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Band: Metalnews nach 'Devilment' durchsuchen Devilment
Interviewpartner: Dani Filth

Überall schießen neue Bands aus dem fruchtbaren Boden der Heavy Metal-Erde. So auch DEVILMENT. Daniel Finch, der alte Kumpel von CRADLE OF FILTH-Röhre Dani Filth holte selbigen ins Boot, als er dieses Projekt ins Leben rief. Ein Label fand sich mit Nuclear Blast auch, somit war der Weg frei für das Debütalbum „The Great And Secret Show“, welches Halloween [wundert dies irgendjemanden?] erschien. Metalnews.de holte sich Plaudertasche Dani Filth an die Strippe und erfuhr einige wissenswerte Dinge darüber.






Hallo, Dani. Legen wir gleich los. Erzähle mir doch zunächst mal etwas über die Band DEVILMENT an sich. Soweit ich weiß, wurde die Band von deinem Kumpel Daniel Finch gegründet.

Ja, so ist es. Er sprach mich vor ein paar Jahren an, als wir mit CRADLE OF FILTH eine schwierige Phase hatten. Er lud mich einfach mal ein und erzählte mir von der Idee. Er wollte unbedingt wieder zurück ins Musikgeschäft und so ergab sich das im Verlauf der letzten Jahre. Wir schnappten uns Aaron Boast, der bis dato in einer lokalen Thrash-Metal-Band spielte. Dann hätten wir noch unsere Keyboarderin Lauren Francis, die sich ihr Geld damit verdiente, dass sie hauptsächlich auf Hochzeiten spielte. Aber sie hat eben ein Faible für den Heavy Metal, da ist sie auch besser aufgehoben. Und sie brachte ihren Freund Nick Johnson mit, schon hatten wir unseren Bassisten. Schließlich fanden wir mit Colin Parks den zweiten Gitarristen, der bis dahin in der Metalcore-Band CONFLICT WITHIN tätig war. Letztendlich kommen wir sechs Mitglieder aus mehreren verschiedenen Subgenres, das ist schon mal offensichtlich. Wenn du dir die Platte anhörst, kannst du es unschwer feststellen.


In der Tat…

Eigentlich haben wir sogar ein siebtes Bandmitglied. Ich würde nämlich den Produzenten Scott Atkins dazu zählen, der schon mit AMON AMARTH und anderen Bands zusammen gearbeitet und auch unser letztes CRADLE OF FILTH Album produziert hat. Und auch das kommende CRADLE-Album übrigens, für das ich meinen Teil bereits fertig geschrieben habe.


So wie es sich anhört, hast du eine Menge Stress im Moment…

Oh ja, im Moment überwältigt mich das alles. Bin schon fast ein wenig überarbeitet. Kaum sind wir aus Russland zurück, haben wir mit dem Schreiben neuer Songs angefangen, bevor nun das DEVILMENT-Album heraus kommt und wir die Tour mit LACUNA COIL starten. Und dass wir einen Deal bei Nuclear Blast bekamen, übertrifft meine kompletten Erwartungen, die ich mit DEVILMENT hatte. Und es übertrifft mein Arbeitspensum an sich, im Moment trink ich haufenweise Kaffee und schlafe kaum noch.


Du sagtest es bereits, ihr habt euch für Scott Atkins als Produzent entschieden. Eine gute Wahl, wie ich finde.

Ja, es passte immer sehr gut. Wie mussten die Aufnahmen zwischendurch unterbrechen, weil die CRADLE OF FILTH/BEHEMOTH-Tour anlag. Aber wir konnten dann in sein Studio zurückkehren und die Arbeiten beenden. Er ist ein brillanter Produzent, der sich voll auf unsere Songs konzentriert hat, um das beste Ergebnis heraus zu holen.






Mich interessiert übrigens auch der Bandname DEVILMENT. Er klingt ebenso simpel wie brillant. Wie ist er entstanden?

Da steckt in der Tat ein wenig Sarkasmus drin. Der Teufel ist für eine Menge böser Sachen verantwortlich, aber dennoch lieben wir ihn ein wenig dafür. Ich denke, der Name passt perfekt zur Natur der Band, zu den Lyrics sowieso. So ist es offensichtlich doch ein großer Unterschied zu CRADLE OF FILTH, deren Album nächstes Jahr im Juni erscheinen wird. Wie immer wird dort mehr Geschwindigkeit vorherrschen, während wir bei DEVILMENT mehr Wert auf Groove und coole Refrains legen. In Sachen Keyboards und Samples ist DEVILMENT übrigens sehr von Leuten wie John Carpenter beeinflusst worden.


Ich stelle ebenfalls einige Unterschiede zu dem fest, was man sonst mit deinem Namen in Verbindung bringt. Der Opener „Summer Arteries“ beispielsweise ist ein Beleg dafür.

Es gibt sogar einige Leute, die den Song mit SUICIDAL TENDENCIES in Verbindung bringen.


Wie hast du dich gefühlt, nachdem die Studioarbeiten abgeschlossen waren? Immerhin ist es ja ein Neuanfang mit einer komplett anderen Mannschaft und anderen Erwartungen.

Sehr relaxt, muss ich sagen. Vor allem deshalb, weil wir Scott bereits bezahlt hatten, bevor wir den Plattendeal bekamen. Er hat eine Menge Arbeit in uns investiert, somit ist es genau so sein Baby. Wir waren wirklich sehr entspannt. Weil es eben etwas Neues war und keine Erwartungen damit verbunden waren. Niemand wusste, was passieren würde. Auch bei CRADLE OF FILTH bin ich immer noch gespannt, wie die Reaktion der Fans ausfallen werden, aber diesmal ist es doch etwas anderes. Wir hatten ja noch keinen Plattendeal und somit auch keinerlei Druck diesbezüglich.


Mein Favorit auf dem Album ist „Mother Kali“. Der Song enthält neben einigen Elementen aus der indischen Folklore auch allerfeinsten Headbanger-Stoff. Werden wir den Song auch auf der Tour zu hören bekommen?

Klar werden wir den Song spielen. Wir haben ja nur maximal vierzig Minuten Spielzeit. So können wir höchstens sieben oder acht Songs hinein packen. Da nehmen wir wohl nur die Ohrwürmer, hahaha.






Auf besagter Tour seid ihr mit MOTIONLESS IN WHITE und LACUNA COIL unterwegs. Das sind im Prinzip völlig verschiedene Stilrichtungen. Denkst du, dass es zusammen passt?

Ich denke, es wird sehr gut funktionieren, so war es jedenfalls in Amerika. Da sind CRADLE OF FILTH beispielsweise mit so vielen Bands aufgetreten, die völlig unterschiedliche Arten von Metal spielen. Da wären GWAR zu nennen, oder SATYRICON, SEPTIC FLESH. Desweiteren eine meiner Lieblingsbands MOONSPELL, dann 69 EYES oder 3 INCHES OF BLOOD oder auch ARCH ENEMY, ich kann die gar nicht alle aufzählen. Ich glaube, die Leute mögen es. Mehr als wenn drei Bands auftreten, die alle stilistisch gleich klingen. Außerdem bekommst du auf diese Weise auch immer mal neue Fans dazu. Seien es Hardcore-Fans, Deathcore-Fans oder auch Punk-und Gothic-Fans.


Stichwort MOTIONLESS IN WHITE. Du hast ein wenig zum neuen Album “Reincarnate” beigetragen. Genauer gesagt, zum Song „Puppet Nr.3“. Was kannst du uns über diese Band sagen?

Ich mag die Band, obwohl ich noch gar nicht alles von ihnen gehört habe, haha. Aber sie sind große CRADLE OF FILTH-Fans. Sie waren zum selben Zeitpunkt im Studio und so kam es, dass ich die Vocals eingesungen habe. Ich weiß auch nicht, aber irgendwie wollen andere Bands immer, dass ich auf deren Alben mitsinge. Das ist mir jetzt vier Mal passiert, mindestens. MOTIONLESS IN WHITE haben mit ihrem Bloody-Image einen riesigen Sprung nach vorn gemacht. Daran erkenne ich die Zeichen der Zeit und merke, dass ich alt werde, hahaha. Nun ist es für mich eine große Ehre, mit den Jungs überraschenderweise auf Tour zu gehen.


Erzähle mir doch mal etwas über die Coverversion von „Beds Are Burning“, dem alten MIDNIGHT OIL-Klassiker. Ich habe die Version noch nicht zu hören bekommen, kenne aber das Original. Und das ist meiner Meinung nach eine richtig coole Nummer.

Ich liebe diesen Song ebenfalls. Wir haben schon öfter mit CRADLE OF FILTH unsere Komfortzone verlassen und coole Coverversionen gespielt. Sei es KING DIAMOND oder sogar CLIFF RICHARD. Wir machen gern mal etwas, was keiner erwartet. Wir haben diesen Song ziemlich am Original gehalten und doch unsere eigene Version daraus gemacht, ein wenig am Keyboardsound gefeilt, ebenso mussten die Gitarren etwas fetter klingen. So ist es vermutlich eine ziemlich dunkle Version geworden. Letztes Jahr bat mich mein Kumpel Ben Margera [Schauspieler, Filmemacher], ob ich nicht einen Song für seinen neuen Film singen wolle. Er macht einen guten Job und ist Produzent bei Motown in Philadelphia, hat übrigens auch schon mit Peter Steele von TYPE O' NEGATIVE zusammen gearbeitet. Er meinte, es wäre wohl ok, wenn DEVILMENT einen Popsong wie diesen covern würden. Er klingt etwas anders als der Rest von der Platte, daher haben wir beschlossen, die Nummer als Bonustrack dranzuhängen.






Jetzt komme ich zu so etwas wie einer Tradition, zumindest was den Zeitpunkt der Veröffentlichung angeht. Wie so viele deiner Werke wird auch das DEVILMENT-Album an Halloween erscheinen?

Naja, das nächste CRADLE OF FILTH-Album wird wohl nächstes Jahr im Sommer erscheinen, so wie es aussieht. Das wird dann wohl ein sehr schwarzer Sommer, hahaha. Wir waren natürlich an den Veröffentlichungsplan von Nuclear Blast gebunden. Dort kommen dieser Tage viele gute Alben auf den Markt. MACHINE HEAD, DECAPITATED oder EXODUS, nur um mal einige Klassebands zu nennen. Wir waren natürlich sehr glücklich darüber, dass man uns ausgerechnet auf den 31. Oktober gesetzt hat. Das passt natürlich, gerade für dieses Horrorzeug. Außerdem muss das Album natürlich rechtzeitig zur anstehenden Tour raus.


Ok, wir sind nun am Ende dieses Interviews angelangt. Darf ich dich bitten, zum Abschluss noch ein paar Worte an die Leser von metalnews.de zu richten?

Ich möchte an dieser Stelle darauf hinweisen, dass wir daran arbeiten, mit beiden Bands im nächsten Jahr ein paar Festivals zu spielen. Ich werde nicht mit beiden Gruppen an ein und demselben Tag spielen. Auf dem Graspop 2015 zum Beispiel wird DEVILMENT an einem, CRADLE OF FILTH am nächsten Tag auftreten. Danke euch allen für den Support nicht nur von CRADLE OF FILTH, sondern auch von meiner neuen Band DEVILMENT. Ich hoffe, dass euch das Album gefällt.

Fränky

Autor: Frank Wilkens [Fränky] | 25.11.2014 | 17:55 Uhr

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