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Interviewpartner: Barney & Rami

NERVECELL aus Dubai gibt es zwar schon eine ganze Weile, aber trotzdem ist das mehr als beachtliche Debüt der vier Musiker erst im letzten Jahr erschienen. Doch nun hat die Death/Thrash-Band auch einen Vertrag für Europa an Land ziehen können, sodass „Preaching Venom“ hierzulande Ende Oktober erscheinen wird. Die beiden Gitarristen von NERVECELL, Barnaby „Barney“ Ribeiro und Rami Mustafa, melden sich im Interview zu Wort und plaudern über ihre Band, die Suche nach einem Label und die Tatsache, in Dubai zu leben.




Hallo Rami und Barney! Wie ist der Stand der Dinge bei NERVECELL? Es gibt Euch zwar schon eine ganze Weile, aber fasst doch bitte mal zusammen, worum es bei NERVECELL geht.

Rami: Hier ist alles prima! NERVECELL ist eine Death/Thrash-Band, die im Jahr 1999 in Dubai gegründet wurde. Wir kommen ursprünglich aus verschiedenen Ländern [Libanon, Jordanien, Indien/Portugal und Australien] und leben alle in Dubai. Wir kamen alle hierher, um zu studieren und zu arbeiten; ausgenommen unser Schlagzeuger Louis, der in Australien lebt und immer hin- und herreist, um die Band in Dubai zu treffen. Im Jahr 2001 haben NERVECELL angefangen, Konzerte zu geben, was wir natürlich immer noch machen, und wir haben darauf dann unseren Ruf als eine der wenigen Bands des Landes, die ständig in Europa, Australien, im Mittleren Osten und in Nordafrika spielt, gefestigt. Wir haben bislang drei Veröffentlichungen im Gepäck: das Demo „Vastlands Of Abominations“ von 2003, die EP „Human Chaos“ von 2004 und die Full Length „Preaching Venom“. Im August 2009 haben wir dann einen Vertrag mit Lifeforce Records unterzeichnet, die „Preaching Venom“ am 23.10. in Europa veröffentlichen werden. Wir sind vor einer Woche erst von unserer „Preaching Venom Tour 2009“ zurückgekehrt, und davor haben wir unsere europäische Festivaltour 2009 absolviert. Wir sind auf einigen größeren Festivals, vor allem in Deutschland, aufgetreten, so zum Beispiel Rock am Ring, Rock im Park, Wacken Open Air, With Full Force, Way Of Darkness und noch andere. Beide Touren waren sehr erfolgreich, und wir hatten eine großartige Zeit!


Auf besagtem Way Of Darkness Festival seid Ihr mir sehr positiv aufgefallen. Wie habt Ihr selbst das Festival erlebt? Und wieso habt Ihr Euch für „Where Next To Conquer“ von BOLT THROWER als Coverversion entschieden, die Ihr übrigens prima umgesetzt habt?

Barney: Das Festival war der Hammer; darauf hatten wir uns schon eine ganze Weile gefreut. Wir hatten Ralph, den Promoter des W.O.D. Festivals, hier in Dubai getroffen, als er sich eines unserer hiesigen Konzerte anschaute, und das war auch der Grund dafür, dass er uns auf sein Festival einlud. Wir hatten eine tolle Zeit und die Leute hatten offensichtlich Spaß an unserer Musik, was natürlich noch viel schöner ist! Das war eines der wirklich brutalsten Line-Ups, die ich dieses Jahr auf einem Festival gesehen habe, also war es für uns als Gäste aus dem Mittleren Osten eine große Ehre, daran teilnehmen zu können.
Was die BOLT THROWER-Coverversion betrifft: Nun ja, wir sind schon Fans dieser Band, seit wir begonnen haben, Death Metal zu hören, also fanden wir, dass es angemessen wäre, einer der besten Death-Metal-Legenden unseren Respekt zu zollen. Also haben wir uns dann für „Where Next To Conquer“ entschieden. Der Grund dafür bestand darin, dass gerade dieser Song nach etwas klingt, was NERVECELL zur damaligen Zeit geschrieben hätten, haha. Das hat für uns dann prima funktioniert.




Bei diesem Auftritt hattet Ihr Kikou von BENIGHTED als Ersatz am Schlagzeug rekrutieren können, sodass Ihr das Festival überhaupt spielen konntet. Wie hat sich eigentlich der Kontakt ergeben bzw. inwiefern sind NERVECELL und BENIGHTED miteinander verbunden?

Rami: Louis, unser Drummer, musste kurz vor unseren letzten drei Konzerten der Tour nach Australien zurückreisen, da es einen Trauerfall in seiner Familie gab. Wir hatten dann ein paar freie Tage, in denen wir so schnell wie möglich alle Schlagzeuger kontaktierten, ob sie für den Rest der Tour aushelfen könnten. Einer derjenigen, die wir sofort kontaktierten, war Kikou, da wir dieses Jahr zusammen mit BENIGHTED auf dem Metal GDL Festival in Portugal gespielt haben, auch schon vorher miteinander gesprochen haben und uns dachten, dass er tatsächlich ausgezeichnet dazupassen würde. Er war so freundlich, seine Hilfe anzubieten, sodass wir ihm die Songs geschickt haben, damit er das Set lernt. Drei Tage später sind wir dann nach Frankreich gereist und haben mit ihm zwei Tage lang geprobt, und ab da war eigentlich alles perfekt. Wir sind dann nach Deutschland zum Way Of Darkness und einen Tag später noch zum Mass Deathtruction in Belgien gefahren, und er hat allen ganz kräftig in den Hintern getreten, haha!


Kommen wir noch mal ausführlich auf „Preaching Venom“ und auf die Label-Situation mit Lifeforce Records zurück.

Rami: Das Songwriting für „Preaching Venom“ hat gut und gerne vier Jahre gedauert, da wir uns Zeit ließen und zudem eine bessere Produktion als auf den bisherigen Veröffentlichungen haben wollten. Also haben wir das komplette Album selbst finanziert und produziert, und damals waren wir ja noch ohne Vertrag. Für die Aufnahmen haben wir Dave Haley von PSYCROPTIC engagiert, der seine Schlagzeugspuren in Australien aufnahm. Danach nahmen wir die Gitarren, den Bass und den Gesang in Dubai auf, ließen die Songs daraufhin im Hertz Studio in Polen abmischen, und Alan Douches von Westwest Side Music hat das Teil dann in New York gemastert. Zuerst haben wir in Dubai mit Spellbind Records einen Vertrag für „Preaching Venom“ für den Mittleren Osten und Nordafrika abgeschlossen, und danach haben wir nach einem europäischen Label gesucht. Diese Suche war langwierig und hart, gerade in Anbetracht der Wirtschaftskrise, aber letztlich haben Lifeforce Records ihr Interesse bekundet. Und diese waren sowieso unter unseren fünf favorisierten Labels in Europa, also war das ziemlich klasse. Wir sprachen mit ihnen kurz vor unserem Auftritt auf dem With Full Force in diesem Jahr und haben das Management daraufhin auf dem Festival getroffen. Sie sahen unser Konzert und danach hat sich dann alles von selbst ergeben. Lifeforce werden wie gesagt Ende Oktober „Preaching Venom“ offiziell in Europa veröffentlichen, und zwar mit einer Bonus-CD, auf der die „Human Chaos“ enthalten sein wird, und wir freuen uns sehr darauf.


Wie interpretiert Ihr den Titel des Albums? Wer sind diejenigen, die vom Gift verkünden, oder auf wen bezieht Ihr Euch? Wie ist das Artwork Eures Debüts damit verknüpft?

Barney: Der Titel „Preaching Venom“ ist ein Konzept, das ich mir ausgedacht habe. Es erzählt im Großen und Ganzen von den Menschen, die die Autorität und die Macht besitzen, die Menschen zu ermutigen und zu motivieren, jedoch diese Macht falsch benutzen und letztendlich die Leute einer Gehirnwäsche unterziehen. Wir haben das Wort ‚predigen’ gewählt, da es sich normalerweise auf eine Diktatur, religiös oder staatlich verankert, bezieht, und dazu kam dann das Wort ‚Gift’, um dieses Gefühl von Unheil, dem Bösen und falschem Handeln zu evozieren. Wenn Du Dir also das Cover anschaust, dann zeigt es die Wahrheit über den Charakter, die ans Licht gebracht wird. Der Name „Preaching Venom“ deutet auf die bösartigen Absichten einer korrupten Gesellschaft hin, die uns alle hier und in diesem Zeitalter kontrolliert!




Das schlägt sich dann sicherlich auch in den einzelnen Texten nieder, oder?

Barney: Unsere Texte behandeln hauptsächlich menschliche und gesellschaftliche Themen. Wir noch nie die Art von Band, die Texte schreibt, um den Hörern zu sagen, was sie machen sollen oder was wahr und was falsch ist. James schreibt seine eigenen Gedanken dazu nieder, was er in der Welt, in der wir leben, sieht und erlebt. Auf „Preaching Venom“ sind die meisten Texte für James eine sehr persönliche Sache, und ich finde, dass er das alles ziemlich gut hinbekommen hat.


Wie sieht denn die Metal-Szene in Dubai und den Vereinigten Arabischen Emiraten an sich aus? Wie werdet Ihr dort als Metal-Band aufgenommen und behandelt bzw. bis zu welchem Grad hilft es Euch, eine Band aus einem eher exotischen Teil der Welt zu sein?

Barney: Es ist immer gut, anders zu sein und sich dafür einzusetzen, woran man glaubt, sodass wir hier in Dubai eher gemischte Reaktionen erhalten. Viele Leute respektieren die Tatsache, dass wir es mit der Band so weit gebracht haben, und von all den anderen Bands in unserem Teil der Welt abgesehen, hat es ausgerechnet eine Death-Metal-Band benötigt, um über die Grenzen hinweg zu schreiten und beispielsweise die großen Festivals und einige Touren in Übersee zu spielen. Wenn man das im Hinterkopf behält, so behandeln uns die Medien und die Fans zuhause mit viel Respekt. Noch wichtiger ist aber, dass sie mögen, was wir während der letzten Jahre gemacht haben. Es ist auch sehr cool, nach Hause zu kommen und zu sehen, dass sich mehr und mehr Bands gründen und anfangen, den Metal ernst zu nehmen. Davor war es nur ein cooler Trend, zu sagen, dass man in einer Metal-Band spielt, aber jetzt sehen wir, dass sich daheim alles in die richtige Richtung bewegt. Die einheimischen Zeitungen schreiben nun wesentlich mehr über uns, als wir uns das jemals vorgestellt hätten, und es ist einfach schön zu sehen, dass sich unsere harte Arbeit nun auszahlt. Vor gerade mal fünf Jahren waren Metal-CDs in Dubai noch verboten, also kann ich mit Fug und Recht behaupten, dass NERVECELL die Öffentlichkeit im Mittleren Osten tatsächlich darauf aufmerksam machen, dass Heavy Metal letztendlich doch gar nicht so schlimm ist… Man muss nur ein wenig offener sein! Und realisieren, dass wir Metalheads genauso gebildet und normal sind wie alle anderen auch, die auf der Straße herumlatschen… Mal davon abgesehen, dass wir deutlich mehr in schwarzen Klamotten unterwegs sind, haha!
Aus diesem Teil der Welt zu stammen und vor einem Publikum im Ausland zu spielen, ist meiner Meinung nach großartig, da die Leute normalerweise erwarten, dass wir anders sind, uns anders kleiden, anders spielen oder sogar anders aussehen. Wie auch immer, wir gehen einfach auf die Bühne, zocken unsere Mucke und sorgen dafür, möglichst alle Vorurteile zu beseitigen, die man gegenüber einer Metal-Band aus Dubai haben könnte!




Seit der Gründung der Band im Jahr 1999 hat es einige Besetzungswechsel gegeben. Ist es eigentlich schwierig, in Dubai geeignete Musiker zu finden, oder ist das einfach so passiert?

Rami: Wir hatten einige Besetzungswechsel in der Vergangenheit, vor allem bei den Schlagzeugern und Sängern, und James hat dann Bass und Gesang übernommen. Und danach kamen auch keine neuen Sänger mehr, sodass das eigentlich auch geklärt war, haha. Schlagzeuger waren in Dubai schon immer schwer zu finden, vor allem Drummer für extremen Metal. Die meiste Zeit hatten wir also Schlagzeuger, die zur Band kamen, aber eigentlich nicht gut genug dafür waren, sodass wir versuchten, ihre Fähigkeiten zu verbessern und der Sache ein wenig Zeit zu geben. Letztlich hat uns das jede Menge Zeit gekostet, und daraufhin folgte dann die Trennung. 2006 haben wir dann einen britischen Schlagzeuger, Gavin Ward, getroffen, der öfter in Dubai war, und mit ihm haben wir eineinhalb Jahre zusammengearbeitet. Er fliegt aber ständig zwischen Großbritannien und Dubai hin und her, sodass das keine stabile Angelegenheit war. Dazu kamen auch noch persönliche Gründe, die zu einer Trennung von Gavin führten. Im Jahr 2007 wollten wir „Preaching Venom“ aufnehmen, aber da wir ja damals keinen Schlagzeuger hatten, entschlossen wir uns, nicht noch länger zu warten, sondern Dave von PSYCROPTIC zu kontaktieren, der dann die Drums für die Scheibe aufnahm. Ich war schon immer ein Fan von PSYCROPTIC, und es war eine großartige Gelegenheit, mit ihm zu arbeiten. Louis, der momentan unser Session-Schlagzeuger ist, haben wir dann 2007 in Australien getroffen, als wir mit seiner Band THE FUROR auf Tour waren, und seitdem arbeiten wir zusammen, was prima funktioniert.


Bis zu welchem Grad beeinflusst Euch der Mittlere Osten und dessen Kultur? Einige Einflüsse sind ja gelegentlich in Eurer Musik auszumachen?

Rami: Ich sehe uns nicht wirklich als vom Mittleren Osten beeinflusst an, sondern wir spielen einfach, was wir spielen wollen. Unsere Einflüsse kommen aus dem amerikanischen und europäischen Death, Thrash und Black Metal etc., denn aus diesen Teilen der Welt kommt der Metal ja eigentlich, und wir wollen das auch nicht sehr ‚verändern’. In der Musik von NERVECELL kann man in einigen Riffs und Soli etliche orientalische Einflüsse heraushören, aber das ist alles völlig unbeabsichtigt und passiert auf ganz natürliche Weise. Und das ist wirklich das, was wir mögen, solange es natürlich und pur ist. Ich denke auch, dass dieser Aspekt unserer Musik einen originellen Klang verleiht. Diese orientalischen Einflüsse stammen meiner Meinung nach daher, dass James und ich ja aus dem Mittleren Osten stammen. Barney hat sein ganzes Leben in Dubai verbracht; das spielt natürlich auch eine Rolle. Wir können unsere Wurzeln nicht leugnen, aber wir wollen genauso sehr Metal spielen, der auf den ursprünglichen Einflüssen beruht, die wir alle während unserer Kindheit gehört haben. Kurz gesagt: Die Einflüsse des Mittleren Ostens in unserer Musik werden weder übertrieben noch gänzlich ausgeklammert.


Da Ihr sowohl die großen Festivals auch die kleinen Shows gespielt habt: Was davon mögt Ihr eigentlich lieber? Und welches war Euer bestes Festival bislang?

Rami: Ich selbst ziehe die großen Festivals vor, da es schlichtweg ein großartiges Gefühl ist, da oben zu stehen und vor über 10.000 Leuten unsere Musik zu spielen, aber ich mag auch die Energie in den kleinen Klubs. Man ist dem Publikum einfach näher, und wenn die Zuschauer uns jede Menge Energie zurückgeben, dann kann das deutlich besser sein, als vor 10.000 Leuten auf einem Festival zu spielen! Es kommt immer darauf an. Ich mochte übrigens das Wacken Open Air, das Dubai Desert Rock 2008 und das With Full Force am meisten.




Welche Bands würdet Ihr denn genau als stilistischen Einfluss nennen? Was mögt Ihr abseits vom Metal? Und welche fünf Alben sind Deine absoluten Lieblingsscheiben?

Barney: Ich würde mal sagen, dass wir von Bands wie PANTERA, TESTAMENT, BOLT THROWER, DEICIDE, DEATH und SEPULTURA beeinflusst wurden, um nur einige zu nennen. Ich selbst mag zwar hauptsächlich Death und Thrash Metal, aber davon abgesehen mag ich auch Dark Wave und solche Sachen wie MASSIVE ATTACK oder DEAD CAN DANCE!
Und die fünf Scheiben, die mir jetzt auf Anhieb einfallen:
SEPULTURA – „Arise“
PANTERA – „Vulgar Display Of Power“
DISMEMBER – „Like An Ever Flowing Stream“
SUFFOCATION – „Pierced From Within“
METALLICA – „Master Of Puppets“


Gibt es bereits weitere Tourpläne, vor allem in Deutschland, um die Veröffentlichung von „Preaching Venom“ in Europa zu bewerben? Mit welchen Bands wärt Ihr gerne unterwegs, wenn Ihr das bestimmen könntet?

Barney: Wenn wir da mitreden könnten, dann wären das SLAYER, jederzeit! Absolut keine Frage… Wir hatten zwar während der letzten Jahre die Gelegenheit, mit so vielen großartigen Bands die Bühne teilen zu dürfen, aber SLAYER ist das, worauf wir schon seit Ewigkeiten warten.
Da wir gerade davon sprechen: Ja, wir sind kurz davor, eine richtig große Europatour zu bestätigen, die dann Anfang 2010 stattfinden soll. Aber diesmal werden wir vielleicht eher als direkter Support für eine der besten Death-Metal-Bands aller Zeiten kommen… Ihr müsst aber einfach mal abwarten und selbst herausfinden, wer das ist. Ich kann aber fast garantieren, dass die meisten Konzerte in Deutschland sein werden! Wir mögen das Land sehr.


Na, damit habt Ihr es zum Schluss noch mal spannend gemacht, hehe. Dann danke ich Euch beiden sehr für das Interview und wünsche Euch alles Gute. Möchtet Ihr abschließend noch etwas sagen?

Rami: Vielen Dank für Deine Zeit und die Unterstützung! Ich möchte noch mal sagen, dass Deutschland für NERVECELL besonders wichtig ist. Wir waren den Großteil unserer Touren und Festivals über in Deutschland und wir werden uns jedes Mal wieder darauf freuen, wenn wir erneut auf Tour gehen. Wir sehen uns bald!

Barney: Vielen Dank an Metalnews, macht weiter so! Danke an alle Leser für ihre Unterstützung; wir hoffen, dass wir Euch alle bald treffen werden. Hört mal in unser Album, „Preaching Venom“, rein, das Ende Oktober auf Lifeforce Records erscheint.
Stay loud and stay Metal!!!

soulsatzero

Autor: Alexander Eitner [soulsatzero] | 16.10.2009 | 18:42 Uhr

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