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Interviewpartner: Colin H. Van Eeckhout

Mit „Mass V“ hat sich die belgische Sludge/Doomcore-Truppe AMENRA kurz vor dem Jahreswechsel überaus eindrucksvoll auf der Bildfläche zurückgemeldet. Ein Grund, Sänger Colin H. Van Eeckhout ausführlich zu Wort kommen zu lassen und mit etwas Abstand seit der Veröffentlichung auf „Mass V“ zu blicken.




Hi Colin! Wie sehen die Reaktionen auf „Mass V“ bislang aus?

Nun ja, die Rückmeldungen sind bislang so positiv, dass es fast schon ein wenig überwältigend ist. Es ist schon merkwürdig für uns, in vielen Jahrespolls neben jenen Bands aufzutauchen, die wir sehr respektieren und verehren. Es fühlt sich tatsächlich so an, als wir hätten wir ein neues Kapitel unserer Existenz aufgeschlagen.


Machst Du Dir eigentlich etwas aus Rezensionen und Rückmeldungen zu Eurem Schaffen – oder ist es einfach ein schöner Bonus, wenn dies positiv ausfällt?

Man versucht, sich nicht darum zu kümmern, aber es ist unmöglich, das einfach auszublenden. Wir kauen auf jeder Meinung zu unserer Musik herum – ob wir das nun mögen oder nicht. Es ist interessant, Einschätzungen und auch Kritik von außerhalb mitzubekommen. Wir waren dem neuen Material für so lange Zeit so nahe, dass es für uns schwieriger wird, eine Meinung dazu zu haben. Oder diese ändert sich ständig. Wir sind jedenfalls sehr froh darüber, dass es so viele positive Rückmeldungen gibt.


Was kannst Du uns zu diesem Entstehungsprozess von „Mass V“ berichten? Inwiefern konnten sich auch die neuen Bandmitglieder einbringen?

Wir haben schon vor Jahren damit angefangen. Auf alle Fälle war das Album mit am schwierigsten zu schreiben. Das lag ganz einfach daran, dass wir schon so lange zusammenarbeiten, dass es schwierig ist, den eigenen Stil neu zu erfinden, ohne gleichzeitig die Basis der Musik grundlegend zu verändern. Wir haben auch von außerhalb eine immense Erwartungshaltung gespürt. Es fühlte sich so an, als wäre dies das Album, anhand dessen alle uns messen werden. Du kannst Dir also das Gefühl vorstellen, das mit jeder Note, die wir spielten, verbunden war.
Wir haben versucht, nur auf unsere eigenen Ansprüche zu achten, als es um das Schreiben der Songs ging. Wir mussten uns immer und immer wieder daran erinnern, dass wir dieses Album für uns selbst schreiben und nicht für Journalisten oder irgendjemand anderen. Wenn man neues Material schreibt, erleichtert und erschwert einem die Zeit diesen Prozess gleichermaßen.
Ich glaube fest daran, dass unsere zukünftigen Sachen besser und einfacher für uns zu schreiben sein werden. Dies ist das Album, das uns als Gruppe, aber auch als Individuen auf die Probe gestellt hat. Waren wir stark genug? Waren wir „gut“ genug? Dieses stellt das Album dar, bei dem wir uns getroffen und gelernt haben, wieder zusammen zu spielen – in einer neuen Besetzung. Neue Bandmitglieder brauchen einfach eine Weile, um unsere Arbeitsweise richtig kennenzulernen.


Wie wichtig sind die Texte für Euch und welche Einflüsse kannst Du uns diesbezüglich nennen? Eigene Erfahrungen, Erinnerungen, Bücher, die Nachrichten etc.? In welcher Stimmung müsst Ihr Euch für das Verfassen der Texte befinden?

Die Texte sind für mich sehr wichtig, da ich derjenige bin, der sie verfasst. Weißt Du, ich übertrage Klang in Bedeutung. Ich sehe es als meine Verantwortung an, Worte niederzuschreiben, mit denen alle von uns etwas verbinden können. Ich versuche, unser aller Trauer zu teilen, und es ist nicht immer einfach, Einblick in jeden zu haben. Daher versuchen wir, viel darüber zu reden. Nicht unbedingt über die Strukturen oder das Musikalische, sondern vielmehr über die Gefühle, was es für uns bedeutet oder was wir persönlich jeweils empfinden, wenn wir bestimmte Abschnitte spielen.
Das Leben selbst und alles, was sich innerhalb dieses Lebens abspielt, ist für mich inspirierend. Das könnten Situationen sein, in denen Hilfe gefragt ist, dunkle Zeiten des Lebens, in denen wir alle zusammenhalten müssen. In diese Richtung gehen wir. Ich halte meine Augen und Ohren offen und beginne dann zu filtern. Ich erinnere mich daran, was bedeutsam ist, was für mich Sinn ergibt. Wir versuchen dann, dies für uns zu nutzen und Dunkelheit in Licht umzukehren.


Der Song „Boden“ mit seinen Ambient-Abschnitten ist mir besonders positiv aufgefallen, zumal in der Mitte der geflüsterte Abschnitt „I'm a sudden hissing, right behind your ear. a white noise, but it's quiet now, I am reason, I am fear“ auftaucht. Magst Du uns einige Details zu diesem Stück verraten? Sprichst Du bewusst ganz allgemeingültige Ängste und Bedürfnisse an?

Jeder von uns kennt Ängste, erlebt Phasen der Ungewissheit. Das beschäftigt uns alle. Was wird mit mir und meinen Kindern geschehen, wenn ich nicht mehr hier bin? Wie wird mein Leben in zwei Jahren aussehen? Befinde ich mich auf dem richtigen Weg? Wären meine Eltern stolz auf mich? Bin ich es wert, geliebt zu werden?
In unserer Musik und in unseren Texten versuchen wir, alles möglichst nah beieinander zu halten. Das ist die minimalistische Grundhaltung der Musik, die sich auch auf der Textebene äußert. Wir sind darum bestrebt, alles so nah, persönlich und einfach wie möglich zu halten. Die Dinge, die mich nachts wach halten, sind die Themen, an denen wir arbeiten und mit denen wir uns auseinandersetzen.
„Boden“ ist übrigens ein deutscher Titel, der natürlich ebenso „Erde“ bedeutet. Im Niederländischen bedeutet das Wort aber auch „Bote“
Wir sind die Stimme der Herkunft eines jeden. Wir sprechen von Dingen, derer sich alle bewusst sein sollten. Die Vernunft bringt die Angst mit sich. Immer.


Zudem ist Scott Kelly von NEUROSIS mit einem Gastbeitrag auf dem Song „Nowena | 9.1“ vertreten. Wie wichtig war es für Dich, Scott auf dem Album zu haben? Oder hat er von sich aus angeboten, Gesang – der mich ein wenig an NEUROSIS Mitte der Neunziger erinnert – beizusteuern?

Es bedeutet uns eine ganze Menge, dass Scott etwas zu unserem Album beigetragen hat. Ich kann gar nicht beschreiben, was für ein erfüllendes Gefühl es ist, die Anerkennung von denjenigen zu erhalten, die den Weg vor uns beschritten haben, die wir respektieren und denen wir immens viel schulden. Ohne NEUROSIS hätte es vermutlich niemals AMENRA gegeben.
Die Einzelteile kamen zusammen, als wir die Scheibe aufnahmen. Scott war zu jener Zeit in Europa auf Tour, und da er einer der Leute ist, die für Neurot Recordings verantwortlich zeichnen, schaute er vorbei, um kurz Hallo zu sagen und zu fragen, wie die Aufnahmen verlaufen. Ich glaube, es war Billy Anderson, der dann die Idee hatte.


Wie waren diese Aufnahmesessions mit Billy Anderson genau? Inwiefern war es wichtig, ihn mit an Bord zu haben?

Vornehmlich ging es um den Sound. Billy hat so viel Erfahrung mit heftiger Musik, dass seine Gedankenabläufe und Aufnahmetechniken gleichzeitig schon den Mix danach beinhalten. Er weiß, zu was er mit den Aufnahmen, die er aufzeichnet, in der Lage ist. Er hat gleichermaßen schon das Endergebnis im Ohr, während wir dazu neigen, alles wieder und wieder neu aufnehmen zu wollen, bis es beim ersten Schritt schon „perfekt“ klingt. Das brauchte eine ganze Weile, ehe alle das auch wirklich verstanden haben. :-) Ich glaube, wir hätten noch etwas weitergemacht; wir hören niemals auf.


„Mass V“ ist wie gesagt auf Neurot Recordings erschienen. Wie verläuft die Zusammenarbeit bislang? Wie fühlt es sich an, quasi von den eigenen Vorbildern „handverlesen“ worden zu sein?

Es fühlt sich unwirklich an. Wir streben keine „Musikkarriere“ an oder so. Wir nutzen einfach dieses Vehikel, um unsere Leben erträglicher zu gestalten. Daher ist alles, was uns auf unserem Weg begegnet, ein Geschenk des Himmels. Es hört einfach nicht auf. Die Anerkennung zu erhalten, wird immer das Wichtigste sein, und dies kannst Du durch einen einfachen Händedruck oder einen bestimmten Blick von jemandem erfahren.
Das Touren mit NEUROSIS und die Veröffentlichung des Albums auf Neurot Recordings macht das Ganze noch spektakulärer und abgefahrener. Das ist einfach ein großartiges Gefühl. Da sich das fortsetzt, fühlen wir uns hierdurch geehrt und sind dankbar dafür.
Ich kann mir kein besseres Label als Neurot Recordings vorstellen. Es ist einfach verrückt, wie viel Respekt sie vor ihren Künstlern haben. Das ist nicht einfach ein gewöhnliches Label, wenn es um die künstlerische Freiheit geht. Es ist das nächste Level – poetische kreative Freiheit.


Was kannst Du uns zu dem düsteren Artwork erzählen? Warum sind im Booklet selbst weder Texte noch Information zu den Bandmitgliedern oder ein Bandfoto enthalten? Ist es wichtig für Euch, möglichst nicht von der Musik an sich abzulenken?

Zuerst einmal ja. Wir mögen es, wenn die Leute sich ihre eigene Meinung bilden, bevor sie anfangen zu lesen und die Meinung von jemand anderem übernehmen. Für uns ist das ein symbolisches Vorgehen, um den Leuten mitzuteilen, dass sie „nach innen“ blicken sollen – nicht nur bezüglich unserer Musik, sondern auch auf unsere Botschaft bezogen. Somit stellt dies eine Möglichkeit der Selbstreflexion dar. Und je weniger Input und Informationen man erhält, umso besser. Wenn man dann die erste Begegnung damit hatte, kann man anfangen, nachzuforschen, und dann wird man Antworten auf die Fragen finden. Wenn man die CD-Verpackung z.B. auseinander nimmt, wird man darunter Teile der Texte und auch weitere Informationen finden. Wir haben übrigens ein zusätzliches Lyric- und Artwork-Booklet, das alles ein wenig mehr beleuchtet, in unsere persönlichen Ausgaben der CD integriert.
Wir sehen unsere Musik und auch das Artwork als etwas an, das für sich selbst steht. Die Künstler hinter diesem Produkt sind weniger wichtig. Ich weiß auch nicht, was unsere Gesichter noch dazu beitragen könnten.


Die Vinyl-Fassung von „Mass V“ wird das zusätzliche Stück „Memoire“ beinhalten. Was kannst Du uns hierzu berichten? Warum ist die LP-Version bewusst anders?

Warum sollte sie nicht anders sein? Das war die Frage, die wir uns selbst gestellt haben. Warum sollen wir es uns leicht machen? Daher haben wir andere Versionen oder Schlussteile etc. aufgenommen. Ich glaube, wir werden das noch weiter führen. Für mich macht das alles interessanter. Die Songs haben auch einen anderen Mix und wurden von James Plotkin gemastert.
„Memoire“ oder „Mirroire“ ist eine Art Instrumentalsong, der auf dem Grundkonzept eines Spiegels [Selbstreflexion] fußt. Anfang und Ende sind gleich; es ist eine Spiegelung von sich selbst, wo sich dann alles in der Mitte trifft.


Weiterhin gibt es zum bereits erwähnten „Nowena | 9.1“ ein Video, das mittels Stop-Motion und Knetfiguren von den meisten üblichen Videoclips abweicht – zumal es auch sehr verstörend und düster ist. Wie entstand diese Idee und wie wichtig ist das Thema künstlerische Freiheit für Euch?

Die Kontrolle über so ziemlich alles, was wir machen, basiert auf der schieren Notwendigkeit, alles möglichst persönlich zu gestalten. Je mehr wir selbst machen, desto mehr ergibt alles Sinn und ist darüber hinaus auch wirklich von „uns“.
Die Stop-Motion-Animation stammt von unserem Kumpel Stef Cuypers. Der Clip wurde dann von unserem Gitarrist Mathieu Vandekerckhove und Stef geschnitten. Wir wollten einfach etwas anderes machen. Außerdem sollte es die abgrundtiefe Dunkelheit repräsentieren, in der sich unsere Musik bewegt – aber mittels eines anderen Ansatzes. Auf eine Art und Weise ist das die Umsetzung der Auffassung, „gemeinsam einsam“ zu sein und wie die Zeit für uns alle von Belang ist. Wir alle sind nur Fleisch und Knochen. „The present now passed, now is the time“.


Am 22. Dezember 2012 habt ihr eine ausverkaufte Release-Show für „Mass V“ in Brüssel gespielt. Wie zufrieden bist Du damit und plant Ihr eventuell, daraus eine DVD-Veröffentlichung zu machen?

Das Konzert selbst war innerhalb von vier Tagen ausverkauft. Und neben den 1000 Leuten, die zum Konzert kamen, haben wir die Zuschauerzahl noch durch einen Live-Stream verdoppelt. Wir mochten diese Idee sehr. Es war auch prima, unsere Freunde von OATHBREAKER und THE BLACK HEART REBELLION an diesem Abend dabei zu haben, während Scott Kelly noch eine besondere Aftershow gespielt hat.
Für uns war es merkwürdig, im Nachhinein den Auftritt zu bewerten. Wir waren ehrlich gesagt ziemlich froh darüber, dass es vorbei und vom Tisch war. Es fühlte sich wie der ultimative Höhepunkt zur Veröffentlichung des neuen Albums an, so als ob wir von dieser Sekunde an wieder nach vorne blicken können.
Wir hatten diese Idee mit drei beweglichen Leinwänden und drei Projektoren, sodass wir uns visuell – als Band – zwischen unsere eigenen Projektionen stellen konnten. Auf unterschiedliche Weise wurden wir so ein Teil der Projektionen. Das hatte so eine Art 3D-Anstrich, den man nicht wirklich auf Film wiedergeben kann. Außerdem war der Veranstaltungsort so groß, dass wir die Distanz zwischen uns und dem Publikum noch mehr akzentuieren wollten. Für uns ist es wirklich sehr wichtig, dass wir eine gewisse physische Verbindung bzw. einen Kontakt mit den Leuten, die zu unseren Konzerten kommen, haben. Das macht alles einfach greifbarer, „wirklicher“. Das fühlt sich einfach viel besser an, aber in diesem Fall haben wir uns genau für das Gegenteil entschieden. Die Rückmeldungen danach waren ausgesprochen positiv. Wir sind gerade dabei, die Videobilder und die Audiomitschnitte zu diesem Konzert zu organisieren, sodass es vielleicht eine neue DVD geben wird.


Wie sieht es eigentlich momentan mit Euren Nebenprojekten aus, z.B. KINGDOM?

Ich glaube, dass wir im Fall von KINGDOM etwas umgesetzt haben, was wir einfach machen mussten. Etwas, das wir einfach loswerden mussten. Momentan sehe ich KINGDOM aber eher als permanent auf Eis gelegt an. Wir haben jedoch ein neues Album mit ähnlicher Ausgangsposition geschrieben; eine Blaupause gibt es also, allerdings noch keine weiteren Pläne.
OATHBREAKER werden im März ein neues Studioalbum in den Godcity Studios in Salem aufnehmen und innerhalb Europas Konzerte geben.
Mathieus SNYDROME ist auf Tour und hat eine ganze Menge Konzerte anstehen. Er hat gerade erst die Vinyl-Fassung seines „Now And Forever“-Albums veröffentlicht. In naher Zukunft wird es von ihm verschiedene Split-Beiträge geben.
Levys HESSIAN sind kurz davor, ihre erste Full Length anzukündigen. Wir werden sicher noch einiges davon hören. Sie spielen gerade Konzerte und sind dabei, weitere Auftritte zu buchen.
SEMBLER DEAH werden ebenfalls bald ins Studio gehen.
Ich selbst versuche, genügend Zeit zu finden, um mein erstes Soloalbum mit CHVE/HARLOWE zu schreiben.


Welche Tourpläne von AMENRA gibt es momentan zu „Mass V“?

Wir haben bis zum Sommer Headlinershows und Festivalauftritte auf unserer Liste. Zum Beispiel auch eine Europatour im April bzw. Mai. Im Sommer spielen wir dann auf den europäischen Festivals, und wenn dann der Winter wieder ansteht, werden wir vermutlich in Richtungen Osten und nach Russland ziehen, um noch etwas mehr zu touren. Die meisten Bandmitglieder haben Vollzeitjobs und kleine Kinder, sodass wir nur sehr begrenzt Zeit haben, um von zu Hause weg sein zu können und zu wollen.


Bonusfrage: Wenn man die Musik von AMENRA verfilmen würde, was für ein bestimmter Film oder welches Genre müsste das sein? Vielleicht so etwas wie „Pi“ oder etwas ziemlich Düsteres und Verstörendes?

„Begotten“ von Elias Merhige. Oder falls es ein Buch sein kann: „The Road“ von Cormac McCarthy.


Vielen Dank für das Interview und für Deine Zeit!

Danke sehr. Wir wissen das wirklich zu schätzen.



soulsatzero

Autor: Alexander Eitner [soulsatzero] | 20.01.2013 | 01:59 Uhr

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