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Interviewpartner: Eyal, Emil, Jeremy & Sean

Mit ihrem neuen, inzwischen dritten Album "The Concealers" haben die Amis DAATH ein fettes Album vorgelegt, das sich nur in Schubladen einsortieren lässt. Moderner Metal, der das ganze Spektrum von Black Metal, Death Metal über Neo-Thrash und NWOAHM abdeckt. Besonders gut integriert hat sich der neue Sänger Sean Z., der dem Ganzen eine neue Dimension verleiht. Zum Plausch haben sich gleich vier Bandmitglieder, die Gitarristen Eyal Levi und Emil Werstler, Basser Jeremy Creamer und Sänger Sean Z. eingefunden, um über "The Concealers" zu reden.




Im Presseinfo gibt es ein Zitat von Eyal, der "The Concealers" als euer eigentliches Debüt bezeichnet, was "The Concealers" zum insgesamt dritten Debüt machen würde. Seid ihr mit "Futility" und "The Hinderers" nicht mehr zufrieden oder wie ist diese Aussage zu verstehen?

Jeremy: Die ersten beiden DAATH-Album wurden eindeutig aus der Studioperspektive geschrieben, die von verschiedenen Musikern eingespielt wurden, die sehr viel Zeit hatten, um sich über alles Gedanken zu machen. Als wir von der Tour mit DARK FUNERAL zurückkamen, fühlten wir uns stark als Einheit und gingen als Band ins Studio, nicht nur als Summe von Einzelmusikern. Als wir die Stücke eingespielt haben, waren sie schon mehr von der Livesituation geschliffen, als das bei früheren Aufnahmen der Fall war. Man könnte also sagen, dass dieses Album eine Band vorstellt, die als Liveband zusammengekommen ist und nicht die studiobasierte Form von DAATH darstellt.


Ihr habt mit Sean Z. einen neuen Sänger ins Line Up aufgenommen. Was ist aus seinem Vorgänger Sean Farber geworden und wie kam es zum Wechsel?

Eyal: In der Woche, in der "The Hinderers" erschien, sah ich die damalige Band von Sean Z. proben, und ich war ziemlich angepisst, dass er nicht in meiner Band spielt. Von diesem Moment an wusste ich, dass wir einen Wechsel vornehmen werden, also kontaktierte ich ihn deswegen.


Wie würdet ihr "The Concealers" mit "The Hinderers" vergleichen?

Emil: "The Concealers" ist ein direktes Statement und ingesamt gesehen das bessere Album. Wir alle mögen "The Hinderers" sehr, aber "The Concealers" ist "the new shit!"


Wie gingen die Aufnahmen vonstatten? Ihr habt mit Jason Suecof produziert. Hattet ihr noch andere Leute für diesen Job im Kopf?

Eyal: Letztlich war jeder Metal-Produzent ein potentieller Kandidat. Jason Suecof und Mark Lewis haben wir wegen ihrer Fähigkeiten und ihres Enthusiasmus dem Projekt gegenüber ausgewählt. Dass wir gute Freunde sind, hat natürlich auch geholfen. Wir wollten mit Leuten arbeiten, die dieses Album aus künstlerischen Gründen machen und es nicht nur als einen weiteren Job ansehen.

Jeremy: Ich weiß noch, wie wir in unserem Van mitten in der Wüste eine große Diskussion darüber hatten, mit wem wir das Album aufnehmen wollen. Aber auf einmal war alles klar und wir sagten alle: "Lasst uns zu Jason und Mark gehen". Ich denke, dass wir alle, also DAATH und die Audiohammer-Crew, eine sehr ähnliche Vision von dem hatten, was wir mit dem Album erreichen wollen und was für ein Statement wir als Band abgeben wollten. Wir kennen die Jungs seit einer Weile und waren froh, dass sich die Chance ergeben hat, mit ihnen zu arbeiten.


Worum geht es in den Lyrics und wer hat sie geschrieben?

Sean: Die Texte handeln hauptsächlich von den ganzen abgefuckten Dingen, die die Welt zu bieten hat und die verschiedenen Verschleierungsmöglichkeiten davon. Die meisten Lyrics habe ich geschrieben, aber ich ich kann nicht die ganzen Credits auf mich nehmen: Es gab viele nächtliche Sessions, bei denen Eyal tolle Dinge zu den Lyrics beigetragen hat, und auch Jeremy hat mir im Studio sehr viel geholfen, also denke ich, dass man von Teamarbeit sprechen kann.


Habt ihr einen Lieblingstrack auf dem Album?

Eyal: Meine Favoriten ändern sich dauernd, aber "Translucent Potency" ist immer an der Spitze der Liste, haha.

Sean: Ich liebe "The Worthless", aber "Sharpen The Blades" kommt fast ran.

Jeremy: Ja, aber leider hat es die finale Version nicht auf das Album geschafft. Bei der letzten Version hat ihn Sean auf "Mashed Potatoes" abgewandelt. Hoffentlich bekommt ihr diese Version eines Tages zu hören, hehe.


Wie würdet ihr euren Stil selbst bezeichnen?

Eyal: Metal.


Was sind eure Einflüsse für DAATH?

Emil: Wir kommen alle aus unterschiedlichen Genres, aber wir haben alle das gleiche, riesige Interesse an Musik. In letzter Zeit habe ich sehr viel Manouche Jazz gehört und das findet man auch eindeutig in den Soli auf "The Concealers" wieder. Ich bin sehr stark von Django Reinhardt beeinflusst, und mich haben Leute, die viele verschiedene Stile in ein Genre einbringen können, schon immer fasziniert. Das macht die Sachen viel interessanter.



Ihr habt ein cooles Video zu "Day Of Endless Light" gemacht – wo und mit wem habt ihr das Video gedreht?

Sean: In good ol' fucking Atlanta, Georgia. Regie hat Robin Fuller geführt.


Inzwischen habt ihr einen neuen Kollaborationsdeal mit Century Media und Roadrunner, eurem alten Label. Wie kam das zustande und was steckt dahinter?

Eyal: Roadrunner stellen die Alben her, Century Media vermarkten das Ganze. Es ist wirklich eine tolle Situation, die das Beste der beiden Welten verbindet.


Ihr spielt bald eine US-Tour mit DRAGONFORCE und CYNIC. Ein etwas seltsames Package. Glaubst du, dass ihr da reinpasst? Und werdet ihr uns auch in Europa beehren?

Eyal: Ich finde das Package auch nicht komischer als die, die wir bisher gespielt haben. Da wir unseren sehr eigenen Sound haben, fallen wir in jedem Billing ein wenig heraus. In einer Hinsicht passt die Zusammenstellung der Bands allerdings wunderbar: Das wird ein Fest für jeden von Freund von großartiger Gitarrenmusik. Wir werden auch bald nach Europa kommen. Wir werden auf Festivals wie dem Summer Breeze, Party.San und dem Bloodstock spielen.


Möchtest du der Welt noch etwas mitteilen?

Eyal: Danke, dass ihr dieses Interview gelesen habt! Bitte checkt unser neues Album an. Gerne auch online. Kauft es euch, wenn es euch gefällt, damit wir weitermachen können. Die wirtschaftliche Lage im Musikbusiness und auch in der ganzen Welt macht es so wichtig wie nie zuvor, dass Fans die Bands unterstützen, die sie mögen.

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Autor: Michael Siegl [nnnon] | 01.05.2009 | 12:23 Uhr

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