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Daath
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Interviewpartner: Eyal Levi

Mit ihrem selbstbetitelten Drittling scheinen die Amis von DAATH endlich angekommen zu sein. Nicht, dass die Vorgänger qualitativ nichts zu bieten hätten, im Gegenteil, aber sie wirken längst nicht so homogen und mit sich im Reinen wie dieses Album. Dabei ging die Gitarrenfront um Eyal Levi und Emil Werstler dieses Jahr schon fremd und hat mit "Avalanche Of Worms" ein tolles, progressives Griffbrettwedler-Album veröffentlicht. Trotzdem oder gerade deshalb hatten die Beiden genug Energie, um mit ihrer Hauptband erneut zu überzeugen. Auch Eyal macht im Interview einen zufriedenen Eindruck im Bezug auf die neue Scheibe.




Es scheint, als ob ihr auf diesem Album euren Stil gefunden habt. Ist das der Grund, warum das Album keinen Namen trägt?

Korrekt!


Ihr seid recht schnelle Arbeiter. Euer zweites Album "The Concealers" kam letztes Jahr auf den Markt und dann gibt es ja noch das LEVI/WERSTLER-Album "Avalanche Of Worms", das vor ein paar Monaten erschienen ist. Trotzdem hatte ihr genug Inspiration, um ein Album wie "Daath" zu schreiben und aufzunehmen. Wie war das letzte Jahr für euch und wie ist das neue Werk entstanden?

Das Leben hat nicht aufgehört, uns Inspirationen zu liefern. Im Gegenteil, momentan inspiriert es mehr als jemals zuvor. Dieses letzte Jahr war wahrscheinlich das Verrückteste für die gesamte Band. In unseren Leben fanden große Veränderungen statt. Manche von diesen Veränderungen waren schrecklich und manche noch schrecklicher. Das hat nicht nur vielen Gefühlen freien Lauf gelassen, sondern auch sehr zum Nachdenken angeregt. Bezogen auf unsere Musik haben wir an einem Punkt festgestellt, dass wir es nicht kontrollieren können, wie uns der Businessapparat behandelt. Ob wir eine Priorität sind, keine Priorität sind, ob wir verfeuert werden, sie uns mit Gleitgel ficken oder ohne Gleitgel ficken... darauf haben wir keinen Einfluss. Das Einzige, was wir kontrollieren können, ist das, was wir veröffentlichen. Als denken wir, dass wir der Welt Alben geben müssen, an denen sie nicht vorbeikommt.


Hat sich in eurer Arbeitsweise dieses Mal etwas geändert?

Dieses Mal war niemand außerhalb der Band in den Prozess involviert und es gab auch, was die Lyrics angeht, keine aufgezwungen "Themen", die die Band nicht unterstützt. Nur 100% wir – und das die ganze Zeit. Wir haben dem Label nichtmal ein Demo gegeben, bevor das Teil komplett fertig war. Wir haben uns wirklich ganz von der Welt isoliert und alle Faktoren ausgemerzt, die uns in eine unehrliche Richtung hätten drücken könnten und dann mit der Arbeit begonnen. Die Idee für dieses Album war Leidenschaft, Ehrlichkeit und Atmosphäre einzufangen. Letztes Mal ging es darum, eine kalte, kalkulierte, perfekt getimte und strukturierte Attacke abzuliefern.


Das neue Album wirkt wesentlich fokussierter als eure letzten Werke. Ist das einfach passiert oder was das eure Absicht?

Ein Teil davon zu lernen, wie man eine Platte schreibt und aufnimmt, ist zu lernen, wie man sich auf seinen Geist fokussiert. Im Laufe der Zeit wird man besser darin, also ja, es stimmt, dass dieses Album viel fokussierter als seine Vorgänger ist. Aber das musste es auch sein. Nichts auf diesem Album ist Standard. Wir mussten uns wirklich selbst mit dem Teil zufriedenstellen. Also mussten wir wirklich alles sehr genau prüfen und kontrollieren. Wir haben uns sehr darauf konzentriert, etwas zu erschaffen, dass uns selbst beeindruckt – und zu allererst für unsere kollektive Stimme spricht.




Du hast das Album mit Mark Lewis [THE BLACK DAHILA MURDER, TRIVIUM etc.] produziert. Wie war es mit ihm zu arbeiten und warum habt ihr euch für ihn entschieden?

Es war eine tolle und schreckliche Zeit zugleich. Dieses Album zu machen war eine sehr allumfassende Erfahrung. Unser kollektiver Sinn für Humor, also Mark eingeschlossen, ist sehr krank und unersättlich – wir hatten also wirklich eine gute Zeit, aber wie ich schon sagte: Dieses Album ist sehr, sehr ehrlich und enthält viel Dunkles. Und das haben wir uns nicht ausgedacht. Wir mussten uns auf diese emotionale Ebene begeben, um das authentisch aus uns raus zu holen. Und warum wir uns für Mark entschieden haben? Weil wir wussten, dass in mein Studio kommt und uns hilft, unsere Vision umzusetzen, ohne im Weg zu stehen.


Was gibt es über das Artwork zu berichten und wer hat es gemacht?

Der Mann heißt Jordan Haley. Ihr könnt seine Sachen hier und hier anchecken. Wenn ihr auf "Objects" klickt, dann könnt ihr euch die Gitarren anschauen, die er für mich designt hat. Er ist unser Art Director. Jordan hat auch die Artworks für "The Concealers" und "Avalanche Of Worms" gemacht. Meiner Meinung nach ist er der neue Pedro Friedeberg.


Ihr werdet bald eine Europa-Tour mit FEAR FACTORY und HIGH ON FIRE spielen. Habt ihr bestimmte Erwartungen an die Shows? Ist es wirklich anders in Europa als in Amerika zu spielen?

Überall, wo wir spielen, ist es anders als anderswo. Vor allem in Europa. Jedes Land ist wie eine komplett neue Welt. Natürlich gibt es auch in den USA Unterschiede, aber sie sind längst nicht so drastisch, wie in Europa. Unsere Erwartungen? Das wir jeden Abend die beste Show abliefern, zu der wir imstande sind.


Was kann man von einer DAATH-Show erwarten? Und fällt euch die Entscheidung schwer, welche Songs ihr spielen werdet?

Erwartet nichts. Geht einfach offen an die Sache ran und seid bereit für die Show. Und ja, es ist verdammt schwer, auszuwählen, was wir spielen. Deswegen ermutigen wir unsere Fans auch uns zu sagen, was sie hören wollen. Wir haben nicht viel Spielzeit zur Verfügung und haben inzwischen viel Material auf das wir zurückgreifen können.




Welche Scheibe hast du dir zuletzt gekauft und welchen Film hast du dir zuletzt angesehen?

Ich glaube, das war der letzte "Resident Evil"-Film. Ich geh eigentlich nicht wirklich oft ins Kino, aber musste irgendwas banales machen. Für einen schlechten Film war das Teil eigentlich ziemlich unterhaltsam. Die letzte CD, die ich gekauft habe, war "Symphony #1" von Jean Sibelius in der Version meines Vaters [Eyals Vater ist der Dirigent Yoel Levi – d. Verf.] - ich hatte die CD zwar schon, aber ich habe sie verloren und mein Vater hatte kein Exemplar mehr davon übrig.


Wenn DAATH ein Mensch wären, wie würdest du ihn beschreiben?

Komplex, anders, dunkel, alberner Humor. Nicht wie andere Menschen und brilliant.


Was sind eure Zukunftspläne? Wird es 2011 wieder ein neues LEVI/WERSTLER-Album und ein neues DAATH-Werk im Abstand von wenigen Monaten geben?

Erstmal hoffen wir, dass wir mehr Touren spielen können. Aber ja, als nächstes ist wieder ein LEVI/WERSTLER-Album geplant. Es wird das gleiche Line-Up wie auf "Avalanche Of Worms" zu hören sein [neben Eyal und Emil gehören noch Sean Reinert [CYNIC] an den Drums, Eric Guenther am Piano/Synth und Kevin Scott am Bass dazu – d. Verf.] - wir werden im Januar 2011 mit dem Songwriting beginnen. Wir können aber noch nicht sagen, wann das Teil fertig sein wird, da der DAATH-Tourzyklus jetzt startet. Emil und ich haben aber noch andere krasse Projekte am Laufen. Egal, was kommt, es wird auf jeden Fall sehr bald neue Musik aus unserem Camp zu hören sein.


Wo siehst du DAATH in zehn Jahren?

Zehn Jahre? Mann, wenn ich bis dahin noch lebe und immer noch ganz gut damit zurecht komme, die Musik zu machen, die ich leidenschaftlich gerne spiele, dann bin ich ziemlich gut dran.

nnnon

Autor: Michael Siegl [nnnon] | 06.11.2010 | 12:05 Uhr

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