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Interviewpartner: Andrea Ferro

„Gerade aufgewacht“ ist Andrea Ferro, der männliche Gesangspart von LACUNA COIL, laut eigener Aussage, als er um kurz nach zehn Uhr morgens Ortszeit aus Kansas anruft. Mit „Shallow Life“ veröffentlichen die Italiener dieser Tage ihr erstes Studioalbum seit drei Jahren. Fragen gibt es aber nicht nur dazu einige, sondern auch zur aktuellen Tour, die LACUNA COIL zwei Monate lang quer durch die Vereinigten Staaten führt. Sehr sympathisch und bodenständig gibt Andrea Ferro Auskunft über alles Wissenswerte.



Nachdem die beiden Vorgänger „Comalies“ und „Karmacode“ überaus erfolgreich waren, ist es nicht sehr verwunderlich, dass die Band ihren Sound - verglichen mit diesen - nicht sonderlich verändert hat. Das sieht laut Andrea aber nicht jeder so: „Da habe ich schon die unterschiedlichsten Meinungen gehört. Manche sagen, wir hätten den eingeschlagenen Kurs konsequent weiterverfolgt, wohingegen mir auch schon Leute erzählt haben „Shallow Life“ klänge komplett anders als „Karmacode“. Ich denke, es gibt Unterschiede, wenn auch keine allzu gravierenden. Vermutlich hat da aber jeder – abhängig von seinen persönlichen Preferenzen – eine andere Meinung.“ Fakt ist aber, dass die Band den zuletzt sehr amerikanisch geprägten Sound beibehalten, bzw. sogar noch mehr herausgestellt hat. Zum ersten Mal in der Bandgeschichte wurde ein Album von LACUNA COIL in den USA produziert, was sich das Label der Band dann auch einiges kosten ließ. „Dieses Mal hatten wir das nötige Budget, um uns teure Aufnahmen bei einem rennomierten Pop-Produzenten [Don Gilmore, Anm. d. Verf.] leisten zu können“ räumt Andrea unverblümt ein. „Wir versuchen uns immer weiterzuentwickeln und da ich schon immer sehr fasziniert vom Klang von z.B. METALLICA’s „Black Album“ war, schwebte mir etwas derartiges auch schon länger für LACUNA COIL vor.“ Ob es den italienischen Metallern damit gelingt, auch endlich in Deutschland den verdienten Erfolg einzuheimsen, wird sich zeigen. Warum es – trotz der Erfolge ähnlich gelagerter Bands - bislang nicht so recht geklappt hat, versucht Andrea damit zu begründen, dass „andere Bands vielleicht eher dem Massengeschmack entsprechen. Die klassischen Elemente, mit denen diese Bands arbeiten, scheinen in Deutschland besser anzukommen.“ Der nächste Versuch, das hiesige Publikum von den Qualitäten seiner Band zu überzeugen, lässt jedoch nicht lange auf sich warten: LACUNA COIL spielen beim diesjährigen Wacken Open Air, sowie eventuell ein paar anderen Festivals. Zudem wird die Band „im Spätsommer oder Herbst sicherlich auf eine Headlinertour durch Deutschland und Europa gehen.“



Momentan beackern sie aber noch – zusammen mit einigen anderen Bands, wie DISTURBED oder KILLSWITCH ENGAGE – den nordamerikanischen Kontinent: „das Ganze ist so eine Art Mini-Festival, bei dem es – neben der Musik – noch eine zweite Bühne gibt, auf der Tattoo-Künstler auftreten und Motocross-Shows gezeigt werden. Dabei spielen wir in Venues mit einem Fassungsvermögen zwischen 5.000 und 10.000 Zuschauern.“ Natürlich gibt es da auch den einen oder anderen Song von „Shallow Life“ zu hören. Der äußerst starke Opener „Survive“ wäre z.B. ein ganz heißer Kandidat dafür, erinnert er mit seinem Hitpotential doch stark an einen der größten Ohrwürmer im Repertoire von LACUNA COIL, nämlich „Heaven’s A Lie“. Beim Komponieren habe man sich daran aber nicht orientiert, betont Andrea: „Sicher haben die Songs einen ähnlichen Aufbau und griffige Melodien, aber wir wollen uns ganz bestimmt nicht selbst kopieren. Allerdings, je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr stelle ich fest, das du recht hast, was die Ähnlichkeiten angeht!“ Inspirationen zieht die Truppe also nicht aus dem eigenen Oeuvre, aber auch die vor Jahren genannten Vorbilder der Band haben sich zuletzt etwas verschoben. „Als wir anfingen, waren Bands wie PARADISE LOST, TYPE O NEGATIVE und DEPECHE MODE unsere Haupteinflüsse, aber zuletzt habe ich vor allen Dingen die neue GOJIRA [„The Way Of All Flesh“, Anm. d. Verf.], sowie die aktuelle LAMB OF GOD [„Wrath“, Anm. d. Verf.] gehört, aber auch vieles, was nicht in den Metal-Bereich fällt.“ Abgesehen von diesen hörenswerten neuen Veröffentlichungen, gibt es in der Branche aber auch einige weniger schöne Entwicklungen, mit denen sich Andrea aber dennoch anfreunden kann: „Die ganze Geschichte mit den illegalen Downloads ist schon eine schwierige Sache, aber wenn sich die Leute neue Songs erst einmal anhören wollen, bevor sie ein Album kaufen, finde ich das ok. Das ist eben der Lauf der Dinge. Aber natürlich würde es uns auch besser gefallen, wenn sich jeder die Scheibe kaufen würden.“ Eines ist aber relativ sicher: mit „Shallow Life“ ist LACUNA COIL eine richtig überzeugende Platte gelungen und schon daher wird es genügend Käufer geben, die für ordentliche Chartplatzierungen und ordentliche Einnahmen sorgen werden.

kaamos

Autor: Timo Beisel [kaamos] | 22.04.2009 | 23:19 Uhr

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