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Interviewpartner: Blake Judd

Die amerikanischen Black Metal Heroen von NACHTMYSTIUM beehrten uns in diesem Jahr mit einem neuen Album. Der Titel „Silencing Machine“ weckte erst einmal die Neugier. Daher wollten wir von Mastermind Blake Judd wissen, was es damit auf sich hat und schickten ein paar Fragen über den großen Teich.





“Silencing Machine“ erscheint in Deutschland bei Century Media. Es fand also ein Wechsel des Labels statt. Wie kam es dazu und wie gestaltet sich die Arbeit mit der neuen Firma?

Wir arbeiten in Amerika bereits seit einigen Jahren mit Century Media zusammen. Als wir nun für Europa ein neues Label suchten, waren sie natürlich erste Wahl. Wir haben auch mit meiner anderen Band TWILIGHT dort unterschrieben und ich bin glücklich, das ich jetzt weltweit mit der Firma zusammen arbeiten kann.


Alle zwei Jahre erscheint ein neues NACHTMYSTIUM Album. Funktioniert das nach einem bestimmten Plan? Das lässt sicher keinen Platz mehr für andere Jobs?

Da gibt es keinen detaillierten Plan, aber ich versuche, jedes Jahr eine Platte zu machen. Ob es mit NACHTMYSTIUM oder TWILIGHT oder ob es ein komplettes Album oder eine 7“ ist. Ich genieße es, Musik zu machen. Das ist mein Full Time Job momentan. Im Allgemeinen machen wir ein Album, supporten es auf Tourneen und fangen gleich das Nächste an.


Dieses Album ist sehr variabel. Eine Mischung aus schnellen und langsameren Songs. Sag doch mal ein paar Worte zum Songwriting bitte.

Das Songwriting bei diesem Album war zum ersten Mal eine intensive Gemeinschaftsarbeit von der ganzen Band. Lange Zeit war ich der König im Anheuern von Session Musikern, so das ich die meisten Sachen selbst machen musste. Doch diesmal blieb das Line-Up stabil, das erste Mal seit langer Zeit. Es fühlt sich gut an, ein Album mit einem richtigen Team zu machen.


“Silencing Machine“ ist ein etwas irreführender Titel. Sind NACHTMYSTIUM etwa still und leise geworden?

Nun, der Titel „Silencing Machine“ macht mehr Sinn, wenn du weißt, woher er kommt. Grundsätzlich bin ich immer noch großer Fan von den NINE INCH NAILS, speziell von „The Downward Spiral“. Ich denke, die Band besaß manche der besten Lyrics überhaupt und ich bin großer Fan der Lyrics von „Mr. Self Destruct“. Ich meine, die Texte waren sehr finster und gerade die Zeile, in der „Silencing Machine“ drin vorkam, spukte mir im Kopf herum, als ich das Album machte. Wahrscheinlich wegen der negativen Natur des Albums und auch dieser Art von Industrial Electronic, die du auf dem Album hörst. Ich fühlte, das es funktionieren würde.


Warum hast du es nicht „Black Meddle Part III“ genannt?

Weil dies kein weiteres Album aus der „Black Meddle“ Serie ist. Wir beschlossen, die Serie mit dem Vorgänger „Addicts“ zu beenden.





Dennoch ist „Silencing Machine“ so etwas wie eine Fortsetzung, zumindest was die musikalische Umsetzung angeht. Kann man das so sagen?

Ich sehe das Album nicht unbedingt als eine Fortsetzung der „Black Meddle“ Reihe. Ich sehe es tatsächlich mehr als eine Abreise davon. Wir versuchten, diesmal nicht so viele experimentelle Songs zu bringen. Ich mag die rohe Energie der Songs lieber, daher beschlossen wir, etwas zu machen, was dem traditionellen Black Metal Sound näher war.


Hat der Sound denn die Qualität, die du dir vorgestellt hast?

Ja, ich bin sehr glücklich mit dem Album. Für mich ist es das Beste, was wir je gemacht haben. Ich lehne mich zurück und genieße Alles, was wir diesmal aufgenommen haben.


Sind wieder Gastmusiker zu hören, wie auf dem letzten Album?

Nicht so viele. Wir wollten davon weg steuern, eine Tonne voller Gastmusiker auf dem Album zu haben. Weil es auch einfach schwieriger ist, die Songs live zu spielen, wenn du eine bestimmte Anzahl an Gastmusikern auf der Bühne hast, die du dafür brauchst. Wir wollen die Dinge zu ihren Grundlagen zurück bringen und ein Album machen, das wir zu jeder Zeit so spielen können, wie wir wollen.


Wie würdest du die Musik von NACHTMYSTIUM heute beschreiben?

Wir sind eine Black Metal Band. Am Ende eines Tages, ganz gleich, was immer wir auch in den Sound gemischt haben, sind wir eine Black Metal Band.


Mit welcher Band würdest du gern in den USA auf Tour gehen? Geld spielt dabei keine Rolle. Welche Band würdest du wählen?

Haha. Da gibt es eine ganze Menge. Ich würde wirklich gern mit Bands wie HIGH ON FIRE, KYUSS LIVES, MASTODON oder ein paar weiteren, ähnlichen Bands der US Szene auf Tour gehen. Ebenso gern würde ich mit europäischen Bands wie ENSLAVED, MAYHEM, GORGOROTH, MARDUK, BEHEMOTH, WATAIN etc. auf Tournee gehen. Oder mit einigen Underground Bands wie INQUISITION oder BLACK WITCHERY etc. Wir haben darüber gesprochen, einige Shows mit THE DEVILS BLOOD zu spielen, das wird großartig. Und ich denke unsere Shows mit AGALLOCH gehen massiv ab.





Würdest du sagen, das die Heavy Metal Szene in den USA generell intakt ist? Oder sind es momentan harte Zeiten für den Heavy Metal in Amerika?

Ich denke, das die Metal Szene in Amerika im Moment gedeiht. Es gibt haufenweise gute Bands und die Shows sind immer brechend voll. Du weißt, die Plattenindustrie ist ja eigentlich im Klo. Aber für uns laufen die Dinge seit einigen Jahren sogar besser. Eigentlich ist das eine etwas bizarre Gegenüberstellung.


Ein Song auf dem Album heißt „And I Control You“. Kontrolliert dich irgend Jemand? Hast du im engeren Freundeskreis oder in der Familie Jemanden, der dir über die Schulter blickt und dessen Kritik du dir zu Herzen nimmst?

Ich denke, das wir alle in der Band gegenseitig auf uns aufpassen und prüfen, was der jeweils Andere macht. Genauso respektiere ich unseren Manager und nehme mir zu Herzen, was er sagt. Denn er war immer da für uns und hilft uns eine ganze Menge. Aber das ist etwas Grundsätzliches. Ich würde nicht sagen, das uns Jemand „kontrolliert“, aber es gibt bestimmt ein paar Leute, denen wir wirklich zuhören.


Stell dir vor, du könntest fünf Alben deiner Wahl in die Wände deines Wohnhauses einmauern lassen, um sie für spätere Generationen zu verwahren. Welche Alben wären das?

BURZUM – Filosofem
MAYHEM – Deathcrush
PINK FLOYD – Meddle
KYUSS – Blues for the Red Sun
DARKTHRONE – A Blaze In The Northern Sky


Damit sind wir bereits am Ende. Ich danke dir für das Beantworten der Fragen.

Ich danke Euch und den Fans in Deutschland für den tollen Support. Wir freuen uns auf die Tour in Deutschland Anfang des nächsten Jahres.

Fränky

Autor: Frank Wilkens [Fränky] | 22.09.2012 | 15:45 Uhr

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