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Interviewpartner: Enzifer

„Ikonoklast“ heißt der neue, gelungene Output der norwegischen Black Metaller URGEHAL. Gitarrist Enzifer hat sich den Fragen von metalnews.de gestellt und hat Einblick in Themen wie Inspiration, Einfluss anderer Bands, Live Gigs und anderen gewährt.



Hallo Enzifer, wie steht's bei Dir? Gratulation zum neuen Album, „Ikonoklast“ ist ein beeindruckendes Stück Black Metal geworden. Habt ihr schon Feedback bekommen und wie bist du als Bandmitglied mit der Veröffentlichung zufrieden?

Hallo! Mir geht es gut, danke der Nachfrage. Ich schätze dein Interesse an URGEHAL! Da das Album noch nicht frei erhältlich ist, haben wir noch nicht viel Feedback bekommen, unsere engsten Freunde haben das Album jedoch schon gehört. Alle sind mit dem Endergebnis zufrieden und es hat sich gut angefühlt, nach „Goatcraft Torment“ wieder im Studio zu sein. Es ist jedes mal eine Freude mit „Ove Husemoen“ vom Juv Studio zu arbeiten. Er weiß genau was wir wollen! Jedes Mal dasselbe Studio für die Aufnahmen zu benutzen, mag vielleicht langweilig tönen, jedoch wollten wir auf keinen Fall eine Kopie unseres vorherigen Albums machen und so tönt „Ikonoklast“ auch nicht. Die Aufnahmen gingen im Januar zu Ende und ich habe das Material nach dem Mastering noch nicht gehört, daher bin ich gespannt auf den Release.


Würdest du „Ikonoklast“ als den besten Output von URGEHAL betiteln?

Es ist zumindest ein sehr wichtiges Album für uns und markiert die fortsetzende Entwicklung der „True Norwegian Black Metal Quality“, welcher wir gerecht werden wollen.


Aus welchen Quellen habt ihr bei den Texten, sowie der Musik bei „Ikonoklast“ eure Inspiration bezogen? Welche Bands beeinflussen die Musik von URGEHAL?

Wir gehen so vor, wie wir es schon immer getan haben. Wir versuchen so viel wie möglich zu spielen, dabei entstehen gute Riffs und Atmosphären. Oft höre ich Bands, die schon immer eine Inspiration für uns waren. DARKTHRONE, BURZUM, SEPULTURA, MORBID ANGEL, EMPEROR, MAYHEM und BATHORY sind einige, die den Sound von URGEHAL beeinflussen. Trondr Nefas hat den größtenTeil der Texte geschrieben, ausserdem haben wir Northgrove von VULTURE LORD und BEASTCRAFT sowie Kvass von KOLDBRANN eingeladen, um einige Texte beizusteuern. Es ist eine große Ehre die Jungs auf unserem Album zu haben, Hail!!! „Ikonoklast“ behandelt die Schändung des Heiligen. Es ist ein primitives Thema, aber sehr effektiv, und lässt sich auf die heutige Situation in der Welt übertragen.


Jammt ihr zusammen, um neue Ideen zu finden, und sind alle Bandmitglieder am Songwriting beteiligt?

Trondr Nefas und ich schreiben den größten Teil der Musik separat. Er fügt seine Solos meinen Parts hinzu, wo es passt. Wenn wir proben, ist der größte Teil der Musik schon geschrieben, wir arbeiten natürlich auch als Band neue Ideen aus.





Wo habt ihr das Album aufgenommen? Das Mixing gefällt mir, trifft das auf euch auch zu?

Wir haben die Scheibe im selben Studio wie „Atomkinder“, „Through Thick Fog Till Death“ sowie „Goatcraft Torment“ aufgenommen. Das Studio heisst „Juv Studio [ex-MLP]. Wir mögen dieses Studio sehr, weil die Leute dort genau wissen, was wir wollen. Dies erleichtert die Arbeiten sehr. Trotz des Fakts, dass wir jedes Mal im selben Studio aufnehmen, tönen unsere Alben nie gleich, was wir natürlich auch nicht wollen. Das Mixing hat der alte Besitzer von JLP Mæhlum Lydproduksjon übernommen. Wir haben gute Erfahrungen mit ihm gemacht und auch dieses Mal sind wir mit dem Mixing sehr zufrieden. Ich mag die Balance zwischen guter Qualität, ohne dass es zu steril und gekünstelt tönt.


Wie würdest du die Musik von URGEHAL einem unwissenden Hörer beschreiben, welche drei Wörter würdest du benutzen?

Satanic Black Metal, das bringt es auf den Punkt.


Mir ist der enorme Geschwindigkeitsschub gegenüber dem Vorgängeralbum „Goatcraft Torment“ aufgefallen. Habt ihr es euch zum Ziel gesetzt oder ist die enorme Geschwindigkeit und Härte ein Teil der natürlichen Weiterentwicklung?

Dem ist so, manche Parts sind schneller, aber wir haben das nicht so systematisch geplant. Wir machen nur aggressive Musik und manche Parts tönen einfach geiler, wenn man das Tempo raufschraubt. Von dem her ist es eine natürliche Weiterentwicklung.


Wo liegt der Unterschied zwischen URGEHAL und anderen Black Metal Combos? Was macht euch speziell?

Uns gibt es nun schon 17 Jahre lang und wir sind ein Überbleibsel der norwegischen Black Metal Szene aus den frühen 90ern, die immer noch an den Old School BM glauben. Die treibende Kraft ist weder Ruhm noch Geld. Bei uns geht es um Selbstverwirklichung und die Hingabe sowie Liebe zur Musik. Die Bewegung ändert sich, nicht so URGEHAL.


Wie sieht es mit Live Gigs oder Festivalauftritten aus? Wird da dieses oder nächstes Jahr etwas kommen? Wie werden die Shows aussehen?

Wir waren soeben auf US Tour, die der Hammer war. Wir haben schon über eine Europa Tournee geredet. Letztes Mal waren wir 2007 mit TAAKE und KOLDBRANN unterwegs, also ist es höchste Zeit für eine weitere Tour durch Europa. Am liebsten natürlich mit denselben Bands. Nächstes Jahr werden wir auch einige Festival Gigs bestreiten.


Der Dank geht an Dich Enzifer, möchtest du noch etwas loswerden?

Danke für das Interesse an URGEHAL, wir wissen es zu schätzen. Unheilige Grüße gehen an die Personen raus, die uns immer unterstützen, dieses Album ist für euch! Av uhellig blod, ætt og ære.

PanSe

Autor: Andreas Gaigg [PanSe] | 30.11.2009 | 17:03 Uhr

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