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Interviewpartner: Dave Haley

Ein Weilchen haben sich die australischen Deather PSYCROPTIC für den Nachfolger von „[Ob]Servant“ Zeit gelassen, unter anderem überbrückt durch zahlreiche Touren, beispielsweise mit HATE ETERNAL, CEPHALIC CARNAGE und THE BLACK DAHLIA MURDER, sowie die Live-DVD/CD „Initiation“ im letzten Jahr. Nun steht Album Nummer 5, „The Inherited Repression“, vor der Tür und wird am 10. Februar 2012 erscheinen. Schlagzeuger Dave Haley gibt hierzu Auskunft.




Hi Dave! Wie läuft’s? Was kannst Du uns zum Songwriting und zur Entstehung von „The Inherited Repression“ berichten?

Hi auch! Mir geht’s gut, besten Dank! Und ja, das ist richtig, die Scheibe erscheint im Februar. Wir haben die zweite Hälfte von 2010 damit zugebracht, das Material zu sammeln und Demos zu erstellen, und im März 2011 ging es dann ins Studio. Diesmal haben wir einen unterschiedlichen Ansatz verfolgt: Wir haben Demos der Songs erstellt, uns dann das Ergebnis angehört und so lange die Struktur verändert, bis wir mit dem Fluss der Songs vollkommen zufrieden waren. Es ist ein ziemlich eingängiges und grooviges Album geworden, das aber immer noch ziemlich düster ist. Wir können es kaum erwarten, dass die Leute das selbst antesten können.


Gibt es ein Konzept als solches bzw. ein Hauptthema? Mit welchen Aspekten beschäftigt Ihr Euch auf „The Inherited Repression“?

Ein Konzept gibt es nicht wirklich – eher ein allgemeines, übergeordnetes Thema. Ich habe 50% der Texte geschrieben, Jason hat die andere Hälfte übernommen. Unsere Stile sind da ziemlich ähnlich. Ich kann aber nur über meine eigenen Texte sprechen, doch diese befassen sich sehr allgemein mit bestimmten Themen, sodass die Leute den Songs eine eigene Bedeutung verleihen können. Insgesamt drehen sich die Inhalte grob gesagt um den düsteren Pfad, den die Menschheit gerade beschreitet...


Und was ist dann diese „Inherited Repression“, diese „geerbte Repression“, die im Titel Verwendung findet? Wie kamt Ihr darauf?

Nun ja, es ist schon fast so, als hätte die Menschheit die Repression über die Generationen hinweg immer weitergereicht. Wir hinterfragen einfach nicht die Dinge... Es passiert jede Menge Mist auf dieser Welt – oder auch in der Wissenschaft oder im Esoterischen oder was auch immer –, aber die Leute geben sich damit zufrieden, das zu ignorieren, solange sie ihre Xbox oder ihr Pay TV haben können. Nicht viele hinterfragen, was eigentlich passiert und warum. Ich finde, dass dieser Titel eine Herausforderung für diejenigen darstellt, die einfach aufgegeben haben und nur das glauben, was ihnen gesagt wird. Scheiß darauf!




Inwiefern siehst Du musikalische Veränderungen auf der neuen CD? Du meintest schon, es sei viel mehr Groove enthalten, mit prägnanteren und direkteren Strukturen. Mir sind z.B. der deutlich bessere, da weniger Trigger-lastige Drum-Sound sowie der verbesserte Gesang aufgefallen. Was meinst Du?

Ja, dem würde ich so zustimmen... Wir haben viel mehr Zeit mit den Aufnahmen verbracht, da wir nun unser eigenes Studio haben, und unser Gitarrist Joe hat deutlich mehr Zeit für das Aufnehmen veranschlagt. Er hat großartige Arbeit geleistet! Jason hat auch hart daran gearbeitet, ungewöhnliche Gesangsmuster und Arrangements zu erschaffen. Es klingt meiner Meinung nach auch deutlich organischer, was eine gute Sache ist! Die Produktion hat sich analog zu unserem Songwriting weiterentwickelt, finde ich. Das ist unser bislang stärkstes Album.


Für das Artwork habt Ihr mit Colin Marks zusammengearbeitet. Welche Informationen habt Ihr ihm zukommen lassen? Ich finde das Cover ehrlich gesagt auf den ersten Blick vergleichsweise etwas unspektakulär und flach – oder war das Absicht?

Wir haben ihm die Texte übermittelt und ihm mitgeteilt, dass wir etwas möchten, das sehr viel „helle Flächen“ hat und sich von unseren bisherigen Sachen unterscheidet. Er hat das Artwork dann auf Basis des Songs „Carriers Of The Plague“ erstellt, und wir waren mit diesem Ergebnis sehr zufrieden. Für uns stellt es etwas anderes dar, was gut ist. Wir mögen es stets, uns weiterzuentwickeln.


Ihr habt wie gesagt daheim aufgenommen, wobei Joe als Produzent fungierte und Alan Douches das Mastering übernahm. Was sind Deiner Meinung nach die Vor- und Nachteile, sein eigener Produzent zu sein? Wie schwierig ist es, objektiv zu bleiben? Oder wird man noch kritischer der eigenen Musik gegenüber?

Joe hat so ziemlich alle Aspekte der Produktion übernommen, und manchmal war das fast schon ein Fluch, da er sich manchmal selbst anzweifelte und dann länger für etwas brauchte, als das eigentlich der Fall sein sollte. Die Vorteile bestanden darin, dass wir unbegrenzte Zeit für dieses Album hatten, was dann natürlich auch wieder ein Nachteil wurde, da wir nicht wussten, wo und wann wir aufhören sollten, oder manchmal ein bisschen langsam darin waren, die Dinge fertigzustellen. Es war in Sachen Aufnahmen aber ein sehr entspanntes und einfaches Album. Insgesamt sind die Ergebnisse großartig, und Joe hat wie gesagt ganze Arbeit geleistet. Er findet als Toningenieur und Produzent inzwischen wirklich Fuß.


„The Inherited Repression“ ist Euer zweites Album, das über Nuclear Blast Records erscheint. Wie läuft die Zusammenarbeit bislang? Wie stehst Du zu manchen Kommentaren, dass die zunehmende Eingängigkeit Eurer Musik eventuell etwas mit dem Major Label zu tun haben könnte?

Nuclear Blast sind klasse, und nein, sie haben unsere Musik nicht im Geringsten beeinflusst. Sie lassen uns einfach machen, was wir wollen, und das ist wiederum alles, was wir von einem Label wollen könnten. Sie sind großartige Leute und wahre Fans von Metal-Musik. Wir haben uns auch weiterentwickelt und verändert, und das Label selbst hatte jedoch keine Auswirkungen auf unseren Schreibstil. Wir machen das jetzt seit über zehn Jahren, sodass wir uns ziemlich langweilen würden, wenn wir immer wieder das gleiche Album veröffentlichen würden.




Was wird in Sachen Tour geschehen? Gibt es bereits Pläne für eine weitere Europatour?

Oh ja, wir sind im Februar und März zusammen mit ORIGIN in Europa unterwegs. Das wird eine lustige Sache. Sie sind wahrscheinlich momentan eine der extremsten Bands da draußen, und ich finde, dass sich unsere jeweiligen Stile ziemlich gut ergänzen. Das wird sicher eine prima Tour. Kommt vorbei und sagt „Hallo“!


Gibt es vor Konzerten eigentlich irgendwelche regelmäßigen Aufwärmprozeduren, abgesehen von dem einen oder anderen Bier vielleicht?

Das ändert sich jeden Abend und hängt davon ab, wie viel Zeit und Platz ich habe, aber normalerweise schnappe ich mir ein paar Sticks und wiederhole einige Basics, um mich aufzuwärmen und locker zu werden. Ich versuche, vor dem Auftritt kein Bier zu trinken, aber habe danach nichts gegen ein paar davon einzuwenden. :-)


Was waren Deine drei Anwärter auf das [Death-Metal-]Album des Jahres 2011?

Hmm, das ist eine gute Frage. Ich höre mir nicht allzu viele ‚reine’ Death-Metal-Veröffentlichungen an, aber die Sachen, die ich letztes Jahr mochte, waren die neue CD von LOCK UP, die neue EP von IMMOLATION und die neue SYLOSIS-Scheibe. Ich befand mich letztes Jahr ein bisschen außerhalb des ganzen Rummels, aber das waren klasse Veröffentlichungen.


Arbeitet Ihr momentan außer PSYCROPTIC noch anderen Projekten? Du warst ja z.B. auch bei THE AMENTA und RUINS aktiv.

Ich spiele noch bei BLOOD DUSTER, die in der australischen Szene eine Legende sind. Davon abgesehen besteht das einzige Musikprojekt, an dem ich arbeite, darin, eine Musikschule zu eröffnen. Ich bin ungefähr auf halber Strecke, eine kleine Musikschule für Unterrichtsstunden aufzubauen. Das nimmt derzeit einen Großteil meiner Zeit in Anspruch.


Wenn man die Musik von PSYCROPTIC verfilmen würde, was für eine Art Film oder welches Genre wäre das? Wer könnte Regie führen?

Das müsste ziemlich sicher etwas in Richtung Science Fiction sein, weil wir uns dafür sehr interessieren. Wer dafür der Regisseur sein soll? Keine Ahnung! Ich denke aber, dass darin viele unterschiedliche Ideen zu einer andersartigen Zukunft enthalten wären.


Dann danke ich Dir für das Interview und wünsche Dir alles Gute!

Besten Dank für das Interview. Ich hoffe, dass alle eine Chance haben werden, sich das Album anzuhören, und hoffentlich werden wir alle schon bald auf Tour sehen können. :-)



soulsatzero

Autor: Alexander Eitner [soulsatzero] | 18.01.2012 | 18:17 Uhr

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