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Band: Metalnews nach 'Alestorm' durchsuchen Alestorm
Interviewpartner: Christopher Bowes

ALESTORM haben in kurzer Zeit sehr viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Mit ihrem zweiten Album, "Black Sails At Midnight", steigt die Popularität der Band noch mehr an. Sänger Christopher Bowes hat sich für uns die Zeit genommen, einige Fragen zu beantworten. Warum er RUNNING WILD für eine blöde Band hält und aus welchen Gründen er GRAVE DIGGER bemitleidet, wird hier aufgeklärt.




Hallo, erst einmal Glückwunsch zur neuen Platte. Wie fühlt ihr euch, nachdem ihr die Platte nun auf dem Markt habt?


Danke Alter! Wir sind absolut erleichtert! Es ist irgendwie frustrierend, dass das Album schon im November aufgenommen und fertig gestellt war, aber dass keiner die Möglichkeit hatte, es während der folgenden sechs Monate zu hören. Aber jetzt, da es draußen ist, genießen wir richtig den Sommer.


Ihr habt ja jetzt euer zweites Album auf dem Markt; beschreibt den Lesern einmal, was es auf der neuen Platte zu hören gibt.

Da gibt’s 'ne Reihe Lieder, ich glaube zehn Stück? Und die sind über Piraten. Manche auch über Bier. Die meisten jedoch über Piraten. Es ist ein gutes Album, wenn du Piraten magst. Wenn du Piraten nicht magst, bist du am Arsch!


Inwieweit würdet ihr sagen, dass sich diese Platte zum Vorgänger verändert hat.

Die Produktion ist viel besser, die Texte sind weniger kitschig, aber ich glaube, die größte Veränderung sind die echten Instrumente. Beim letzten Mal hatten wir 'ne Menge Keyboards. Dieses Mal benutzen wir eine echte Violine, echte Trompeten, Posaunen und sogar echte Dudelsäcke. Das hat dem Sound echt geholfen und reduziert die kitschigen Elemente in unserer Musik. Ich will nicht für immer eine kitschige Band sein, haha!


Würdet Ihr uns verraten, welche der neuen Lieder ihr in euer Liveprogramm mit aufnehmt?

Hoffentlich alle! Es gibt nicht einen Song, den ich nicht spielen würde. Im Moment spielen wir jedoch alles bis auf den Titelsong, die Kitschballade, das Instrumental und „Chronicles of Vengeance“. Wir kriegen sie aber noch früh genug in unser Set.


Auf der aktuellen Platte gibt es zwei Lieder, die auch auf der EP zu finden sind. Warum haben es die Lieder doch am Ende auf das Album geschafft?

Jene Songs sollten ursprünglich auf dem Album sein, aber weil wir so lange warten mussten, um das Album rauszukriegen, haben wir sie ein paar Monate früher als EP veröffentlicht. Wir wollten echt, dass die Leute neue Songs zu hören kriegen, weil wir’s echt leid waren, nur Songs von unserem ersten Album zu spielen. Also war das wirklich die einzige Lösung. Das hat ein paar Leute angenervt, ja, ich bin mir dessen bewusst. Aber EPs sind doch wirklich nur für die Sammler. Jeder gewinnt dabei!


Wie verliefen die Aufnahmen dieses Mal, im Gegensatz zu den Aufnahmen beim Debüt? War es leichter oder schwerer für euch?

Definitiv viel einfacher. Dieses Mal haben sich die Band und unser Produzent [Lasse Lambert, LSD Studio Lübeck] viel besser verstanden; wir wussten, wie er arbeitet, und er kannte unseren Sound viel besser. Also stimmten wir bei jeder Produktionsentscheidung überein. Ich kann’s nicht erwarten, das nächste Album zu machen, wir machen das definitiv wieder mit ihm. Es war auch viel einfacher, jetzt, da wir das „professionell“ machen, könnte man sagen. Als wir das erste Album gemacht haben, waren wir das erste Mal in einem Studio, und wir hatten echt keine Ahnung, was wir tun sollten, haha! Das war alles ein großer Lernprozess.


ALESTORM ist eine Band, die sehr viel unterwegs ist. Bekommt ihr gar keine Sehnsucht, mal wieder etwas länger in der Heimat zu verweilen?

Oh Gott, ja. Auf Tour sein ist großartig, versteh das nicht falsch. Aber du fängst wirklich an, das normale Leben zu vermissen, weißt du? Mit der Freundin abhängen, shoppen gehen, normales Zeug. Hoffentlich können wir da zukünftig eine bessere Balance erreichen. Ich will für den Rest meines Lebens Musik machen, aber ich will dabei nicht wahnsinnig werden, haha!




Wie muss man sich einen Tourtag von ALESTORM vorstellen?

Zur Mittagszeit mit Kater aufwachen. Zum Veranstaltungsort gehen und ein Schinken-Käse-Sandwich essen [es ist IMMER ein scheiß Schinken-Käse-Sandwich!]. Die Bühne herrichten, vielleicht ein Soundcheck. Duschen, vielleicht ein bisschen Sehenswürdigkeiten angucken. Dann, wenn der Gig anfängt, sich besaufen und mit den Fans feiern. Show spielen. Noch mehr besaufen. Um drei Uhr nachts umkippen. Wiederholen.


Mit wem hattet ihr bisher die beste Tour und mit wem hat es nicht so geklappt?

Die besten Tourneen sind immer mit unseren guten Freunden TYR. Wir sind mit denen im letzten Jahr über die ganze Welt getourt und es ist immer eine Menge Spaß. Wir lieben diese Kerle! Die schlimmste Tour war mit GRAVE DIGGER, die sind ein Haufen von langweiligen alten deutschen Männern, die das nur des Geldes wegen machen. Ich bemitleide sie wirklich.


Könnt ihr drei Lieder nennen, von denen ihr sicher seid, dass ihr sie euer ganzes Leben lang spielen werdet und warum?

Ich denke, wir werden „Keelhauled“ für immer spielen, da es die Hit-Single von unserem zweiten Album ist und sie ein großartiges Video hat [meiner Meinung nach!]. Ähnlich verhält es sich mit „Wenches & Mead“ und „Captain Morgan’s Revenge“ von unserem ersten Album. Wir haben diese Lieder bisher auf jedem Gig gespielt, wir können nicht aufhören, sie zu spielen. Zu viel Spaß, wirklich!


ALESTORM haben in sehr kurzer Zeit ziemlich viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Wie könnt ihr euch das erklären und wie geht ihr damit um?

Ich denke, es ist unser irgendwie „einzigartiges“ Image... nicht viele Bands machen dieses Piratending. Ich würde auch gerne denken, dass es daran liegt, dass unsere Songs obergeil und beschissen eingängig sind, aber ich würde es nicht mögen, darüber zu spekulieren. Es kommen immer eine Menge Interviews und Giganfragen rein... Ich verbringe den Großteil meines Tages vor dem Computer und tippe diese Dinge aus! Aber ich würde es auch nicht anders haben wollen. Jede Band braucht Publicity, um zu überleben, also ist das alles schon gut so.


Was haltet ihr von den ständigen Vergleichen mit RUNNING WILD?

Das bringt mich zum Heulen! RUNNING WILD sind eine dämliche Band, und sie klingen nicht wie wir. Sie sind eine German Metal Band aus den Achtzigern, und wir sind eine Folk Power Metal Band. Die meisten ihrer Songs sind ja nicht einmal über Piraten! Ich werde sie nicht vermissen, wenn sie sich dieses Jahr auflösen, das sag ich dir.




Glaubt ihr, dass ihr in Zukunft weiterhin ausschließlich im Genre der Piraten bleibt oder wird sich textlich da was verändern?

Wenn wir wollten, könnten wir noch eine Menge über Piraten schreiben. Ich weiß, dass es ein relativ beschränktes Gebiet ist, aber es gibt da noch eine Menge Dinge, über die ich denke, dass ich darüber schreiben kann, und die Piraten involvieren. Außerdem denke ich, dass eine Menge Fans eher wütend werden würden, wenn wir aufhören, über Piraten zu singen... wir haben unseren gesamten Ruf darauf aufgebaut. Ich will andere Bands mit anderen Konzepten starten. Space Metal! Lieder über die Galaxie! Das ist, was ich als Nächstes tun will. Aber ALESTORM werden immer Piraten sein.


Im Herbst kann man euch wieder auf Tour sehen. Was könnt ihr euren Fans an dieser Stelle versprechen, was sie bei den kommenden ALESTORM Gigs erwarten wird?

Lieder! Alkohol! Nackte Mädels! Na ja... wir können nur hoffen.


Wenn du einen Kunden beraten müsstest, der sich EINE ALESTORM Platte zulegen will und dich fragt, welches der beiden Werke er nun kaufen soll und warum, was würdest du antworten?

Ich würde ihnen unser neues Album „Black Sails at Midnight“ empfehlen... und wenn sie’s nicht kaufen würden, dann würde ich sie über die Planke schicken, harhar!


Was war bisher der beste Gig den ihr erlebt habt?

Hollywood, Kalifornien, als wir da im März gespielt haben. Ich glaube nicht, dass ich das erklären muss, der Ort spricht für sich selbst! Los Angeles ist alles, was man sich davon so vorstellt, und mehr.


Ich danke für das Interview und die letzten Worte an die Leser gehören Euch.

Danke! Besauft euch!

Ashes Of Eden

Autor: Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden] | 03.08.2009 | 14:13 Uhr

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