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Interviewpartner: Daniel Jakobi

Mit dem neuen Album haben LAY DOWN ROTTEN nochmal einen drauf gesetzt und sich technisch und songwriterisch enorm gesteigert. Das vierte Album ist das bis dato ausgereifteste Produkt der Hessen. Also fragen wir nach, was sich getan hat:




Hi Daniel, alles im Lot bei euch? Was macht die Kunst?

Hey Thomas, bei uns läuft im Moment alles Bestens. Unser neues Album ist seit Freitag veröffentlicht und die bisherigen Resonanzen von der Presse und von den Fans sind alle großartig!


Nachdem ihr bei Metal Blade unterzeichnet habt, hat sich für euch einiges verändert! Kannst du das Gefühl beschreiben, was ihr hattet und die Vorbereitungen zum neuen Album mit dem neuen Label im Rücken kurz skizzieren?

Wir waren und sind so glücklich, dass wir bei Metal Blade untergekommen sind. Mit Remission Records waren wir auch sehr glücklich aber nach Abgabe unseres dritten Album lief unser Vertrag aus und wir machten uns auf die Suche nach einem neuen Label und Metal Blade hatte Interesse. Das war für uns wie eine Belohnung für die harte Arbeit der letzten Jahre. Wir hatten bereits schon eine Demo aufgenommen im November 2006 um uns zu bewerben. Diese vier Songs haben wir dann auch das neue Album gepackt und haben die anderen Songs nach Vertragsunterzeichnung (quasi mit Rückenstärkung von Metal Blade) geschrieben.


Wie sind die Songs entstanden und wer ist mittlerweile bei euch maßgeblich für das Songwriting verantwortlich?

Wir haben, wie oben bereits erwähnt, vor Vertragsunterzeichnung bereits vier Songs im Kasten gehabt, welche unser alter Gitarrist Daniel Benner und ich komponiert hatten. Die anderen Songs habe ich dann quasi nach dem Signing mit Hilfe meiner Mannen im Alleingang komponiert. Hauptsongwriter war schon immer ich bei LDR.


Ihr habt einen neuen Mann - Nils Förster [Gitarre] - in euren Reihen, was gibt es über ihn zu berichten, wie kam er zu dem Posten und inwiefern hat er sich auf "Reconquering The Pit" bereits einbringen können?

Nils und ich kennen uns schon länger. Er ist quasi ein Death-Metal-Maniac der ersten Stunde. Wir haben auch schon seit längerem gemeinsam eine andere Band namens WHEN SORROW ENDS, in der auch Timo an den Drums sitzt. Nils hatte uns schon bei dem Breeding Insanity Album unterstützt und des weiteren auch als Ersatzmann unsere Shows mit CANNIBAL CORPSE gezockt. Deswegen war die Entscheidung Nils neu in die Band zu nehmen nicht schwer. Er hat sich auf dem neuen Album schon mit Solos einbringen können, welche alle sehr stark geworden sind und uns in unserer Entscheidung, ihn ins Boot geholt zu haben nur bekräftigt haben!


Mir ist zu Ohren gekommen, dass Jost, euer Hauptamtlicher Shouter, sehr viel Energie in die Texte steckt und sie teilweise mit seinem Bruder zusammen ausarbeitet. Worum geht es in den Texte grob und was hat Jost´s Bruder damit zu tun?

Jost uns sein Bruder Ellmar sind sich sehr ähnlich, Ellmar singt selbst in einer Band und lebt in Berlin, quasi am Puls der Zeit. Er hat also genug Input um zu texten und Jost und wir haben seine Hilfe gerne in Anspruch genommen. Es handelt sich in unseren Texten um Sachen wie Anarchie, Gentechnik, Suizid, Gewaltverherrlichung und ähnliches. Alles was die beiden gedanklich beschäftigt wurde verwurstet. Jost nutzt seine Lyrics als Ventil um sich Luft zu machen!


Welche Bands würdest du als die Haupteinflüsse LAY DOWN ROTTEN´s bezeichnen? Man hört HYPOCRISY, EDGE OF SANITY z.b. grob heraus. Wer kommt da noch in Frage bzw. woher bezieht ihr eure Inspiration.

Da hast Du ja gerade zwei Bands genannt, die uns auf jeden Fall immer beeinflusst haben. In erster Linie EDGE OF SANITY. EOS ist von uns allen der Haupteinfluss und das schon seit Jahren, auch schon vor LDR liebten wir diese Band. Aber da sind noch viele andere, sogar nicht metallische Bands die uns bzw. mich inspirieren, z.B. ALAN PARSONS PROJECT oder PINK FLOYD. Im Moment höre ich wieder ganz viel altes Zeug in Richtung SCORPIONS und traditionelles wie MAIDEN oder RUNNING WILD.


Jede Band behauptet, das neuste Album sei ihr Bestes. Wie würdest du "Reconquering The Pit" mit dem Vorgänger "Breeding Insanity" vergleichen und was für einen Status würdest du dem neusten Werk in eurer Historie einräumen?

Das ist wohl so, weil die meisten Bands natürlich ihr neuestes Album gut so gut wie möglich promoten will und natürlich auch Geld verdienen muss. Aber das kann man den Bands ja nicht vorwerfen. Immerhin kostet es ja auch genug so ein Album zu produzieren. Nach der obigen Zeile wird es jetzt für mich sehr schwer es glaubhaft rüberzubringen, dass unser neues Album wirklich unser bisher bestes ist aber es ist so! Das Album klingt insgesamt viel frischer und moderner als "Breeding Insanity". Außerdem haben wir mit zwei verschiedenen Leadgitarristen gearbeitet, was dem Album auch noch mal eine besondere Note gibt.


Was bedeutet das Album für euch aus atmosphärischer oder auch nachdenklicher Sicht. Geht es euch mehr darum gut zu unterhalten oder seht ihr auch tiefgründige Aspekte, die ihr herausstellen wollen würdet?

Wir wollen natürlich damit gut unterhalten. Wir sind eine lustige Truppe, die viel Spaß hat und das auch gerne weiter geben möchte. Aber gerade die Lyrics auf der neuen Scheibe sollten jeden dazu animieren nachzudenken über dies und das...


Wie siehst du das Genre Death Metal anno 2007 im Hinblick auf seine Vergangenheit und was erwartest du in Zukunft davon? [Jetzt bitte keinen Einzeiler ;)!]

Death Metal ist mit voller Kraft wieder da aber er war ja auch nie wirklich weg. Einer der Gründe warum das Album "Reconquering the Pit" heißt. Wenn man z.B. die Metalcore-Szene beobachtet fällt auf, dass jetzt nach dem der Trend so langsam dahin schwindet, viele Bands auf einmal viel deathmetallischer klingen. Davon abgesehen sieht man ja die Reaktionen auf die Mitteilung, dass CARCASS und AT THE GATES in Wacken spielen werden. Die Leute rasten aus!
Die Death Metal Szene wird hoffentlich wieder wesentlich größer werden und es wäre schön, wenn wir einen kleinen Teil dazu beitragen könnten. Uns, damit meine ich alle Death Metaller erwarten nächstes Jahr ein paar ganz schöne Killerscheiben. Unter anderem HAIL OF BULLETS. Die werden ganz schön das Feld pflügen nächstes Jahr.


Ihr seid mit dem neuen Album sehr gut überall eingeschlagen. Was soll die Zukunft für dich persönlich im Zusammenhang mit Musik bringen und was wünscht du dir für LAY DOWN ROTTEN als nächsten Schritt am sehnlichsten?

Ich hoffe, dass wir noch jede Menge Erfahrungen sammeln dürfen in der nächsten Zeit in Form von einer Tour und Festivals und das wir alle gemeinsam eine tolle Zeit haben werden. Da wir bereits schon für größere Festivals für nächstes Jahr gebucht sind, über die ich aber leider noch nicht sprechen darf und wir auch an einer Tour dran sind, ist dies auch gleichzeitig unser nächster Schritt!


Danke für deine Zeit und weiterhin alles Gute! Die letzten Worte gehören dir!

Danke dir und metalnews.de für das interessante Interview und ich hoffe wir und alle Leser sehen uns auf einer unserer anstehenden Shows...

Don’t forget...MOTÖRHEAD

Cheerz,
Daniel/LDR

shub

Autor: Thomas Kleinertz [shub] | 06.11.2007 | 15:34 Uhr

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