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Interviewpartner: Biff Byford

SAXON meldeten sich mit „Into The Labyrinth“ gewaltig zurück. Mittlerweile befindet sich die Band auf ihrer Europatournee. Wir erwischten Sänger Biff Byford kurz zuvor für ein Interview. Dabei stellte sich heraus, dass Biff nicht nur ein humoriger Geselle, sondern auch ein Ägypten-Fan ist und ihn eine aktuelle Band an die Vergangenheit seiner eigenen Truppe erinnert.




Hallo Biff, am 09.01.09 erschien euer aktuelles Album „Into The Labyrinth“ in Deutschland. Mittlerweile seid ihr bereits auf Tour und wir sind froh, mit dir sprechen zu können. Eine Menge Fans hatten auf diese Scheibe gewartet. Wie würdest du das Gesamtpaket aus deiner Sicht am ehesten beschreiben?

Ich denke, es ist schon eine tolle Mischung aus den Alben „The Inner Sanctum“ und dem Besten aus unserer Vergangenheit geworden. Hymnen wie „Valley Of The Kings“ wechseln sich prima ab mit schnellen Stücken wie „Hellcat“ und werden ergänzt mit geradlinigem Rock wie bei „Live To Rock“.


Mein persönlicher Favorit ist eben jenes „Live To Rock“, ein Song, der absolut typisch für SAXON ist nach meiner Ansicht. Es sind all die Elemente enthalten, die ich besonders mag, und wie sich das Lied entwickelt, zaubert es mir ein Lächeln ins Gesicht, denn ich kann mir gut vorstellen, wie es live gespielt wird und die Fans mit euch zusammen dazu singen. Gibt es ebenso einen besonders Song auf der Platte, den du besonders magst und warum ist es dein Favorit?

Mein Lieblingssong ist wohl „Valley Of The Kings“, denn es hat diese tolle hymnische Atmosphäre und der Text handelt von ägyptischer Geschichte.


Der Titel „Into The Labyrinth“ hat uns etwas überrascht. Wie kamt ihr zu diesem Namen? Gibt es irgendeine Verbindung zu den Songs auf der Scheibe oder war die Wahl des Albumtitels nur resultierend aus einem tollen Cover und des coolen Namens?

Du hast da schon Recht, es hat absolut nichts mit dem eigentlichen Album an sich zu tun, aber es ist ein Synonym für das, was auf der Welt derzeit vor sich geht. Jeder ist doch letztlich auf der Suche nach Antworten, aber der Weg, sie zu finden, ist wahrlich nicht so einfach.


Wie können wir uns die Arbeit von SAXON an einem neuen Album überhaupt vorstellen? Ist die komplette Band im Prozess eingebunden?

Absolut ja! Doug und Paul bringen die Riffs ein, ich schreibe die Texte und grundlegenden Melodien dazu und Nigel sowie Nibbs bringen dann den Groove schließlich hinein, so ist letztlich jeder von uns involviert.


Das Album wurde ja in den Twilight Hall Studios in Krefeld aufgenommen. Karl [Charly] Bauernfeind arbeitete ja bereits auch an „Metalhead“ und „Lionheart“. Wir denken, er hat einen ausgezeichneten Job gemacht, da die Scheibe geradezu episch weit und druckvoller klingt, als wir erwartet hatten. Es sind ja sogar weibliche Chöre in einigen Parts enthalten, was dem Ganzen einen geradezu majestätischen Touch verleiht. Bist du ebenso zufrieden mit der Produktion und dem finalen Ergebnis?

Mehr als das! Dieses Mal haben wir es geschafft, unsere komplette Live-Power auf diese Scheibe zu drücken und sogar noch mehr. Das Album klingt in der Tat sehr kraftvoll. Wir denken bereits darüber nach, auch die nächste Produktion dort durchzuführen mit den gleichen Leuten, die dafür verantwortlich zeichneten.


In “Valley Of The Kings”, “Hellcat”, “Battalions Of Steel” und “Crime Of Passion” drückt ihr das Gaspedal schon mächtig durch mit heavy Riffs vom Anfang bis zum Ende der Songs. Diese Stücke sollten in euren Live Shows gewaltig rüberkommen. Aber wie immer habt ihr euch auf dem Album für eine Mixtur aus Blues und Rock and Roll Einflüssen und den Heavy-Parts entschieden. Können wir die gleiche Mixtur auch auf der Tour erwarten, bei der euch ICED EARTH begleiten?

Darauf kannst du deinen Hintern verwetten Mann! Live werden wir drei oder vier neue Songs spielen und eine tolle Mixtur der Vergangenheit servieren. Da werden „Princes Of The Night“ und „Power & Glory“ genauso wenig fehlen wie Stücke aus der jüngeren Vergangenheit, wie etwa „Man And Machine“ oder „Let Me Feel Your Power“. Es wird ein eineinhalbstündiger reiner SAXON-Wahnsinn sein.




Was macht für euch den Erfolg von SAXON aus? Ich erinnere mich, dass ich euch vor etwa 20 Jahren zum ersten Mal live gesehen habe und ihr habt uns eine echt tolle Zeit damals beschert. Doch ihr rockt noch immer gewaltig, wie bewahrt ihr euch eure Power?

Es ist ja nicht unser Job, es ist unser Leben! Wir müssen uns alles ständig hart erarbeiten, es wird uns nichts geschenkt. Es macht für uns aber auf der Bühne absolut keinen Unterschied, ob davor jetzt 500 oder 20.000 Fans stehen, wie haben grundsätzlich Spaß daran zu spielen.


Die Einflüsse des NWoBHM waren stark in der Vergangenheit, aber nur ein paar aufstrebende Bands versuchen, diese Art des Metals aufrecht zu erhalten und klingen auch dementsprechend gut. Wie siehst du die Entwicklung in diesem Bereich und welche Bands respektierst du möglicherweise für ihren ganz eigenen Weg. Was würdest du neuen Bands vorschlagen, um erfolgreich zu sein im Business?

Ich mag AIRBOURNE sehr. Sicher, sie machen keine absolut neuen Sachen, aber die großartige Energie der Band erinnert mich stark an unseren eigenen Start im Jahr 1979. Aber ich mag auch das neue METALLICA-Album, und auch die neue MOTÖRHEAD-Scheibe ist brillant nach meiner Meinung. Es kamen im letzten Jahr schon eine Menge neuer guten Sachen raus.


Ich danke dir für deine Zeit und das Interview. Gibt es irgendetwas, was du unseren Leser noch mitteilen möchtest?

Ganz klar: LIVE TO ROCK!

Archon

Autor: Markus Grunow [Archon] | 09.02.2009 | 09:02 Uhr

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