.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Reviews von Black Pyramid
CD Review: Black Pyramid - Black Pyramid

Black Pyramid
Black Pyramid


Doom Metal, Stoner Rock
6.5 von 7 Punkten
"Gräserner Diamant!"
Mehr aus den Genres
CD Review: Plainride - Return Of The Jackalope

Plainride
Return Of The Jackalope


Groove Metal, Stoner Rock
5 von 7 Punkten
"Die Erben von CLUTCH, KYUSS und Co."
CD Review: Doomshine - The Piper At The Gates Of Doom

Doomshine
The Piper At The Gates Of Doom


Doom Metal
6.5 von 7 Punkten
"Zähflüssige Wucht!"
CD Review: Memory Garden - Carnage Carnival

Memory Garden
Carnage Carnival


Doom Metal, Power Metal
4.5 von 7 Punkten
"Zeitlose Genialität?"
CD Review: Nadja - Corrasion [Re-Issue]

Nadja
Corrasion [Re-Issue]


Ambient, Doom Metal
Keine Wertung
"Aus alt mach neu..."
CD Review: Solstice - New Dark Age

Solstice
New Dark Age


Doom Metal, Heavy Metal
5 von 7 Punkten
"Re-Release des zweiten Langspielers"
CD Review: Shrapnel - Raised On Decay

Shrapnel
Raised On Decay


Thrash Metal
5 von 7 Punkten
"Ein Schritt nach vorne"
CD Review: Iron Savior - Reforged - Riding On Fire

Iron Savior
Reforged - Riding On Fire


Power Metal, True Metal
Keine Wertung
"Klassiker auf Hochglanz"
CD Review: Eisley / Goldy - Blood, Guts And Games

Eisley / Goldy
Blood, Guts And Games


AOR, Hard Rock
5 von 7 Punkten
"Gediegen, nicht seicht"
CD Review: Pretty Boy Floyd - Public Enemies

Pretty Boy Floyd
Public Enemies


Glam Rock, Sleaze Rock
4 von 7 Punkten
"Wenn die Spandex spannt..."
CD Review: Hittman - Hittman [Re-Release]

Hittman
Hittman [Re-Release]


US-Metal
Keine Wertung
"Die richtige Band zur falschen Zeit"
Share:
Band: Metalnews nach 'Black Pyramid' durchsuchen Black Pyramid
Interviewpartner: Andy Beresky

Wer melodisch-pychedelische Heavyness sagt, muss in Zukunft auch BLACK PYRAMID sagen. An den Amerikanern und ihrem Debüt sollte kein Fan von Stoner Rock und Doom Metal einfach vorbeigehen können. Eine verdammt starke Leistung für ein Debüt und allemal Grund genug, Sänger und Gitarrist Andy Beresky etwas auf den Zahn zu fühlen! Dieser gibt auch bereitwillig Auskunft über Bandgeschichte, Album, textliche Inspirationen und technische Vorlieben. Sogar einen Witz erzählt er – letzte Worte hingegen fallen ihm keine ein. Viel Spaß beim Lesen!






Hi, wie geht’s? Grüße aus Kiel und willkommen zu diesem Interview! Lass uns gleich anfangen!

Zunächst mal die „üblichen Höflichkeiten“: Lass mich euch zu eurem Album „Black Pyramid“ gratulieren, eine ziemlich umwerfende erste Scheibe. Ich meine es ernst, es rockt echt. Es ist euer erstes Album, oder? Wie ist es bisher angekommen?


Vielen Dank, freut mich das du es magst! Ja, es ist unser erstes vollständiges Album, wir hatten 2007 eine selbstveröffentlichte Demo aufgenommen und 2008 eine 7“ für Electric Earth Records.
Der Zuspruch war großartig, einige der ersten Rückmeldungen haben uns sehr geschmeichelt. Die Leute verglichen es sowohl mit „Master Of Puppets“ als auch „Masters Of Reality“ und dann sammelte es noch einige sehr positive Kritiken ein. Es machte uns ziemlich demütig.


Wann, wo und wie kamen BLACK PYRAMID als Band zustande? Was hat euch inspiriert, die Band zu gründen, und was sind eure Ziele – sowohl jetzt als auch langfristig?

Nun, die Band in der ich vorher spielte, PALACE IN THUNDERLAND, hatte sich aufgelöst, und mich juckte es sehr, in einer neuen Band zu spielen, etwas härteres, mehr Metal, etwas mehr auf den klassischen Power Trio Sound von Band wie SLEEP, CELTIC FROST, HIGH ON FIRE und ELECTRIC WIZARD ausgerichtet. Es kam dann so, dass Clay und ich auf dieselbe Online-Anzeige antworteten und dann herausfanden, dass wir in der selben Stadt lebten und die selben Ziele für die Gründung einer Band hatten. Da war es nur natürlich für uns, anzufangen zusammen zu spielen und eine Band zu gründen. Das war im August 2007 und wir hatten unsere ersten Jamsessions in meiner Garage.
Momentan ist es unser Ziel, so viel Musik wie möglich zu schreiben und aufzunehmen und so oft wie möglich raus auf die Straße zu kommen wie wir können. Irgendwann wollen wir richtig touren, sowohl in den Staaten als auch in Übersee, und wenn wir die Möglichkeiten bekommen, wird das großartig.


Woher stammt euer Name? Hat er mit der Pyramide zu tun, die Amenemhat III. in Dashur in Ägypten bauen ließ? Falls ja, warum?

Jap, das ist definitiv ein Teil davon. Die Pyramide ist eine Struktur, die sowohl monolithisch als auch mystisch ist, wovon wir fanden, dass sie viele Aspekte von unserem Sound einfängt. Black Pyramid war auch eine Sorte LSD die es in den 90ern gab, und wir finden auch, dass der Name diesen psychedelischen Aspekt unseres Sounds einfängt. Zusätzlich dazu sind auch oft schwarze, pyramidenförmige UFOs gemeldet worden, und wir stehen auch auch auf solches schräges Zeug. Also funktionierte der Name auf vielen Ebenen und wir fanden, dass er die passenden mentalen Bilder heraufbeschwört, die mit unserer Musik assoziiert werden sollten.


Viele andere Band hätten Death Grunts oder andere aggressive Gesangsstile zu der Art von Riffs hinzugefügt, wie ihr sie spielt. Ihr habt euch für klaren Gesang und eingängige Gesangslinien entschieden, zumindest auf dem Großteil von „Black Pyramid“. Warum? Wolltet ihr euch von anderen Band abgrenzen oder den alten wie ST VITUS, BLACK SABBATH usw Tribut zollen?

Tatsächlich ist das einfach die Art und Weise, wie ich schreibe und singe. Ich habe einfach getan was natürlich kam, wenn es Tribut an Bands wie VITUS und SABBATH zu sein scheint, dann wahrscheinlich, weil ich diese Bands viel höre. Dies ist vermutlich der aggressivste Gesang, den ich je abgeliefert habe.






Zermalmende Riffs scheinen euch ähnlich wichtig zu sein wie feine Gitarrenlinien, auch wenn letztere in einer eher schmutzigen Art und Weise gespielt sind. Was kommt zuerst wenn ihr einen Song schreibt, ein Riff, ein Rhythmus oder eine Melodie?

Ich denke es kommt wirklich auf den Song an. Normalerweise schreiben wir nicht von einem Rhythmus ausgehend, wir haben das nur einmal getan, als Clay einen coolen Drumbeat spielte und ich das Riff für „Blood From The Godless Sky“ darüberlegte. Dieser Song ist nicht auf der Platte, wird aber hoffentlich dieses Jahr auf eine 7“ Veröffentlichung kommen. Zumeist ist es entweder ein Riff oder eine Melodie. Ich finde, ein musikalisches Thema zu finden ist das Wichtigste am Songwriting, wenn man ein Riff oder eine Melodie hat, die das Thema des Songs ausdrücken, schreibt sich der Rest fast von selbst, einfach ausgehend vom Ausgangsthema.


Ihr habt einen ziemlich guten Klang auf „Black Pyramid“, warm und schwer, aber dennoch transparent genug, um jedes Instrument hören zu können. Wo habt ihr aufgenommen?

Wir haben in Clays Studio aufgenommen, Black Coffee Sound. Es ist ein tolles Studio, es gibt kein Durcheinander, es ist abgespeckt und gleichzeitig entspannt. Man kann dort sehr einfach arbeiten und wir konnten die Sounds kriegen. Vieles von der Klarheit und der Trennung der Instrumente ist die Arbeit von Matt Washburn, der aus Georgia hergeflogen ist um das Album zu mixen. Er hat auch die CD und die Vinylversion gemastert.


Viele Musiker im Doom Genre sind Puristen, die altes Vintage-Equipment und analoge Technik über alles stellen. Wie seht ihr das? Welche Art Ausrüstung bevorzugt ihr?

Nun, wir bevorzugen alles, was laut ist, daher ist es so ungefähr Hälfte-Hälfte. Geins Bassverstärker ist ein neueres Fender Bassman Modell, aber es verschiebt viel Luft und hat einen warmen Ton, also benutzen wir ihn. Ich benutze hauptsächlich Vintageverstärker um aufzunehmen, einen 70er Jahre Ampeg V-4, einen 80er Jahre Marshall JCM800 und einen Marshall Super Lead aus den 70ern, aber ich verwende auch einen neueren Orange Tiny Terror für viele der Solos und Leads und benutze einen Mesa Boogie Single Rectifier für die cleanen Töne.


Ihr habt ein Video zu „And The Gods Made War/Visions Of Gehenna“, welches Szenen aus einem Zeichentrickfilm zeigt. Ziemlich ungewöhnliches Zeug für ein Doom-Video, finde ich, hehe. Welcher Film ist das? Und wer hat das Video gemacht?

Es ist ein alter Cartoon, der „Time For Spring“ heißt. Es war nur ein Kurzfilm, unter zehn Minuten, kein voller Spielfilm. Tatsächlich war ich es, der das Video gemacht hat, und ich bin ein riesengroßer Zeichentrickfan. Wenn ich mit meinen Freunden Musik höre, mache ich oft ein Zeichentrickvideo an und stelle den Sound aus, und als dieser Cartoon kam, während ich ihnen das Album zum ersten mal vorspielte, bemerkten wir alle, wie es mit „Visions Of Gehenna“ wirklich gut zusammenpasste. Also habe ich mich einfach hingesetzt und etwas editiert, um es noch passender zu machen.






Schickes Artwork übrigens! Wer hat es gemacht? War es einer von euch oder habt ihr jemand externes gefragt? Hattet ihr ein bestimmtes Konzept oder kam es zu einer Überraschung?

Unser Freund Mike „Warble“ Finucane hat das Artwork gemacht. Wir mochten seine Kunst sehr und er unsere Musik. Die einzigen Konzepte die wir ihm präsentiert haben waren, dass wir wollten, dass es düster sein sollte, und wir mochten alle verschiedenen Aspekte seiner Arbeit und wollten, dass er möglichst alle einbauen sollte wenn möglich. Oh ja, ich glaube wir haben ihm extra gesagt das wir die Schädel drinhaben wollten.


Wie habt ihr mit Meteor City Records Kontakt aufgenommen? Wie ist die Arbeit mit ihnen bisher verlaufen?

Tatsächlich schreibe ich etwas für Stonerrock.com und dem Besitzer von Meteor City gehört auch diese Seite, obwohl ich nur sehr wenig mit ihm zu tun hatte. Wir hatten ein paar Angebote und sprachen ein paar Labels wegen der Albumveröffentlichung an, also schoss ich Dan Beland, dem Labelbesitzer, eine Mail rüber und fragte, ob er Interesse hätte, es herauszubringen. Erst hörten wir nichts zurück und wir waren dabei eine Entscheidung zu fällen für welches Label wir uns entscheiden sollten, als wir eine Email von Meteor City bekamen, mit dem besten Angebot, das wir bis dahin bekommen hatten. Und ich mag alles, was Meteor City je herausgebracht haben, also war das unsere Wahl.
Es läuft prima mit ihnen, wir sind sehr froh über all die Unterstützung, die Dan und Melanie uns gegeben haben, und über alles was sie für uns getan haben.


Religiöse Symbole scheinen ebenso eine Rolle in eurer Musik zu spielen wie H.P. Lovecraft. Was inspiriert dich zu deinen Texten?

Yeah, du hast einiges davon genau erwischt. Ich schreibe Texte, die sehr von dem beeinflusst sind, was ich lese, und ich lese viel Lovecraft. Und ich habe verschiedene religiöse Texte und über verschiedene mythologische Systeme gelesen. Wirklich alles was ich lese neigt dazu, sich in den lyrischen Prozess einzufädeln, vieles ist direkt von bestimmten Büchern inspiriert, anderes ist ein Mischmasch aus verschiedenen Sachen, die ich irgendwann in meinem Leben einmal gelesen habe.


Wie sind eure Pläne für Liveauftritte? Ich habe auf eurer Myspace-Seite gesehen, dass ihr eine kurze Tour in den Staaten spielt. Gibt es Hoffnung, dass BLACK PYRAMID mal über Europa hinwalzen?

Wir hoffen darauf, so viel wie möglich zu touren, aber es ist schwer heutzutage. Wir arbeiten alle in normalen Jobs und Touren bezahlt nicht so wirklich die Rechnungen. Wir würden unheimlich gern nach Europa kommen, aber wir würden momentan wirklich jemanden brauchen der auf uns zukommt und uns hilft, es wahr zu machen.


Das war der ernste Teil, aber keiner entkommt den Bonusfragen, hehe!

Doom gilt oft als ziemlich deprimierender Sound. Bitte erzähl deinen Lieblingswitz!


Frage: Warum ist der Affe vom Baum gefallen? Antwort: Weil er tot war.
Frage: Warum ist der Baum umgefallen? Antwort: Weil er dachte, er wäre ein Affe.
Frage: Warum ist der Elefant vom Baum gefallen? Antwort: Weil das Nashorn ihn geschubst hat.


Wenn BLACK PYRAMID ein Film wäre, was für ein Film wäre das?

Es wäre vermutlich etwas in der Art von „Alien“, ein Film der Horror und Science Fiction kombiniert.


Welches Album hörst du, wenn du Hausarbeit machst oder aufräumst?

Ich brauche etwas peppiges und belebendes, also meist die ersten beiden ENTOMBED Alben, „Left Hand Path“ und „Clandestine“.


Das ist für den Moment alles, vielen Dank für deine Zeit und Geduld!

Grim_Rieper

Autor: Lennart Riepenhusen [Grim_Rieper] | 21.09.2009 | 21:09 Uhr

Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin