zustimmen, wenn ich sage, dass das Leben permanent mit Herausforderungen – und zwar teils mit sehr schwierigen – um die Ecke kommt. Das prägt natürlich, und das hört man dann auch.





In unserem letzten Interview hast du erzählt, dass du keine Angst vor kontroversen Meinungen zu deinen Lyrics hast. Stehst du immer noch zu dieser Aussage?

Na klar – das stimmt natürlich immer noch. Jede Tatsache ist in Wirklichkeit eine subjektive Empfindung. Sie wird zu einer Tatsache, weil eine gesellschaftliche Autorität sie dazu erklärt oder weil die meisten Menschen um einen herum sie für eine Tatsache halten.


Okay, anders gefragt: Über welche Themen wollen die Leute am liebsten mit dir diskutieren?

Ich fordere die Leute gerne heraus. Wenn jemand Probleme mit meinen Überzeugungen hat – was üblicherweise im Hinblick auf meine Sicht zu Tierrechten der Fall ist – versuche ich herauszufinden, warum das so ist. Ich spreche mit dieser Person, um ihre Art der Sichtweise nachvollziehen zu können, sie aber dann auch wiederum meinen Blickwinkel versteht. Ich bin schon immer der Überzeugung gewesen, dass das Hineinfinden in andere Menschen die beste Möglichkeit ist, um Dinge zu lernen.


Arbeitest du zurzeit auch für andere soziale Projekte neben deinem Job als Musikerin?

Ja, in meinem normalen Job arbeite ich für einen Montessori-Kindergarten und für einige Grundschulen. Außerdem engagiere ich mich für PETA, A Song for Africa und SHAC.


Glaubst du, dass die Leute eure musikalische Entwicklung reflektieren? Was sagst du Menschen, die finden, dass ihr nur eine weitere Metalcore-Truppe unter Tausenden seid?

Diese Leute sollten aufwachen. Sie sind die “dormant minds”, über die wir eben geredet haben, hahaha. Ich hasse übrigens Schubladen. Musik soll ehrlich und echt sein, dann spielt das Label keine Rolle.


Ja, iss klar. Dann erzähl’ uns mal was über deine Beteiligung an einer ziemlich echten Geschichte: Du hast an der letzten SYNASTRY-Platte mitgewirkt…

Puh, daran kann ich mich gar nicht mehr so genau erinnern, um ehrlich zu sein. Aber die Jungs sind gute Freunde von uns und großartige Typen. Ich bin nur kurz mit ihnen einen Tag lang ins Studio gegangen, und wir haben ein paar Tracks aufgenommen. Ich hatte die Sachen ursprünglich für eine meiner CDs aufgenommen, sie aber nie veröffentlicht. SYNASTRY wollten auf ihrem Album ein paar Dinge verbessern und haben alles noch mal aufgenommen, meine alten Tracks aber beibehalten.


Apropos noch mal: Wann kommt ihr mal nach Europa, um die hiesigen Fans zu beglücken?

Ein Datum kann ich dir zwar nicht nennen, aber wir werden bei euch vorbeischauen – und das wird richtig abgefahren.


Alles klar Alissa, dann sehen wir uns – vorausgesetzt, ihr passt dieses Mal etwas besser auf Equipment und Vehikel auf.

Sehr witzig, pass’ mal lieber selber auf, haha, hau rein!



Mattaru

Autor: Marcus Italiani [Mattaru] | 23.02.2009 | 20:25 Uhr

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