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Interviewpartner: Carsten Kachelmus

Mit ihrem zweiten Album konnten FACE DOWN HERO aus Hessen ziemlich einhellige Meinungen einfahren und sehr gute Bewertungen ergattern. Nach "Opinion Converter" hauen die Vier nur ein Jahr später "Where All This Anger Grows" aus dem Studio und konnten sich in der Kürze der Zeit enorm weiter entwickeln. Vielerorts als neue Thrash Metal-Hoffnung in Deutschland gefeiert, wollten wir natürlich auch mal anklopfen und ein paar Fragen los werden.




Hi Carsten, wie läuft die Nummer derzeit? Seid Ihr zufrieden mit der Resonanz zum Zweitling?

Hi Thomas. Auf jeden Fall! Die Resonanzen sind wirklich großartig. Wir haben das zwar gehofft, aber nicht unbedingt damit gerechnet. Als kleinere Band, die auch kein finanzkräftiges Label im Rücken hat, ist es natürlich ungleich schwerer Aufmerksamkeit und die entsprechende Anerkennung zu finden - aber das hat diesmal in unserem Fall super geklappt. Grund war wahrscheinlich auch, dass wir sehr schnell ein Nachfolger Album präsentiert haben, und somit war der Name noch bei einigen im Gedächtnis

Man kann’s natürlich nicht jedem Schreiber recht machen und das wollen wir auch gar nicht. Viel wichtiger sind die Resonanzen die wir von Käufern, Metal Clubs etc. bekommen. Die sind wirklich absolut klasse und es ist natürlich eine tolle Bestätigung für uns. Wichtig sind ja letztendlich die Leute, die das Ding kaufen bzw. auf Konzerte kommen, und nicht die Kritiker die nur einmal schnell reinhören, um dann mit ihrem „geballten Fachwissen“ punkten zu wollen - hehe.

Besonders freuen wir uns über das Feedback aus dem Ausland, wo die Platte eigentlich nur über Import erhältlich ist. In Deutschland haben wir Dank CMM wahnsinnig viel Presse und ich denke nach diesem Album ist der Name Face Down Hero eine ganze Ecke bekannter geworden - und so sollte es ja sein.


Das Album ist wesentlich runder und ausgewogener. Wie konntet ihr in so kurzer Zeit eine so enorme Steigerung im Songwriting bewerkstelligen?

Wir sind diesmal nicht so verbissen ans Werk gegangen. Damals wollten wir einfach alles richtig machen. Die Songs sollten so einfach wie möglich gehalten werden um viele Leute anzusprechen. So hatten wir teilweise das Problem, das wir einige Songs tot-arrangiert hatten.

Diesmal haben wir uns da gar keinen Stress gemacht, sondern haben die Songs einfach drauf los komponiert und im Studio zusammen mit unserem Produzenten Martin noch weiter ausgearbeitet. Wichtig war uns, dass es einen Tick härter und düsterer wird. Das hat uns im Nachhinein gesehen beim Debüt gefehlt und das Manko haben wir diesmal eben ausgemerzt.


Kali [Sänger und Gitarrist], musste sich wegen seines Gesangs auf dem Debüt ganz schön viel negative Kritik anhören. Wie hat er darauf reagiert und was hat er konkret geändert - schließlich gibt es hier die größte Steigerung zu verzeichnen?

Zuerst einmal denke ich, dass viele der Kritiken am Gesang auf dem Debüt einfach übertrieben waren. Das war zum Teil schon nicht mehr objektiv, sondern einfach nur plump und nicht wirklich sachlich. Aber natürlich war einiges auch berechtigt und das war uns auch bewusst. Kali hat einfach zur Zeit des Debüts noch nicht soviel Erfahrung am Gesang im Studio gehabt. Hinzu kam das es nicht gelungen ist, Kali´s härtere Gesangsart im Studio auf Band zu bringen. Kali selber war und ist schon immer der größte Kritiker seiner Stimme. Er arbeitet, genau wie alle in der Band, hart an sich und dadurch wird er auch kontinuierlich besser.


Euer Mix aus den verschiedensten Thrashstilen und dann auch noch aus verschiedenen Epochen des Genres ist ja im Grunde etwas neues und daher Marke Eigenbau. Woher kam die Idee alte und neuartige Elemente derartig zu verschmelzen?

Für uns ist das nicht ungewöhnlich. Es kommt einfach ganz natürlich beim Songwriting, da wir auch persönlich sehr viel unterschiedlichen Thrash Style hören. Wir sind nicht die typischen "Die Hard old school Thrasher", die alles Scheiße finden, sobald es nicht klingt wie 1982-1989. Andererseits lieben wir aber natürlich auch etliche Platten aus dieser Zeit. Ich bringe es immer so auf den Punkt [um bei der Band zu bleiben, der wir unseren Namen verdanken] - "Wir gehören zu den wenigen Metal Fans die sowohl FORBIDDEN´s "Twisted Into Form" vergöttern als auch FORBIDDEN´s "Green" Album lieben" ;).

Genauso lassen wir uns aber auch von anderen nicht Thrash Stilen inspirieren. Wir wollen uns ja schließlich in keiner Weise selber limitieren. So kommt es dann wahrscheinlich, dass unser Stil da sehr eigen und für manche ungewöhnlich klingt - aber wie gesagt, für uns ist das Ganze einfach eine logische Sache und wir werden daran auch nichts ändern.




"Where All This Anger Grows" wird immer mit den verschiedensten Bands der Thrashgeschichte verglichen. Welche sind da Euerer Meinung nach am ehesten zutreffend und welche eher an den Haaren herbei gezogen?

Natürlich hat Forbidden ihre Spuren in unserem Sound hinterlassen. Ältere METALLICA, MACHINE HEAD, GRIP INC., TESTAMENT, neuere KREATOR und CHANNEL ZERO bestimmt auch. Das sind schon Bands die uns inspiriert haben und wo ich eine Verwandtschaft erkennen kann. Ein Kritiker hat METALLICA zur Load Zeit rausgehört - das kann ich nicht wirklich nachvollziehen. Dass wir wie HATESPHERE klingen, finde ich jetzt auch nicht unbedingt... obwohl das kann ich noch eher nachvollziehen als dieser Load vergleich.

ANNIHILATOR kann ich auch beim besten Willen nicht erkennen. Aber naja solange keiner BLIND GUARDIAN oder MANOWAR raushört, kann ich auch damit leben :D


Wer ist bei Euch hauptverantwortlich für die Entstehung des Materials? Wie läuft die Zusammenarbeit grob ab?

Die Songs werden von Kali und mir geschrieben. Das kann ganz unterschiedlich ablaufen. Oft basiert alles auf einem Rhythmus, den ich halt anschleppe oder auf einem Gitarrenriff von Kali. Darauf aufbauend überlegen wir uns dann unsere Parts und arrangieren. Wenn wir dann einen groben Ablauf haben, nehmen wir das Ganze auf und hören danach dann zusammen ob der Song so schon zündet oder ob es irgendwo hakt. Wenn wir zufrieden sind, gehen wir mit allen Mann ans Werk und arbeiten an den Feinheiten. So kommen wir eigentlich immer recht schnell zu ordentlichen Resultaten.


Wieso habt ihr diesmal auf das Gernhart Studio in Siegburg zurückgegriffen und wie war die Zusammenarbeit mit Martin Buchwalter [u.a. Drummer von Perzonal War und Squealer]?

Wir waren mit dem Ablauf der "Opinion Converter"-Produktion nicht so glücklich. Aber das war nicht der einzige Grund. Wir kennen Martin ja schon sehr lange und haben auch immer seine Arbeiten als Producer verfolgt. Kurz nach der "OC" schrieben wir uns dann mal wieder und er erwähnte dabei, wie gerne er mal mit uns arbeiten würde. Naja, und da wir seine anderen Produktionen auch sehr gut finden und Siegburg zudem nicht allzu weit weg ist von uns, bot es sich an es mal auszuprobieren – und wir finden, dass wir definitiv die richtige Entscheidung getroffen haben.

Die Arbeit mit Martin war jedenfalls einfach super. Er hat unheimlich viele gute Idee eingebracht und an vielen Feinheiten mit uns gearbeitet. Zudem war es auch die entspannteste Aufnahme, die ich in fast 15 Jahren Musik machen erlebt habe. Daher werden wir beim nächsten Mal auch wieder das Gernhart Studio aufsuchen. Einzige Scheiße war halt, dass ich beim Kickern regelmäßig von ihm aufn Arsch bekommen habe – na ja das nächste Mal bring ich mein Tipp Kick mit und dann ist Judgement Day, hehe.


Wie sieht die weitere Planung im Hause Face Down Hero aus? Bleibt ihr in diesem schnellen Rhythmus der Veröffentlichungen oder geht Euch irgendwann die Puste aus?

Wir werden bereits im September wieder ins Studio gehen um den Nachfolger einzuspielen. Ich finde auch nicht, dass so ein Jahres Rhythmus bei Veröffentlichungen so was Ungewöhnliches ist. Wir sind da bisher sehr gut mit gefahren, und daher gibt es keinen Grund was zu ändern. Die Puste geht uns jedenfalls so schnell nicht aus ;)




Was ist mit Live-Aktivitäten. Da seid Ihr ja bisher noch nicht so einfach zu ergattern. Wird sich da in Zukunft was tun?

Wir haben seit Kurzem eine neue Booking Agentur mit deren Hilfe dann hoffentlich noch mehr reinkommt an Gigs. Aber auch so haben wir in 2008 schon mehr Auftritte als im ganzen letzten Jahr. Mit dem sehr guten Feedback zur neuen Scheibe scheinen auch die Auftritte langsam mehr zu werden. Wir hoffen aber natürlich, dass es noch mehr wird – vor allem hoffen wir, dass wir es endlich einmal schaffen als Tour Support irgendwo aufzuspringen. Das war in den letzten Jahren immer gescheitert und da hoffen wir am meisten auf Veränderung ins Positive. ;)


Was für Gigs sind denn für 2008 schon in der Tasche bzw. noch in der Mache?

Viele sind jetzt schon gelaufen und zur Zeit verhandeln wir noch mit einigen Veranstaltern. Das Meiste ist noch nicht Spruchreif aber fest steht bereits das Yonah Festival in Werl am 5.4. und das Ragnarock Open Air in Langendorf im Juli.


Man hat ja inzwischen einige Eurer kranken Bandvideos zu sehen bekommen [siehe www.facedownhero.de]. Welche Botschaft steckt dahinter, was wollt ihr euren Fans auf den Weg mitgeben?

Hehe, die Botschaft heißt, dass wir einfach bekloppte Hessen sind. Nee, das Ganze war ja mehr als Tagebuch gedacht - bis zur Aufnahme von "WATAG". Am Ende ist es dann teilweise ein wenig entartet, hehe, aber sehr lustig. Es zeigt einfach, dass wir vor allem sehr viel Spaß haben, bei allem, was wir mit FACE DOWN HERO erleben, und das ist letztendlich das wichtigste an Allem!

shub

Autor: Thomas Kleinertz [shub] | 03.04.2008 | 14:13 Uhr

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