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Interviewpartner: Chrigel

Gut zwei Jahre – und etliche Touren – haben sich die Schweizer Folk/Pagan-Metaller ELUVEITIE Zeit gelassen, um nun mit „Helvetios“ den Nachfolger von „Everything Remains [As It Never Was]“ aufzutischen und das wohl rundeste und vielschichtigste Album der Bandgeschichte abzuliefern. Frontmann Chrigel Glanzmann meldet sich nach seinen Song-Kommentaren in unserem Pre-Listening-Bericht nun im Interview zu den Hintergründen von „Helvetios“ erneut zu Wort.




Hi wieder mal Chrigel! „Everything Remains [As It Never Was]“ liegt knapp zwei Jahre zurück, und nun steht „Helvetios“ in den Startlöchern. Wann habt Ihr mit dem Songwriting begonnen und wie viel Zeit hat dies in Anspruch genommen?

Hallo! ;) Das ist nicht so ganz einfach zu beantworten. Ich meine, das Konzept für „Helvetios“ [mit seiner ganzen Storyline etc.] vollendete ich bereits irgendwann im frühen Herbst 2010. Viele der Songs sind im Detail dann aber dennoch erst in den zwei, drei Monaten vor Beginn des Recordings entstanden. Eigentlich wie immer bei uns. ;)


Worum geht es auf „Helvetios“? Mit welchen [keltischen/gallischen] Themen befasst Ihr Euch diesmal? So weit ich weiß und wie Du schon in unserem Pre-Listening-Bericht verraten hast, haben wir es diesmal mit einem Konzeptalbum zu tun?

Richtig, es ist ein Konzeptalbum mit einer fortlaufenden Storyline [so das erste in unserer Geschichte, übrigens]. Das Album erzählt die Geschichte des Gallischen Krieges. Dies jedoch aus Sicht der Helvetier.


Auf welche Quellen habt Ihr Euch für „Helvetios“ berufen? Welche Ideen entstanden hierdurch? Epona ist ja z.B. eine keltische Fruchtbarkeitsgöttin, während Uxellodunon eine antike gallische Siedlung war?

Eigentlich dieselben wie immer – einerseits historische Literatur [antiker Geschichtsschreiber], wissenschaftliche/archäologische Erkenntnisse etc. Ebenso haben wir erneut mit Wissenschaftlern zusammengearbeitet. Stimmt, Uxellodunon war eine gallische Stadt. Ob Epona jedoch eine Fruchtbarkeitsgöttin war, weiß man so schlicht nicht. Die Interpretationen davon sind ziemlich unterschiedlich. Einige Wissenschaftler schreiben ihr gar die Position als „Mutter-Göttin“ zu, andere sehen sie als „Quasi-Kriegsgöttin“ [wegen ihrer Schutzfunktion hinsichtlich Reitern, Kavallerie etc.] und so weiter. Sicher ist, dass sie einen Bezug zu Pferden und Reitern hatte.


Inwiefern bestehen Deiner Meinung nach musikalische Unterschiede zu und Gemeinsamkeiten mit den Vorgängern? „Helvetios“ hat meiner Meinung nach ein bisschen was von allen bisherigen ELUVEITIE-Scheiben, ist dabei aber eine Spur epischer, aber auch härter [„Meet The Enemy“]. Welche Experimente, gerade auch bei der Instrumentierung, seid Ihr eingegangen?

Das könnte ich so eigentlich glatt unterschreiben, ja! Bringt's ziemlich gut auf den Punkt, würde ich sagen. Experimentiert haben wir vor allem in Songwriting-technischer Hinsicht. Wir probierten vieles aus, was wir schon länger im Kopf hatten. Songs wie z.B. „Havoc“ oder „The Siege“ sind beispielsweise deutlich halbtonlastiger als alles, was wir jemals zuvor machten.




„Helvetios“ ist mit einem ziemlich schlichten Cover ausgestattet, das aber dennoch mit den keltischen Tribals und Triskelen sehr gut passt. Wieso habt Ihr Euch diesmal gegen ein ‚richtiges’ Cover entschieden? Wolltet Ihr bewusst nicht von der Musik/dem Inhalt ‚ablenken’?

Das Cover zeigt ein schlichtes Ornament [eine Triskele], welches ich als Basis von einem Ornament erarbeitete, das einst eine helvetische Fibel schmückte. Diese wurde bei archäologischen Ausgrabungen entdeckt und stammt aus dem Raum der heutigen Zentralschweiz. Es steht also schlicht für „Helvetios“ [die Helvetier].
Diese Idee eines solchen, schlichten Covers kristallisierte sich mit der Zeit heraus. Schlichter sind jedoch eigentlich nur Front- und Backcover. Diese stellen im Prinzip eine „Buchhülle“ dar – wobei dann der Inhalt des Booklets eine Art „Kunst-Foto-Bildband“ sein wird!
Wir haben einen immensen Aufwand dazu betrieben. Die Idee war es, Bilder zu erschaffen, wie sie entstanden wären, wenn ein Kunstfotograf wie z.B. Henri Cartier-Bresson oder André Kertész [deren fantastische Werke auch tatsächlich als stilistische Vorbilder dienten] damals dabei gewesen wäre und die Geschehnisse des Gallischen Krieges fotografisch festgehalten hätte.
Wir arbeiteten hinsichtlich der Fotos erneut mit Manuel Vargas zusammen. Dieser war monatelang mit dem Projekt „Helvetios“ beschäftigt, denn er reiste de facto ziemlich weit umher und besuchte effektiv Schauplätze des Gallischen Krieges, um Bilder zu machen. Teilweise haben wir sogar einzelne Szenen authentisch nachgestellt, wobei wir natürlich diverse Models am Start hatten und mit diversen historischen/archäologischen Gesellschaften zusammenarbeiteten, was die Ausstattung der Models angeht [originalgetreue Kleidung, Replikate, Waffen etc.].


Wie verlief der Studioaufenthalt? Ihr habt ja wieder mit Tommy von CORONER gearbeitet, aber auch in zwei verschiedenen Studios aufgenommen. Warum? Welche Schwierigkeiten und Vorteile brachte es mit sich, diesen Weg zu gehen? Und wie lange habt Ihr am Sound getüftelt?

Eigentlich brachte uns die Zusammenarbeit mit Tommy fast nur Vorteile. ;) Dies auch abgesehen vom Fakt, dass sein Studio praktisch vor unserer Haustüre liegt, haha. Tommy und wir bewegen uns schon ziemlich auf selber Wellenlänge; wir sind ein tolles Team. Und Tommy ist meiner Meinung nach einfach [nach wie vor] einer der besten Engineers überhaupt. Und ein großartiger Produzent.
Dass wir Metal- und Folk-Instrumente jeweils in zwei verschiedenen Studios aufnehmen, hat vor allem zeitliche bzw. organisatorische Gründe; denn auf diese Weise können wir parallel arbeiten. Sonst wären wir ja eine Ewigkeit im Studio [sind wir auch so schon: gute drei Monate; das ist schon nicht wenig]. Die Folk-Instrumente nahmen wir, abgesehen von Whistles, Dudelsäcken etc., welche jeweils in meinem eigenen kleinen Studio aufgenommen werden, dieses Mal in den Soundfarm Studios in Luzern auf. Dies lag auf der Hand, denn Anna arbeitet dort seit gut einem Jahr als Soundengineer.
Die Aufnahmen und der Sound an sich erhielten dieses Mal besondere Aufmerksamkeit. Gerade in der heutigen Zeit der ,Überproduktion’ wollten wir etwas ,Echtes’, etwas ,Natürliches’. Noch niemals zuvor investierten wir so viel Zeit und Arbeit in den Sound und die Aufnahmen eines Albums. Beispiel Gitarrensound: Die ersten paar Studiotage der Guitar Session wurde noch kein einziger Ton aufgenommen, sondern wir tüftelten nur am Sound rum – und das beinhaltete nicht nur die Wahl von Amps, Cabinets, Mikrofonen und Mikro-Positionen, sondern ebenso auch die Wahl von zu verwendenden Instrumenten, Gitarren-Bauweisen und Stimmungen, Saiten, Plektren etc. Zu guter Letzt kamen wir zu einem rauen, ehrlichen Mördersound, der genau so war, wie wir ihn wollten.
Und genau so gingen wir an die Aufnahme eines jeden einzelnen Instruments heran. Mit dem Resultat, dass eigentlich bereits das ungemischte Album sich echt hören lassen konnte. Oder andersherum gesagt: Beim Mix wurde an sich gar nicht mehr so verdammt viel gemacht. Keine 100.000 künstlichen Effekte, kein künstliches „Aufpumpen“ und „Fettermachen“ des Sounds; was auf „Helvetios“ zu hören ist, ist genau das, was wir einspielten. Drums, Gitarren etc. klingen so, wie die Instrumente eben klingen, wenn man direkt neben dran steht. Das zu erreichen, war unser Ziel, und wir sind glücklich und auch stolz, dass wir das erreicht haben. Tommy machte hier einen großartigen Job!


Habt Ihr für „Helvetios“ wieder Gastmusiker an Land ziehen können, und wenn ja, welche und inwiefern? Unter anderem ist ja auch ein Chor vertreten, oder? ;-)

Schon fast als „Stammgäste“ trugen Fredy Schnyder [von NUCLEUS TORN] mit seiner Dulcimer und Sarah Wauquiez [Annas Vorgängerin] mit dem Zugerörgeli [spezielles Akkordion] zum Album bei. Es waren aber auch noch weitere Gäste am Start: Beispielsweise Christoph Pelgen [LA MARMOTTE, BLACKMORE'S NIGHT, L'HAM DE FOC, ESTAMPIE und andere], der einen „Gwerz“ [in der traditionellen bretonischen Folklore eine Art „Klagegesang“] sang, oder sogar Nina Macchi, das kleine Töchterchen unseres Managers, das bei einem Track eine Linie mit ihrer Blockflöte spielte! War süß! :)
Und stimmt, zum ersten Mal in unserer Geschichte arbeiteten wir mit Orchestration und einem Chor zusammen. Das mit dem Chor war recht herausfordernd. Denn wir wollten keinen supercleanen, pompösen, klassischen Chor. Die Choreinsätze sollten ursprünglich, echt, ehrlich und ergreifend klingen. Stilistisches Vorbild waren etwa die Sacred Harp-Chöre, wie man sie im Film „Unterwegs nach Cold Mountain“ hört. Ich suchte lange nach so was, und letztlich fiel die Wahl auf einen semiprofessionellen Chor unter der Leitung der schweizerisch-ungarischen Opernsängerin Barbara Meszaros.


Zudem habt Ihr erneut Spoken-Word-Passagen auf der CD, diesmal von Alexander „Sandy“ Morton, einem schottischen Schauspieler. Wie seid Ihr auf ihn gekommen? Auf „Everything…“ war ja Dannii Young, ebenfalls schottischer Herkunft, vertreten [was mich als großen Schottland-Fan alles andere als stört, hehe]?

Der Sprecher des Textes war in der Tat sehr wichtig. Ich suchte lange nach einem geeigneten Kandidaten, und es waren auch verschiedene im Rennen. Letztlich fiel die Wahl auf den schottischen Schauspieler Alexander Morton [„Valhalla Rising“]. Er hat nicht nur eine ungeheuer sonore Stimme und einen wundervoll urigen Akzent, sondern er schaffte es, sich wirklich in den Text – und die ganze Geschichte – hineinzufühlen und sie wirklich zum Ausdruck zu bringen! Die Idee des Textes ist es, dass ein alter Mann, der in seiner Jugend die Schrecken des Gallischen Krieges auf dem Schlachtfeld hautnah miterlebte, aber all die Kriegsjahre überlebte, an seinem Lebensabend zurückblickt... und erzählt.
Was den schottischen Akzent angeht – ich muss gestehen, ich habe einfach eine Schwäche dafür! ;) Dieser Akzent verleiht englischem Text einfach eine rohe Ursprünglichkeit und eine großartige Ausstrahlung.


Ihr habt wieder mit der polnischen Grupa13 zusammengearbeitet, die auch die letzten BEHEMOTH-Videos erstellt hat: Zu welchen Songs von „Helvetios“ habt Ihr Videos gedreht und wie verlief die Ideenfindung sowie das Filmen?

Richtig. Grupa13 sind großartige Partner! Bis jetzt drehten wir einen Clip zu „A Rose For Epona“ und einen zu „Havoc“. Eventuell werden wir noch einen weiteren Videoclip drehen; das wird sich weisen. Da „Helvetios“ ein Konzeptalbum mit klarem Inhalt ist, war die Ideenfindung zum „A Rose For Epona“-Video recht einfach und offensichtlich. ;) Bei „Havoc“ wollten wir jedoch die Musik im Vordergrund stehen lassen [nicht die lyrische Handlung] und schlicht einen dreckigen, „pure fucking metal“ Clip produzieren.


Für „Everything…“ seid Ihr extrem viel getourt, z.B. im Rahmen des Neckbreaker’s Ball. Zudem stehen nun US-Touren mit CHILDREN OF BODOM sowie die Headliner-Position des Paganfest 2012 auf der Liste. Was kannst Du sowohl rückblickend als auch vorausblickend zu den absolvierten/anstehenden Touren sagen?

Rückblickend: Ja, es war schon eine ganze Menge, haha. Gerade neulich spielten wir die offiziell letzte Show unserer im Januar 2010 gestarteten „Everything Remains“-Welttournee. Ist ein gutes Gefühl, das abgeschlossen zu haben! Was natürlich nicht heißen soll, dass die Tourneen nicht gut waren, denn das waren sie.
Ja, und schon bald geht’s aber wieder los, richtig. Konkret ab dem 18. Januar, wo wir in Brasilien beginnen werden und dann als ersten Teil der „Helvetios“-Welttournee bis Ende März Südamerika/USA/Kanada und danach Europa durchtouren werden. Wir freuen uns riesig darauf, unseren Fans die neuen Songs live um die Ohren zu hauen – und das werden wir auch ausgiebig tun! :) Die Billings der bis jetzt geplanten Touren schauen meiner Meinung nach soweit auch viel versprechend aus.


Außerdem fand am 30.12.11 in Zürich das erste ELUVEITIE-Festival mit Euch und befreundeten Bands statt. Wie entstand diese Idee bzw. wie lange bestand diese schon? Wird es weitere Ausgaben geben? Wollt Ihr damit die ‚Zügel’ selbst in die Hand nehmen, ähnlich wie mit ELU-TV?

Weiß nicht, ob man „Zügel selbst in die Hand nehmen“ sagen kann. So habe ich selbst das zumindest noch nie angeschaut. Die Idee zu so was hatten wir schon länger. Im Laufe der Zeit lernt man – gerade auf Tour – viele Musiker und andere Bands kennen, und Freundschaften entstehen. Ich denke, aus diesem Umstand heraus entstand die Idee des „Eluveitie & Friends Festivals“. Ebenso fanden wir die Idee eines eigenen Festivals schon immer reizvoll.
Und nun, rückblickend, dürfen wir mit Dankbarkeit und auch nicht ganz ohne Stolz sagen, dass die erste Austragung des Festivals ein voller Erfolg war. Das renommierte Züricher Volkshaus war mit mehr als 2000 Besuchern komplett ausverkauft, und ich glaube, alle Konzertbesucher hatten einen genauso tollen Abend wie die auftretenden Bands.


Und nun die obligatorische Frage: Wann können wir mit dem zweiten Teil von „Evocation“, d.h. der Folk/Akustik-Fortsetzung, rechnen?

Haha, keine Ahnung! Wir haben das immer noch nicht entschieden. In dem Sinne – gleiche Antwort wie letztes Mal: Wir freuen uns total darauf, wollen uns aber auch Zeit lassen.




Bonusfrage 1: Welchen Film hast Du zuletzt gesehen bzw. welches Buch hast Du zuletzt gelesen? Kannst Du uns diese empfehlen?

Den letzten Film, den ich sah [bin nicht so der Kino/Fernseh-Mensch, muss ich gestehen], war die irische Komödie „The Guard“, und diesen Streifen kann ich von ganzem Herzen empfehlen. Zumindest allen, welche bitterbösen irischen Humor und politische Inkorrektheit genau so sehr mögen wie ich. ;)
Während der vorletzten Tour begann ich wieder mal mit der Lektüre eines meiner Lieblingsbücher – dem historischen Roman „Cäsars Druide“. Kann ich auch allen herzlich empfehlen.


Bonusfrage 2: Was wäre, wenn man die Musik von ELUVEITIE verfilmen würde [d.h. als Spielfilm]? Welches Genre oder welcher bestimmte Film fällt Dir hierzu vielleicht ein? „Highlander“? Oder doch eher „Asterix und Obelix“? ;-)

Schwer zu sagen. Inhaltlich wohl so was in der Art von „Braveheart“, jedoch im historischen Umfeld von „Asterix & Obelix“; das Ganze dann in der Umsetzung vielleicht eher in der düsteren, emotionellen Art von so was wie „Der Untergang“, vielleicht mit einer kleinen Prise visueller Effekte von Sachen im Stil von „300“. :)


Bonusfrage 3: Welche drei [Metal-]Alben waren Deine Top-Alben des Jahres 2011, und warum?

Puh! Ich muss ehrlich gestehen – ich hab mir kein einziges Album zugelegt im vergangenen Jahr; irgendwie kam ich gar nicht dazu. Zwar hörte ich ein paar Mal in neue Veröffentlichungen rein, welche mir auch ziemlich gut gefielen [wie z.B. „Thirteen Urban Ways 4 Groovy Bohemian Days“ der schweizerischen Avantgarde Black Metaller BLUTMOND; okay, das Album erschien schon im letzten Quartal 2010], aber ich könnte jetzt ehrlich gesagt keine drei „Top-Alben 2011“ nennen.


Macht nichts, und damit wären wir wieder am Ende angelangt. Besten Dank für Deine Zeit und für das Interview!

Mir bleibt – wie immer – eigentlich nur noch, mich bei Dir fürs Interview und bei allen Lesern für ihr Interesse an ELUVEITIE zu bedanken! Man sieht sich „on the road“!

Fotos: Manuel Vargas





soulsatzero

Autor: Alexander Eitner [soulsatzero] | 18.01.2012 | 19:19 Uhr

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