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Band: Metalnews nach 'Witherscape' durchsuchen Witherscape
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Dan Swanö meldet sich zurück. Und zwar an der Seite von Ragnar Widerberg als Zwei-Mann-Combo WITHERSCAPE. Seine Meinung zu "The Inheritance" war uns wichtig und daher baten wir den Schweden, uns ein paar Fragen zu diesem durchaus gelungenen Scheibchen zu beantworten.




Hallo, Dan. Wie geht es dir? Alles klar soweit?

Fuck Ya! Es ist hier bei euch in Deutschland echt zu heiß für mich. Ich werde hier noch zu einem Klima-Anlagen Junkie, was ja nicht wirklich so gut für einen ist. Abgesehen davon...geht es mir großartig.


Wie kam die Idee mit WITHERSCAPE zustande?

Ich hing seit ein paar Jahren so mit dem Songwriting fest. Und eigentlich war mir keine der Ideen gut genug. Nach einer langen Pause beschloss ich dann, wieder zu arbeiten und mich auf eine Musik zu konzentrieren, mit der ich mich bis dahin weniger beschäftigt habe. Eine Musik, die mehr in Richtung Hard Rock / Heavy Metal ging. Am Ende kreuzten wir es mit dem MOONTOWER-Sound, wir steuerten ein paar Growls und ein paar langsamere Death- und Blackelemente ein.


Was kannst du über die Zusammenarbeit mit Ragnar Widerberg sagen? Wie hat das funktioniert?

Er ist großartig. Einer dieser Typen, die ständig positive Energie verbreiten. Wenn er mit mir zusammenarbeitet, sowieso, hahaha. Er ist ein perfekter Riffschmied, ein exzellenter Rhythmus- und Leadgitarrist sowie ein in den Arsch tretender Bassist. Was willst du mehr? Außerdem hat er einen tollen Schnurrbart, haha.


Wie würdest du deine Einflüsse beschreiben?

JUDAS PRIEST '73 – '83, VOIVOD um „Nothingface“ herum, RUSH 1981. Also 80'er Metal, bevor die MTV Kommerzialisierung begann und die dunklen 70'er Bands anfingen, beängstigende Vibes zu verbreiten. Außerdem sind die Sachen, die ich für EDGE OF SANITY und MOONTOWER gemacht habe, zwangsläufig Teil meiner musikalischen DNA.


„The Inheritance“ ist ein Konzeptalbum. Kannst du uns in kurzen Sätzen etwas dazu sagen?

Die Story handelt von einem jungen Mann, der Ende des neunzehnten Jahrhunderts in einer wohlhabenden schwedischen Familie aufwuchs. Die Familienmitglieder wurden plötzlich sehr krank und starben nach und nach an einer seltsamen Krankheit, die niemand erklären konnte. Schließlich war er allein und der Anwalt der Familie übergab ihm sein Erbe. Zu guter Letzt den Schlüssel für ein Anwesen im Norden. Er war sehr verwundert, hatte er doch nie zuvor von dem Ort gehört. Natürlich wurde seine Neugier geweckt und er machte sich auf den Weg nach Norden, weit weg von zu Hause. Auf einmal begannen seltsame Dinge...mehr will ich dazu nicht sagen. Fortsetzung folgt auf dem Album. [ Bei der Deluxe-Version gibt es eine Kurzversion der Geschichte anbei.]




Mein persönlicher Favorit ist „Astrid Falls“. Was kannst du über den Song sagen, was steckt dahinter?

Das ist unser RUSH-Tribute-Track. Das Eröffnungsriff schwebte mir schon lange im Kopf herum, doch Ragnar würzte die Sache dann mit seiner Art zu spielen [ mit so einem coolen, langsamen Tapping ]. Das ist so etwas wie das Schaufenster unserer Arbeit. Der Chorus war anfangs nur ein Riff, doch als ich einfach den Gesang drauflegte, beschlossen wir, den Chorus draus zu machen. Und diesen zu wiederholen, mal mit cleanen Vocals, mal mit Growls. Übrigens auch einer meiner Top-3-Songs.


Ist das Album „The Inheritance“ im Endeffekt so geworden, wie du es dir vorgestellt hast?

Im Ernst, es ist besser geworden, als ich je erhofft hätte. Ich wusste, es würde einige Zeit dauern, um als Songwriter/Musiker wieder in Form zu kommen. Aber in den ganzen drei Jahren des Arbeitsprozesses bin ich in die Rolle hinein gewachsen aber solch ein Ergebnis hätte ich eigentlich gar nicht für möglich gehalten.


Ihr seid ja nun mal nur zwei Leute. Könntest du dir vorstellen, noch andere Musiker in die Band zu holen?

Nope. Zuviele Köche verderben den Brei. Allein arbeiten ist auch cool, aber ein wenig einsam. Freud und Leid mit jemand anderem zu teilen, ist immer schöner, auch innerhalb einer Band. Wir haben mal darüber gesprochen, für einen oder zwei Songs Gastmusiker einzuladen, einfach nur um die Sache ein wenig zu würzen. Nicht als komplettes Mitglied, sondern als kreativer Gast eben. Allerdings mit ein wenig mehr „Input“, als wenn irgend einer via Internet nur ein Solo dazu gibt.


War es schwer, ein geeignetes Label für das Album zu finden?

Sehr easy. Century Media haben mich gefunden !!! Ungefähr vor einem Jahr habe ich einen Deal mit Century Media abgeschlossen. Dieses ist das erste von bis zu vier möglichen Veröffentlichungen bei dem Label. Ich freue mich, für dieses Label tätig zu sein, welches ich schon eine ganze Weile auf dem Zettel habe.


Als Bonustrack habt ihr „A Cry For Everyone“ von GENTLE GIANT gewählt. Bist du auch der Meinung, dass GENTLE GIANT eine unterbewertete Band waren?

Oh ja. Ihre Musik ist einzigartig und vermutlich ist das der Grund, warum sie nie den wirklichen Durchbruch schafften. Sie wurden erst am Ende ihrer Karriere kommerzieller, aber ich denke, das war zu spät. Wenn sie mal einen richtigen Nummer Eins Hit gelandet hätten, dann würden die neuen Fans bestimmt auch „An Inmates Lullaby“ [GENTLE GIANT-Song aus dem Jahre 1973] mögen. Wir beide, Ragz und ich, lieben GG. Sie waren eine der ersten Dinge, über die wir sprachen, als wir uns vor Jahren trafen.




Kannst du dir vorstellen, mit WITHERSCAPE auf Tour zu gehen?

Keine ganze Tour. Das würde bei keinem von uns funktionieren, aber einen Gig hier oder dort wäre sicherlich technisch machbar. Es ist immer eine Sache des Budgets, die Finanzierung für ein Konzert muss erst einmal gesichert sein.


Was liegt im Moment sonst noch so auf deiner „Werkbank“ herum?

Zur Zeit mache ich den Mix für eine Vinyl Ausgabe von HAIL OF BULLETS. Desweiteren Mastering-Arbeit für VERDICT, DEAD MANS WALK, WILL OF THE ANCIENT und GROWING PAINS. Dann arbeite ich am Mix von PAIN OF SALVATION [ Live-DVD] und habe den Mix für die CD Version von HAIL OF BULLETS gerade beendet. Dies und einige andere Dinge mehr...haha.


Also keine Zeit, um mal auf der faulen Haut zu liegen?

Im Moment sogar mehr als sonst. Ich arbeite sehr effektiv. Ich arbeite ein paar Stunden jeden Werktag, und die Hälfte vom Samstag sowie der komplette Sonntag bleibt mir für die Freizeit. Es ist schön, beide Welten zu geniessen.


Danke dir für das Interview und viel Glück mit dem Album.

Ich danke euch. Für das Interesse an WITHERSCAPE.

Fränky

Autor: Frank Wilkens [Fränky] | 04.09.2013 | 16:22 Uhr

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