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Band: Cradle Of Filth Homepage Metalnews nach 'Cradle Of Filth' durchsuchen Cradle Of Filth
Interviewpartner: Dani Filth

Dani Filth ist ein Begriff. Mit seiner Band CRADLE OF FILTH zählt er nach wie vor zu den erfolgreichsten britischen Bands, was den Heavy Metal angeht. Zwei Jahre nach dem Debüt beim Label NUCLEAR BLAST kommt nun „Cryptoriana - The Seductiveness Of Decay“ in die Läden. Was der Brite dazu zu sagen hat, erfahrt ihr im folgenden Interview, welches wir mit ihm Anfang Juli in Düsseldorf führen konnten.




Hallo Dani. Es freut mich, dass wir von metalnews.de mal wieder ein Interview mit dir machen können. Alles ok bei dir?

Ja, mir geht es gut. Wunderbar.


Zwei Jahre sind seit dem letzten Gespräch an selber Stelle vergangen, zwei Jahre nach dem Album „Hammer Of The Witches“. Was ist alles passiert bei dir und der Band in dieser Zeit?

Nun, ich habe viel Zeit mit meiner anderen Band THE DEVILMENT verbracht, wir haben viel getourt und so einige Shows gespielt. Mit CRADLE OF FILTH haben wir eine unglaublich tolle Tour in Nordamerika absolviert. Zudem haben wir natürlich am neuen Album gearbeitet. Es sieht jetzt so aus, dass wir sehr schnell waren, weil von einem Release zum nächsten gerade mal zwei Jahre vergangen sind. Aber wir haben bereits nach dem letzten Album damit angefangen, an den neuen Songs zu arbeiten. Schließlich haben wir diesmal das gleiche Studio und den gleichen Produzenten nutzen können. Wir haben über die Zeit alle unsere Ideen für das neue Album entwickelt und im Herbst 2016 dann all diese Ideen in den Proben gesammelt. Der ganze Songwriting Prozess verlief also ziemlich smoothy. Jeder von uns hat im Prinzip eine bestimmte Anzahl an Songs beigesteuert. „The Seductiveness Of Decay“ zum Beispiel hatten wir schon fertig, der Song wurde ursprünglich bereits für „Hammer Of The Witches“ geschrieben.


Zum Songwriting. Ich meine ja, dass diese ganzen epischen Hymnen, die CRADLE OF FILTH immer so abliefern, nicht einfach mal eben so in fünf Minuten entstehen, oder?

Nein, definitiv nicht.




Benötigst du zum Schreiben der Songs gewisse Plätze? Besondere Landschaften, ruhige Umgebung etc.?

Ich kann jetzt nicht für die anderen in der Band und für ihre Songs sprechen. Ich persönlich bevorzuge den Herbst, um die Lyrics zu schreiben, das ist meine favorisierte Jahreszeit. Da kann ich mich am besten konzentrieren und lasse mich nicht ablenken. Das gilt auch für die Zeit im Studio, welches in der Mitte von Nirgendwo liegt. Wir waren in der ganzen Zeit nicht einmal im örtlichen Pub, weil wir uns ganz auf die Aufnahmen konzentriert haben. Selbst telefonieren klappte da nicht wirklich, der Empfang für Mobiltelefone ist dort fürchterlich...hahaha. Wir haben früher mal in Studios produziert, die sich in größeren Städten befanden. Doch wir merkten hinterher, dass das nicht zum Sound auf der Platte passte.


Du hast eben eine gewisse Konstante angedeutet. Ihr habt also wieder mit Scott Askin als Produzent gearbeitet?

Ja, so ist es. Allerdings haben wir unterschiedliche Techniken genutzt, zudem haben wir natürlich andere Songs. Aber das Teamwork mit ihm funktioniert ausgezeichnet.


Der nächste Künstler, den man im Zusammenhang mit dem neuen Album nennen darf, ist Artūrs Bērziņš. Er ist für das Artwork, das Foto usw. zuständig. Wie seid ihr auf den Mann gekommen?

Er hat bereits für „Hammer Of The Witches“ gearbeitet. Der Mann ist einfach ein Phänomen. Natürlich fragte ich ihn, ob er das neue Album auch machen möchte, da es sich gewissermaßen um eine Fortsetzung handelt. Zumindest was die Protagonisten und die Arbeitsweise angeht. Er hat ja auch das Video gemacht, an dem letztendlich bis zu siebzig Leute beschäftigt waren. Von den Make-Up Artists bis hin zu der Crew am Set, das war alles schon sehr beeindruckend. Er hatte natürlich das Gespür für alles, eben weil er auch das Artwork zu der ganzen Geschichte gemacht hat. Dennoch haben wir Panik gehabt, was Nuclear Blast dazu sagen würde, wenn wir mit einer solchen Top Produktion ankommen, die ja nicht eben billig ist...hahaha.


Kommen wir mal kurz zum Albumtitel „Cryptoriana - The Seductiveness Of Decay“. Was kannst du uns darüber berichten?

Die Essenz dieses Albums bildet erneut der Horror aus der viktorianischen Zeit. Cryptoriana behandelt das Thema Vampirismus in Verbindung mit dem Tod. In der damaligen Zeit, als es mit der Technik und der damit verbundenen Industrialisierung richtig losging, interessierten sich die Leute vermehrt für Geschichten, die nicht aus dem harten Alltag kamen. Gerade spirituelle Themen bekamen Aufwind, Tische rücken, Sciencen und dergleichen mehr. Zudem faszinierten gerade Horrorgeschichten die Menschen zu der Zeit, die ersten „Comics“ über Geister, Vampire und Mörder kamen auf den Markt. Sir Arthur Canon Doyle war zum Beispiel einer der angesagtesten Autoren zu der Zeit. Als wir daran gingen, die neuen Songs zu schreiben, nutzten wir die Geschichten aus der viktorianischen Zeit als Vorlage für die Texte und das Konzept. Das funktioniert sehr gut, wie ich finde. Ich selbst lebe ja in einem Haus, welches aus der Zeit um Königin Viktorias Tod stammt, eine optimale Umgebung dafür also.




Im Song „Vengeful Spirit“ höre ich eine bekannte Stimme. Ihr habt schon einmal mit Liv Kristine gearbeitet, wie ich mich erinnere.

Ja klar. Sie hat ja bereits auf „Nymphetamine“ mitgesungen. Wir waren bei "Vengeful Spirit" nicht so richtig zufrieden mit dem Gesang, denn wir wollten dem Song eine bestimmte Atmosphäre geben. Schließlich fiel die Wahl auf Liv Kristine, denn das hat schon einmal gut funktioniert und sie weiß, wie man so etwas gut hinbekommt.


Einer meiner Favoriten ist „Death And The Maiden“. Für mich einer der besten CRADLE OF FILTH Songs der letzten Jahre. Kann man den Titel als eine Art Rock-Oper bezeichnen?

Er hebt sich sehr vom Rest des Albums ab, gerade auch durch die vielen langsamen Passagen. Das macht ihn sehr heavy, wie ich finde. Dazu noch eine kurze Story. Ich habe noch ein anderes Projekt namens TEMPLE OF THE BLOODMOON. Wir haben ein Album erarbeitet, was bislang nicht erschien und wohl auch nicht mehr erscheinen wird, aber das ist eine andere Geschichte. Ich habe daher diverse Textpassagen von der Band für den Text von „Death And The Maiden“ genutzt.


Apropos anderes Projekt. Gibt es Neuigkeiten von THE DEVILMENT?

Wir werden demnächst ein neues Video aufnehmen. Mal wieder ein Grund für mich, nach London zu reisen und meine Geschwister zu besuchen. Wir hatten ein paar Probleme hinsichtlich unserer Agentur, das ist jetzt aber geregelt. Ich denke, wir sind im Prinzip bereit, das nächste Album anzugehen. Das hängt aber davon ab, wie lange ich mit CRADLE OF FILTH unterwegs bin. Wenn ich unterwegs auf Tour bin, fehlt mir ohnehin die Kreativität, um Songs zu schreiben. Da gibt es eben viele andere Dinge zu erledigen.




Du bist also immer sehr beschäftigt. Irgendwann, hoffentlich erst in zwanzig oder dreißig Jahren, wird es ein Leben nach CRADLE OF FILTH geben. Wie sehen deine Pläne für die Rentenzeit aus?

Vierzig Jahre! Dann bin ich vierundachtzig, das wäre das Ziel...hahaha. Nein, ich habe keine Ahnung, was dann wird. Niemand kann vorhersagen, wie lange wirklich eine Karriere im Heavy Metal Business dauern kann. Momentan stecken wir voller Energie. Es ist unser zwölftes Studioalbum in fünfundzwanzig Jahren. Das ist, was im Moment zählt und ich finde, das kann sich sehen lassen.


Deine Karriere hat sich ja kontinuierlich entwickelt. Was würdest du jungen Bands mitgeben, die heute am Anfang stehen?

Es gibt so viele neue Bands, die alle auch eine gewisse Zeit zur Entwicklung brauchen. Das ist wie im Bodybuilding. Du kannst nicht einfach ein paar Pillen einwerfen und erwarten, dass du nach ein paar Wochen aussiehst wie Arnold Schwarzenegger...haha.


Damit wären wir am Ende des Interviews angelangt...

...mit Arnold Schwarzenegger das Interview beenden. Tolle letzte Worte...hahaha.

Fränky

Autor: Frank Wilkens [Fränky] | 13.11.2017 | 11:30 Uhr

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