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Interviewpartner: Freddy Scherer




Gotthard versetzen die Musikwelt immer wieder in Erstaunen. Seit ihrer Gründung im Jahr 1991 schwimmen sie eigentlich permanent an allen Trends vorbei, zelebrieren mit eidgenössischer Präzision ihren Schwerrock und sahnen kontinuierlich ab. Hatte der ehemalige Mentor der Band, Chris von Rohr, die Schweizer in den vergangenen Jahren einmal zu oft in seichtere Gewässer gedrängt, um den kommerziellen Erfolg zu garantieren, so haben die Jungs inzwischen wieder Bock auf Rock. Das neue Album „Lippservice“ knallt ordentlich und beschert der Truppe um Ausnahmesänger Steve Lee auf Tour volle Häuser. Vor dem Gig in der Herner Gysenberghalle schnappte ich mir einen dementsprechend bestens gelaunten Freddy Scherer (g). Der Neuzugang im Gotthard-Camp informierte mich über kaputte Busse, boxende Bassisten und die WM-Guck-Strategie während einer Tour. Keine Sorge, über Musik wurde auch geplaudert.

Freddy: Hi, du bist von Metalnews?

Yepp, für die seid ihr nämlich wieder ein Thema, nachdem die verzerrten Gitarren in eueren Sound zurückgekehrt sind.

Freddy: Ja bestens!

Wie läuft denn die Tour bislang?

Freddy: Eigentlich super, obwohl wir zwei bis drei Mal Pech mit unserem Bus hatten. Gleich vor dem ersten Gig ist das Ding auf dem Weg nach England zusammengebrochen. Wir mussten 300 Kilometer per Taxi nach Paris fahren, von dort einen Flieger nach Manchester nehmen und von dort mit dem Taxi nach Birmingham fahren.

Hört sich nach einem optimalen Tourstart an…

Freddy: Genau – ich sag nur „no sleep ’til Hammersmith“. Etwas ganz ähnliches ist uns dann vor kurzem noch mal passiert.

Hätte besser eine KFZ-Lehre gemacht: Freddy Scherer




Werdet ihr ob solcher Vorkommnisse abergläubisch?

Freddy: Nein nein, nur gegenüber Autos, hehe. Die Konzerte selbst waren bislang prima. Vor allem in Spanien sind wir echt von den Zuschauerzahlen weggefegt worden. Im Schnitt hatten wir um die 800 Leute bei den Shows, was uns völlig überrascht hat. Wir gehen definitiv wieder nach Spanien!

Bei der Show in Budapest kam’s dagegen zu einer Boxeinlage – von wegen Schmuserocker. Was war passiert?

Freddy: Da hat sich ein Zuschauer nicht richtig benommen. Er hat ständig gegen Marks (Lynn – Bass, der Verf.) Mikro geboxt, wenn der singen wollte. Als Mark ihm per Fußtritt klarmachen wollte, dass er das nicht tolerieren würde, wurde er von diesem „Fan“ angespuckt. Daraufhin hat Mark seinen Bass abgeschnallt, ist ins Publikum gesprungen und hat den Kerl aus der Halle befördert.

Der Titel eurer neuen Platte „Lippservice“ steht für die Scheinheiligkeit im Musicbusiness. Zumindest war dies in jüngerer Vergangenheit öfter zu lesen.

Freddy: Na ja, also in erster Linie ist „Lippservice“ ein cooles Wort, welches eine gewisse Zweideutigkeit beinhaltet. Einmal verbindet man es sicherlich sofort mit der sexuellen Komponente, andererseits steht es aber auch für Lippenbekenntnis. Und so verhält es sich auch mit dem ganzen Album. Es ist eigentlich ein sehr positives Album, das für eine gute Zeit steht. Aber es gibt da halt auch diese kritischen Momente auf der Platte, die in der Tat mit den Erfahrungen zusammenhängen, die Gotthard im Musikbusiness machen mussten. Das wird vor allem deutlich, wenn du dir einen Text wie „Anytime Anywhere“ anschaust.

Was ist denn für dich das Allerschlimmste am Musikgeschäft?

Na ja, es ist ein sehr schweres Geschäft. Momentan befinden wir uns in einem ziemlich guten Umfeld, aber es gab halt auch Schattenseiten. Um mal ein Beispiel aus meiner eigenen Vergangenheit (der Band China – der Verf.) zu nennen: Du bist das ganze Jahr auf Tour, rackerst dich ab, hast das Gefühl, dass alles super läuft und die Band nach vorne gebracht wurde. Dann kommst du nach Hause und stellst fest, dass die Leute, die deine Kohle verwalten sollten, Mist gebaut haben, und alles weg ist. Du musst dir von heute auf morgen einen Job suchen, um zu überleben – natürlich bleibt bei solchen Katastrophen die Band auf der Strecke. Deshalb haben sich China auch irgendwann aufgelöst.

Ein Schicksal, das viele traditionelle Hard/Heavy – Bands Anfang bis Mitte der Neunziger Jahre ereilt hat…

Freddy: Exakt. Das hat wohl jeder auf die eine oder andere Weise schon mal mitmachen müssen. Es ist immer gut, wenn man noch relativ jung ist, wenn einen ein solcher Schlag trifft, da man dann noch besser damit umgehen kann bzw. leichter wieder nach oben kommt. Gotthard stehen momentan aber gut da. Wir haben eine neue Plattenfirma und ein neues Management. Außerdem ist Leo Leoni (g – d. Verf.) jetzt in die Produzentenrolle hineingeschlüpft…

Hat man denn überhaupt Respekt vor einem Mitglied der Band, das sagt: „Hey – du spielst das jetzt soundso“?

Leo hat’s sehr gut und nicht diktatorisch gemacht. Natürlich hat er seine Meinung vertreten – schließlich ist Gotthard ja auch irgendwo sein Baby. Außerdem hatten wir ja auch mit Ronald Prent (u.a. Def Leppard - d. Verf.) einen sehr erfahrenen Man mit an Bord.

Ein wahrscheinlich prägnantes Erlebnis in Sachen Autorität, oder?

Freddy: Nicht unbedingt. Er ist eigentlich keine sehr autoritäre Person, aber wenn er redet, macht das auch Sinn und du hörst automatisch zu. Ich glaube, das hört man der Scheibe auch an. Wir sind alle immer noch sehr zufrieden mit dem Resultat. Die Platte klingt sehr frisch und kompensiert das, was in den letzten Jahren an spontaner Energie – bedingt durch die großen Produktionen – verloren gegangen war.

Energie ist ein gutes Stichwort. Fandet Ihr es nicht seltsam, dass die ganze Welt jetzt auf einmal davon sprach, dass ihr endlich wieder rocken würdet, obwohl ja schon „Human Zoo“ beileibe nicht soft war?

Freddy: „Human Zoo“ wurde von einem amerikanischen Produzenten gemacht und klang dementsprechend sehr amerikanisch mit seinen vielen Bombast-Keyboard-Passagen – halt perfekt aus einem gewissen Blickwinkel. Aber Gotthard ist eine Gitarrenband und darauf haben wir uns wieder besonnen. Klar sind auf „Human Zoo“ auch geile harte Nummern. Der Unterschied zu „Lippservice“ ist aber, dass man bei Letzterem hört, auf welcher Position der Lautstärkeregler am Gitarrenverstärker stand, verstehst du?

Klar. Für solche Einstellungen steht auch euer neuer Partner Nuclear Blast, der in erster Linie durch Extrem-Metal bekannt geworden ist. Kennst du dich mit dem NB-Katalog aus?

Freddy: Klar, schließlich werden wir damit ständig konfrontiert (lacht).

Freddy Scherer dreht gerne alle Regler nach rechts



Gibt es dann demnächst eine Gotthard/Gorefest – Tour oder spielt ihr lieber mit Dimmu Borgir zusammen?

Freddy: Nein, nein so weit kommt es - zunächst jedenfalls - noch nicht. Für uns war neben der Tatsache, dass Nuclear Blast uns unbedingt haben wollten, ihr gutes Vertriebsnetz ausschlaggebend. Das war früher unser Problem. Am Anfang wurden Gotthard flächendeckend vertrieben und irgendwann nach der zweiten oder dritten Platte verlor man manche Märkte schlicht aus den Augen. Wir waren zum allerersten Mal in Spanien – verrückt: Da schreien die Leute nach uns. Also werden wir selbstverständlich demnächst dorthin zurückkehren. Warum wussten Gotthard davon früher nichts?

Beim Thema „neue Märkte erobern“ kommt man bei einer Hardrock-Band unweigerlich auf die USA. Gibt es Pläne für einen Siegeszug jenseits des großen Teichs?

Freddy: Zunächst gehen wir im September nach Südamerika und spielen dort ein paar große Festivals. Die USA kommen ganz zum Schluss. Ich denke, es gibt noch so viele andere interessante Länder. Zum Beispiel gehen wir nach Lettland, Estland, Russland. Außerdem ist Japan ein großes Thema, an das sich wiederum Korea anschließt. Eigentlich haben wir genug zu tun. Wenn dann ein Angebot für die USA auf dem Tisch liegt, ist das sicherlich sehr geil, aber wenn nicht, ist es auch nicht so schlimm. Schau mal – dort drüben brauchst du eine große Produktion, eine Tour mit vielen Dates, die deine Präsenz unterstreicht – nur dann rentiert sich das Ganze. Momentan sind wir mit dem, was wir erreicht haben ziemlich happy und leiden auch nicht unter Beschäftigungsarmut.

Dazu fällt mir aber jett ein echter Wermutstropfen ein. Wenn ihr das gesamte nächste Jahr tourt, verpasst ihr ja die WM, für die sich eure Jungs doch so überraschend und spektakulär qualifiziert haben.

Freddy: Stopp, stopp – wir spielen im Sommer nur die Festivals, die ja bekanntlich am Wochenende sind und hoffen natürlich, dass die Schweiz unter der Woche ihre Spiele bestreiten wird. Sonst wäre das in der Tat schlimm.

Na, wenn die Rechnung mal aufgeht… . Dennoch hat man noch nichts davon gehört, dass Gotthard das Titellied für die Schweizer Kicker komponieren würden, wo doch ein ähnliches Projekt mit der letztjährigen Olympiamannschaft prima funktioniert hat.

Freddy: Nein danke, auf keinen Fall. Ich denke, wir haben unsere Erfahrungen auf dem Sektor gemacht.

Hört sich ja sehr zufrieden an…

Freddy: Es war okay, aber das Ganze ging ja noch mehr in die Mainstreamecke, aus der wir mit dem aktuellen Album herauswollen. Zurück zu den Wurzeln lautet die Devise.



Freddy: Nun, ich hab dazu vielleicht eine extreme Meinung: Es gibt ja immer diese Trends, die sich langsam aufbauen und dann irgendwann wieder selbst zerstören. Am Ende der 80’er Jahre hat jede zweite Band gleich geklungen. Es gab einen Überfluss an Bands – was ich nicht böse meine, da es auch viele wirklich geniale Gruppen gab – sodass es nicht weiter ging. Die letzte Hardrock-Band, die wirklich noch was bewegen konnte war Guns ’N’ Roses. Aber viele andere Combos klatschten sich Make Up ins Gesicht und entsprachen einfach dem Klischee. Was passierte? Ein paar junge Bands kamen daher und drehten den Spieß um. Sie sagten: unser Sound geht wieder back to the basics, und wir duschen nur noch einmal pro Woche. Das reichte aber von der Substanz her nicht aus. Nirvana waren da vielleicht eine Ausnahme, sie waren komplett anders. Ich bin ein großer Fan der Band. Aber jetzt sind wieder Gruppen am Start, die wirklich gute Musik machen und agieren, statt reagieren. Du hörst bei vielen heutigen Bands die Einflüsse von Zeppelin und anderen Größen heraus, die aber in ein neues Gewand gekleidet wurden. Ich glaube, die Leute wollen wieder Rock.

Also war die Grunge-Welle nötig, um den Hard Rock wieder groß zu machen?

Freddy: Es klingt böse, wenn ich das so sage, aber ich glaube, die Grunge- und Alternative-Bands waren dazu gut, die Rock Szene zu reinigen. Die wirklich guten alten Bands wie AC/DC oder Metallica sind ja immer noch da. Andere haben sich reformiert und genießen ihren zweiten Frühling - wie zum Beispiel Mötley Crüe und die ganzen Jungs. Trends hat es immer gegeben und es wird sie immer geben. Die entscheidende Frage lautet: Bleiben sie vielleicht nur vier Jahre oder vielleicht zehn?

Eine im schlimmsten Fall existentielle Frage für einen Hardrock.Musiker.

Freddy: Ja, aber es gibt da immer die positiven Beispiele von den vielen großen Bands, die auch während des Alternative-Booms nie vor leeren Rängen gespielt haben.

Gotthard haben ja paradoxerweise exakt während dieser Zeit begonnen…

Freddy: Irre, oder? Genau zu der Zeit, wo man keine Hoffnung haben konnte, nicht unterzugehen.

War es vielleicht der Exotenbonus, weil ihr aus der Schweiz stammt?“

Freddy: Ich hoffe nicht, da Musik eigentlich keine nationalen Züge tragen sollte.

Dennoch sind Newcomer-Bands ähnlicher Prägung aus anderen Ländern zu Dutzenden verendet, während es mit Gotthard eigentlich kontinuierlich bergauf gegangen ist.

Freddy: Das liegt zum einen daran, dass Gotthard immer eine echt hart arbeitende Band war. „Heute haben wir Lust und morgen schlafen wir aus“ gab’s da nie. Ich konnte mich selbst davon überzeugen, als ich das Video-Archiv der Band durchgeschaut habe – da wurde immer auf einem unheimlich hohen qualitativen Niveau gespielt. Außerdem haben wir mit Steve Lee einen der besten Sänger der Welt in der Band und das ist keine Übertreibung. Ich meine, im Endeffekt kann man es nie genau sagen. Im Musikgeschäft gibt es Tendenzen, aber keine Regeln. Und Gotthard ist definitiv eine völlige Anti-Regel-Band. Das ist immer noch so. Wir hatten echte Probleme, einen Support für die Tour zu finden, der musikalisch zu uns passt.

The Darkness haben gerade ein neues Album draußen.

Freddy: Haha – nur leider würden die nicht für uns die Vorgruppe machen. Aber im Ernst, es ist schon okay, sein eigenes Segment zu haben, aber ein wenig mehr Konkurrenz würde der Szene schon gut tun.

Dabei hat Mark Lynn aber doch mal gesagt, in der Schweiz gönnten sich die Bands den Erfolg nicht

Freddy: Äh, nun - da war wahrscheinlich irgendetwas vorgefallen. Aber eigentlich gibt es bei uns keine Probleme. Schließlich gibt es bei uns nur drei Rockbands (lacht). Schau dir im Gegensatz dazu mal England an. Da sprechen die Bands täglich Kriegserklärungen gegeneinander aus. Dagegen sind wir harmlos.

Harmlos bis falsch waren bislang die Ankündigungen bezüglich der neuen Gotthard-DVD Können wir uns im nächsten Jahr endlich über das schon lange versprochene Werk freuen?

Freddy: Aber ganz bestimmt. Das Teil wird am 8. Dezember in Zürich geschnitten und im März/April geschnitten. Die DVD enthält außer dem Konzert noch jede Menge Extras. Da wir aber ganz genau sein wollen, bringen wir im kommenden Jahr zum 15. Geburtstag der Band noch eine Anthologie heraus. Seid gespannt.

Sind wir. Vielen Dank für das Interview und weiterhin viel Spaß bei der Gipfelstürmerei.

Freddy: Haha, danke an Metalnews und alles Gute.

Beinahe-Altrocker-Gipfel: Italiani und Scherer

Mattaru

Autor: Marcus Italiani [Mattaru] | 08.12.2005 | 00:14 Uhr

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