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Band: Metalnews nach 'Alestorm' durchsuchen Alestorm
Interviewpartner: Christopher

Die schottischen Piraten-Metaller ALESTORM haben sich in den letzten fünf Jahren vom Newcomer zur unverzichtbaren Szene-Größe in Sachen Folk Metal gewandelt. Nachdem die Herren im vergangenen Jahr nach drei Alben eine Live-CD nebst der passenden DVD veröffentlicht haben, erschien mit „Sunset On The Golden Age“ vor nicht allzu langer Zeit das neue Album der Truppe. Wir baten um Audienz bei Camptain Christopher Bowes persönlich, der sie uns auch prompt gewährte und munter Seemannsgarn sponn.






Hallo Christopher und vielen Dank für Deine Zeit! Es ist ungefähr drei Jahre her, dass ALESTORM zuletzt eine Platte gemacht haben. Was habt Ihr in dieser Zeit gemacht?

Wir waren praktisch endlos auf Tour! Wir haben so viele Orte besucht, an denen wir noch nie waren und immer wurde es noch größer! Natürlich wartet noch ein großer Teil der Welt darauf, von uns erobert zu werden, aber wir haben jede Menge Zeit [lacht].


Mit „Sunset On The Golden Age“ ist gerade Euer neues Album erschienen. Wie würdest Du die Platte im Vergleich zu ihren Vorgängern beschreiben?

Sie ist noch blödsinniger. Wir haben gemerkt, dass wir diesmal nicht so tun müssen, als wären wir eine Folk Metal- oder eine Power Metal-Band, sondern dass wir machen können, was auch immer wir wollen! Also sind da alle möglichen verrückten musikalischen Einfälle drauf wie Metalcore-Breakdowns, Surf Rock-Riffs, abgefahrenes Electro-Zeug und Rap. Ich denke, dass sie besser ist als ihre Vorgänger.


Songs wie „Walk The Plank“ fallen um einiges härter und thrashiger aus als in der Vergangenheit. Wie kommt das?

Naja, wir hatten ja schon immer thrashige Nummern wie „Terror On The High Seas“, „Death Before The Mast“ oder „Black Sails At Midnight“. Wir haben sowas nur noch nie am Anfang eines Albums gemacht. Ich schreibe gerne solche Songs – es ist ein schöner Tritt in die Fresse von Leuten, die uns für eine dämliche Elfen-Metal-Band halten [lacht].






Wann habt Ihr mit dem Songwriting für „Sunset On The Golden Age“ begonnen und wie lief das diesmal ab?

Ich glaube, ich habe vor etwa einem Jahr mit dem Schreiben begonnen. Es ist ziemlich überraschend, wie schnell man Musik schreiben kann, wenn man sich selbst dazu zwingt. Es wurde Zeit für ein neues Album, also habe ich in Rekordzeit eines rausgehauen [lacht]. Es hat sich sehr gut angefühlt, wieder Songs zu schreiben, da ich seit 2010 nicht mehr für ALESTORM komponiert habe. Aber Kreativität ist etwas, das man nie verlernt – das ist wie Fahrradfahren!


Mit „1741 [The Battle Of Cartagena]“ habt Ihr einen Song, der auf historischen Begebenheiten basiert. Habt Ihr das vorher schon mal gemacht?

Nein, vorher haben wir uns nie mit Geschichte beschäftigt, normalerweise sind das frei erfundene Fantasy-Storys. Ich habe aber keine Ahnung, was 1741 passiert ist – eine Seeschlacht, nehme ich an? Alles, was ich über Piraten weiß, habe ich von Johnny Depp und Wikipedia.


In Euren Texten taucht immer wieder das „Famous Old Spice“ auf – was ist das?

Das ist ein Deo für Männer. Wir haben mit denen einen Sponsoren-Deal – Jedes Mal, wenn wir es erwähnen, geben die uns Geld. Piraterie in Aktion!


Mit „Hangover“ habt Ihr ein Cover der Club-Hymne von Taio Cruz aufgenommen. Was macht Nicht-Metal-Songs dafür so attraktiv?

Naja, das ist ein Song übers Saufen mit einer eingängigen Melody und einem großen Refrain – da fehlen nur noch die Gitarren und schon ist es der perfekte ALESTORM-Klassiker. Mir gefällt die Rap-Passage besonders gut. Ich liebe es, dass sich so viele Metalfans vor Rap geradezu in die Hose machen. Es ist zum Brüllen, wie die Leute das Gesicht verziehen, wenn sie die Nummer hören!


Ihr habt zudem vor kurzem eine Live-CD und DVD gemacht. Was kannst Du uns darüber sagen?

Aye, das hat viel Spaß gemacht! Im Grunde haben wir das aber mehr aus Eitelkeit gemacht, denn Live-DVDs sind heutzutage mehr oder weniger irrelevant. Aber wir wollten trotzdem gerne mal eine machen. Das ist die perfekte Entschuldigung dafür, ans andere Ende der Welt zu fliegen und sich mit unseren Fans zu besaufen – wenn wir es in 10 Jahren nochmal sehen, können wir uns dann in Grund und Boden schämen [lacht].






Ihr habt „Live At The End Of The World“ in Australien aufgenommen – kommen ALESTORM dort besonders gut an?

Ja, das ist schräg. Die meisten Metalbands kommen nach Australien und es läuft für sie furchtbar, aber aus irgendeinem Grund lieben uns die Australier. Wir waren in den letzten vier Jahren dreimal dort und jedes Mal war es besser. Ich kann es nicht erwarten, wieder hinzufliegen.


Wie wäre es mal mit einem Cameo-Auftritt im nächsten „Fluch der Karibik“-Film?

Ich war im ersten „Fluch der Karibik“, ist Euch das gar nicht aufgefallen?


Wie sieht es mit Euren kommenden Tourplänen aus? Sehen wir Euch bald in Deutschland?

Ja! Es steht im September eine riesige Europatour inklusive einiger Konzerte in Deutschland an. Wir haben CRIMSON SHADOWS, TROLDHAUGEN und BRAINSTORM dabei – weitere Informationen findet Ihr auf unserer Website. Party Times ahoy!


Das war’s schon. Möchtest Du gerne noch etwas hinzufügen?

Milch ist gut für Euch. Trinkt mehr Milch.


Vielen Dank!

Metalviech

Autor: Thomas Meyns [Metalviech] | 18.08.2014 | 18:11 Uhr

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