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Interviewpartner: Axel

Die um den gleichnamigen Gitarristen versammelten AXEL RUDI PELL gehören in Deutschland und dem Rest der Welt zur Grundausstattung in Sachen Melodic Rock bzw. Metal – und das nun schon seit 25 Jahren. Angesichts ihres Jubiläums kredenzte die Mannschaft um den blonden Saitenhexer ihrer Anhängerschaft vor nicht allzu langer Zeit ein neues Album mit dem Titel „Into The Storm“, auf dem die Herren mit dem ehemaligen RAINBOW-Trommler Bobby Rodinelli auch gleich noch einen neuen Drummer begrüßen. Grund genug, dem Bandkopf per Interview auf den Zahn zu fühlen.






Hallo Axel und vielen Dank für dieses Interview. AXEL RUDI PELL werden ja dieses Jahr 25. Interessiert dich sowas eigentlich?

Ja, klar! Wir haben auch schon etwas geplant...


So? Was denn?

Eine große Torte für alle [lacht]. Nein, im Ernst: Wir haben für das „Bang Your Head“-Festival in Balingen dieses Jahr eine große Jubiläums-Show angesetzt. Das wird er Höhepunkt unserer 25-jährigen Karriere werden und das Konzert wird drei oder dreieinhalb Stunden dauern. Da wird nicht nur die aktuelle AXEL RUDI PELL-Besetzung ein paar Songs spielen, sondern es ist auch geplant, alle ehemaligen Sänger, also Charlie Huhn, Rob Rock und Jeff Scott Soto mit dabei zu haben. Dazu gibt es dann auch noch eine kleine STEELER-Reunion über 30 bis 35 Minuten. Der Hauptteil wird allerdings darin bestehen, dass wir auf der Bühne ganz viele musikalische Gäste begrüßen werden und dann in den unterschiedlichsten Konfigurationen zusammen spielen. Da werden andere Drummer, Keyboarder, Bassisten und Sänger sowie ein paar andere Gitarristen noch mit dabei sein. Ich hoffe, dass der alte Mann – in diesem Fall ich – das bei einer so riesigen Show noch schaffen wird, bis zum Ende durchzuhalten [lacht].


Wie ist das so, wenn man sich bewusst macht, dass man nun seit 25 Jahren mit der gleichen Band unterwegs und damit auch noch ungebrochen erfolgreich ist?

Das unterstützt mich in dem Gedanken, dass ich wirklich ein genialer Musiker bin [lacht]. Nein, mal ohne Witz: Es ist natürlich super, wenn die Akzeptanz der Fans auch da ist. Das wusste man am Anfang meiner Karriere natürlich nicht – die Leute kannten mich zwar von STEELER, aber es war schon ein ziemliches Experiment, das erste Solo-Album zu veröffentlichen. Keiner wusste, ob das überhaupt funktionieren würde und ich auch solo Erfolg haben würde. Das erste Album ist relativ gut gelaufen und das zweite hat das erste dann drei- oder viermal überholt. Da haben wir dann beschlossen, dass wir ab jetzt so weiter machen. Ich glaube, würde ich 2014 „Into The Storm“ als mein erstes Album veröffentlichen, würde ich lange nicht so einen Erfolg haben, weil mich einfach keine Sau kennt. Um sich diese Fanbase aufzubauen, müssen ja erstmal Jahre vergehen.


Zwei Jahre sind seit der Veröffentlichung Eures letzten Albums „Circle Of The Oath“ vergangen – was hast Du in dieser Zeit gemacht?

2012 haben wir erstmal ganz viel live gespielt. 2013 habe ich dann die ganzen Song-Schnippsel, die sich bei mir so angesammelt haben, zu einem gelungenen neuen Meisterwerk zusammengefügt [lacht]. Soll heißen: Ich habe 2013 ziemlich viel komponiert. Mitte des Jahres kam die Studio-Arbeit dazu und seitdem habe ich mich hauptsächlich um Interviews und Promo-Aktivitäten gekümmert.






Wie läuft das Songwriting bei Dir ab?

Es würde für mich z.B. nicht funktionieren, mich mit meinen Gitarren und meinem Aufnahmegerät in meinem Arbeitszimmer einzuschließen mit dem Vorhaben, mal eben eine Platte zu schreiben. Ich kann auf Knopfdruck nicht kreativ sein. Ich komponiere eigentlich das ganze Jahr über. Als wir beispielsweise im Studio den Rhythmus-Gitarrensound für das neue Album gesucht haben, kam mir beim Herumklimpern plötzlich ein Riff in den Kopf und wir haben das dann sofort aufgenommen, um die Idee zu behalten. Das ist jetzt schon wieder was fürs nächste Album. So ist das bei mir das ganze Jahr: Sobald mir eine Idee kommt und ich gerade keine Gitarre und kein Aufnahmegerät zur Hand habe, speichere ich das dann im Voice Recorder meines Handys. Das kann auch im Supermarkt an der Fleischtheke passieren [lacht].


Kannst Du auch auf Tour im Backstage-Bereich oder Hotelzimmer komponieren?

Nein, auf Tour geht überhaupt nicht. Da ist viel zu viel, das einen ablenkt: Meistens sind da etliche Interview-Termine und man muss ja zwischendrin auch ein bisschen schlafen ab und zu. Auf Tour habe ich nicht die nötige Ruhe fürs Songwriting und der Funke ist dann einfach nicht da.


Wie würdest Du Euer neues Album „Into The Storm“ beschreiben?

Natürlich als das reifste, beste und natürlichste Album, dass ich jemals aufgenommen habe [lacht]. Die Platte unterscheidet sich natürlich in Songwriting und Sound von „Circle Of The Oath“. Ich glaube, dass wir durch unseren neuen Drummer Bobby Rondinelli jetzt einen anderen Drum-Sound haben, der vielleicht in meinen Ohren noch besser zu uns passt als der von Mike [Terrana, Anm. d. Red.]. Mike hatte einen etwas anderen Stil, was die „Stimmbarkeit“ seiner einzelnen Trommeln angeht. Vor seiner Metal-Zeit kam er aus dem Fusion- und Jazz-Bereich und das hat man bei ihm oft an den einzelnen Toms gemerkt. Die waren oft nicht tief genug, dann haben wir da mit Samples gearbeitet und das klang dann immer ein bisschen unnatürlich. Bei Bobby haben wir den Natur-Drumsound gelassen, denn er klingt von Haus aus richtig heavy.


Wie bist Du auf Bobby Rondinelli als neuen Schlagzeuger gekommen?

Das war in diesem Fall recht einfach: Als Mike raus war, wollte ich keine Auditions halten, weil das zu zeitintensiv gewesen wäre. Ich hatte mir allerdings eine Liste mit möglichen Kandidaten gemacht und Bobby war da ganz oben, weil ich seine Arbeit bei RAINBOW- und BLACK SABBATH schon immer bewundert habe. Ein guter Freund von mir hier aus der Nachbarschaft in Bochum ist noch mit Bobby in Kontakt, weil die beiden sich aus ihrer Zeit bei RAINBOW kennen. Von ihm bekam ich seine Email-Adresse und habe ihn dann gefragt, ob er bei uns einsteigen will. Er kannte allerdings unsere Musik gar nicht, weshalb ich ihm erstmal ein paar Songs geschickt habe und nach zwei Tagen antwortete er dann, dass er mitmachen will.


Der Rhythmus-Sound von „Into The Storm“ unterscheidet sich ja doch von „Circle Of The Oath“...

Ja, wir haben auf jedem Album einen anderen Sound für die Rhythmus-Gitarren. Der Lead-Sound ist eigentlich immer der gleiche, aber in der Rhythmus-Sektion variieren wir immer ein bisschen. Wir haben diesmal eine Kombination aus mehreren Geräten verwendet, von der ich fand, dass sie ein bisschen direkter klingt.


Hast Du da Hilfe von einem Produzenten oder entscheidest Du solche Dinge alleine?

Produzent bin ich selbst, aber ich habe natürlich einen Co-Produzenten dabei. Das ist bei uns der Charlie Bauerfeind. Er arbeitet bereits seit 13 oder 14 Jahren mit uns zusammen und hat das entsprechende Gespür dafür, was zu uns passt.


Mit „Hey Hey My My“ befindet sich auf „Into The Storm“ ein NEIL YOUNG-Cover. Wie bist Du auf diesen Song gekommen?

Das liegt an meiner Begeisterung für die TV-Serie „Sons Of Anarchy“. In der letzten Episode von Staffel drei kommt auch eine Coverversion von „Hey Hey My My“ nur mit Piano und Gesang vor, allerdings von einer Band namens BATTLEME. Das ging nicht mal zwei Minuten, aber es hat mich ziemlich beeindruckt. Ich habe es dann den anderen Jungs vorgetragen und dann haben wir es mal versucht. Ich habe die Nummer dann natürlich im AXEL RUDI PELL-Stil umarrangiert für Drums, Gitarre und Bass und ich denke auch, dass die Nummer ganz gut zu uns passt.






Nun habt Ihr im letzten Jahr mit „Live On Fire“ eine neue Live-CD nebst DVD veröffentlicht. Wie wählt man als Musiker aus, welche Show für eine solche Veröffentlichung festgehalten wird?

In diesem Fall gar nicht [lacht]. Wir wollten eigentlich gar nichts aufnehmen, das war Zufall. In Köln hatte uns unsere Vorband JADED HEART vorher gefragt, ob sie ihre Show aufnehmen dürfen, denn sie haben ein kleines Kamerateam dabei. Diese Produktionsfirma ist dann auch an uns heran getreten und hat uns gefragt, ob wir unseren Auftritt nicht auch gleich noch aufnehmen möchten. Haben wir dann auch gemacht. Außerdem enthält „Live On Fire“ ja auch noch die Show vom „Rock Of Ages“. Da wusste ich allerdings sowieso, dass die Kameras das ganze Festival aufzeichnen und ich wollte da auch etwas mit machen, wenn es gut ist. Ich habe dann mit der Plattenfirma darüber gesprochen und die wollte für die DVD gern beide Shows verwenden. Für die CDs mussten wir uns für eine entscheiden und da haben wir die aus der Kölner „Essigfabrik“ genommen, weil die das komplette Set und nicht nur die Festival-Setlist umfasst. Allerdings war das auch gar nicht geplant und deshalb enthält die Köln-CD auch tausend Fehler, aber ich bin ein Fan von authentischen Live-Mitschnitten.


Du hast als Gitarrist ja einen gewissen Status in der Metal-Welt. Könntest Du Dir vorstellen, Dein Wissen per DVD oder Lehrbuch weiter zu vermitteln?

Nein und ich sage Euch auch gerne warum: Aus technischer Sicht gibt es hunderte Gitarristen, die das besser vermitteln können als ich. Ich bin kein besonders technisch versierter Gitarrist – für meinen Stil ist das natürlich völlig in Ordnung und ich finde mich auch nicht schlecht, aber ich kann den Leuten zum Beispiel keine Geschwindigkeit vermitteln. Mir kommt es viel mehr auf die Emotionen an. Das ist aber sehr schwer, so etwas zu erklären, da muss meiner Meinung nach jeder selbst darauf kommen. Ich bin also für so ein Vorhaben eher ungeeignet.


Wie sieht es mit Euren anstehenden Tourplänen aus?

Sehr gut [lacht]. Wir sind ab 7. Februar unterwegs und absolvieren dann den ersten Teil der Europa-Tour. Dann kommt die Special-Show in Balingen und im Herbst folgt dann der zweite Teil der Tour. Es könnte auch sein, dass dann noch ein dritter Teil folgt, aber da muss man sehen, wie das zustande kommt.


Damit sind wir schon fertig – möchtest Du gerne noch etwas hinzufügen?

Ich hoffe, dass allen die Platte gefällt und Ihr alle zahlreich zu unseren Konzerten kommt!


Vielen Dank!

Metalviech

Autor: Thomas Meyns [Metalviech] | 02.02.2014 | 19:48 Uhr

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