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Interviewpartner: Elliot & Dennis

Nachdem die Frankokanadier BENEATH THE MASSACRE mit der MCD „Evidence Of Inequity“ und dem im letzten Jahr erschienenen Full-Length-Debüt „Mechanics Of Dysfunction“ ihren technischen Brutal Death Metal auf höchstem Niveau auf die Welt losließen, stand nun die erste Tour auf europäischem Boden an. Zusammen mit MISERY INDEX, DESPISED ICON und MAN MUST DIE fand sich das Quartett an einem kalten Januarabend zum Tourauftakt in Karlsruhe ein und lieferte trotz des Jetlags – die Band war an diesem Morgen um sechs Uhr in Frankfurt gelandet – einen überzeugenden und energiegeladenen Auftritt ab. Danach erklärten sich Sänger Elliot Desgagnés und Bassist Dennis Bradley spontan – Dank gebührt an dieser Stelle auch Kollege Mattaru, der in Windeseile noch einige Fragen im Vorfeld beisteuerte – zu einem längeren Gespräch bereit:




Hi Dennis. Hallo Elliot. Erst mal vielen Dank, dass ihr euch so spontan bereit erklärt habt, trotz des langen Tages noch ein Interview zu geben.

Dennis: Klar, machen wir gerne. Überhaupt kein Problem.


Okay, wie gesagt seid ihr zum ersten Mal in Europa, also wäre es sicher nicht verkehrt, wenn ihr mal kurz beschreiben würdet, wie die Dinge bei BENEATH THE MASSACRE stehen, wie die Band entstanden ist und was ihr bis jetzt so gemacht habt?

Elliot: Klar. Also, wir haben im Herbst 2004 angefangen. Wir bestehen aus Christopher Bradley an der Gitarre, Dennis Bradley am Bass, Justin Rousselle am Schlagzeug und mir, Elliot Desgagnés, am Gesang. Wir haben von Anfang an brutalen Death Metal gespielt. Damals hatten wir noch einen zweiten Gitarristen namens Christian, aber er hat die Band schon wieder ein paar Monate später verlassen.

Dennis: Er hat noch die erste EP mit uns aufgenommen, aber eher, um uns in dem Moment noch auszuhelfen, obwohl er nicht mehr richtig in der Band war.


Eure erste EP „Evidence Of Inequity“ war schon ziemlich beeindruckend, als sie 2005 veröffentlicht wurde, und danach kam dann im letzten Jahr euer komplettes Album “Mechanics Of Dysfunction” auf den Markt. Wie sind diese beiden Alben denn aufgenommen worden und wie erfolgreich waren sie? Wie zufrieden seid ihr mit den beiden Scheiben?

Elliot: Ich denke mal, dass „Evidence Of Inequity“ ausreichend erfolgreich war, um dann den Sprung zu einer größeren Plattenfirma zu machen.

Dennis: Das hat unseren Namen erst mal in der Szene bekannt gemacht, finde ich.

Elliot: Und „Mechanics Of Dysfunction“ läuft super. Ich weiß jetzt nicht wirklich, wie viele CDs wir davon absetzen konnten, aber für derartig extremen Metal läuft es wirklich großartig, wenn man sich ansieht, dass es unsere erste CD ist. Und jetzt touren wir nur ein Jahr nach der Veröffentlichung bereits in Europa. So weit, so gut. Wir planen, wieder zurückzukommen. Es ist auch wirklich schön, dass wir positive Rückmeldungen über die ganze Welt verteilt bekamen. Es gibt doch so viele Bands aus den USA, die die Leute in Europa zum Beispiel überhaupt nicht interessieren, aber wir bekamen gute Rezensionen weltweit. Das ist gut und sehr zufrieden stellend.

Dennis: Ja, ich bin sehr zufrieden. Ich hätte bis jetzt niemals gedacht, dass ich heute Abend in Europa sitzen würde – und nun bin ich hier, hehe.


Ein wichtiger Aspekt bei BENEATH THE MASSACRE sind offensichtlich die Texte, die im Gegensatz zu vielen Bands aus dem Genre eine tragende Rolle zu spielen scheinen. Auf welche Einflüsse greift ihr zurück und was haltet ihr eigentlich von Bands, die sich darum nicht scheren und eher Splatter- und Gore-Texte, nehmen wir mal CANNIBAL CORPSE als Beispiel, einsetzen? Was ist euch hingegen wichtig?

Elliot: Na ja, ich möchte keineswegs Bands anhand ihrer Texte beurteilen, aber ich habe das Gefühl, nicht die Wahl zu haben, so etwas zu machen. Ich könnte mich nicht nachts hinsetzen, einen tollen Song der Band anhören und dann einen total mittelmäßigen Text dazu schreiben. Das sollte schon etwas aussagen. Wenn ich dann auf der Bühne bin, dann versuche ich so viel wie möglich, über jede einzelne Zeile meiner Texte nachzudenken. Darum bin ich so unglaublich angepisst auf der Bühne. Ich bin da überhaupt nicht fröhlich drauf. Manche Leute finden das nicht gut, aber hey, ich bin halt in einer sehr angepissten Stimmung und ich bin wütend, während ich versuche, mich in die Situation zurück zu versetzen, als ich den Text verfasst habe. Für mich ist das wirklich sehr wichtig und ich könnte es auch gar nicht anders machen.


Was ist es denn genau, was manche Zuschauer nicht mögen, wenn du total angenervt auf der Bühne stehst?

Elliot: Ach, manche Kritiker haben gemeint, dass ich quasi wirklich angepisst aussehe.

Dennis: Ach, ich finde das prima so, hehe.

Elliot: Der Witz war halt, dass das nicht gespielt war, da ich tatsächlich sauwütend war.

Dennis: Wir gehen eben auf die Bühne und wollen einfach unsere wahren Gefühle zeigen.


Da die Texte so wichtig sind, würde ich gerne ein wenig genauer auf einzelne Beispiele eingehen. Was sind die einzelnen Themen, die ihr behandelt? In „Society’s Disposable Son“ sprecht ihr von den „emotionslosen Fernsehschirmen“ und dem „Abbild dieser durchgeknallten Welt“; in „Modern Age Slavery“ kommt die „sinnlose Existenz“ vor, und so weiter, während es in „The Invisible Hand“ um die Wirtschaft und Profite zu gehen scheint. Auf „Evidence Of Inequity“ schien das noch eher in die religionskritische Richtung zu gehen?

Elliot: Es gab da diesen Song namens „Comforting Prejudice“, der extrem und speziell den Katholizismus kritisiert, da dieser in Québec eine große Rolle spielte. Es geht darum, dass du für deinen Glauben betest und dass die religiösen Menschen den Drang verspüren, für ihren Glauben beten zu müssen. Und je mehr Leute genau so denken, ist das für sie beruhigend. Sie behalten das Beten bei und wenn du das nicht machst, nicht genau so denkst wie sie und nicht an ihre Sachen glaubst, dann hassen sie dich. Der Song geht also eher in diese Richtung. Davon abgesehen sind die Lieder auf „Evidence Of Inequity“ sehr politisch orientiert und nicht nur ausschließlich religiös orientiert. Bei „The Invisible Hand“, das wir eigentlich heute hätten spielen sollen, aber leider nicht genug Zeit dafür war, geht es um die unsichtbare Hand der Wirtschaft und den Kapitalismus. Der Markt werde sich stets automatisch ausgleichen und so weiter, aber wir wissen alle nach dem Crash von 1929 [Anmerk.: Börsencrash am sogenannten Black Thursday, dem 24.10.1929], dass man eine Regierung braucht, um für Ausgleich zu sorgen. Daher sprechen dann alle von der unsichtbaren Hand des Marktes, die alles am Laufen hält. Aber es funktioniert so einfach nicht! Es gibt furchtbar viele Menschen, die ausgebeutet werden. Die armen Leute werden immer ärmer und die Reichen werden immer reicher, also: Hm, funktioniert das wirklich? Nein, das finde ich nicht! Daher heißt es „The Invisible Hand“ und die letzte Zeile im Song lautet „Destroy the invisible hand“, weil das Gleichgewicht nicht existiert und es eine fehlerhafte Theorie ist.





Und auf „Totalitarian Hypnosis“ scheint ihr die Medien und die Konditionierung der Menschen durch die Medien aufs Korn zu nehmen?

Elliot: Ja, die Medien allgemein. Als ich mit dem Schreiben der Texte begann, haben wir uns viel mit dem Krieg im Irak beschäftigt, und es war völlig bescheuert, wenn man sich den Unterschied zwischen Fox News und den kanadischen Nachrichten im Fernsehen ansah. Das war so ein riesengroßer Unterschied! In Kanada zeigten sie, wie die Soldaten in Särgen wieder zurücktransportiert wurden und auf Fox News zeigten sie, wie die Leute im Irak mit einer AK-47 in die Luft geschossen haben. Hauptsächlich geht es hier um die Gedankenbeeinflussung der Menschen, indem man ihnen wieder und wieder bestimmte Bilder vorsetzt. Die Leute in den Vereinigten Staaten fühlen sich unsicher und denken wirklich, dass sie jederzeit von einem Kind aus dem Irak angegriffen werden könnten, aber sie verstehen einfach nicht, dass man durch ständigen Truppenzuwachs eher terroristische Aktionen herausfordert. In Québec ist es auch so, dass es eine Firma gibt, die 80 Prozent der Medienbereiche besitzt. Wenn sie also etwas sagen, glaub mir, dann wird das gesamte Québec genau das Gleiche sagen. Die Medien in Nordamerika sind eine verdammt große Gefahr, während es in Europa anders ist, besonders in Frankreich. Ich weiß jetzt nicht viel über die deutschen Medien, aber ich weiß, dass es Frankreich viele unterschiedlich orientierte Zeitungen aller Ausrichtungen gibt, und das ist gut.


Wie würdest du denn „Regurgitated Lullaby For The Born Dead“ in einem Satz beschreiben?

Elliot: Dieser Song ist grundsätzlich eine Äußerung dazu, dass man in eine sozialen Klasse geboren wurde, sagen wir mal die Arbeiterklasse. Das System versucht mit allen Mitteln, dass du glaubst, dass du nur in die höchsthöhere Schicht aufsteigen kannst, wenn du reich bist und Geschäftsinhaber bist und so weiter. Wenn du als armer Schlucker geboren wirst, dann wirst du auch arm sterben. Nur wenige machen da die Ausnahme. Der ganze Reichtum dieser Welt fußt immer nur auf einigen wenigen Menschen, die andere ausbeuten, um nur noch reicher zu werden. Es ist ein Statement zur sozialen Mobilität, daher auch der Satz „Born Dead“. Wir haben da auch dieses T-Shirt mit diesem Aufdruck. Das ist sowieso total schräg, da manche reichen Schnösel-Kids diese Shirts kaufen und einfach überhaupt nichts verstanden haben.


Und die haben nicht mal ansatzweise begriffen, worum es überhaupt gehen könnte und dass sie vielleicht gemeint sind? Ist das nicht frustrierend?

Elliot: Ach was, gut 95 Prozent der Leute, die sich unsere Musik reinziehen, lassen sich nicht auf die Aussagen ein oder verstehen sie nicht. Wenn man die Texte von beispielsweise „Long Forgotten“ versteht, wirst du verstehen, dass ich mich darum eigentlich schon gar nicht mehr schere. Ich finde es ziemlich ironisch. Die schreien in mein Mikro „Awake the born dead“ und ich denke mir nur: „Mensch, du bist einer von den Reichen, du hast vom Leben überhaupt keine Ahnung.“


Wie steht denn der Name eurer Band in Bezug zu euren Aussagen? Wenn man den Namen zuerst hört, denken sich wohl die meisten „Oh je, das ist wieder so eine Band, die in die Splatter-Ecke geht“, allein von der Bezeichnung her, aber augenscheinlich steckt ja einiges hinter eurer Wahl? Was ist ‚unterhalb dieses Massakers’? Worauf bezieht ihr euch?

Elliot: Es war ziemlich merkwürdig, wie wir auf diesen Namen kamen. Wir hätten die Band an und für sich auch „Beneath The Surface“ nennen können, aber anstelle von „Surface/Oberfläche“ steht nu „Massaker“. „Beneath The Massacre“ ist das, was wir als unsere momentane Welt bezeichnen, da man es als Massaker einordnen kann. Wir versuchen, tiefer einzutauchen und heraus zu finden, warum diese Welt nun so verrückt und wie eine Art Massaker ist. Aber BENEATH THE MASSACRE klang einfach deutlich mehr nach Death Metal, hehe. Viel cooler, haha. Wir hätten auch einen ganz langen Namen nehmen können, um alles mit reinzupacken. Eine Zeit lang wollten wir uns nur „The Massacre“ nennen, aber logischerweise gibt es ja die Death-Metal-Band MASSACRE, ein Urgestein, und da sagte ich: „Nee, Leute, das können wir nicht machen, das lassen wir bleiben.“


Yannick St. Armand hat das Album aufgenommen und abgemischt, so weit ich weiß?

Elliot: Ja, und Pierre Remillard hat das Album dann zusammen mit Yannick abgemischt.


Ihr habt euch zudem das zweite Mal für ein Mastering von Alan Douches in New York entschieden? Wir seid ihr den mit ihm, und auch mit Yannick, in Kontakt getreten und wie hat sich das ergeben?

Elliot: Ach, das lief eher automatisch und hat sich einfach so ergeben. Alan macht echt tolle Arbeit.

Dennis: Sehr viele Bands werden von Alan gemastert, hehe, ich glaube, wir wussten nicht, wer sonst noch in Frage kommen würde. Er ist prima und wir sind sehr zufrieden damit.

Elliot: DESPISED ICON haben uns da ziemlich geholfen. Die sind alle ein wenig älter als wir und Alex von DESPISED ICON sagte vom ersten Tag an, als er uns live sah: „Leute, ihr müsst einen Vertrag mit Galy Records haben.“ Wir sind die einzige Band, die auf Galy Records eine CD mit nur fünf Liedern herausgebracht hat. Neben der CD von AUGURY ist auch die erste Scheibe von DESPISED ICON auf Galy Records erschienen. Alex hat uns auch mit Yannick, der damals noch Gitarrist bei DESPISED ICON war, in Verbindung gebracht, damit er „Evidence Of Inequity“ aufnimmt. Und bis heute stehen sie dahinter. Wir sind echt froh darüber und sie sind gute Freunde. Ich weiß jetzt nicht, ob wir wegen ihnen auf dieser Tour sind, aber Avocado Booking wollte eigentlich schon eine ganze Weile, dass wir mit ihnen arbeiten. Wir sind froh darüber.


Okay, lasst uns doch mal über die heutige Aufnahmetechnik sprechen, da viele Leute die klinische Produktion und der etwas sterile Sound auf dem Album gestört hat. Das klang alles sehr mechanisch; da nun aber die CD „Mechanics Of Dysfunction“ heißt, stellt sich die Frage, ob das vielleicht eure Absicht war, es so klingen zu lassen, um einen Bogen zu den Texten und der Musik zu schlagen? Oder war es schlichtweg Yannicks Stil?

Elliot: Ja, die Kritik verstehe ich. Bei der ersten CD war es bezüglich des Schlagzeugs einfach so, dass es viel preiswerter war, es so zu machen. Ein wirklich gutes akustisches Set zu haben und so weiter, erfordert auch viel mehr Zeit. Es ist davon abgesehen auch unser Sound, so mechanisch zu klingen. Alles ist bis zum Maximum ausgereizt und rohe Brutalität.

Dennis: Fast wie eine Maschine.


Aber das ist der Sound, den ihr bewusst anstrebt?

Elliot: Ja, das ist richtig. Ich kenne auch viele Leute, die sagen „Hm, die Snare, die Bass Drum, etc.“. Na ja, um ehrlich zu sein: Wenn sie es nicht mögen, brauchen sie es sich nicht anhören, hehe.

Dennis: Wir wurden deswegen kritisiert, aber es war genau das, wonach wir gesucht hatten.

Elliot: Und bezüglich der Trigger. Ich finde, dass viele sagen „Oh, diese Band hat mit Triggern aufgenommen“, aber ganz im Ernst: Wer macht das nicht? Es gibt kaum eine Band, die das nicht einsetzt. Nenn mir mal eine Death-Metal-Band, die das nicht macht? Es ist auch so, dass selbst Schlagzeuger, die sich über die Trigger aufregen, dann ins Studio gehen und der Typ im Studio halt sagt: „Okay, du spielst jetzt mit Trigger“ und sie sagen „Äh, was?“, wobei es aber im Endeffekt auch so ist, dass die Entscheidung, welches Sample du auf den Trigger packst, deine Sache ist. Du kannst es somit ziemlich natürlich klingen lassen, dann wiederum kannst du einen Klang nehmen, der einem Angriff gleichkommt. Wie bei uns quasi, wo jeder Snare-Sound ein aggressiver Knall ist, Tack-Tack!! Ich weiß aber noch nicht, wie es auf der nächsten CD klingen wird, da wir zwar wieder mit Yannick aufnehmen, aber der Mix dieses Mal von Jason Suecof gemacht wird. Es wird sich natürlich dennoch in der Nähe von „Mechanics Of Dysfunction“ bewegen.

Dennis: Das ist im Endeffekt unser Stil, dieses Robotische und Maschinelle.


Wie seid ihr eigentlich an den Deal mit Prosthetic Records gekommen?

Elliot: Die haben uns einfach eine E-Mail geschickt und sagten, dass ein paar Leute vom Label unser Zeug gehört haben und mögen, und ob wir denn Interesse hätten, mit ihnen zu arbeiten. Und da fingen dann schon die Gespräche an. Sie sind total direkte Leute und das mag ich sehr. Ein paar andere Plattenfirmen hatten uns auch schon kontaktiert, bevor wir überhaupt darüber nachgedacht haben, Promos zu versenden. Prosthetic klang insgesamt am Sinnvollsten. Wir haben einem Vertrag zugestimmt und dann war es eine Zeitfrage, da sie ankündigen wollten, dass wir jetzt bei ihnen sind, wann wir ins Studio gehen und so weiter.


Ihr seid ja seit der Veröffentlichung in den ganzen USA unterwegs gewesen, unter anderem im Rahmen der Summer Slaughter Tour und dann mit BEHEMOTH und JOB FOR A COWBOY; wie waren denn die Reaktionen auf eure Auftritte und wie fandet ihr die Mischung der Bands? Ihr könnt ja Fans von sowohl Death Metal als auch Metalcore begeistern, die dann eher die Slam Parts mögen?

Dennis: Ja, das stimmt. Die mögen besonders diese Breakdowns, die sie anziehen. Auf der Summer Slaughter Tour waren es aber in erster Linie Death-Metal-Bands wie DECAPITATED, CEPHALIC CARNAGE und NECROPHAGIST. Letztere sind der absolute Hammer.


Ihr habt sicherlich vom tragischen Tod von Vitek gehört und da ihr ja mit DECAPITATED gespielt habt, seid ihr sicherlich darüber direkt informiert worden?

Dennis: Ja, das war ziemlich traurig, ohne Frage. Wir haben es erfahren, als wir mit BEHEMOTH unterwegs waren. Das waren echt die schlimmsten Nachrichten, sag ich dir. Er war einer meiner Freunde und wir sind zusammen einen Monat lang getourt. Das war echt traurig, als wir das in Colorado mitbekommen haben. Und das mit nur 23 Jahren.

Elliot: Echt merkwürdig. Es war das erste Mal, dass ich mit dem Tod eines Freundes klarkommen musste, und es war eine schräge Atmosphäre, da wir auch auf Tour waren und in genau den Clubs hinter der Bühne waren, in denen wir auch mit Vitek Zeit verbracht hatten. Ab und an kamen dann immer wieder die Erinnerungen hoch. Mir kommt es vor, als ob ich es immer noch nicht ganz realisiert habe. Vielleicht begreife ich es, wenn wir das nächste Mal mit den Jungs touren und Vitek einfach nicht mehr dabei ist.


Da das heute Abend euer erstes Konzert in Europa war, stellt sich auch die Frage, ob ihr bislang überhaupt schon einmal in Europa wart?

Dennis: Nein, das ist das erste Mal überhaupt. Und auch das erste Mal in Übersee.

Elliot: Hehe, ja, das erste Mal.


Wie sehen denn eure Erwartungen aus? Welche Orte möchtet ihr gerne sehen und welche Länder findet ihr faszinierend?

Dennis: Ich habe einige gute Dinge über Deutschland gehört; zum Beispiel ist die Metal-Szene echt super und das erste Konzert lief echt klasse.

Elliot: Um ehrlich zu sein, ist das alles ziemlich surreal. Wir sind bisher immer in Kleinbussen unterwegs gewesen.

Dennis: Womit wir auch mal richtig auf die Schnauze gefallen sind, weil wir einen Unfall hatten. Das war völlig meine Schuld, weil ich am Steuer eingeschlafen bin. Daraus habe ich echt gelernt. Ich glaube, wir haben alle daraus gelernt, dass alles so schnell gehen kann. Und jetzt sind wir auf einmal hier in Europa. Klasse!

Elliot: Es ist schon merkwürdig. Ich schaue auf meinen Tourpass und denke mir „Oh Mann, klasse“, hehe. Ich mein, schau dir mal diesen Tourbus hier an, das ist doch super. Wir haben auf einer kleinen Bank in einem Kleinbus gepennt, wo du noch nicht mal die Füße richtig ausstrecken kannst. Das Problem ist auch, dass man sich nicht viel anschauen kann, wenn man auf Tour ist. Das Einzige, was ich an Karlsruhe gesehen habe, ist der Weg zwischen dem Bus und dem Club, das sind vielleicht 30 Meter oder so, hehe. Wir waren in New York oder Los Angeles und ich habe nichts davon gesehen.

Dennis: Ich war im Hustler Store in Los Angeles, hehe.

Elliot: Ja, aber auch nur, weil es direkt gegenüber vom Club lag. Ich habe noch nie die Freiheitsstatue gesehen, und in New York waren wir sicher schon fünfmal oder so. Darauf bin ich nicht wirklich stolz.





Wie seht ihr denn den Verlauf eures ersten Abends?

Elliot: Ich finde eine Vermischung der Stile wichtig, auch wenn dann immer mal eine Band dabei ist, die man nicht mag. Vielfalt ist eine wichtige Sache. Für uns war es am Schwierigsten, dass es nicht unser eigenes Equipment und unsere Verstärker waren. Das ist halt alles angemietet worden. Der Sound war heute auf der Bühne nicht so toll. Die Gitarre war zu leise und als ich den Mischer wegen des Gesangs fragte, sagte er „Hey, mehr Lautstärke geht nicht“.

Dennis: Daran muss man sich erst mal gewöhnen, da wir noch keine Zeit hatten, uns mit den Verstärkern zu beschäftigen und schnell anfangen mussten. Im Verlauf der Tour wird sich das natürlich ändern. Der Rest war prima; hey, das Essen war total klasse.


Gutes Thema! Könnt ihr das schon irgendwie mit den USA vergleichen, auch wenn das heute euer erster Tag in Europa ist, sodass das nicht wirklich repräsentativ sein kann?

Dennis: Ohne Witz, das ist nur der erste Tag, aber das war sicherlich das beste Essen, das ich jemals auf Tour bekommen habe, hehe.

Elliot: Wären wir in den USA, würden wir uns wahrscheinlich gerade darum streiten, ob wir zu KFC, MacDonald’s, Wendy’s oder Taco Bell gehen müssen. Auf Tour ist das echt ein Problem, da ich diesen ganzen Mist nicht essen möchte, wenn ich Hunger habe. Aber was sollst du machen? Das Essen in den USA ist einfach beschissen.


Ihr habt vorhin kurz euren ehemaligen zweiten Gitarristen erwähnt. Habt ihr seitdem noch mal darüber nachgedacht, einen neuen zweiten Gitarristen mit ins Boot zu holen?

Dennis: Wir haben ein paar Leute angetestet und die haben das auch auf dem Kasten gehabt, aber wenn man nach jemandem sucht, dann muss er musikalisch geeignet sein, jedoch muss man auch so klarkommen und derjenige muss bei geringen Finanzen dazu bereit sein, auf Tour zu gehen. Wir haben leider noch niemanden gefunden, der all diese Kriterien erfüllt.


Da ihr fast ständig auf Tour seid, frage ich mich, wie ihr das eigentlich macht? Habt jeder von euch eine Wohnung in Montréal, in der ihr aber quasi nie seid?

Elliot: Momentan ist das unser Job. Das ist unser Leben. Seit letztem April waren wir höchstens fünf bis sechs Wochen zuhause, kurz vor dieser Tour, und da war Weihnachten, wo man schlecht touren kann.

Dennis: Trotzdem haben wir in der Zeit zwischen der Tour mit BEHEMOTH und dieser Tour hier noch gut zehn Konzerte gespielt.

Elliot: Selbst wenn wir eigentlich Zeit daheim haben, buchen wir noch ein paar Shows, da wir einfach das Geld brauchen, um die Rechnungen zu bezahlen. Natürlich können wir noch nicht davon leben, nicht nach einer CD. Wir sind in der Situation, die es uns erlaubt, dies zu machen. Chris wohnt bei seiner Mutter, die zurzeit aber nicht da ist. Dennis und Justin leben mehr oder weniger bei ihren Freundinnen.

Dennis: Wenn ich Geld brauche, dann fahre ich nach Hause, hehe. Nee, war nur Spaß.

Elliot: Es ist sowieso schwer, das nur mit dem ersten Album zu machen. Wenn man alt ist und ernsthaft über eine Band und eine CD nachdenkt – ich weiß nicht. Ich bin 23, Dennis ist 22; wir sind alle jung. Wenn wir älter wären, könnten wir das nicht so machen. Die Leute fangen in Bands einfach früher und früher an. In den Staaten sind da zum Beispiel JOB FOR A COWBOY, die echt mal jung sind.


Wie oft probt ihr denn dann, wenn ihr nicht sowieso schon Konzerte spielt?

Dennis: Mindestens dreimal die Woche.

Elliot: Es kommt immer drauf an. Wenn wir von einer Tour nach Hause kommen, dann ist es mir ganz lieb, eine Woche ohne das Rumgebrülle zu haben. Deine Stimmbänder sind wie ein Muskel, der nun mal ermüdet. Danach dann eher so zweimal die Woche. Theoretisch sollte ich zweimal die Woche proben, aber meistens ist es nur einmal. Als ich anfing, habe ich zuerst nur zusätzlichen Gesang in meiner ehemaligen Band beigesteuert, wo ich hauptsächlich Bass spielte. Und dann haben wir für BENEATH THE MASSACRE nach einem Sänger gesucht, da ich dort zuerst auch nur Bass spielte. Nach einer Weile haben die Leute aus der Band nicht mehr nach einem Sänger gesucht, sondern mich gefragt und dann Dennis für den Bass geholt, da seine alte Band zur der Zeit gerade den Bach runtergegangen ist.
Dabei haben wir wirklich gute Leute für den Sängerposten angetestet, beispielsweise den neuen Sänger von ION DISSONANCE. Jedes Mal war das aber nicht eindeutig und wir waren uns nicht sicher. Und dann meinte Christopher einfach: „Hey, jetzt mach doch einfach Gesang und fertig.“ Und Dennis, na ja, da Christopher sein Bruder ist, war er von Anfang an unser größter Fan und hat den Leuten im Pit immer mächtig in den Hintern getreten, hehe. Der Rest hat sich einfach ergeben. Im Laufe der Zeit hat sich meine Stimme jedoch verändert und die Technik ist nun auch eine andere. Daher bin ich furchtbar gespannt, wie die Studioarbeit für das nächste Album wird. Der Unterschied zwischen EP und CD war schon groß, aber es wird bei der nächsten CD noch mehr auffallen. Mein Klangvolumen hat sich erweitert, und BENEATH THE MASSACRE waren meine erste Band, wo ich wirklich so gegrunzt habe. Vor „Evidence Of Inequity“ hatte ich gerade mal ein paar Monate lang derartig gesungen. Ich wusste noch nicht mal genau, was ich da überhaupt mache, hehe.


„Mechanics Of Dysfunction“ kam vor knapp einem Jahr heraus, Ende Februar, um genau zu sein. Ihr erwähntet gerade, dass ihr das nächste Material von jemand anderem abmischen lasst. Was wird da in Zukunft geschehen, habt ihr schon neues Material am Start und von welchem Zeitrahmen reden wir? Heraus mit der Sprache, hehe.

Elliot: Hehe, okay, nach der Tour durch Europa gehen wir auf unsere Headliner-Tour. Direkt danach gehen wir ins Studio. Alles ist schon gebucht und da wird es bald auch mehr offizielle Infos geben. Yannick wird die CD also aufnehmen und Jason Suecof wird sie abmischen; er hat zum Beispiel die letzte BLACK DAHLIA MURDER gemacht. Wir sind große Freunde seiner Arbeit und ich mag die Alben von BLACK DAHLIA MURDER sehr und höre sie oft, aber ich glaube, das liegt hauptsächlich an der Produktion, haha. Ich bin mir noch nicht über die Richtung des Albums im Klaren. Es wird definitiv total wütend und schnell sein, aber ein wenig mehr in Richtung Death Metal gehen, was etwas komisch klingt. Bis jetzt sind es etwas weniger technische Anteile, aber andere Parts wiederum sind technisch gesehen der absolute Wahnsinn. Es wird etwas weniger Breakdowns geben, dafür etwas mehr Groove. Ja, Groove würde ich das nennen; Old-School-Grooves.


Eure Heimatstadt Montréal ist ja für extremen Metal ziemlich bekannt. ION DISSONANCE, CRYPTOPSY, etc, was diese Gegend zu einem Schmelztiegel für Death Metal macht. Inwieweit hat euch das selbst beeinflusst? Sprechen euch Leute darauf an, wenn sie hören, dass ihr aus Montréal seid?

Elliot: Montréal ist inzwischen für extreme Musik bekannt. CRYPTOPSY haben eine gesamte Generation beeinflusst, auch wenn ich das letzte Album jetzt nicht wirklich toll fand. Ohne Jon Levasseur an der Gitarre ist das so, als ob Christopher nicht mehr bei uns spielen würde. Das wäre nicht mehr BENEATH THE MASSACRE. Wer könnte mit seinem Stil komponieren?
Montréal ist definitiv eine Szene für extreme Musik. DESPISED ICON sind total extrem, dann beispielsweise noch ION DISSONANCE.


Ihr bewegt euch ja zwischen technischem Death Metal und dem Metalcore, sodass es ein wenig schwierig ist, euren Stil in eine bestimmte Schublade zu packen, noch nicht mal wirklich geografisch. Wie ordnet ihr euch musikalisch denn selbst ein?

Elliot: Je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr ist es einfach angepisster Death Metal. Death Metal zwar, dann völlig verrückte Gitarren, die ‚Nintendo’-Parts, hehe. Und wenn wir diese Art von Breakdowns nicht mögen würden, dann würden wir sie auch nicht machen. Wir mögen sie alle und wir haben eine ganze Menge dieser Offbeat-Breakdowns, was ganz witzig ist, wenn man sich die Headbanger anschaut, die aus dem Konzept geraten. Ich kann verstehen, warum die Leute die Breakdowns nicht so gerne mögen, aber ich finde, dass die meisten Leute sie nicht mögen, weil sie eben Breakdowns heißen. Sie hören nicht wirklich hin und interessieren sich nicht dafür, ob es zum Song passt. Ich bin da aber auch der Erste, der zugeben muss, dass es ein paar Breakdowns in unseren Songs gibt, wo ich denke, ach, das sollten wir reduzieren oder anders spielen. Wir haben diese ja auch nicht in jedem Song, sondern nur wenn wir das Gefühl haben, dass es nach dem ganzen abgedrehten Geballer reinpasst, sodass es hervorsticht.


Habt ihr euch schon mal Kommentare wegen eurer kurzen Haare anhören müssen?

Elliot: Ach, das ist am Einfachsten und braucht nicht viel Arbeit. Lange Haare auf Tour – nee du, lass mal. Es gibt viele Death-Metal-Bands, die das heute auch nicht mehr haben, aber besonders bei uns ist es so, dass wir eigentlich keinen Stil an sich haben. Du siehst uns und könntest nicht sagen, dass wir extremen Death Metal spielen. Vielleicht mal wegen eines Shirts oder so, aber wir ziehen uns nicht wie Szene-Kids an.


Kommen wir noch mal zurück zur Musik: Auf „Mechanics Of Dysfunction“ habt ihr ja beinahe alles ausgereizt, was in diesem Bereich möglich ist. Was ist der nächste Schritt? THE DILLINGER ESCAPE PLAN auf Death Metal?

Elliot: Der nächste Schritt besteht in noch mehr Aggressivität. Es wird böse und sehr wütend sein. Aggressivität wird das Stichwort sein. Und eure Mutter wird sicher nicht wollen, dass ihr euch dieses Zeug anhört, haha, weil sie absolut sicher sein wird, dass das satanische Texte sein müssen, hehe. Ich weiß nicht, manche Leute werden es vielleicht sogar als eine Art Rückschritt sehen, wenn es eventuell etwas weniger technisch sein sollte. Manche haben mir sogar gesagt, dass sie denken, dass „Mechanics Of Dysfunction“ weniger technisch ist als „Evidence Of Inequity“.


Das sehe ich ziemlich anders.

Elliot: Ganz genau. Ich war auch extrem überrascht. „Modern Age Slavery“ beispielsweise ist so was von kompliziert und abgedreht. Ich kann es echt nicht abwarten, die neue CD aufnehmen.


Was zieht ihr euch eigentlich privat an Musik rein?

Dennis: Ich höre eigentlich gar nicht so viel Metal. Es gibt bestimmte Bands, die ich echt gern mag, aber davon abgesehen höre ich auch viel Hip Hop oder auch Sachen im Radio und viel Jazz oder auch mal JAMIROQUAI wegen der funkigen Bass-Läufe.

Elliot: Ich glaube, wir sind es ein wenig überdrüssig, nur Death Metal zu hören. Wenn ich zuhause bin oder im Fitnessstudio, habe ich oft Metal laufen, aber wenn wir auf Tour sind, läuft fast nie Metal, weil es dann mit aggressiver Musik mal genug ist. Wir hören uns sehr viel an und wir mögen nur wenige Sachen überhaupt nicht. Das letzte Mal habe ich im Auto MUDDY WATERS gehört, die finde ich klasse. Punk Rock zum Beispiel auch noch, weil wir das als Jugendliche gespielt haben.


Habt ihr noch andere musikalische Projekte neben BENEATH THE MASSACRE?

Elliot: Nein, dafür ist leider einfach keine Zeit. Ich würde wirklich gerne ein Instrument richtig lernen, aber es fehlt die Zeit. Wenn man in BENEATH THE MASSACRE ist, hast du kein normales Leben und bist nur auf Tour. Ohne Witz, wir freuen uns auf die Konzerte. Das ist schon fast Entspannung, wenn ich mir anschaue, dass Dennis neulich nach ein paar heftigen Stürmen in Montréal mit stundenlangem Schneeschippen sein Geld verdient hat.


Gibt es zum Abschluss noch etwas, was ihr unseren Lesern mitteilen möchtet?

Elliot: Wenn ihr uns noch nicht kennt, testet unsere Sachen mal auf unserer Homepage an. Nehmt euch Zeit und Ruhe dafür, das sage ich eigentlich meistens, da BENEATH THE MASSACRE beim ersten Hören oft ein wenig zu viel Information auf einmal vermittelt, hehe.

Dennis: Beurteilt uns nicht anhand unseres Haarschnittes, hehe.


Dann danke ich euch für eure Zeit und wünsche euch noch viel Erfolg mit der Tour und eine gute Zeit in Europa!

Elliot: Klar, kein Problem. Wir haben zu danken und wissen das zu schätzen.

soulsatzero

Autor: Alexander Eitner [soulsatzero] | 26.01.2008 | 20:11 Uhr

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