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Interviewpartner: Anders Nyström

Die schwedischen All-Star-Deather BLOODBATH melden sich mit ihrem neuen Werk, „The Fathomless Mastery“, eindrucksvoll zurück und ballern den Fans damit die inzwischen dritte Veröffentlichung in diesem Jahr um die Ohren. Gitarrist Anders Nyström stellte sich dem Fragenkatalog von Metalnews und äußerte sich unter anderem zur neuen CD, der Death-Metal-Szene und der Tatsache, dass bluttriefende Bühnenklamotten fast 1000 Dollar in die Bandkasse bringen können.




Hallo Anders und BLOODBATH! Mit „The Fathomless Mastery“ habt Ihr ein neues Machwerk in die Regale gestellt. Worin bestehen Deiner Meinung nach Unterschiede zu den bisherigen CDs und was hat Euch dazu bewegt, auf etwas komplexere Strukturen zu setzen?

Wir wollten eine Scheibe machen, auf der musikalisch, textlich und optisch alles zusammenpasst. Es sollte für 2008 etwas Frisches darstellen, aber gleichzeitig unsere Herkunft im Old-School-Sound widerspiegeln. Keines der bisher erschienenen BLOODBATH-Alben hat derart viele Blast Beats und einen derart wütenden Schlagzeugstil. Keine der anderen CDs enthält außerdem so viel technisches und kompliziertes Zeug, während wir gleichzeitig darauf geachtet haben, die Hooks und die Ausgewogenheit der Grooves nicht zu vernachlässigen. Die Gesangslinien sind beispielsweise sehr durchdacht und eignen sich sehr gut zum Mitsingen. Vielleicht sind nicht mehr ganz so viele melodische und eingängige Anteile enthalten, aber das liegt ganz einfach daran, dass das Hauptaugenmerk auf einem wesentlich brutaleren und aggressiveren Sound lag. Wir selbst betrachten den Stil, den wir seit der „Unblessing The Purity“-EP aufgefahren haben, als einen Neubeginn und ein unterschiedliches Kapitel für die Band. BLOODBATH sind mit „The Fathomless Mastery“ so erlesen wie nie zuvor.


Die Art und Weise, wie Ihr wesentlich mehr Atmosphäre innerhalb der Songs einfließen lässt, fällt sofort auf. Wird dieser Ansatz auch auf den kommenden Veröffentlichungen zum Tragen kommen und wer von Euch hat dies angeregt?

Das ist ein ganz natürlicher Prozess, da wir dafür sorgen, dass der Song das bekommt, was er benötigt, um das beste Resultat zu erhalten. Wir haben noch etliche andere Sachen im Hinterkopf, aber es ist auch wichtig zu sagen, dass es bei BLOODBATH nicht darum geht, den Death Metal zu verändern, sich weiterzuentwickeln und unbedingt etwas Einzigartiges machen zu müssen. Wir werden immer an unseren Wurzeln der späten Achtziger und frühen Neunziger festhalten und es von dort aus bis an die Spitze bringen.


Was hat Euch bei den Texten beeinflusst? Mit welchen Themen befasst Ihr Euch und was interessiert Euch bzw. mit welchen Themen sollte sich Death Metal befassen?

Es gibt da dieses ungeschriebene Gesetz in Sachen Death Metal und welche Themen und Konzepte sich dafür eignen. Death Metal war noch nie eine Plattform für anmaßende oder hochgestochene Ausdrucksformen. Klischees aus dem Metal waren immer darin vertreten, und das wird auch so bleiben, aber man hat immer die Wahl zwischen dem pfiffigen und dem aufgesetzten Weg. Die Texte auf der neuen CD sind wesentlich ernsthafter, aber gleichzeitig so blasphemisch wie nie zuvor – und das ist genau das, was das Ideal dieses Genres ausmachen sollte. BLOODBATH ist eine Death-Metal-Band und daher sind sowohl Musik als auch Texte ein Abbild des ursprünglichen Death-Metal-Konzepts. Wir wollen, dass sich Musik und Texte mit dem Dunklen und dem Abgedrehten befassen. Es gibt gar keinen anderen Weg!




Mikael Åkerfeldt ist ja wieder zu BLOODBATH zurückgekehrt, sodass er bereits auf „Unblessing The Purity“ vertreten war. Wie hat sich dieser erneute Wechsel ergeben, gab es vielleicht andere Kandidaten für den Sängerposten und was führte letztlich dazu, dass Mikael den Zuschlag erhielt?

Nun ja, wir hielten ein öffentliches Vorsingen ab, um sämtliche Leute, die die Anforderungen erfüllten, anzutesten. Wir erhielten etwa 800 Bewerbungen, von denen vielleicht nur eine Handvoll wirklich großartig war. Im Endeffekt hat es wegen anderer Gründe bei keinem wirklich gepasst. Wir sind ebenfalls an einige Leute herangetreten, aber einige lehnten das Angebot ab oder wollten viel zu viel Geld. Das Schlimmste war, als ein Typ, mit dem wir dann sogar bis ins Studio gingen, es nicht auf die Reihe bekam, sodass wir ihn wieder nach Hause schicken mussten. Ich kann dazu nur sagen, dass wir nach diesem Albtraum absolut glücklich waren, Mikael wieder zu sehen, als er uns seine Hilfe anbot. Nachdem er dann die fertigen Aufnahmen gehört hatte, war er total aus dem Häuschen und fragte uns eines Abends, ob er zu BLOODBATH zurückkehren könne.


Wie oft probt Ihr eigentlich? Da nahezu alle der Mitglieder entweder bei OPETH oder KATATONIA spielen, gibt es vermutlich ein riesiges Zeitproblem, oder? Wie stabil ist die aktuelle Besetzung und muss man mit weiteren Veränderungen rechnen?

Wir proben nie. Vor dem Auftritt auf dem Wacken Open Air 2005 haben wir dreimal geprobt und vor den Sommerfestivals in diesem Jahr dann noch zweimal, aber davon abgesehen, üben wir nie zusammen – auch nicht vor den Studioaufenthalten. Wenn wir uns dann aber auf eine BLOODBATH-Session einlassen, sind wir mit Leib und Seele bei der Sache. Das ist es eigentlich, warum es bei BLOODBATH geht, nämlich etwas ernsthaft anzugehen, aber gleichzeitig seinen Spaß zu haben. Jeder komponiert für sich selbst. Dann buchen wir irgendwann den Studiotermin und arbeiten uns in Richtung dieser Frist für das Songwriting vorwärts. Oft ist es sogar so, dass wir noch nicht mal die Songs der anderen Mitglieder gehört haben, wenn wir uns ins Studio begeben. Es bleibt dadurch sehr frisch und es ist sehr aufregend, wenn sich dort dann alles zum ersten Mal zusammenfügt. Axe, unser Schlagzeuger, hört sich die Demo-Songs im Normalfall einige Male in der Küche oder am Mischpult an, und dann geht er da einfach rein und spielt die Songs ein. Der Typ ist eine verdammte Maschine! Es ist auf alle Fälle ein sehr unorthodoxer und spontaner Weg, was die Aufnahmen betrifft, aber dadurch macht es viel Spaß und verpasst allem einen Hauch von Magie. Niemals gibt es daher diese langweiligen Momente und diese routinierten Tagesabläufe; nichts ist eintönig und abgesichert. Es ist wie ein tosender Waldbrand! Obwohl wir aber noch wesentlich mehr erschaffen könnten, kann es leider nicht immer nach unseren Vorstellungen gehen. Wir müssen uns an die Regeln und an das Realistische halten. Wenn die Leute nicht allzu viel erwarten, dann werden wir meiner Meinung nach sicherlich nicht enttäuschen. Wenn eine neue Scheibe und ein paar Auftritte ausreichen, dann werden wir die Leute zufrieden stellen können und das durchziehen, sobald wir die nötige Zeit dafür haben…


Die zwei anderen Bands spielen komplett andere Musikstile. Bis zu welchem Grad beeinflussen sich die drei Bands denn gegenseitig? Es fällt sicherlich schwer, alle drei voneinander getrennt zu halten?

Bei BLOODBATH bekomme ich die Möglichkeit, all das aus mir rauszulassen, was bei KATATONIA fehl am Platz wäre. Für mich ist das wirklich der perfekte Ausgleich, in zwei solch unterschiedlichen Bands zu spielen, da ich mit BLOODBATH den brutalen Death Metal auskosten kann, während ich dann mit KATATONIA zum genauen Gegenteil wechseln kann, um Metal, Rock und atmosphärische Klanglandschaften auszuloten. Wenn ich nur einen einzigen Stil spielen würde, dann käme ich mir gefangen vor, aber ich würde auch einen großen Fehler begehen, wenn ich versuchen würde, diese beiden Stile in einer einzigen Band zu vereinigen. Im Vergleich zu dem, was KATATONIA normalerweise so machen, ist BLOODBATH wie ein Ferientrip. Das bringt es eigentlich ziemlich gut auf den Punkt. Wenn etwas von KATATONIA zu BLOODBATH überschwappt, dann ist das allein schon durch die Produktion veränderbar und wird dadurch auf ganz natürliche Art und Weise nicht auffallen. Der Schlussteil von „Hades Rising“ würde beispielsweise ausgezeichnet zu etwas passen, das KATATONIA in der Vergangenheit gemacht haben könnten. Außerdem regt die Metal-Einstellung von BLOODBATH dazu an, KATATONIA etwas heftiger werden zu lassen, aber es ist nie ein Problem, die Grenze zu ziehen und zu sagen, was angemessen ist.




„Unblessing The Purity“ war der Beginn der Zusammenarbeit mit Peaceville Records. Was ist mit Eurem alten Brötchengeber Century Media passiert und warum habt Ihr Euch nicht für ein größeres Label im extremen Metal entschieden? Oder waren die alten Death-Metal-Scheiben, die damals über Peaceville erschienen, ein ausschlaggebender Punkt?

Die haben etliche großartige Scheiben aus dem Death-Metal-Bereich veröffentlicht, aber das trifft auch auf Century Media zu. Nein, der Grund für den Wechsel bestand vielmehr darin, dass KATATONIA bereits bei Peaceville unter Vertrag standen und sie kürzlich auch die Rechte für unsere komplette Diskografie erworben haben. OPETH hatten ebenfalls Verbindungen zu Peaceville, da diese ja ihre DVDs auf den Markt brachten, also gestaltete es diesen ganzen rechtlichen Mist und auch die Kommunikation wesentlich einfacher, BLOODBATH ebenfalls bei Peaceville unterzubringen.


Kürzlich wurde Euer Outfit vom Wacken Open Air, Eurem ersten Auftritt, auf Ebay versteigert, was einige Aufmerksamkeit erregte. Wer hat sich das ausgedacht und für wie viel habt Ihr Eure Sachen nun verkauft?

Wir haben uns dazu entschlossen, das eher aus Spaß an der Freude auf Ebay zu stellen. Auf einmal fing die ganze Aufregung an und die Leute haben sich gegenseitig überboten! Wir konnten ja nicht ahnen, dass fünf total zerrissene, verschwitzte und blutbeschmierte T-Shirts beinahe 1000 Dollar einfahren würden. Ich glaube, ein Mädel aus Kanada hat die Auktion gewonnen. Ich hoffe mal, dass sie genauso erfreut darüber ist wie wir!


Wo siehst Du denn das Death-Metal-Genre in fünf Jahren? Und was hat sich während der zehn Jahre seit der Gründung von BLOODBATH Deiner Meinung nach geändert? Welche Rolle spielen Downloads, das Internet und MySpace?

Ich möchte jetzt nicht wie ein konservativer und griesgrämiger alter Sack wirken, aber mal ganz im Ernst, was den Death Metal betrifft, gibt es heutzutage im Vergleich mit den Neunzigern kaum etwas Brauchbares. Damals war alles besser, mal davon abgesehen, dass es damals noch nicht BLOODBATH gab, aber das war auch gar nicht notwendig, denn jetzt sind wir ja zur Stelle… Was die illegalen Downloads anbelangt, finde ich, dass wir den Untergang einer Generation miterleben. Diese ganzen ‚Es geht nur um YouTube und Torrents’-Kids sind doch total verwöhnt. Kaum jemand behandelt Veröffentlichungen noch so, wie es in der damaligen Zeit der Fall war. Es geht nur noch um das Abgreifen und Wegwerfen. Sie konsumieren, ohne auch nur annähernd Aufmerksamkeit oder Interesse zu investieren. Das ist wirklich abstoßend. Zur gleichen Zeit jedoch haben wir noch die Labels, die Dinosauriern gleichkommen und immer zwei Schritte zurückliegen, anstatt einfallsreich zu sein, um der Sache einen Schritt voraus zu sein. Meiner Meinung nach ist momentan die allerschlimmste Zeit für die Musikindustrie, von den CD-Verkäufen her. Es kann nicht schlimmer werden, als es jetzt schon der Fall ist. Das ganze Format wird sich verändern und in dieser Übergangsperiode stolpert man darüber, welche Methoden nun genutzt werden sollen, wie alles finanziert werden soll und wie die Leute überhaupt für die Musik bezahlen sollen. Der einzige wirklich positive Aspekt der negativ behafteten Download-Thematik besteht darin, dass die Leute trotzdem nicht weniger zu Konzerten gehen und auch nicht weniger Merchandise kaufen, sodass sich ein Nachteil an anderer Stelle wiederum vorteilhaft auswirkt.




Welche Bands aus dem heutigen Genre interessieren Dich? Sind das hauptsächlich Bands, die sich dem alten Sound verschrieben haben, beispielsweise HAIL OF BULLETS oder EVOCATION, oder magst Du auch den modernen und oftmals technischen Death Metal? Bleibt Dir eigentlich genug Zeit, um auf dem neuesten Stand zu bleiben?

Ich liebe BEHEMOTH! Ihre Konzerte kommen einem militärischen Angriff im Death-Metal-Format gleich. Kommando – Exekution! Absolut beeindruckend! Ich versuche, möglichst auf dem neuesten Stand zu bleiben, indem ich mehrmals täglich auf Blabbermouth schaue, also lese ich viel über die aktuellen Entwicklungen. MySpace-Links sind auch ein guter Weg, um sich über Bands, die einem empfohlen wurden, zu informieren. Aber was ist eigentlich mit diesem ganzen Bullshit, der die Szene in letzter Zeit durchdrungen hat?! „MySpace-Metalcore“ oder „Emo Deathcore“ – das sind diese total peinlichen Bastard-Genre, die nun mit Death Metal in Verbindung gebracht werden. Soll die Kotze von BLOODBATH ihre Namen besudeln, während sie das wahre Vermächtnis beschmutzen…


Bis jetzt habt Ihr ja lediglich auf einigen wenigen Festivals, beispielsweise Wacken und Party.San, live gespielt. Wie hast Du das erlebt und wie nervös wart Ihr? Wird es eine komplette Hallentour geben, entweder als Headliner oder als Vorband?

Das ist nur schwer vorherzusagen. Die Tourpläne von OPETH sind nicht von dieser Welt und führen natürlich zu Konflikten mit den ganzen Angeboten, die wir für BLOODBATH erhalten. Manchmal sieht es bei KATATONIA genauso aus. Wir müssen einfach akzeptieren, dass BLOODBATH ein Nebenprojekt ist und somit andere Dinge Vorrang haben. Es spielt keine Rolle, wie gerne ich BLOODBATH wachsen sehen möchte, denn wir werden nie von einer vollkommen aktiven Hauptband reden können, solange die Besetzung aus Mitgliedern von KATATONIA und OPETH besteht. Die Kreativität mag zwar gleichermaßen aufgeteilt sein, aber es bleibt unmöglich, es mit den anderen beiden Bands in Sachen Zeit und Aufwand aufzunehmen. Wir versuchen lediglich, jegliche Freiräume, die wir in unseren Zeitplänen finden, zu nutzen, auf „BLOODBATH-Urlaub“ zu gehen [dieser Ausdruck gefällt mir zunehmend besser, haha] und einen Schritt nach dem anderen zu tätigen. Spontaneität wird unterbewertet. Wir haben etliche magische Momente erlebt, als wir einfach loslegten und uns darauf einließen. Bis jetzt hatten wir noch nicht die Möglichkeit, in den kleinen Clubs zu spielen, aber wenn ich mir die letzten Geschehnisse so anschaue, dann fühlen wir uns als exklusive Festival-Band ziemlich wohl.
Wacken war total aufregend! Das war das größte Publikum, vor dem ich bisher aufgetreten bin, und es war das erste Mal in meinem Leben, dass ich auf die Bühne gegangen bin und von Anfang bis Ende puren Death Metal gelebt habe. Das Konzert verlief so gut, wie es eben sein konnte, wenn man sich vor Augen hält, dass wir nur kurz geprobt und noch nie als Band auf der Bühne gestanden hatten. Party.San und Pellavarock waren auch sehr spaßig, da wir sowohl einige neue Songs als auch eine neue Besetzung am Start hatten. Es ist ironisch und phantastisch, dass BLOODBATH bisher nur drei Konzerte gespielt haben, aber trotzdem sind wir dort, wo wir jetzt stehen. Fühlt sich gut an!


Wenn man die Musik von BLOODBATH verfilmen würde, welcher Film oder welches Genre fällt Dir spontan ein?

Ich würde sagen, das wäre wohl eine Mischung aus „The Omen“ und „Dawn Of The Dead“, haha!


Damit wären wir auch schon am Ende des Interviews angelangt. Ich danke Dir für Deine Zeit und wünsche Euch viel Erfolg mit „The Fathomless Mastery“. Bis die Tage!

Vielen Dank für die Zeit und ein großes Cheers an unsere Fans! Genießt das neue Album, bis wir mal wieder auf einem Festival auftauchen. Keep bathing in blood!

shub, soulsatzero

Autor: Alexander Eitner [soulsatzero] | 22.10.2008 | 21:20 Uhr

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