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Interviewpartner: Ben Botev

DEVARIEM steht für die neue norddeutsche Hoffnung in Sachen technischen Thrash-Metals. Schon mit ihrer EP haben die Jungs sich eindrucksvoll auf den Brettern dieser Welt präsentiert. Nun geht es also mit dem ersten richtigen Album los. „Planet Earth – Ground Zero“ nennt sich das gute Stück und zeigt einmal mehr, dass die Band aus einer Menge Technik, viel Kompromisslosigkeit und ordentlich Talent eine Mischung brauen kann, die durchaus mehr als nur ins Ohr geht. Natürlich gehört zu einem solchen Einstieg auch ein ordentliches Interview und so konnten wir Gitarrist und Bandkopf Ben Botev einige Fragen stellen, um mehr über die Jungs zu erfahren. Die Antworten bekommt ihr hier:





Hallo Ben, erst einmal alles Gute zur aktuellen Platte. Sag erst einmal, wie fühlt es sich an, wenn man das erste eigene Album in den Händen hält und es nur noch wenige Tage sind, bis die Platte in den Läden erscheint?


Danke, danke. Wie ich mich fühle? Es sind gemischte Gefühle würde ich sagen. Auf der einen Seite sind wir alle natürlich stolz darauf. Doch auf der anderen auch nervös. Man fragt sich immer wieder ob es nun gut ankommt oder auch nicht?


Habt ihr schon erste Rückmeldungen von den Magazinen zu eurer Platte erhalten?

Ja, das haben wir, ein paar Rückmeldungen kamen da schon reingeflattert. Im Großen und Ganzen haben wir uns da aber gut geschlagen und sind erst mal beruhigt [lacht].


Da nun euer Debüt in den Handel kommt, werden viele unserer Leser euch wohl noch nicht so auf der Rechnung haben – wie würdest du eure Musik für die Leser beschreiben?

Das ist - finde ich - immer sehr schwierig zu beschreiben. Man ist selber immer sehr stolz auf seine eigenen Werke. Ich würde aber sagen, dass es Thrash Metal wie man es kennt im modernen und technischen Gewand ist. Viele Songs und Riffs sind sehr „old schoolig“, doch der Sound ist einfach anno 2013. Ganz klar kennzeichnen wir uns dadurch, dass wir sehr kompromisslos rangehen und viel Energie und auch Leidenschaft in der Musik wiedergeben. Eigentlich das, was wir heute selber in neueren Metal Stücken vermissen.


Bisher erkennt man starke Resonanzen aufgrund eures Gitarrenspiels. Viele feiern eure Technik deinen Ideenreichtum. Was hat dich zu deinem Können geführt und wer hat dich dafür beeinflusst?

Ich wuchs von Anfang an mit Musik auf. Mein Vater ist selber Gitarrist und kam als Musiker von Bulgarien nach Deutschland. Der Knoten platzte dann, als ich anfing Heavy Metal zu hören und das erste Mal Aufnahmen von METALLICA sah. James Hetfield inspirierte mich einfach immens und das tut er auch heute noch. Es dauerte aber bis ich das Ganze wirklich ernst nahm. Ich war immer sehr ungeduldig und wollte ganz schnell schon „Fight Fire With Fire“ spielen können [lacht]. Also Einflüsse kamen somit klar aus dem Elternhaus und eben Riffer wie James Hetfield, Robb Flynn, Gary Holt.


Kommen wir wieder auf eure Platte zu sprechen. Wenn jemand euer Album probehören würde und er hat nur einen Titel, den er anhören darf, welchen würdest du ihm empfehlen und warum?

Ich würde „Casketeer“ wählen. Der Song ist sehr „catchy“ sage ich mal. Er prescht zu Anfang perfekt nach vorne und fährt quasi direkt ins Ohr und macht da erst mal länger halt. Wenn der Hörer danach zur CD greift wird er merken, dass es bei uns noch viel härter zur Sache geht aber auch verspielter.






Zu dem Song „Infyrno“ habt ihr ja auch ein Video gedreht – warum habt ihr gerade den Song ausgewählt und wie war für euch der Dreh?

Der Dreh war einfach nur ARSCHKALT! Ich würde sogar sagen, kälter noch als kalt. Als
Kulisse diente ein Bauernhof. Alex und ich schauten uns das Ganze vorher an und es war wirklich genau was wir uns dachten. Die Ideen von Regiesseur Fabsi dazu waren dann wirklich das letzte Tüpfelchen. Es hat - trotz der geringen Temperatur - durchweg Spaß gemacht das machte das Ganze dann auch leicht für uns. Der Song „Infyrno“ wurde gewählt, weil wir finden, dass er genau zeigt was man sich unter DEVARIEM heute vorstellen kann. Eine perfekte Referenz unserer Meinung nach.


Bei den Songs „Sons Of Deth“ und „Infyrno“ habt ihr euch einigen Freunde eingeladen – wie ist es dazu gekommen?
Die Songs hatten Parts, die wirklich für „Gangshouts“ gemacht sind. Das Ganze bringt den Tracks dann auch einen guten Funke Energie dazu. Wir haben uns hierbei Leute eingeladen, mit denen wir schon lange befreundet sind. Manche davon haben selber auch eine Band hier in Lübeck, daher kann man sagen, unterstützte man sich hier untereinander wieder gut.


Wenn du thematisch eure Songs einordnen würdest, in welche Richtung gehen sie dann?

Sehr schwierig da sie alle ein anderes Thema behandeln. Ich würde schon sagen, dass vieles doch in den Bereich „Tägliches Lebensumfeld“ geht. Mit den Texten von Alex kann man sich schnell identifizieren. Klar gibt es mal was abschweifendes oder auch kultiges aber das Meiste ist dann doch bodenständig gehalten und das ist auch genau was uns allen zusagt!


Als Gitarrist ist die folgende Frage wahrscheinlich eine Leichte aber ich frage trotzdem einmal: Was steht für dich im Fokus: Die Musik oder die Texte?

Um ehrlich zu sein, sowohl als auch. Also klar geht es mir besonders beim Songwriting immens viel um die Musik. Allerdings auch, weil ich Alex da bestens vertrauen kann das genau das rauskommt was dahin soll. Die Texte sollten den Song ergänzen bzw. abrunden. Ein guter Text gibt für mich das wieder was die Musik vermitteln soll. Aber klar wenn du mich fragst am Ende gibt doch die Gitarre einfach alles [lacht].


Momentan gebt ihr ja richtig Gas, was die Promotion für euer aktuelles Album angeht. Man spricht von Kinoauftritten eures Videos und vielen Auftritten auf Festivals. Kannst du die letzten Wochen in dem Bereich einmal rückwirkend beschreiben?

Ich würde sagen, hier bekam man mal einen Eindruck wohin die Reise gehen kann. Es war cool mitzubekommen, dass doch einige das Album endlich hören wollen und dass die Promo immer so gut ankam. Die Premiere im Kino war wirklich ganz großes Kino [lacht]. Unser Regiesseur Fabsi hatte im Filmhaus hier in Lübeck eine eigene Premierenfeier. Er zeigte seine neuen Werke wo unser Video dazu gehörte. Ich fand es echt etwas bizarr schon sich selber auf der Leinwand zu sehen [lacht]. Aber natürlich – war es doch etwas Unvergessliches.


Was würdest du sagen, war bisher das Beste, was du mit der Band erlebt hast?

Das ist ganz eindeutig: Grünes Licht von Remedy. Als es hieß, dass es losgehen kann und wir unter deren Obhut genommen werden.





Und was war bisher das lustigste?

Da gibt es eine unglaublich große Menge. Ich glaube Berlin K17 war eine grandiose Party. Wir spielten den Gig und sind danach mit unseren Berliner Kumpels von FERRYMAN auf eine Neunziger Party gegangen. Ganz großes Kino.


Und das schrecklichste?

Der Trip nach Düsseldorf 2012. Pleiten, Pech und Pannen XXL Deluxe. Anders kann ich es nicht beschreiben! Reifenpanne, zu spät angekommen, keinen Übernachtungsplatz. Wirklich ein kleiner Albtraum!


Ihr habt in eurer jungen Zeit schon einige Bandmitgliedswechsel hinter euch – glaubst du jetzt die Mannschaft gefunden zu haben, um durch jede Höhe und Tiefe zu steigen?

Also ich sag, dies ist das stärkste Lineup bisher. Ich kann es bezeugen, schließlich war ich in jedem dabei [lach]. Wir sind alle auch außerhalb vom Proberaum sehr gut Freunde und kennen uns generell schon lange. Na klar, ist eine Band wie eine Ehe zu fünft. Man hat mal Tage wo man nicht bester Laune ist, doch jeder akzeptiert den anderen wie er ist. Es war auch einfach schwierig Leute zu finden, die das Ganze ernst nehmen und auch so motiviert sind. Das Ganze hat sich nun gefunden, ich bin wirklich froh darüber.


Was zeichnet deiner Meinung nach DEVARIEM aus? Wo liegen eure Besonderheiten? Was macht euch interessanter als andere Bands?

Die Hauptpunkt ist definitiv, dass wir sehr leidenschaftlich rangehen. Wenn ich alte PRIEST oder MAIDEN höre, dann höre ich einfach viel Leidenschaft raus. Heute will jeder nur noch brutaler, noch krasser, noch überproduzierter sein. Dabei geht viel „Spirit“ verloren. Wir sind wirklich bemüht, genau das einzufangen. Das es klingt wie fünf Jungspunde, die einfach gerade total aufgehen in dem was sie machen. Genau das zeigen wir auch live. Wir lieben es auf der Bühne total abzugehen, einfach aus uns rauszukommen und dem Publikum von der ersten bis zur letzten Reihe die Energie zu geben.


Wenn du eine Band bestimmten müsstest, von der du glaubst, dass deren Fans auch euch mögen – welche würdest du dann nennen?

Da würde ich wohl doch KREATOR wählen. Für ein MACHINE HEAd-Publikum sind wir wohl zu „old schoolig“. Für ein EXODUS-Publikum zu modern. Ich selber gehe viel auf Konzerte und bei KREATOR hat man wirklich Anhänger alter und neuer Klänge. Das verbinden wir und ich denke, die Leute dort können mit uns gut was anfangen.


Kommen wir noch einmal auf dein Gitarrenspiel zu sprechen: Was genau benutzt du, um deinen aktuellen Sound so umzusetzen?

Ich spiele als Verstärker den Peavy 6505. Für den Rhythmus gehe ich über den Crunch Kanal mit wenig Gain und booste meinen Sound mit einem Tubescreamer von Ibanez. Um das ganze sauber zu halten ist vorne noch ein Decimator Noise Gate geschaltet. Für Lead Parts und Soli gehe ich dann wieder in den High Gain Kanal für extra viel Zerre. Die Leads und Soli fette ich dann nochmal mit einem Boss Chorus gut an. Als Gitarre spiele ich aktuell eine Gibson Flying V welche ich mit dem James Hetfield signature Pickups nochmal aufgerüstet habe. Echt genau mein Sound wie ich ihn aktuell liebe sehr erdig, sehr klar und trotzdem straight nach vorne. Im Grunde nutzt Jan fast das gleiche wie ich. Er hat nur keinen Chorus im Lead Kanal und hat die guten alten EMG 81 drin.





Wo hattet ihr bisher euren besten Auftritt mit der Band?

Ganz klar: Metal Bash. Eine große Bühne, einwandfreie Betreuung, tolle Crew. Hinzu hatten wir das erste Mal Pyros auf der Bühne und konnten unseren Sound noch mit ordentlichen Effekten unterstützen. Besser ging es schon nicht mehr.


Bisher gab es nur sehr wenig Fan-Ware von euch zu erwerben. Wann folgen die ersten T-Shirts zur Platte?

Sehr bald! Dass Ganze ist alles aktuell in der Mache. Ich denke mal, im Herbst kann man sich da gut einkleiden.


Habt ihr schon Pläne für eine Tour?

Sind mittendrin. Wir sind gerade mit unserer Booking Agentur „Redlion Music“ am planen. Das Ganze ist schwierig, da wir alle ja noch arbeiten gehen. Ich bin aber sicher das sich da im kleinen Rahmen was finden wird.


Kurz vor Schluss eine ganz realistische Frage: Wann werdet ihr Wacken Headlinen? :-)

2014? :-D Schauen wir mal generell so ein Festival zu spielen wäre ja wirklich schon der Wahnsinn. Gucken wir doch einfach mal, was die Zeit so mit sich bringen wird.


Zum Schluss habe ich hier noch ein obligatorisches kleines Brainstorming für dich. Ich gebe dir ein Wort und du sagst das Erste, was dir dazu einfällt.

Thrash-Metal

Ausrasten


Monster Energy

Lebenselixier [lacht]


Xander

Wertvoller Freund


Festivals

Eskalation


Hamburg

Bin ich immer zu gerne


Lübeck

Heimat!


Hip Hop

Heimliche Liebe [lacht]


MACHINE HEAD

Lebens Soundtrack


Batman

Inspiration


Burger King

Übelste Droge


Heavy Metal

....or no metal at all


„Planet Earth – Ground Zero“

Lebensereignis


Bester Song aller Zeiten?

-KATY PERRY – „Last Friday Night“


Das Interview hier?

Nothing but a good time


Ich danke dir und die letzten Worte an die Leser, sollen die deinen sein.

Keep supporting heavy music. Kauft unser Album, kommt zu den Shows und ein fettes Danke an alle die das bereits getan haben.

Ashes Of Eden

Autor: Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden] | 01.07.2013 | 19:59 Uhr

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