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Interviewpartner: Doro Pesch

Vor zwei Jahren feierte DORO PESCH ihr Jubiläum. Dreißig Jahre im Musikzirkus ist nicht alltäglich, als Frau noch dazu und im Heavy Metal schon mal gar nicht. Nun gibt es das Spektakel "Strong And Proud" als Live CD und als DVD Paket, eine Dokumentation eingeschlossen. Wer könnte dazu mehr erzählen als Frau Pesch herself, also telefonierte Metalnews mit der Düsseldorferin.




Hallo Doro. Wieder mal im Lande?

Ja, wir sind letzte Nacht mit dem Flugzeug aus Spanien zurück gekommen. Dabei sind wir in ein Unwetter geraten, was also nicht besonders entspannend war und länger gedauert hat, als es eigentlich sollte. Im Moment spielt das Wetter hier wohl dermaßen verrückt, es scheint ja jedes Jahr schlimmer zu werden mit den Überschwemmungen. [Ohne zu ahnen, dass bereits ein paar Tage später aufgrund der Wetterverhältnisse das ROCK AM RING abgebrochen werden muss. - Die Red. ]


Beginnen wir doch gleich mit der neuen DVD anlässlich deiner Jubiläumskonzerte in Düsseldorf im Mai 2014. Was hast du persönlich von diesen Events mitgenommen, jetzt mit einem Abstand von zwei Jahren betrachtet?

Es gab ja bereits zum 25-jährigen Jubiläum ein riesiges Fest mit vielen Künstlern, einer tollen Bühne mit allem, was dazu gehört. Das war schon eine schöne Sache und eigentlich haben wir gedacht, dass man das nicht toppen könnte. Daher stand zunächst gar nicht fest, ob wir zum 30-jährigen Jubiläum überhaupt etwas machen wollen. Mir fiel aber ein, dass damals, vor etwa zehn Jahren, unsere Klassik-Tour ein Riesenerfolg war. Irgendwann entstand die Idee, das Orchester noch einmal zu mobilisieren und noch ein Konzert mit klassischer Begleitung zu machen. Also beschlossen wir, zwei Konzerte zum Jubiläum zu machen. Eines mit Klassik, eines mit Heavy Metal.


Es waren illustre Gäste dabei...

Der Udo [Dirkschneider – die Red.] hat sofort für beide Termine zugesagt, ebenso Lordi und viele mehr. Und Hansi Kürsch von BLIND GUARDIAN natürlich, das war sogar eine Premiere. Obwohl wir uns schon so lange kennen, haben wir noch nie etwas zusammen gemacht. Die Full Metal Night war sofort ausverkauft, die Klassik-Night dann etwas später. Aber es war schön, dass Fans aus aller Welt gekommen waren. Ich konnte die vielen verschiedenen Flaggen im Publikum gar nicht alle registrieren, es waren so viele. Lediglich dieser Graben vor der Bühne gefällt mir nicht. Ich mag es lieber, wenn ich den direkten Kontakt zum Publikum pflegen kann. Ich habe mich dann ja auch von „Herman The German“ [bekannter deutscher Wrestler – die Red.] durch das Publikum tragen lassen. Wir haben für die DVD einen Zusammenschnitt aus beiden Konzerten erstellt, da musste leider der eine oder andere Song weichen.


Das wäre meine nächste Frage. Gibt es bestimmte Songs, auf die du unter keinen Umständen für eine solche Auswahl verzichten würdest?

Das ist aber eine schwere Frage, hahaha. Ich würde sagen: ALLE. Im Ernst, „Für Immer“ ist gesetzt. Ein Konzert oder eine Live-DVD ohne „Für Immer“ und „All We Are“ geht gar nicht. „Fear Of The Dark“ musste ebenfalls unbedingt mit auf diese DVD, denn Blaze Bayley war bereits damals auf der Klassik-Tour dabei. Mein erstes Duett mit UDO war „Dancing With An Angel“, das haben sich sehr viele Fans gewünscht, daher haben wir das mit ins Programm genommen. Es ist natürlich schwierig und es kommt bestimmt Jemand und sagt. „Die B-Seite eurer Single von 1984 ist aber nicht dabei...“, aber trotzdem haben wir versucht, die wichtigsten Songs unter zu bringen.




Ich hatte Udo Dirkschneider vor dem Konzert am Freitag getroffen. Er hat sich unheimlich auf die Show gefreut.

Udo war ja bereits beim 20-jährigen Jubiläum dabei. Ich bin übrigens Riesenfan von seinem Sohn Sven. Damals war er noch sehr jung, aber bereits sehr gut an den Drums, jetzt ist er einfach ein Klasseschlagzeuger, der wahnsinnig viel drauf hat. Diese Entwicklung habe ich seitdem verfolgt.


Stichwort Schlagzeuger. Kommen wir mal zu der Dokumentation „Behind The Curtain, Inside The Heart Of DORO“. Mir fällt auf, dass es in dieser Dokumentation weniger um die Person Doro Pesch als solches geht, sondern vielmehr die Band und die weiteren Personen hinter den Kulissen im Fokus stehen. Wenn dem so ist, war das von Anfang an so geplant?

Wir haben bereits sehr viele DVDs veröffentlicht. Es war uns diesmal in der Tat sehr wichtig, mal alle Personen zu zeigen, die hinter dem Projekt DORO stehen. Gerade die Band ist nun mal ein wichtiger Bestandteil, einige Musiker sind ja schon so lange dabei. Bei Mick sind es nun 26 Jahre, auch Tommy ist bereits 23 Jahre dabei. Wie soll ich sagen, diese Band ist einfach so etwas wie mein Zuhause, meine Familie. Ich bin ja Einzelkind und das sind genau die Brüder, die ich mir immer gewünscht habe, haha. Auch war es mir wichtig, dass alle anderen Mitglieder der Tour zu Wort kommen. Ich denke, das ist für die Fans ganz wichtig, dass sie mal einen Einblick in das bekommen, was hinter den Kulissen alles passiert. Man sieht sehr gut, dass wir ein eingespieltes Team sind. Es passierten ja auf Tour sehr viele außergewöhnliche Dinge. Das ist es gut zu wissen, dass sich jeder auf den anderen verlassen kann.


Ihr habt vor ein paar Tagen in Schweden mit SAXON zusammen gespielt. Das sind nun auch schon gesetztere Herren. Wie siehst du den Nachwuchs im Heavy Metal? Gibt es aus deiner Sicht so etwas wie ein Generationsproblem? Schaust du dir auch mal jüngere, modernere Bands an?

Wie du ja weißt, habe ich die Schirmherrschaft über die Wacken-Foundation übernommen, die sich sehr um Nachwuchsbands kümmert. Das ist mein ehrenamtlicher Beitrag, um den Nachwuchs zu supporten. Das macht mir irren Spaß und hin und wieder bekomme ich da ganz tolle Tapes auf den Tisch. Weißt du, ich selbst habe zu Beginn auch unheimlich viel Support bekommen und auf diese Weise kann ich davon mal etwas zurück geben. Auf der anderen Seite funktioniert das Business nicht mehr so wie früher in den Achtzigern, wo man sich als Band noch in aller Ruhe entwickeln konnte. Dafür ist heute alles zu schnelllebig. Allerdings hast du heute mehr Freiheit, deine Musik zu machen, es wird seitens der Plattenfirmen meines Erachtens nach nicht mehr so viel Druck aufgebaut wie früher. Dann gibt es ja noch die Musikwettbewerbe wie zum Beispiel die Metal-Battle. Obwohl ich sagen muss, dass man Musik in solchen Wettbewerben gar nicht objektiv bewerten kann. Trotzdem sind solche Events wichtig, die Bands können vor größerem Publikum spielen und bekommen mehr Aufmerksamkeit.




Welche Bands habt ihr denn dieses Mal auf der Tour als Gäste dabei?

Auf der ersten Hälfte der Tour werden es SPITFIRE sein und die zweite Hälfte werden die Schweizer MAXWELL mitfahren.


Meine letzte Frage beschäftigt sich mit einem neuen DORO-Studioalbum. Kannst du diesbezüglich bereits aus dem berühmten Nähkästchen plaudern?

Oh ja, wir haben bereits ein paar Songs aufgenommen. „Love's Gone To Hell“ war ja schon mal ein Vorgeschmack. Da wir aber momentan so viel unterwegs sind, ist es kaum möglich, mal mehrere Wochen am Stück im Studio zu verbringen. Ich denke, es wird erst im nächsten Jahr soweit sein, bis wir alle Songs fertig haben. Aber es werden wieder einige Hymnen dabei sein, teils mit der Band zusammen komponiert als auch von mir allein. Es ist ein Song dabei, der dem verstorbenen Lemmy gewidmet ist, so wie es auf der letzten Platte mit „Heroes“ einen Song für Ronnie James DIO gab. Im prinzip gibt es alles, was die Fans so mögen, von ganz schnellen Songs bis hin eben zu den gefühlvollen Balladen. Aber alles braucht seine Zeit, wir haben jetzt immerhin zwei Jahre lang an der DVD gearbeitet.


Dann danke ich dir für das Gespräch und wünsche dir für die kommenden Projekte, DVD und Tour, alles Gute. Die DVD kommt ja am 24. Juni in die Läden, richtig?

Ja, so ist es. Es wird eine Vorpremiere im Düsseldorfer UCI Kino geben und zwar am 6. Juni, die eigentliche Premiere ist dann am 20. Juni, bevor dann am 24.6. das Paket veröffentlicht wird.

Fränky

Autor: Frank Wilkens [Fränky] | 28.06.2016 | 14:25 Uhr

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