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Reviews von The Red Shore
CD Review: The Red Shore - The Avarice Of Man

The Red Shore
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Band: Metalnews nach 'The Red Shore' durchsuchen The Red Shore
Interviewpartner: Chase Butler

Die australischen Deather THE RED SHORE – nicht zu verwechseln mit den US-amerikanischen Kollegen von THE RED CHORD – haben mit „The Avarice Of Man“ ein neues Album und somit den Full-Length-Nachfolger zu „Unconsecrated“ aufgenommen. Chase Butler, Neuzugang am Mikro, berichtet im Interview über das Konzeptalbum und die Pläne von THE RED SHORE.




Hi Chase, alles gut? „The Avarice Of Man” wird am 3. September über Listenable Records erscheinen. Kannst Du uns ein wenig Einblick in den Entstehungsprozess gewähren?

Hi, in Down Under ist alles prima, danke. Wir haben ungefähr Ende Dezember, Anfang Januar damit begonnen, an dem Album zu arbeiten. Gemeinsam haben wir bis zu unserem Studioaufenthalt im Mai daran getüftelt. In musikalischer Hinsicht ist das Material größtenteils in Tims Haus in Melbourne entstanden, wo wir die Songs geschrieben und Ideen ausgetauscht haben, bevor im Studio selbst dann der letzte Feinschliff erfolgte. Ich selbst lebe übrigens auf der anderen Seite von Australien, in Queensland, sodass ich daheim mit den Texten anfing und meine Gedanken und Ideen diesbezüglich per E-Mail mit den Jungs austauschte, ehe ich dann Anfang des Jahres nach Victoria gereist bin, um beim Songwriting mitzuhelfen.


Da „The Avarice Of Man“ als ein Konzeptalbum angekündigt wurde, erläutere doch bitte mal kurz das Konzept und inwiefern die einzelnen Lieder miteinander verbunden sind.

„The Avarice Of Man“ ist ein Konzeptalbum, das lose auf dem Nihilismus basiert und unterschwellig die Probleme thematisiert, die sowohl mit der Vergangenheit der Menschheit als auch mit den aktuellen Geschehnissen zusammenhängen. Es wird dabei fast wie eine Geschichte erzählt, mit ein bisschen Fantasy-Grundstimmung, würde ich sagen. Die Geschichte des Albums dreht sich um ein „Wesen“, das aufgrund der Abneigung gegenüber der modernen Menschheit erschaffen wird und den Planeten heimsucht. Die Menschen werden allesamt vernichtet, damit der Planet wieder erstarken kann, und zwar ohne die Manipulation durch die machtgierigen Menschen. Die Bedeutung von „The Avarice Of Men“ ist zusammengefasst die überwältigende Gier und das Streben nach materiellem Besitz und Wachstum. Es ist eine sehr morbide und düstere Geschichte, in der ich die Welt, wie wir sie kennen, beschreibe.


Damit verbunden ist auch das Artwork. Wer hat dieses Design erstellt? Die meisten Leute werden wohl direkt eine Verbindung mit der BP-Ölkatastrophe herstellen, wobei Ihr das zum Zeitpunkt der Entstehung vermutlich gar nicht wissen konntet.

Wir haben uns für Invisible Creature entschieden, die auch schon das Artwork für „Unconsecrated“ erschaffen hatten, und die Zusammenarbeit lief sehr gut. Sie haben das Konzept vollkommen verstanden und eine gänzlich neue visuelle Perspektive dazu beigesteuert, die dem Album noch mehr Tiefe verleiht und dem Hörer tatsächlich ein Bild an die Hand gibt, das zum Konzept passt. Wir könnten mit dem Resultat nicht zufriedener sein!




Welches Stück auf der neuen Scheibe hat Dich am meisten als Musiker gefordert? Und welches magst Du am meisten, und warum? „The Seed Of Annihilation“ ist zum Beispiel ziemlich stark.

Das gesamte Album stellte für mich eine immense Herausforderung beim Gesang dar, da es in jedem einzelnen Song sehr viel Abwechslung gibt, die ständig darauf abzielt, neue Aspekte auszuprobieren und alte Komponenten noch zu verbessern. Mein persönlicher Favorit ist wohl „Awakening“, da es vermutlich am meisten Bezug auf mein Leben und auf meine Ansichten zur Welt nimmt. Ich bin aber in musikalischer Hinsicht so stolz auf die gesamte Scheibe und so zufrieden mit dieser, dass es schwer schwierig ist, da wirklich einen Favoriten auszuwählen.


Es hat bei THE RED SHORE einige Besetzungswechsel gegeben. Du bist zum Beispiel neu dazugekommen und hast Jamie ersetzt, der wiederum für den tragisch verstorbenen Damien eingesprungen war. Außerdem habt Ihr einen neuen Schlagzeuger.

Das ist für mich etwas schwierig zu beantworten, also erzähle ich einfach mal meine Sichtweise. Ich bin ein langjähriger Freund der Band und bin in der Vergangenheit mehrere Touren mit ihnen gefahren, entweder mit meiner vorherigen Band, BEFORE THE THRONE, oder als ich direkt mit ihnen oder für eine andere Kombo auf der Tour mitgefahren bin. Sie haben mich dann gefragt, ob ich für einige Konzerte einspringen könnte, und nachdem Jamie und die restliche Band getrennte Wege gingen, haben sie mir den Posten ganz angeboten.
Das gilt auch für Tim, den neuen Schlagzeuger, wenngleich er schon wesentlich länger mit THE RED SHORE befreundet war als ich. Er war sogar vor einigen Jahren mit einem Teil der Jungs in einer anderen Band aktiv. Seine letzten beiden Bands, HER NIGHTMARE und SAMSARA, waren beide mit THE RED SHORE befreundet und hatten schon seit Jahren jeweils zusammengespielt. Es geschah dann einfach zufällig, dass er gerade bei diesen Bands ausstieg, als Jake Green bei THE RED SHORE aufhörte.


Auf YouTube gab es bereits einige Eindrücke aus dem Studio. Was habt Ihr diesmal vielleicht anders gemacht, worauf habt Ihr mehr geachtet?

Das Album stellt das dar, was wir als Musiker kollektiv schreiben, hören und als Band spielen wollten. Wir haben uns sehr viel Zeit gelassen und haben auf jedes noch so kleine Detail geachtet, bis wir vollkommen zufrieden waren. Für uns fühlt es sich wie eine Leistung an und ein Schritt nach vorne für die Band in musikalischer Hinsicht. Es ist ein gereifter Sound, würde ich sagen.


Musikalisch betrachtet scheint Ihr noch mehr in Richtung [Brutal/Technical] Death Metal unterwegs zu sein, während die „Deathcore“-Einflüsse deutlich abnehmen? Was ist Deine Einschätzung hierzu? Was beeinflusst Euch selbst am meisten?

Es ist das Album, das wir alle schon immer schreiben wollten, und zwar nicht nur für die Fans, sondern auch für uns selbst. Wir haben uns gegenseitig immer wieder angetrieben, die Grenzen ausgelotet und eine Veröffentlichung erschaffen, auf die wir alle stolz sind. Wir sind auf alle Fälle viel mehr auf den extremen und technischen Death Metal fokussiert und versuchen gleichermaßen, uns von der ganzen beschissenen „Deathcore“-Szene loszulösen.
Jedes Mitglied hat unterschiedliche Einflüsse, wenn es um Musik geht. Tim und ich selbst haben einen Hardcore-Hintergrund, während der Rest eher mit Metal aufgewachsen ist. Versteht mich aber nicht falsch, denn wir teilen unsere Begeisterung für die gleiche, neue Musik.




Wie geht es der australischen Szene für extremen Metal momentan? Wie nimmst Du diese wahr? Kannst Du uns, abgesehen von PSYCROPTIC oder RUINS, noch andere Bands nennen, die wir mal antesten sollten?

Es gibt hier, abgesehen von den beiden Bands, die Du genannt hast, nicht wirklich eine Szene für diese bestimmte Art von Musik. Ich würde mal sagen, dass wir versuchen, auf eine ähnliche Position zu gelangen wie diese beiden Truppen. Wir müssen uns noch unsere Lorbeeren und die Zustimmung der wenigen Leute, die diesen extremen Death-Metal-Stil zu schätzen wissen, verdienen, indem wir mehr Konzerte spielen und mit Bands aus diesem Genre auf Tour gehen. Um ganz ehrlich zu sein, so gibt es eigentlich keine anderen Bands, die ich empfehlen kann, außer unsere Kumpels von THE ABANDONMENT, IN TRENCHES, THIRD STRIKE, RELENTLESS und MINDSNARE. Testet die mal an – das sind großartige Bands und tolle Leute.


Was gibt es zu den Tourplänen von THE RED SHORE zu berichten? In Kürze seid Ihr ja in den USA unterwegs, aber was ist für Europa geplant?

Wir werden hier im Anschluss an die US-Tour im November mit DESPISED ICON unterwegs sein, ehe wir direkt danach einige wenige Konzerte als Headliner bestreiten werden. Was Europa betrifft, so könnt Ihr mit uns ab Ende Januar, Anfang Februar rechnen. Wir sind auf alle Fälle sehr daran interessiert, mit THE RED SHORE bei Euch auf Tour zu gehen, also haltet die Augen und die Ohren offen für die genauen Termine. Wir sehen uns bald!


Wenn man sich die aktuellen Promo-Fotos so anschaut, scheint Ihr alle der einen oder anderen Tätowierung nicht abgeneigt zu sein. Was hast Du Dir zuletzt stechen lassen, was ist als Nächstes geplant?

Das letzte Tattoo war eine tote Maria auf meinem linken Arm und ein weiteres Straight-Edge-Tattoo auf meinem Oberschenkel. Demnächst steht ein Frontpiece an, worauf ich mich freue.


Welche drei Alben drehen sich momentan am meisten in Deinem CD-Player? Auf welches Album freust Du Dich noch in diesem Jahr?

Die momentanen Top 3 sind: HOUR OF PENANCE – „Paradogma“, TONY DANZA – „Danza 3“ und das nächste Album von REMEMBERING NEVER, wenn es endlich mal erscheint.


Welcher Streifen wäre die Musik von THE RED SHORE, wenn man diese verfilmen würde?

Hm, der Name steht für den Krieg, also würde ich sagen, dass das ein Film mit den Weltkriegen als Thema sein müsste. Ich weiß nicht genau, das ist fast schon ein Klischee. Nein. Es wäre wohl ein Bondage/Beastiality Porno oder so. Fuck, ich weiß nicht. Irgendwas Schräges.


Besten Dank für das Interview und gutes Gelingen mit „The Avarice Of Man“! Möchtest Du abschließend noch etwas loswerden?

STRAIGHT EDGE. Fuck the world, Death Metal or go fuck yourself. Religion is for the weak!



soulsatzero

Autor: Alexander Eitner [soulsatzero] | 13.08.2010 | 20:20 Uhr

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