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Band: Metalnews nach 'Haken' durchsuchen Haken
Interviewpartner: Charles Griffiths

Schon seit langem geistert der Name HAKEN durch die Prog-Landschaft, da die britische Band aufgrund von zwei überragenden Alben als heißester Anwärter für die Thronfolge der Prog Metal-Könige DREAM THEATER gehandelt wird. Mit ihrem neuen Album „The Mountain” setzen sie bereits jetzt zum Sprung auf die Spitze an. Gitarrist Charlie Griffiths gibt Auskunft über die aktuelle Lage im HAKEN-Bandcamp.




Eure beiden ersten Alben wurden auf einem – zumindest hierzulande - relativ kleinen Label veröffentlicht, haben euch aber dennoch bereits einiges an positivem Feedback und Aufmerksamkeit eingebracht. Jetzt habt die logische nächste Stufe erklommen und bei den Prog-Spezialisten von Inside Out unterschrieben. Wo seht ihr bislang die Unterschiede zwischen den beiden Labels?

Das stimmt, wir haben die beiden Alben relativ schnell nacheinander veröffentlicht und waren auch total überrascht, wie gut sie angekommen sind. Das haben wir wirklich nicht erwartet und wir sind Laser's Edge / Sensory sehr dankbar, dass sie das Risiko auf sich genommen und uns die Aufnahmen für die beiden Alben ermöglicht haben. Allerdings war es auch von Anfang an ein Ziel für uns, eines Tages bei Inside Out zu unterschreiben, da dies eine Art spirituelle Heimat für progressive Musik ist. Sie haben eine sehr gut organisierte Infrastruktur und jeder, der dort arbeitet, ist auch ein aufrichtiger Fan dieser Musik. Ein weiterer Grund war, dass sie in Europa, speziell in Deutschland, ansässig sind. Deutschland ist wie ein zweites Zuhause für HAKEN, das Publikum dort war immer sehr warm und herzlich, wenn wir da gespielt haben.


Seit dem ersten Mal, als ich von eurer Band gehört habe, wundere ich mich über die Bedeutung eures Namens. Was genau bedeutet “Haken” für euch und warum habt ihr diesen Namen ausgewählt?

Da muss ich Dich leider enttäuschen, der Name hat keine wirkliche Bedeutung. Es war einfach ein Wort, dass uns zur Musik passend erschien. Wir haben jetzt schon häufig gehört, dass das Wort im Deutschen eine Bedeutung hat, aber das hatten wir nicht im Sinn.


Was kannst Du uns über das Konzept hinter “The Mountain” erzählen?

Es ist eine Kollektion von neun Songs, die sich zwar um ein ähnliches Thema drehen, aber die keine zusammenhängende Geschichte erzählen. Es geht um die Findung des eigenen Lebensweges und darum, wie man die ganzen Kämpfe, Fallen und Hindernisse überwindet, die uns das Leben tagtäglich aufbürdet. Das Cover zeigt die mythologische Figur des Sisyphus, wie er versucht, einen riesigen Felsbrocken den Berg hoch zu rollen. Ich bin mir sicher, dass sich jeder, der irgendwann mal versucht hat, eine Karriere als Musiker zu starten, mit diesem Bild identifizieren kann! Unsere Botschaft ist, dass man seine Träume niemals aufgeben soll.


Der Moment auf dem Album, mit dem ich zu Beginn die meisten „Probleme“ hatte, ist der Anfang von „Cockroach King“, der sich anhört, als würde man hier dem Gesang mittelalterlicher Minnesänger lauschen. Wolltet ihr, dass es so klingt? Und wessen Idee war das?

Wir wussten, dass dieser Song zwiespältig aufgenommen werden würde. Entweder die Leute lieben es oder sie haben keine Ahnung, was da gerade vor sich geht. Die Idee dahinter war, unsere englische Verschrobenheit in den Vordergrund zu stellen, so wie es QUEEN zum Beispiel bei „Killer Queen“ oder „Good Old Fashioned Lover Boy“ auch gemacht haben. Lyrisch sind diese Songs absolut genial und wir wollten dieses theatralische Element ein wenig aufleben lassen. Musikalisch ist der Song aber vor allen Dingen von einer anderen englischen 70er-Jahre Band beeinflusst, nämlich GENTLE GIANT. Gerade der A Capella-Part ist ein direkter Tribut an die Jungs. Und da GENTLE GIANT tatsächlich von mittelalterlicher Musik inspiriert waren, trifft es dein Minnesänger-Vergleich schon ziemlich genau.




Ihr werdet ja vor allen Dingen oft mit DREAM THEATER verglichen, in meiner Albumkritik habe ich unter anderem noch KING CRIMSON und sogar RADIOHEAD ins Spiel gebracht. Welche Bands haben denn eurer Meinung nach den größten Einfluss auf euch gehabt?

DREAM THEATER haben uns auf jeden Fall sehr inspiriert und sie haben die Latte in puncto technischer Versiertheit so hoch gelegt, dass es keine andere Band gibt, die live auf einem ähnlichen Level agieren kann - es ist wirklich unglaublich, wenn man ihnen dabei zusehen kann. Trotzdem, wenn wir komponieren, dann steht ganz oben auf unserer Agenda, dass wir Songs schreiben, die nach HAKEN klingen. Es ist für jede Band unumgänglich, etwas zu reproduzieren, was schon mal da war, aber wir geben uns große Mühe, so eigenständig wie möglich zu klingen. Wir stehen auf die ganzen 70er Prog Bands wie YES, GENESIS, CAMEL, KING CRIMSON, GENTLE GIANT genau so wie auf Metal Bands wie PANTERA, MESHUGGAH und TEXTURES, Fusion-Sachen wie Allan Holdsworth oder Scott Henderson finden wir gut, aber auch populäre Bands wie RADIOHEAD, EVERYTHING EVERYTHING und ELBOW und nicht zuletzt Filmkomponisten wie John Williams, Hans Zimmer oder Howard Shore. Man könnte diese Liste unendlich weit fortsetzen.


Wie geht es denn bei euch jetzt weiter, nachdem das Album veröffentlicht ist?

Wir planen auf jeden Fall, die neuen Songs so oft es geht live zu spielen. Direkt nach der Veröffentlichung haben wir eine sehr kleine Europatour absolviert, um das Album ein wenig zu promoten. Es war echt fantastisch! Die neuen Songs haben sich bestens in unsere Setlist integrieren lassen und kamen überall gut an. Danach haben wir noch unter anderem beim “Prog Power Europe” und dem “Prog Stage Festival” in Israel gespielt. Im Februar freuen wir uns dann noch besonders darauf, zusammen mit Mike Portnoy und vielen weiteren progressiven Musikern im Zuge der “Progressive Nation At Sea”-Kreuzfahrt in See zu stechen. Das wird sicher eine Erfahrung fürs Leben!


Damit sind wir auch schon wieder am Ende. Gibt es sonst noch etwas, dass du unseren Lesern gerne mitteilen würdest?

Wir sind so dankbar, dass wir die Möglichkeit haben, diese Musik zu spielen und wir hoffen sehr, dass ihr “The Mountain” mal ancheckt. Ansonsten hoffen wir natürlich, euch bei einer unserer nächsten Shows in nicht allzu ferner Zukunft zu sehen.

kaamos

Autor: Timo Beisel [kaamos] | 27.11.2013 | 10:36 Uhr

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