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Interviewpartner: Fredrik Andersson

Fredrik Andersson ist der Mann an der Schiessbude von AMON AMARTH. Der Berufswikinger gab uns einige Auskünfte über das neue und recht überzeugende neue Album „Deceiver Of The Gods“.





Hallo, Fredrik. Schön, dass du ein paar Minuten Zeit für uns hast. Das Album wird gerade veröffentlicht. Wie sieht es mit dem Druck bei einem Musiker aus, zwischen Fertigstellung einer Platte und dem Veröffentlichungsdatum?

Das ist eigentlich die interessanteste Zeit. Du kannst nicht wirklich einschätzen, was die Leute dazu sagen werden und wie die allgemeinen Reaktionen ausfallen könnten. Es ist eine sehr aufregende Zeit, du hoffst, dass dein Album sehr gut ankommt. Dann erscheinen die ersten Reviews und die ersten Berichte von Fans, die das Album gehört haben.


Ihr habt diesmal einen anderen Produzenten gewählt. Was gab den Ausschlag dafür, Andy Sneap zu nehmen anstatt wie zuletzt Jens Bogren?

Andy ist offensichtlich einer der besten Produzenten in der Metal-Szene. Er spukt uns schon seit einigen Jahren im Kopf herum. Dann begannen wir aber, mit Jens zu arbeiten und machten drei Alben mit ihm. Nun war es an der Zeit, mal wieder etwas zu verändern. Jetzt kamen wir wieder auf Andy zurück und trafen uns mit ihm, um über das neue Album zu reden. Es stellte sich heraus, dass er dieselben Visionen hat wie wir. Wir hatten ein gutes Gefühl bei der Sache, es war auf jeden Fall die richtige Entscheidung. Ich denke, das war eine der besten Produktionen, die er je gemacht hat. Wir sind auf jeden Fall sehr glücklich damit.


Es klingt zwar typisch nach AMON AMARTH, es sind aber auch ein paar neue Nuancen zu hören...

Ja, wir wollten eine etwa aggressivere Produktion auf dem Album haben. Und wir hatten eine sehr entspannte Zeit im Studio, da er uns den Spieraum gab, den wir für Experimente nutzen wollten.


Gab es irgendeine Geschichte von den Aufnahmesessions, die man erzählen könnte?

Haha, Andy erzählte eine Menge lustige Storys von anderen Bands, mit denen er schon gearbeitet hat. Für mich persönlich war die Arbeit mit Andy wie das Eintreten in eine völlig andere Welt. Jens war so der 9 to 5 Typ, bei dem das Arbeiten nach gewissen zeitlichen Regeln ablief. Als ich jetzt mein Drumkit aufgebaut hatte, gingen wir erstmal etwas essen und ein paar Bier trinken. Wir kamen dann abends um zehn Uhr oder sogar noch später zurück und Andy fragte dann, ob wir nicht jetzt den ersten Song einspielen könnten, haha. Das passte mir schon eher, ich bin nicht so der Typ, der von morgens um neun bis nachmittags um fünf arbeitet. Wie gesagt, alles sehr relaxt. Jeder begann zu arbeiten, wann immer er bereit dafür war. Manchmal hörten wir einfach früher auf, weil nichts mehr ging und manchmal fingen wir spontan morgens um drei Uhr an, weil uns etwas einfiel. Liegt mir auf jeden Fall besser als der Druck, den du hast, wenn du dich an feste Zeiten halten musst.




Was ist dein persönlicher Lieblingssong auf dem Album und warum?

Mein Favorit von Anfang an war eigentlich „Under Siege“. Als wir die Aufnahmen fertig hatten, kam dann noch „Shape Shifter“ und „Coming Up The Tide“ dazu.


Ein besonderer Song ist auf jeden Fall „Hel“. Wie kam der Kontakt zu Messiah Marcolin zustande?

Ich glaube, es war Johan Hegg, der ihn auf dem Sweden Rock Festival traf. Sie sprachen miteinander und später erschien Messiah Marcolin zufällig bei einem unserer Gigs in Stockholm. Er kam zu uns in den Tourbus, wir tranken ein wenig zusammen, die Idee kam also aus einer Bierlaune heraus. Aber wir sind nun mal alle old-school CANDLEMASS-Fans, von daher war es schon eine coole Sache. Wir überlegten, dann, wo wir seinen Gesang am besten einbauen könnten. Als wir dann „Hel“ schrieben, war die Sache klar.


Es passt hervorragend.

Ja. Es gibt eben manchmal Dinge, die funktionieren wie von selbst.


Eine Sache, die sich überhaupt nicht verändert hat, ist das Artwork. Es ist erneut von Tom Thiel. Und zeigt eine Schlacht zwischen Loki und Thor, korrekt?

Richtig. Aber das ist keine Sache, über die wir vorher lange nachdenken. Diesmal wollten wir mal ein wenig mehr Aktion im Cover haben, damit es nicht allzu langweilig wird. Da kam uns die Idee mit der Schlacht zwischen Loki mit der Armee der Toten und der Armee der Götter.


Für mich ist „Deceiver Of The Gods“ in musikalischer Hinsicht so etwas wie die konsequente Fortsetzung von „Twilight Of The Thundergods“. Würdest du dem zustimmen?

Eigentlich nicht. Wir planen niemals, so etwas wie eine Fortsetzung zu schreiben. Jeder Song ist einzigartig und wenn wir daran gehen, Lieder zu komponieren, versuchen wir immer, aus den Songs heraus zu holen, was möglich ist. Ich denke, es kommt immer so wie es kommt.


Welche Tracks werdet ihr live spielen?

Das haben wir noch gar nicht entschieden. Eigentlich bieten sich alle Songs an. Ich denke, die Songs, die wir zuerst veröffentlicht haben, sind dabei. Der Titelsong, „Shape Shifter“ und selbstverständlich „Father Of The Wolf“. Nach ein paar Gigs werden wir dann so nach und nach mal ein paar andere Songs einbauen und mal sehen, wie sie so ankommen. Dann werden wir endgültig festlegen, welche Setlist wir für die Tour festlegen. Im Moment haben wir noch keine Idee, was wir auf der Tour alles so im Programm haben.





Wann können wir euch denn überhaupt live erleben? Erst einmal habt ihr eine Menge Shows in Amerika auf dem Zettel.

Wir brechen jetzt in die Staaten auf, um auf den Rockstar-Mayhem-Festivals zu spielen, mit sehr interessanten Bands übrigens. Das wir bis August dauern. Unsere Europa Tour beginnt, so glaube ich, im November. Da kommen wir für acht Shows auch nach Deutschland.


Letzte Frage. Bevor du Drummer wurdest, hast du in früher Jugend Klavier gespielt. Wie kam dieser heftige Instrumentenwechsel zustande?

In Schweden musst du dich im Musikunterricht für ein Instrument entscheiden. Eigentlich wollte ich damals Gitarre spielen. Doch die einzige Gitarre, die sie da hatten, war eine Akustikgitarre. Doch da hatte ich keinen Bock drauf, ich wollte nur E-Gitarre. Außerdem schnappte sich jeder eine dieser Akustikgitarren, so dass ich dann Teil einer Gruppe würde. Doch ich wollte ein wenig einzigartig sein. Und so war ich der einzige Schüler in der Klasse, der sich für Piano entschied, haha. Das war dann die beste Option, also praktisch so ein Ego-Ding. Als ich dann dreizehn oder vierzehn war, tauschte ich Klavier gegen Gitarre und spielte diese dann für ein paar Jahre, bevor ich an die Drums wechselte. Der Hauptgrund dafür war, dass ich in meiner damaligen Band die komplette Musik schrieb und über alles die Kontrolle haben wollte. Auch über den Rhythmus. Das hat mir allerdings so viel Spaß gemacht, dass ich dann beim Schlagzeug blieb. Das passierte einfach.


Das war es von meiner Seite aus. Vielleicht noch ein paar Worte an unsere Leser...

Ich hoffe, ihr kommt alle im Herbst, wenn wir mit HELL und CARCASS auf Tour sind. Ich denke, das wird eine gute Tour, die niemand verpassen sollte.

Fränky

Autor: Frank Wilkens [Fränky] | 21.07.2013 | 13:15 Uhr

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