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Mittlerweile kennt jeder Death Metal Fan, ob alter oder neuer Schule, das Nebenprojekt von Dan Swanö. Man könnte es auch „Dan and Friends“ nennen, aber bleiben wir beim gängigen Namen Bloodbath.
Anfangs aus Lust und Laune von dem Multitalent mit seinen Kumpels und Katatonia-Mitgliedern Anders „Blakkheim“ Nyström und Jonas Renske sowie Ex-Katatonianer Mikael Åkerfeldt von Opeth entstanden, entwickelte sich diese Nebenprojekt zu einer ernstzunehmenden Band, die in einer gewissen Regelmässigkeit neue Scheiben einspielt und von Century Media veröffentlichen lässt.
Und da man diesmal ohne Mikael, dafür aber mit dem „Herrn der Augenringe“ Peter Tägtgren, seine Bands brauche ich an dieser Stelle sicher nicht mehr erwähnen, und einem „richtigen“ Drummer in Form von Martin Axenrot von Witchery, Nifelheim, Triumphator und Satanic Slaughter, um hier nur die bekanntesten Bands zu nennen, in denen dieser Klassemann tätig ist, zusammen arbeitete, gab es einige Fragen zu beantworten.

Dem Schreiberling dieser Zeilen gelang es nach anfänglichen Schwierigkeiten nun doch noch Herrn Anders Nyström an die Tastatur zu bekommen, der zu den neuen Aufnahmen ein paar Sätze beisteuerte: “Im Augenblick bin ich mir ziemlich sicher, dass Bloodbath recht eigenständig sind und nicht einfach nur die Old School Fahne hoch halten. Das neue Album ist heavy und roh, aber trotzdem professionell. Wir wollten dem Sunlight Studio Sound (Dan Swanös „Wohnzimmer“ – Anmerk.d.V.) eine moderne Herstellung mit Retro-Klängen verschaffen. Wir benutzen immer noch das alte Effektgerät, dass du für einen „Left Hand Path“ –Sound benötigst, aber das ist es nicht allein. Das ganze Album ist unterschiedlicher, mit mehr Blast Beats, schnellen Doublebasses, Gitarrensoli, weitere Entwicklung im Gesang, etc. – Da wir diesmal mehr Zeit hatten und noch mehr Talente daran arbeiteten, ist es ein natürliches Ergebnis.“
„Nightmares Made Flesh“ hat demzufolge auch einen wesentlich moderneren Klang als die beiden Vorwerke. Dies ist auf das Einwirken des Co-Produzenten zu schliessen, denn der Mann ist laut Blakkheim kein besonders grosser Freund des Sunlight Sounds und auch die Band selbst mag den „amerikanischen“ Sound, der sich auf dem Album eingeschlichen hat. Dadurch wurde der Klang auch “schärfer und heller“.


Nun hat nach dem Ausscheiden von Åkerfeldt aufgrund von zeitlicher Knappheit mit Arbeitstier Tägtgren einen widerum sehr beschäftigten Mann hinters Mikro verbannt. Anders meinte dazu, dass es “...noch nicht vorherzusehen wäre, wie Peter mit dieser Death Metal Machine weiter zurecht kommt, aber er hat einen Klasse-Job auf dem Album geleistet und das war ja bis dahin die Hauptsache dabei.“

In punkto Ideengebung und Songwriting gab er mir nur zur Antwort, dass es stimmt, was viele bereits geschrieben haben – dass man sich zusammen trifft, alte Shirts dabei anhat und neben ein paar Bierchen die guten, alten Scheiben von Entombed, Carnage, Dismember und Bolt Thrower sich reinzieht, die man an aus jedem Song heraushört.

Wie schon erwähnt, hat man diesmal auch einen neuen Drummer eingestellt. Zuvor prügelte Dan selbst die Songs ein, aber diesmal wollte man ein wenig schneller und aktueller werden. Darum auch der Griff nach Martin, der für seine erstklassigen Arbeiten bereits bekannt ist. “Dan fühlte sich sichtlich limitiert auf seinem Posten und er spielt viel lieber Gitarre. Er wollte auch lieber einen richtigen Dämon hinter der Schiessbude haben, der die Doublebass viel schneller spielt und blastet was das Zeug hält. Auch wenn Dan ein ausgezeichnter Drummer ist, dies ist nicht seine Art zu spielen.“

Auch nahm man diesmal eine Sequenz für einen Song auf, die an einen Horrorstreifen erinnert.
In „Year Of The Cadaver Race“ hört man einige Tiere, die die Jungs jagen sollen. Die Schreie stammen laut Anders von ihnen selbst und er wollte eine Art „Friedhof der Kuscheltiere“-Atmosphäre haben.
Nun konnte auch Peter zu einem wesentlich tieferen und meiner Meinung nach auch besseren Gesangsstil bewegen und war natürlich sehr erfreut und gespannt darauf, wie gut er Mikael ersetzen würde/könnte. “Der Typ hat wirklich einen mehr als respaktablen Bereich, in dem er mit seiner Stimme arbeiten kann. Von einem sehr hohen Ton, hin zu gutturalem und wieder zurück. Und das alles in einem Take! Er ließ uns nicht im Stich.“

Bloodbath kommen mittlerweile auf der ganzen Welt gut an, aber speziell in Amerika, wo das Album noch nicht einmal rechtzeitig freigegeben war, Deutschland und ihrem Heimatland bekommen sie die besten Resonanzen.
Obwohl Dan früher die Songs bei Edge Of Sanity schrieb, stehen nicht seine Initialen unter „Outnumbering The Day“, dem Song, der am meisten an die Kult-Combo erinnert. Anders schrieb darüber, dass man dabei nicht diese Band im Anfangsriff im Auge bzw. im Ohr hatte, sondern dass es eine Mischung aus Dismember und den ersten Alben der sicher zu früh verschiedenen Unanimated werden sollte – melodisch, aber dennoch mit einigen Dissonanzen und einer klaren bösen Note; wie eine Blasphemie, wenn man diese fröhlichen, bestimmenden Melodien im Death Metal hört. “Der Vers ist an Bolt Thrower angelehnt und der Chorus ist ein kleiner Hook und am Ende würzten wir das noch mit einem Blast. Das Label wählte dieses Lied aus, um das Album darzustellen, und so kam es auf die Samplers und wurde auf den Webzines angeboten.“

Bleibt nur noch zu erwähnen, dass die Wackenveranstalter die einzigen wohl werden, die die Band auf einer ihrer Bühnen präsentieren darf. Und dies auch noch als Live-Debut!
Anders verabschiedete sich mit diesen Worten an die Fans, die ich einfach mal so stehen lassen möchte:

“Check out www.bloodbath.biz for some merch. Thanks for your support. Stay metal!“

trabi

Autor: Danny Jakesch [Trabi] | 03.02.2005 | 01:09 Uhr

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