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Interviewpartner: Fox und SEB

Der Stern der Schweden GRAND MAGUS steigt unaufhaltsam. Nach “Iron Will” kommt nun mit “Hammer Of The North” ein weiterer Hammer, der die Liebe der Schweden zum klassischen Heavy Metal nochmals deutlich macht. Gesprächsbedarf besteht demnach reichlich und Schlagzeuger Seb sowie Basser Fox stellen sich den Fragen zum Hammer des Nordens, Wölfen in Stockholm, Konzerten und Heavy Metal Sternzeichen. Dabei hat zwar Fox den bei Weitem größten Redeanteil, scheint sich mit seinem Rhythmusgenossen Seb aber ohnehin weitgehend einig zu sein. Und wenn nicht, dann steht es bei GRAND MAGUS ohnehin immer zwei gegen einen...viel Spaß beim Lesen!





Hallo, guten Morgen. Wie geht's?

Gut, es gab grade Frühstück und ich hab mich ein bisschen frisch gemacht.


Hört sich gut an. Okay, ihr habt grade gefrühstückt, habt also viel Kraft um über euer neues Album "Hammer Of The North" zu reden. Als erstes würde ich euch gerne gratulieren, es ist ziemlich gottverdammt großartig, gefällt mir sehr. Erzählt mir ein bisschen was. Wo seht ihr die Unterschiede zwischen "Iron Will" und "Hammer Of The North"? Was waren eure Ziele mit diesem Album, wie seid ihr selber damit zufrieden?

Fox: Wir waren sehr erfreut darüber, wie das Album geworden ist. Wir waren überrascht wie gut es klang nachdem wir es aufgenommen hatten. Es geht in die gleiche Richtung wie "Iron Will",das letzte Album, aber ich finde, es ist ein etwas direkteres Heavy Metal Album. Und vielleicht ein wenig fokussiertere Songs, nicht so viel Bullshit. Nur das Notwendige.


Hehe. Weißt du, das ist sehr interessant. Du sagst, dass es direkter ist. Ich finde, dass es vielfältiger ist als das vorherige, auf eine gute Art und Weise. Auch im Hinblick auf Geschwindigkeit und Rhythmus.

Ja, also die Stücke selber sind fokussierter und geradliniger. Es gibt keine unnötige Teile in ihnen, aber es gibt eine gute Mischung von Geschwindigkeiten und dergleichen.


Coole Sache. Ihr habt im Studio 301 aufgenommen...

Ja. Wir wollten einen richtig natürlichen und "großen" Schlagzeugsound, keine Triggers, nur Schlagzeug. Darum haben wir das Schlagzeug in einem großen Studio aufgenommen. Dann haben wir alles in ein kleineres Studio mitgenommen und die Gitarren und den Bass und alles aufgenommen.


Ihr habt also das Studio 301 speziell für den Schlagzeugsound ausgewählt?

Ja. Wir können uns kein großes Studio für die ganze Produktion leisten, hehe. Wir haben ein bisschen Rhythmusgitarre und Bass gemacht im großen Studio wo wir das Schlagzeug aufgenommen haben und die Overdubs und so in einem kleineren Studio.


Alles klar. Wie lange habt ihr gebraucht, die Stücke für "Hammer Of The North" zu schreiben?

Wie lange wir gebraucht haben?Also...wir haben mit dem Schreiben für das Album im Sommer 2009 angefangen und dann glaube ich bis Dezember gearbeitet. Das war der Zeitpunkt, an dem wir die Songs ausgewählt haben, die wir aufnehmen wollten. Und dann haben wir sie im späten Dezember und im Januar aufgenommen. Wir waren für zwei Monate im Studio. Fünf Wochen lang Aufnahmen und der Rest Mischen. Aber wir hatten jetzt keine 40 Songs oder so aus denen wir wählen konnten, wir hatten nur die, die wir aufgenommen haben. Aber wir haben am Anfang ein paar Sachen weggeschmissen als wir angefangen haben.


Und die Sachen sind jetzt komplett weg? Oder macht ihr da noch was mit?

Wir haben noch einen unfertigen Song aus den Überbleibseln. Vielleicht können wir daran weiterarbeiten für das nächste Album. Und dann haben wir noch einen Japan-Bonustrack. Jeder Song außer einem ist auf dem Album gelandet.


Okay. Ich find's ein bisschen schade, dass ich den Song nicht hören kann, den ihr ausgelassen habt. Bin ja doch ein wenig neugierig...


Hehe, vielleicht auf dem nächsten Album.






Warum habt ihr euch entschieden, mit Necrolord zu arbeiten? Es ist eure erste Zusammenarbeit, oder?

Ich glaube, JB hat ihn vorgeschlagen und wir mochten alle seine bisherige Arbeit an anderen Sachen und wollten es ausprobieren, ob er der richtige Typ ist. JB hat ihm einen gewissen Eindruck davon vermittelt, was er haben wollte. Dann hat er das Artwork gemacht und wir waren sehr erfreut über das Resultat. Es war Jbs Vorschlag, Necrolord anzusprechen.


Also war es auch seine Entscheidung, den Wolf größer als alles andere zu machen? Ist es der Fenriswolf?

Ja, ja genau. Es ist der Fenriswolf aus der nordischen Mythologie. Wirklich eher ein Mythos als ein richtiger Wolf, hehe...


Ja, ich kenne die Geschichte. Aber auf den ersten Blick habe ich die Sonne gar nicht gesehen, nur den Wolf, so nach dem Motto: “Wow, das ist ein großer Wolf”, hehe. Nach dem zweiten Blick war die Verbindung eigentlich klar. Wo wir gerade bei Verbindungen sind: was ist die Verbindung zwischen GRAND MAGUS und dem Wolf? Der ist ja schon seit langer Zeit eine Art Totem für euch, oder?


Der Wolf steht für Individualität und Stärke. Er kann sowohl für sich selber als auch in einer Gruppe arbeiten und das passt gut zur Einstellung der Band. Stärke und Individualität.


Na, das passt doch. Gibt es da eigentlich Wölfe in der Gegend, wo ihr lebt?

Jaa..[überlegt] jaaaa, doch! Leider gab es etwas früher im letzten Winter eine Wolfsjagd, die vom Staat unterstützt wurde, und wir waren nicht glücklich darüber. Ansonsten vielleicht nicht in unserer direkten Umgebung, aber vor ein paar Jahren ist mal ein Wolf in Stockholm herumgerannt.


Ja, die sind leider ziemlich selten geworden fürchte ich...


Ja, es gibt viele Raben und dergleichen, aber keine Wölfe...






Naja, Raben sind für den Anfang auch nicht schlecht. Die Wildnis kommt ohnehin zurück...Nun denn! Ihr habt etwas gesagt über das Arbeiten alleine und als Gruppe, was mich zu etwas anderem bringt. GRAND MAGUS ist ein Trio. Wo seht ihr die Vor- und Nachteile eines Trios? Wie beeinflusst es euren Sound


Vorteile einer Dreimannband? Also, es ist einfacher, zu arbeiten. Nicht so viele Diskussionen, es ist einfacher, Entscheidungen zu treffen und Songs zu schreiben. Es kann niemals zwei gegen zwei stehen, immer nur zwei gegen einen, hehe. Einen Song zu schreiben ist ein wenig, als wenn ein Maler ein Bild malt. Und es ist einfacher wenn es nur drei sind und nicht mehr. Wir schreiben die Musik zusammen im Proberaum. JB schreibt alle Texte und kümmert sich um die Gesangsmelodie und so.


Es ist vermutlich auch einfacher, alle zur gleichen Zeit in einen Raum zu bekommen...

Ja, genau. Und es ist einfacher, zu reisen. Mehr Geld, hehe.


Das ist gut, hehe. Wo wir bei Geld sind: ihr habt von Rise Above Records zu Roadrunner gewechselt, wie kam es dazu?

Wir hatten einen Vertrag über vier Alben mit Rise Above Records und der war nach “Iron Will” erfüllt. Aber es gab da kein böses Blut oder irgend so etwas, wir mögen Lee Dorian wirklich sehr und haben immer noch Kontakt zu ihm. Nachdem wir “Iron Will” fertig hatten bekamen wir viele Angebote von vielen verschiedenen Plattenfirmen und haben darüber diskutiert, was wir in Zukunft vorhaben und fanden, das Roadrunner das beste Angebot hatten. Die Chance, mehr Leute zu erreichen, war größer. Bei Rise Above haben wir keine Promotion gehabt, wir mussten uns auf gute Kritiken verlassen.


Habt ihr ja auch immer bekommen, oder?

Ja, wir hoffen, dass es für dieses Album auch so sein wird, hehe.


Meine wird gut sein, denk ich doch mal. Ich muss die Scheibe natürlich noch öfter hören, aber ich habe ja noch ein wenig Zeit, da sie erst im Sommer herauskommt. Was plant ihr für den Sommer? Gibt's Konzerte abgesehen von den Festivals?


Nun, wir sind bisher für vier oder fünf Festivals gebucht, vielleicht bekommen wir noch ein paar mehr. Aber der Plan ist, das wir im Herbst eine vernünftige Europatour machen. Aber es ist noch nichts festgeschrieben, wir werden mal sehen was passiert. Aber es wird eine Tour geben. Ob es eine Support-Tour oder eine Headlinertour ist, wissen wir noch nicht. Aber wir werden unterwegs sein!


Was gefällt euch persönlich besser? Festivalkonzerte oder Clubkonzerte?

Weißt du, beide Arten von Konzerten haben ihre positiven Seiten. Wenn man auf einem Festival spielt, erreicht man so viele Leute auf einen Schlag. Wenn man in einem Club spielt hat man 300 Leute und braucht zehn Konzerte, um 3000 zu erreichen, die man auf einem Festival in einem Moment hat. Aber in einem Club ist man viel näher am Publikum dran. Die Reaktionen sind oft in Clubs viel stärker als auf Festivals. Leute gehen wirklich hin, um die Band zu sehen. Es gibt mehr beinharte Fans bei Clubgigs.


Gut, wenn man beides haben kann!

Ja, auf jeden Fall. Ich mag beides, ich kann nicht sagen, was mir lieber ist.


Ich habe hier noch ein paar Bonusfragen, die eigentlich nichts mit Musik zu tun haben. Ich werde euch einfach mal eine stellen, wenn ihr sie nicht beantworten wollt könnt ihr mir immer noch sagen, dass ich mich verpissen soll, hehe. Also los:

Die Filmfrage kam letztes mal schon. Aber: wenn GRAND MAGUS eine Superheldin wäre, welche wäre das?


Äähm...kannst du das noch einmal wiederholen bitte?


Klar. GRAND MAGUS als Band wäre welcher weibliche Superheld?


Oh, wow...Xena! [großes Gelächter]. Ja, wir entscheiden uns für Xena.

Haha, ja, Xena die Kriegerprinzessin. Gute Wahl, ich muss mir die Sendung mal wieder anschauen glaube ich. Sehr cool! Weiter geht's: Welches Sternzeichen ist am meisten Heavy Metal?

Sternzeichen? Wie Fisch und Skorpion und so weiter? Okay, der Schlagzeuger ist für den Skorpion weil er einer ist, hehe. Aber ich kann mir denken, dass ein Skorpion mehr Heavy Metal ist als ein Fisch, haha.


Aha. Vielleicht auch, weil ihr SCORPIONS-Fans seid?

Ähhhm...vielleicht, haha. Wirklich, wir lieben die SCORPIONS.


Okay, das wär's erstmal von meiner Seite. Haben wir irgend etwas völlig ausgelassen? Gibt es “letzte Worte”?


Hm..letzte Worte. Nun, es ist für uns eher eine unerfreuliche Zeit weil das Album fertig ist, aber wir können nicht raus und spielen bis zum Sommer. Wir sehnen uns nach dem Sommer und danach, ein paar Fans auf den Festivals und in Clubs zu treffen.


Werdet ihr mehr alte oder mehr neue Stücke spielen?

Es wird eine Mischung aus neuen und alten Songs sein, es macht nicht so viel Spaß nur neue Songs zu spielen für Leute, die sie noch nie gehört haben. Also werden wir sie mit den “greatest Hits” aus alten Zeiten mischen und vielleicht fünf oder sechs neue Stücke spielen.


Welches ist der persönliche “greatest Hit” auf “Hammer Of The North”?

Fox: Momentan ist es für mich “Lord Of Lies”, aber das ändert sich. Nächste Woche kann es “Hammer Of The North” sein. Man weiß nie...
Seb: Alle Songs!


Alles klar, ich danke euch für eure Zeit und Geduld. Genießt eure Zeit in Köln und macht's gut!

Ja, danke für deinen Anruf! Mach's gut, man sieht sich!

Grim_Rieper

Autor: Lennart Riepenhusen [Grim_Rieper] | 15.06.2010 | 10:42 Uhr

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