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Interviewpartner: Derek Boyer

Mit „Pinnacle Of Bedlam“ haben sich die US-Tech/Brutal-Deather SUFFOCATION nach nahezu vierjähriger Veröffentlichungspause wieder auf der Bildfläche zurückgemeldet. Ein Grund, um wieder einmal bei Bassist Derek Boyer anzuklopfen, der sich nun im Interview zu „Pinnacle Of Bedlam“ äußert.




Hi Derek, wie läuft's bei Dir? Wie sehen die Reaktionen auf „Pinnacle Of Bedlam“ bislang aus? Was kannst Du uns zur Entstehung der Scheibe berichten?

Hey, was geht! Die Rückmeldungen sind bislang sehr gut! Wir bekommen jede Menge positives Feedback! Was den Entstehungsprozess des Albums betrifft, so hat die Zeit, die wir zusammen an den Songs geschrieben haben, einfach Spaß gemacht. Wir hängen viel zusammen ab und lernen jeweils voneinander. Ein Teil des Materials wurde nur von einem einzigen Bandmitglied geschrieben, während wiederum andere Songs in Gemeinschaftsarbeit entstanden sind.


Kommen wir direkt zum Albumtitel: Wer hätte die Idee hierfür und was bedeutet der Titel für Dich?

„Pinnacle Of Bedlam“ ist ein Konzept unseres Gitarristen Terrance Hobbs. Er beschrieb das Konzept als „am Wendepunkt zum Chaos stehend“, wo die Menschheit sich jeglichen Rückweg verbaut hat und dazu verdammt ist, sich selbst und die lebenswerten Bedingungen auf diesem Planeten zu zerstören.


Inwiefern hat das Ausscheiden von Drummer Mike Smith das Songwriting von SUFFOCATION eventuell beeinflusst? Zumal sein Nachfolger Dave Culross ja auch schon auf der „Despise The Sun“-EP vertreten war? Hier und da sind z.B. auch ein paar Thrash-Einflüsse herauszuhören?

Ja, Mike hatte während seiner Zeit zum Songwriting beigesteuert. Er hat komplette Songs geschrieben [z.B. auch Gitarrenriffs und Texte und nicht nur Schlagzeugparts]. Aber eigentlich hat sich grundsätzlich nichts geändert, außer dass er nicht mehr daran teilnimmt. Wir alle schreiben am Material, sodass wir ohne ihn auch nicht verloren waren oder so etwas in der Art. Dave ist ein großartiger Musiker; er ist dazu bereit, hart zu arbeiten und alles voranzutreiben. Was auch immer für Einflüsse auf dem Album zu hören sind, so sind sie bloß ein Spiegelbild dessen, was sich gut für uns anfühlt.


Da wir gerade beim Schlagzeuger sind, so ist Mike dennoch auf der Neuaufnahme von „Beginning Of Suffering“ vom „Breeding The Spawn“-Album zu hören. Wann fanden Die Aufnahmen hierzu statt, und wie kommt Ihr heutzutage miteinander klar?

SUFFOCATION nehmen schon seit dem Nachfolger von „Breeding The Spawn“ die Songs des Albums aufgrund der damals furchtbaren Produktion erneut auf. Die Songs sind gut, sodass sich der Hintergedanke darum dreht, ihnen eine zweite Chance zu geben. Was diese bestimmte Neuaufnahme anbelangt, so hat Mike seine Schlagzeugspuren zur gleichen Zeit aufgenommen, als wir uns im Studio befanden. Er hat seine Parts aber in seinem eigenen Studio daheim und nicht im Full Force Studio aufgezeichnet. Oh ja, wir kommen klar. Es schien einfach, dass er etwas anderes als der Großteil der Band machen wollte. Man muss einfach verstehen, dass jemand mit Frau und Kind die Dinge anders angehen möchte als die anderen, die weder Ehefrau noch Nachwuchs haben [oder wie bei Frank, dass das Kind inzwischen erwachsen ist].




Was kannst Du uns zum Artwork von „Pinnacle Of Bedlam“ mitteilen? Einige Leute auf Blabbermouth haben ja Vergleiche zu den Artworks von JOB FOR A COWBOY gezogen und musikalisch ähnlich moderne Klänge vermutet. Was meinst Du dazu?

Wir haben uns beim Artwork von „Pinnacle Of Bedlam“ für Raymond Swanland entschieden. Ich habe bisher noch kein Cover von JOB FOR A COWBOY gesehen, sodass ich keine Ahnung habe, wer für ihre Artworks verantwortlich zeichnet. Ich habe natürlich von der Band gehört und sie sogar schon getroffen, aber ihre Alben hatte ich noch nicht in der Hand.


Du erwähntest gerade schon das Full Force Studio – wie verliefen die Aufnahmen? Habt Ihr diesmal etwas anders gemacht?

Das war mein bislang wirklich bester Studioaufenthalt. Es ist einfach immer großartig, mit Joe Cincotta zusammenzuarbeiten. Ich kann das Full Force Studio jeder Band empfehlen, die auf der Suche nach einem angenehmen Zeit im Studio ist. Wir sind auf alle Fälle anders an die Produktion herangegangen als auf den letzten Scheiben. Wir haben diesmal unsere Vorproduktions-Tempo-Maps mitgebracht; wir haben also schon seit Monaten zu den jeweiligen Tempi gespielt und geprobt. Das sorgte dafür, dass uns das Material wesentlich lockerer von der Hand ging als in der Vergangenheit. Sobald die Aufnahmen beendet waren, haben wir die Daten für Mix und Mastering an Zeuss [Chris Harris] geschickt. Das war ebenfalls ein neuer Ansatz. Sich dann zusammen mit Zeuss immer wieder zu beraten, war einfach klasse. Es war total unproblematisch, mit ihm zu arbeiten, und er hat eine prima Arbeit abgeliefert!


Vor der Veröffentlichung des Albums hatte Frank angekündigt, zukünftig nicht alle Konzerte/Touren der Band mitspielen zu können. Und inzwischen steht ja auch der Gastsänger fest? Wie schätzt Du es ein, ob die eingefleischten Fans von SUFFOCATION einen anderen Sänger akzeptieren werden?

Frank kann leider nicht alle Konzerte spielen, die wir in der Planung haben, also arbeiten wir nun auch mit John Gallagher von DYING FETUS zusammen. Er ist ein langjähriger Freund der Band und hat eine brutale Stimme. Ich habe ihn vor einer Weile deswegen gefragt, und er hat sofort zugesagt! Vor ein paar Wochen war er bei uns und hat zusammen mit der Band geprobt. Er wird noch zweimal vorbeischauen, bevor wir dann gemeinsam mit ihm auf der Bühne stehen werden. Die Fans haben bislang positiv darauf reagiert; ich würde mal sagen, dass das gut und gerne 95% sind, wenn es darum geht, dass Frank durch Gallagher vertreten wird. Man hat immer den einen oder anderen Fan, der ein Problem damit hat, dass ein bestimmtes Bandmitglied nicht vor Ort ist, aber das kann man ihnen nicht verübeln. Die Leute mögen einfach das, was sie mögen. Gallagher ist brutal, sodass ich mir nicht wirklich Sorgen mache. SUFFOCATION ist keine Ein-Mann-Show. Wir werden alle aus den Latschen hauen, da bin ich zuversichtlich!




Wie sieht es eigentlich momentan mit der lange angekündigten DVD an? Wann wird diese erscheinen?

Die „Legacy Of Violence“-DVD wird auf jeden Fall erscheinen. Ich kann aber nicht genau sagen wann. Um ehrlich zu sein, so wurde die Verantwortung hierfür kürzlich jemand anderem übertragen, der bereits bewiesen hat, dass er seine Projekte pünktlich fertig bekommt. Ich kann schon verstehen, dass blöde Sachen passieren, d.h., Festplatten mit der nahezu fertigen Fassung der DVD abschmieren oder auch Ausrüstung mit den nahezu kompletten Daten geklaut werden, aber das sind genau die Dinge, mit denen wir uns in der Vergangenheit befassen mussten. Der neue Typ heißt Tommy Jones vom „The Studio NJ“, und er ist einfach klasse. Er hat bis jetzt für uns Folgendes produziert: die Making-of-DVD von „Pinnacle Of Bedlam“, das „As Grace Descends“-Musikvideo und das „Cycles Of Suffering“-Lyric-Video. Tommy ist einfach genau der Richtige und ein Meister seines Fachs [steht voll zum Projekt, hält Termine ein etc.]. Die „Legacy Of Violence“-DVD wird also bald erscheinen. Entschuldigt bitte die Verspätung!


Wie sieht es momentan mit den Tourplänen von SUFFOCATION aus? Wie schwierig ist es für Dich, dies zu koordinieren, da Du neulich auch wieder DECREPIT BIRTH beigetreten bist?

Wir bereiten uns gerade auf das Inferno Festival in Norwegen Ende des Monats vor. Danach fängt dann das richtige Touren an. Momentan ist Folgendes bestätigt: im April eine Tour durch Nordamerika, eine Europatour im Mai und dann eine Südamerikatour im Juli. Es gibt momentan keine Überschneidungen, da ich mich voll und ganz auf SUFFOCATION konzentriere.


Wie hat sich Deiner Meinung nach der Death Metal über die Jahre verändert? Worin besteht das Limit, wie wichtig ist Veränderung und Weiterentwicklung? Welche Bands magst Du uns vielleicht diesbezüglich empfehlen?

Das ist echt schwierig... Dem Death Metal geht es auf alle Fälle prima, aber es ist eine neue Ära. Das Internet macht es einem leichter, dass Deine Videos gesehen werden und die Fans Promo-Aktionen mitbekommen, hat aber die Verkaufszahlen der gesamten Musikindustrie zum Negativen hin verändert. Was die Stile betrifft, so loten die Bands definitiv die Grenzen aus – mit abartigen Tempi und extrem komplexen Strukturen und Kompositionen, was ganz schön beeindruckend sein kann. Aber machen diese Aspekte auch einen guten Song aus??? Meiner Meinung nach ist das ein schmaler Grat. Wenn ich nun flugs ein paar Bands nennen müsste, hier sind ein paar: SEVERE TORTURE, AEON, SPAWN OF POSSESSION, DECREPIT BIRTH und ARKAIK. Ich könnte aber noch ewig so weitermachen, aber hier sind einige wenige Namen.


Bonusfrage: Wenn man die Musik von SUFFOCATION verfilmen würde, welcher Film bzw. welches Genre müsste das sein?

Wenn die Band SUFFOCATION ein Film wäre, dann wäre das ein rasanter psychologischer Thriller. Es würde auf jeden Fall brutale Morde und Handlungswendungen geben! Ich würde mir das anschauen... Hahaha!



soulsatzero

Autor: Alexander Eitner [soulsatzero] | 14.03.2013 | 20:47 Uhr

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