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Interviewpartner: Corey Beaulieu

Über TRIVIUM noch viele einführende Worte zu verlieren wäre wohl vermessen. Die Band hat sich bis dato stetig ihren Weg gebahnt, der sie durch Metalcore-artigen Thrash über Old School-Ausflüge bis hin zum neuen Epos, „Shogun“, zu einer der wichtigsten jungen Bands im Metal gemacht hat. Ein Status, den die Band zurecht erreicht hat und weiterhin auszubauen gedenkt. Tourneen mit den großen Namen des Business wie IRON MAIDEN, MACHINE HEAD und in Kürze auch SLAYER tun ihr Übriges, um das Quartett höher in der Gunst der Fans steigen zu lassen. Gitarrist Corey Beaulieu nahm sich die Zeit, mit Metalnews über die vergangene Album-Periode, die neue Scheibe und das, was vor der Band liegt, zu reden...




Hey Corey, wie läuft's? Wie läuft's in Camp TRIVIUM?

Hey, wie geht's?! Bei uns ist alles gut, wie hängen hier die ganze Zeit im Roadrunner-Office rum...


...hattet Ihr auch die Gelegenheit, etwas von Köln zu sehen?

Naja, eine Fahrt vom Flughafen hier her, vorhin waren wir zum Mittagessen aus und gestern zum Abendessen... ansonsten sind wir hier und geben Interviews für das neue Album...


Okay, dann fangen wir damit am besten auch mal an. Wie habt Ihr denn die letzten anderthalb Jahre seit der Veröffentlichung von „The Crusade“ erlebt?

Das hat ziemlich gerockt. Wir hatten zu dem Album eine Menge richtig guter Tourneen; zm Beispiel haben wir damit begonnen, für IRON MAIDEN zu eröffnen, was ein ganz schöner Hammer war, wir sind zum ersten Mal nach Australien gekommen, dazwischen passierte noch einiges mehr und den Tourzyklus haben wir dann mit der „Black Crusade“-Tour abgeschlossen. Das war ebenfalls sehr geil. Es haben sich eine Menge neuer Türen geöffnet und wir konnten unsere Fanbase in verschiedenen Ländern weiter ausbauen. Wir konnten direkt dort weitermachen, wo wir mit „Ascendancy“ aufgehört hatten und weiter wachsen. Es war eine super Zeit und auch eine großartige Erfahrung. Wir haben viel dazugelernt und viele gut Erinnerungen daran.


Sehr schön, dann machen wir doch direkt mit dem neuen Album weiter. Es wird „Shogun“ heißen und, korrigier mich bitte, wenn ich falsch liegen sollte; es ist ein Konzeptalbum, richtig...?

Haha, nein... es hat eine Art Leitmotiv, aber es ist nicht wirklich ein Konzeptalbum. Es verfolgt keine Storyline über die Songs hinweg oder sowas... also ein direktes Konzept gibt es da nicht...


Na gut, überzeugt – wer kam denn auf die Idee, den Titel, „Shogun“, und auch, daraus einen elfminütigen Song zu machen?

Ohje, das ist eine lange Geschichte, aber ich mach's mal kurz. Der Song entstand eben durch die Arbeit am Album und das Lied wurde „Shogun“ genannt, wegen seiner Epik. So wurde er auch zum Titeltrack und ist eigentlich relativ einfach, vor allem, was das Songwriting und die Aufnahmen angeht, was es umso seltsamer macht, dass er so lang geworden ist, haha...


Auf dem Album sind auch Matts Schreie wieder zu hören. Das wurde ja schon vor einer Weile angekündigt, obwohl Ihr es auf dem letzten Album komplett weggelassen hattet...

Zu der Zeit, als wir „The Crusade“ machten, hatten wir überall das Geschreie gehabt und es ging uns irgendwie nur noch auf die Nerven. Wir hatten damals absolut kein Interesse daran, es einzubauen. Wir haben es selbst gemacht und hören viel Musik, die genau das hat und so wollten wir unsere Schwingen mal ausbreiten und den Leuten zeigen, was wir sonst noch so können. Wir wollen nicht auf eine bestimmte Sache festgenagelt werden und unseren musikalischen Horizont erweitern. Wir wollten damals etwas anderes machen, als es „Ascendancy“ war, und als wir an dem neuen Album arbeiteten und Matt die ersten Vocaltracks aufnahm, fiel auf, dass einige Parts sehr viel aggressiver sind als alles andere auf der letzten Scheibe – der normale Gesang passte also ganz einfach überhaupt nicht. Es hatte einfach nicht die Intensität, den Sound, den wir suchten; es fehlte etwas. Also fing Matt an, zu den Parts zu schreien und genau das war es, was gefehlt hatte, was die Intensität und Aggression einbrachte. So gibt es nun eine ziemlich gute Balance zwischen dem Heavy-Gesang, den wir auf „The Crusade“ etablierten, und dem Schreien, das wir auf „Ascendancy“ zuhauf hatten. Es ist ausbalanciert, dynamischer und macht die Songs auch interessanter. Auch von der kreativen Seite brachte es viel, dieses Element wieder mit hineinzunehmen. Es ist ein Werkzeug, das wir gebrauchen, wenn die Musik danach verlangt. Als wir wieder damit begannen, entdeckten wir auch wieder unser Interesse und unsere Liebe daran, genau das in unserer Musik zu benutzen. Wir haben es noch weiter entwickelt und auch versucht, das Geschreie noch brutaler zu machen, als wir es jemals zuvor in unseren Songs hatten. Es muss alles einfach eine runde Sache sein und es geht darum, sich von Album zu Album weiterzuentwickeln - so ist auch die neue Platte entstanden.


Das Album ist weiterhin auch nicht mehr so traditionell gehalten wie es „The Crusade“ war. Es ist zwar immer noch moderner Thrash mit einem Old School-Touch, aber es ist nicht mehr das, was Ihr da gemacht habt. Es ist epischer und die Songs sind um einiges länger, wie auch das gesamte Album, das über eine Stunde im Player rotiert... wie kam es dazu?

Dazu kam es sehr natürlich. Auf der „Black Crusade“-Tour haben wir angefangen, Riffs zu schreiben und an Songs zu arbeiten. Es entwickelte sich einfach so. Ich meine, „The Crusade“ war einfacher, auf den Punkt gebrachte Lieder, sogar der Titeltrack war ziemlich kurz im Verhältnis zu den Songs, die wir sonst so schreiben. Es kam also einfach so dazu – wir wollten mehr Gitarrenharmonien und sowas. Wir taten es einfach und das kam dabei heraus. Ein paar Melodien hier, etwas Aggressives dort... Wir wollten ein Album machen, das eine Wirkung auf die Leute hat. Etwas Großes, Episches, Intensives. Es sind sehr viele Emotionen darin und es sollte größer und gemeiner sein als alles, was wir vorher gemacht hatten.


Auf „Shogun“ findet sich auch eine Menge epischer Poesie und das nicht nur durch die Länge der Songs, sondern auch, was die Melodien angeht. Wer kam denn auf diese wahnsinnigen Gitarrenmelodien bei „Down From The Sky“? Die gehen mir ums Verrecken nicht aus dem Kopf...!

Die Intro-Melodie kommt im Prinzip von Paolo, der ein paar Riffs schrieb, die dann modifiziert wurden. Bevor wir den Song aufnahmen, klang es noch anders, aber Matt arbeitete es im Studio noch etwas aus. Die Anfangspunkte waren die gleichen, aber er baute mehr Wiederholungen ein und machte es so einprägsamer und einfacher. Matt und Paolo haben also dieses Introstück zusammengebaut und die Chorusmelodie ist von mir. Als wir das Stück schrieben und zum Refrain kamen, war es das erste, was ich spielte. Im Studio wurde es am Ende noch ein klein wenig verändert, aber im Großen und Ganzen war es etwas, was sofort stand. Der Song ist somit schon etwas Besonderes...


Gut, dann hab ich ja den richtigen gewählt, um darüber zu sprechen, hehe... Was heißt denn „Kirisute Gomen“ und wer oder was sind „Scylla And Charybdis“?

Hehe, ja... „Kirisute Gomen“ ist etwas, das Matt lernte, als er in Japan war. Dabei geht es um einen alten Samurai-Kodex. Wenn man etwas tat, was die Samurai betrog oder sie verärgerte etc., dann durften sie einem den Kopf abhacken. Eigentlich ganz cool - „Du hast etwas falsch gemacht, ich darf Dir den Schädel abschlagen“, haha... Es eignet sich also ziemlich gut für einen Metal-Song! „Torn Between Scylla And Charybdis“ hat etwas mit griechischer Mythologie zu tun, soweit ich weiß. Darüber kann ich leider nicht allzu viel sagen, da Matt der Texter bei uns ist, aber es hat auf jeden Fall irgendwas damit zu tun...


Das neue Album wurde von Nick Raskulinecz produziert. Beim letzten Mal hattet Ihr Jason Suecof an Eurer Seite. Wie haben sich die Unterschiede zwischen beiden bemerkbar gemacht und wie kann man sich Euch bei den Studioarbeiten vorstellen?! Macht Ihr das Meiste alleine oder hat der Produzent entscheidenden Einfluss auf Eure Songs?

Mit Nick zu arbeiten war ziemlich cool. Wir haben mit Jason schon so viel gemacht, also wollten wir mal etwas Neues ausprobieren und den Aufnahmeprozess etwas auffrischen. Brian Slagel von Metal Blade hat mit unserem A&R und Manager gesprochen und meinte, Nick sei sehr gut für die Band. Wir schauten ihn uns also an und checkten die Sachen, die er gemacht hatte. Wir mochten, wie er die verschiedenen Alben produziert hatte und wir luden ihn zu einer Show ein und als wir ihn trafen, wussten wir sofort, dass er der Richtige war. Es machte „klick!“ und alles passte. Es war ein Riesenspaß, mit ihm zu arbeiten, er ist ein verdammt cooler Typ und ein großartiger Musiker. Fast alles war schon fertig geschrieben, als wir zu ihm ins Studio kamen und die Demotracks aufnahmen. Es stand also schon alles; er half uns lediglich, ein paar Nuancen zu ändern und Arragements zu ändern, sodass der Song flüssiger wird etc. Die richtige Performance, die richtige Energie... er hat uns wirklich gefordert. Wir haben so viele Takes aufgenommen, ich sag's Dir... er hat uns wirklich ans Äußerste getrieben, um unser Bestes für das Album zu geben.


Hehe, so sollte es sein...! Um noch mal auf die Tourneen zurückzukommen, die Ihr zu „The Crusade“ gespielt habt... mit IRON MAIDEN, ANNIHILATOR, MACHINE HEAD und ARCH ENEMY... welche war die witzigste und die beste für Euch?

Hmmm... die Tour mit IRON MAIDEN brachte uns das meiste neue Publikum, was der Wahnsinn war. Als wir dann ein paar Monate später wiederkamen, merkten wir, dass uns diese Tour wirklich sehr geholfen hatte. Unser Publikum war viel gemischter, gerade was das Alter angeht, hatten wir viele ältere Metalfans auf unsere Seite gezogen und auch viel jüngere, die noch nicht von uns gehört hatten, da wir ja noch eine etwas neuere Band sind. Das hat uns also wirklich etwas gebracht. Eine meiner Lieblingstourneen für dieses Album aber war die „Black Crusade“-Tour, da wir ziemlich gut mit MACHINE HEAD befreundet sind und schon einige Tourneen mit ihnen gespielt haben. Wir hatten eine verdammt gute Zeit miteinander. Mit ARCH ENEMY haben wir auch schon öfter zusammen gespielt und SHADHOWS FALL kennen wir auch bereits. Mit jeder Band auf dieser Tour hatten wir also schon mal zusammen gespielt oder sie zumindest getroffen. Es war einfach eine große Party und wir alle hatten eine geile Zeit. Die Shows waren ebenfalls super, ausverkaufte Hallen etc... Das war schon so meine Lieblingstour zu „The Crusade“ - einfach Spaß mit coolen Leuten haben und rocken!


Das kann ich mir vorstellen...! Gibt es irgendwelche außergewöhnlichen Vorkommnisse, lustige Geschichten von einer oder aller dieser Tourneen?

Aaaah... schwere Frage. Viel Spaß, viele Drinks, noch mehr Lachen... MACHINE HEAD und wir haben einige Insider, über die wir uns immer kaputtlachen, sie aber natürlich keiner versteht. Wir haben eigentlich nur die ganze Zeit zusammen rumgehangen und gefeiert. Es ist ziemlich schwer, sich da an eine bestimmte Sache zu erinnern, da einfach alles super lustig war, haha...


Haha... okay, also ist nichts wirklich Verrücktes passiert...?

Nein, nicht verrückt genug, um wirklich peinlich oder so zu sein. Eigentlich nur Spaß, Drinks, Jams...


Wie sehen denn Eure Pläne nach der Veröffentlichung Ende September aus?

Wir werden in den USA Mitte September mit der Tour anfangen, Ende September erscheint dann das Album... Die erste Tour, die wir dann in Europa spielen werden, ist die „Unholy Alliance“-Tour mit SLAYER, AMON AMARTH und MASTODON, was eine super Sache ist, um die neue Platte zu präsentieren. Wenn die Tour anfängt, ist es ein gutes Jahr her, dass wir in Europa unterwegs waren – somit auch super, um wieder auf den Plan zu treten und fette Shows zu spielen und das neue Material zu spielen. Das wird sicher sehr geil, zumal es für uns das erste Mal ist, dass wir mit SLAYER spielen können – darauf freuen wir uns schon mörderisch....


...denk ich mir – auch das Package ist ziemlich gut gemischt...

Ja, absolut. Jede dieser Bands hat ihr eigenes Ding am Laufen und es sind alles einzigartige Bands. Jeder hat etwas Besonderes zu diesen Shows beizutragen.


Okay, Corey, das war's schon! Danke für Deine Zeit und das Interview! Möchtest Du unseren Lesern noch ein paar letzte Worte zurufen?

Hört Euch die Platte an, wenn sie herauskommt! Hoffentlich gefällt sie Euch, ich finde sie nämlich ziemlich cool, haha! Wenn Ihr melodischen Metal mit heftigen Parts mögt, solltet Ihr Euch das auf jeden Fall mal anhören. Wir sehen Euch dann auf der „Unholy Alliance“-Tour – das wird richtig geil!

shilrak

Autor: Markus Jakob [shilrak] | 07.09.2008 | 17:56 Uhr

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