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Der umtriebige Devin Townsend hat mit „Addicted“ gerade das zweite von vier unter dem Banner DEVIN TOWNSEND PROJECT veröffentlichten Alben auf das Volk losgelassen und bietet auch darauf die seit vielen Jahren gewohnt hohe Qualität. Die Details zur Entstehung der Platte und was man zukünftig von Devin Townsend erwarten kann, teilte er uns an einem Freitag Abend per Telefon aus Kanada mit.




Hey Devin, es ist mir eine große Ehre mit dir zu sprechen. Seit ich zum ersten Mal „Ocean Machine“ gehört habe, bin ich ein großer Bewunderer deiner Musik und auch „Addicted“ ist eine tolle Platte geworden. Gratulation dazu!

Danke, das weiß ich wirklich zu schätzen. Weißt du, ich mache das alles jetzt seit knapp 20 Jahren, da wundert es mich, dass wir bislang noch keine Möglichkeit hatten, miteinander zu sprechen.


Ja, mich auch. Kannst du mir denn zunächst einmal sagen, von wo aus du gerade anrufst?

Ich befinde mich momentan in Vancouver im Studio.


Im Vorfeld der Veröffentlichung von „Addicted“ habe ich ein Zitat von dir gelesen, das mich erschaudern ließ. Du hast gesagt, dass du gerne hättest, dass deine neue Scheibe klingt wie NICKELBACK!

Ok, lass mich das mal klarstellen: es ging mir nicht wirklich um die Band NICKELBACK. Ich schätze diese Band nicht sonderlich. Allerdings hat Mutt Lange die letzte NICKELBACK-Scheibe produziert und er war außerdem für die Produktion einer meiner damaligen Lieblingsscheiben verantwortlich, als ich noch ein junger Mann war, nämlich „Hysteria“ von DEF LEPPARD. Mir ging es in meinem Kommentar also viel eher um den Produktionsstil und es tut mir leid, dass man das missverstehen konnte. Ich bin einfach ein Fan von guten Produktionen und vor allen Dingen ein Fan von Mutt Langes Produktionen. Ich finde es großartig, was er aus der letzten NICKELBACK-Platte gemacht hat und er hat für so viele Künstler einen tollen Job hingelegt, egal ob für DEF LEPPARD oder SHANIA TWAIN, es klingt immer nahezu perfekt. Und um es nochmal ganz klar zu sagen: ich bin kein großer Fan von NICKELBACK, sie dienten lediglich als Werkzeug für die großartige Produktion.


Das beruhigt mich, denn – wie gesagt – ich bin aufgrund dieser Aussage total erschrocken, weil ich doch verwundert darüber war, dass einer der innovativsten und experimentierfreudigsten Künstler unter der Sonne sich an einer so langweiligen Band wie NICKELBACK orientiert.

Ja, haha. Danke für das Kompliment, aber es ging mir in diesem Punkt wirklich nur um die Produktion, da hätte ich mich wohl klarer ausdrücken müssen.


Ok, verstehe. Das kam wirklich etwas komisch rüber. Wie dem auch sei, stimmst du mir denn zu, dass „Addicted“ die dunkle Eingängigkeit von „Ocean Machine“ mit den rasanten Abfahrten von „Physicist“ verbindet?

Also da stimme ich dir definitiv zu. Ich denke das vielen von dem, was „Addicted“ zu dem Album macht, was es ist, ist eine Rückkehr zu dem Stil, den ich lange gespielt habe, allerdings mit einer moderneren Produktion. Das ist wieder das, was ich meinte, als ich von der Produktion sprach, es geht um mächtige Soundwände, um harte Gitarren mit den ganzen Echo-Effekten, was ich jahrelang gemacht habe und dann bringt man das ganze mit den modernen Geschichten wie Loops und Beats und diesen technologischen Programmen zusammen, für die ich in letzter Zeit ein großes Interesse entwickelt habe. Ich denke, dass „Addicted“ seine Einflüsse von den Erfahrungen bezieht, die ich mit „Ocean Machine“, „Physicist“, „Terria“ and „Inifinity“ und all diesen Sachen gemacht habe, da gebe ich dir Recht.


Eine Sache, die mich an „Addicted“ außerordentlich beeindruckt hat, ist der von dir gefasste Plan, ein melodisches und eingängiges Album aufzunehmen und die entsprechende Umsetzung. Ist es denn wirklich so einfach, so etwas zu planen?

Naja, um das klarzustellen: ich hatte die Songs bereits geschrieben, bevor ich den Plan gemacht habe. Grundsätzlich ist meine Arbeitsweise so, dass ich meine Ideen zunächst dokumentiere, so wie sie kommen. Wenn ich mir die Sachen dann vielleicht ein Jahr später anhöre, dann denke ich mir „Ok, ich habe hier vier Songs, die sich so anhören, hier habe ich zwölf Songs, die in diese Richtung gehen und hier ist noch einer, der in eine ganz andere Richtung geht, aber ich weiß noch nicht so recht, was ich damit machen soll!“ Im Grunde genommen habe ich in der Zeit, in der ich das DEVIN TOWNSEND PROJECT geschrieben habe, also die vier Alben „Ki“, „Addicted“, „Deconstruction“ und „Ghost“, plötzlich festgestellt, dass ich zwölf Songs habe, die sich nach „Addicted“ anhören, also um nochmal darauf zurückzukommen, der Plan bezog sich auf die Produktion und dann schaute ich im Nachhinein, welche von den Songs, dich ich geschrieben hatte, da hinein passten.


Ok, somit ist meine nächste Frage eigentlich bereits beantwortet, da ich von dir wissen wollte, ob du Anneke van Giersbergen bereits im Kopf hattest, als du die Stücke geschrieben hast. Das war dann aber wohl so nicht der Fall?

Genau, da das Konzept für „Addicted“ – wie ich bereits erwähnte – erst nach der Musik kam. Es sollte eben eine farbenfrohe, freundliche Platte werden mit Songs, die tolle Refrains haben. Also ich hatte bereits einige Songs und dann habe ich mir erst das Konzept überlegt, eine Scheibe zu machen, die eingängig, recht simpel, farbenfroh und fröhlich ist und die eine Menge weiblicher Gesangsparts beinhalten sollte. Dann suchte ich die passenden Stücke raus und als es dann an die Fertigstellung ging und mir klar wurde, dass hier eine starke weibliche Präsenz von Nöten ist, gab es trotzdem noch keinen festen Plan, Anneke zu involvieren. Allerdings hatte ich sie nur aus dem Grund nicht im Sinn, dass ich dachte, diese Möglichkeit bestünde überhaupt nicht. Ich bin zwar schon seit vielen Jahren ein großer Fan von Annekes Stimme und wenn ich gewusst hätte, das ihre Beteiligung möglich ist, hätte ich sie auch direkt kontaktiert, aber ich kannte sie ja nicht mal persönlich. Ironischerweise bekam ich zwei Wochen bevor ich mit den Gesangsaufnahmen anfangen wollte, eine E-Mail von Anneke, in der sie mich darum bat, mit ihr an ihrer eigenen Musik zu arbeiten. Das war natürlich die perfekte Chance für mich, nicht nur ihr zu helfen, sondern eben auch diese wundervolle Stimme, die ich seit vielen Jahren verehre, auf „Addicted“ einzubinden. Somit war es eher eine glückliche Fügung, als ein Plan.


Weißt du denn schon, ob es von der neuen Platte eine Single-Auskopplung geben wird? Als ich mir „Ih-Ah“
angehört habe, hatte ich die Vermutung, du würdest damit etwas auf das Mainstream-Radio zielen!


Es wird wohl eine Single geben, aber dabei handelt es sich um „Bend It Like Bender“, für das wir ein Video machen werden. Aber „Ih-Ah“ wurde nicht wirklich für das Mainstream-Radio geschrieben. Ich weiß, dass es komisch klingt, aber dieser Song kam in einem Traum von mir vor und nachdem ich aufgewacht bin, habe ich ihn aufgenommen. Ich glaube aber auch nicht wirklich, dass ich eine Hit-Single aufnehmen könnte, denn um das zu schaffen, müsste ich wohl ein neuer Künstler sein, ich müsste jünger sein und vermutlich müsste ich noch Haare haben. Ich kann mir aber auch nicht wirklich vorstellen, dass Devin Townsend Gefahr läuft, ein Popstar zu werden. Aber wo ich das gerade sage, es gab bereits diverse Stimmen, die mir vorgeworfen haben, mit „Addicted“ kommerziell geworden zu sein, dabei ist diese Platte eben einfach das, was ich gerade machen wollte und all jenen, die mir vorwerfen, mich damit dem Mainstream anzubiedern, denen rate ich, sich einfach mal mein nächstes Album anzuhören, denn das wird die unkommerziellste Scheibe, die ich je gemacht habe. Letztendlich geht es einfach darum, ehrlich zu sein, zu sich und seinen Fans.


Insgesamt möchtest du ja vier Platten unter dem Namen DEVIN TOWNSEND PROJECT veröffentlichen, wobei als nächstes „Deconstruction“ folgt und zum Abschluss noch „Ghost“ kommen wird. Kannst du schon abschätzen, wann man mit deren Veröffentlichung rechnen kann?

Wir werden die beiden vermutlich parallel im nächsten Sommer veröffentlichen. Im Moment bereite ich mich darauf vor, die beiden Scheiben aufzunehmen, aber ein Großteil der Arbeit ist bereits erledigt und ich füge die Stücke jetzt noch zusammen, ich hoffe aber wirklich, dass wir das bis zum nächsten Sommer hinbekommen. Ich sprach kürzlich mit meinem Label und sie sagten, sie würden sie gerne zusammen veröffentlichen, also ich gehe mal davon aus, dass „Ghost“ und „Deconstruction“ im nächsten Juni erhältlich sein werden.


Somit vergeht nur unwesentlich mehr Zeit zwischen den Veröffentlichungen von „Addicted“ und den beiden abschließenden Teilen, als zwischen „Ki“ und „Addicted“.

Naja, es waren ja so ziemlich sechs Monate zwischen der ersten und der zweiten Platte und die werden es nun auch bis zur dritten sein.


Ja, richtig. Um also noch mal auf „Deconstruction“ zu sprechen zu kommen: ich habe gelesen, dass diese Platte um einiges heftiger ausfallen soll als „Addicted“. Kann man sich in stilistischer Hinsicht gewissermaßen auf ein neues STRAPPING YOUNG LAD-Album einstellen?

Sicher wird es Parallelen geben, aber trotzdem wird es sich davon unterscheiden. Weißt du, einer der Gründe, warum ich STRAPPING YOUNG LAD aufgelöst habe ist der, dass diese Art von Musik nicht mehr auf natürlichem Wege zu mir kommt, aber für mich ist es wichtig, dass es ehrlich ist und man es aus Überzeugung tut. Die wahren Fans würden das sonst direkt durchschauen. Da ich dafür aber keine Motivation mehr aufbringen konnte, wollte ich es auch einfach nicht mehr machen. Wie dem auch sei, „Deconstruction“ enthält einige Elemente von STRAPPING YOUNG LAD – schließlich stand ich aber auch für einen großen Teil von dem, was die Band ausmachte. Trotzdem denke ich, dass es einige Leute geben wird, die „Deconstruction“ mehr mögen werden, als die SYL-Scheiben. Aber wird es eine kommerzielle Platte, wird sie so leicht bekömmlich wie „Addicted“? Definitiv nicht! „Deconstruction“ wird eine herausfordernde und anspruchsvolle Platte!


Du hattest mal gesagt, dass du die vier DEVIN TOWNSEND PROJECT-Alben jeweils mit einigen anderen Musikern einspielen willst. Kannst du uns schon den einen oder anderen Namen verraten, der auf den beiden noch kommenden zu hören sein wird?

Ich habe da schon mehrere Ideen, aber ich werde dazu jetzt mal noch nichts sagen, da sich das alles ja gerade erst in seiner Anfangsphase befindet.


Es gibt da noch etwas, was ich nicht so ganz nachvollziehen kann und dich schon immer mal fragen wollte: Warum veröffentlichst du deine Alben unter so vielen verschiedenen Band- und Projektnamen, wo sie doch im Endeffekt alle immer eines gemeinsam haben - sie klingen nach Devin Townsend. Also warum so viele Namen?

Diese Frage ist mir kürzlich erst gestellt worden und ich muss sagen, du hast damit natürlich absolut Recht, es ist äußerst verwirrend für die Hörer. Es beschämt mich auch etwas, dass ich die Leute damit so verwirre, aber der Grund dafür ist ein sehr egoistischer, nämlich der, dass ich es genieße, jedes Projekt als etwas komplett Unterschiedliches zu betrachten. Für mich ähneln Alben in gewisser Hinsicht Filmen. Wenn du dir z.B. Steven Spielberg ansiehst, er hat „E:T.“, „Schindler’s Liste“ oder „Jurassic Park“ gemacht und die sind alle total unterschiedlich, aber er hat immer viel Herzblut in die Filme investiert. Gewissermaßen sehe ich verschiedene Alben auch wie Filme an und wenn ich dann Sachen unter dem gleichen Namen veröffentliche, sei es STRAPPING YOUNG LAD, DEVIN TOWNSEND PROJECT oder DEVIN TOWNSEND BAND, ist das immer wie „Mission Impossible 2“, „Mission Impossible 3“, es gehört einfach zusammen. Das DEVIN TOWNSEND PROJECT ist somit ein Vier-Alben-Projekt als seien es vier Filme, ähnlich wie bei „Der Herr Der Ringe“ [Wann kommt da denn der vierte Teil?; Anm. d. Verf.]. Das wird bei der nächsten Platte – „Ziltoid 2“ oder wie auch immer – nicht anders sein, ich errichte da immer gerne eine Art Mauer, die diese Sachen zusammen hält. Es ist immer vergleichbar mit einem Film. Sieh dir „Terria“ an, das Album hatte sein eigenes Logo. „Ocean Machine“ war ebenfalls etwas komplett Eigenes. War davon irgendwas wie STRAPPING YOUNG LAD? Nein, denn das waren wiederum fünf in sich geschlossene Teile. Das ist für mich der einzige Weg, die vielen Namen zu erklären. Ich weiß zwar, dass es verwirrend ist, aber mir macht das auf diese Weise sehr viel Spaß.


Interessant, dass du vorhin Ziltoid erwähntest. Ich wollte dich ohnehin fragen, wie es ihm geht?

Er ist fest entschlossen, alles in Schutt und Asche zu legen. Er plant seine Rückkehr für unmittelbar nach dem DEVIN TOWNSEND PROJECT. Er hat eine neue Platte namens „Dead Squared“, die ein komplettes Musical sein wird und er hat eine ganze Menge zu sagen. Wir geben ihm die Gelegenheit dazu.


Soll dieses Musical dann eine Doppel-CD werden oder sogar auf mehrere Veröffentlichungen verteilt werden?

Alles, was ich dazu bisher weiß, ist das wir eine neue Ziltoid-Puppe haben werden. Als ich STRAPPING YOUNG LAD gemacht habe, hatte ich diese witzige Frisur mit all den Dreadlocks, aber als ich die Band dann auflöste, schnitt ich mir die Haare, behielt sie aber und nun bekommt sie die neue Ziltoid-Puppe.


Ich freue mich darauf, zu hören und zu sehen, was da kommt!

Ja, er wird einige Überraschungen auf Lager haben!


Ich bin neugierig...

Ich ebenfalls! Haha!


Ich denke, man kann ohne Zweifel sagen, dass du lieber im Studio bist, als auf der Bühne. Werden wir denn in naher Zukunft die Möglichkeit haben, dich mal live spielen zu sehen?

Ich bin in der Tat lieber im Studio, allerdings werde ich ab Mitte Januar in Amerika touren, dann geht es nach Australien und vermutlich nach Japan. Anschließend werden wir auf ein paar europäischen Festivals spielen. Ich sehe diese Tour auch als eine Art Test, um zu sehen, ob das Publikum mich noch live sehen will und ob ich genug Spaß daran habe, um in der Lage zu sein, weiterzumachen. Ich habe aber das Gefühl, dass es richtig gut wird. Ich probe schon seit Wochen mit der Band und es hört sich wirklich sehr gut an. Ich kreuze meine Finger, dass wir sehr bald die Möglichkeit haben, auch mal wieder in Deutschland zu spielen.


Das wäre eine feine Sache, da würde sicher nicht nur ich mich sehr freuen. Abschließend würde ich dich gerne noch fragen, ob es für so einen innovativen und experimentierfreudigen Musiker wie dich noch andere Bands oder Musiker gibt, die dir gefallen, oder dich vielleicht sogar inspirieren?

Puh, da gibt es so viele ... ich glaube nicht, dass wir genug Zeit haben, damit ich sie dir alle aufliste. U.a. wären das aber THE YOUNG GODS, IGOR STRAWINSKY, COWBOY JUNKIES, MORBID ANGEL, JANE’S ADDICTION und JUDAS PRIEST, aber noch sehr viele mehr.


Devin, es war mir ein großes Vergnügen, mit dir zu plauschen. Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast!

Ich danke dir! Es war wirklich ein nettes Gespräch.

kaamos

Autor: Timo Beisel [kaamos] | 17.12.2009 | 00:11 Uhr

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