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Interviewpartner: Gerre

Unter dem passenden Titel „Vol[l]ume 14“ veröffentlichten die Frankfurter Thrash Metaller TANKARD vor nicht allzu langer Zeit ihr – wer hätte es gedacht – nunmehr 14. Studioalbum. Nach nicht ganz 30 Jahren im Geschäft dürfte die Truppe einiges zu erzählen haben, weshalb wir Kontakt zu Sänger Gerre aufnahmen und ihn mit unseren Fragen löcherten – der plauderte auch prompt aus dem schwermetallenen Nähkästchen und erzählte uns neben den üblichen Geschichten aus Band- und Metal-Alltag auch von seinen Erlebnissen am Set der traditionsreichen Soap „Sturm der Liebe.“






Hallo Gerre und vielen Dank, dass Du uns ein wenig Deiner Zeit opferst! Wie geht es Dir?

Soweit ist bei mir alles fit – ich hatte gerade zwei anstrengende Tage in München.


Was hast Du denn in München gemacht?

Tja, unser großes Projekt ist endlich in Erfüllung gegangen: Bobby [Schottkowski, Ex-SODOM, Anm. d. Red.] und ich haben in drei Szenen von „Sturm der Liebe“ mitgespielt. Ich habe mich im „Rock Hard“ ja irgendwann mal geoutet, dass ich mir diese Daily Soap reinziehe und auch ein echter Fan bin – irgendwann kam dann bei der „Rock Hard“ mal ein total netter Brief mit einem Stoß Autogrammkarten an, auf dem stand “für Metal-Gerre“ und die Freundin dieses „Rock Hard“-Lesers arbeitet dort in der Maske. In dem Brief stand auch, dass die Möglichkeit bestünde, dass ich mal als Statist durchs Bild huschen könnte oder so was in der Art und so ist die irre Idee geboren worden, dass wir mal bei „Sturm der Liebe“ auftauchen würden und das auch gleich mit dem „Rock Guerrillia“-Dreh verbinden. Bis wir da die richtigen Ansprechpartner hatten, hat das alles natürlich noch ein bisschen gedauert und ich habe eine sehr gute Freundin, die bei der DPA arbeitet, die hatte da ihre Finger auch mit im Spiel… Irgendwann war es dann wirklich soweit und der absolute Oberhammer ist ja, dass wir drei Tage vorher so eine Art „Drehbuch“ bekommen haben – sie haben uns also richtig eingebaut und wir dürfen sogar ein bisschen was sagen. Das war alles superwitzig und wir haben dort natürlich auch die Schauspieler kennen gelernt und ich habe meine Lieblingsschauspielerin aus der Serie getroffen – teilweise haben wir die auch in den „Rock Hard“-Dreh mit eingebaut. Das war eine sehr interessante Angelegenheit, da mal hinter die Kulissen zu gucken und hat wirklich tierisch Spaß gemacht. Der erste Sendetermin ist am 16. März und wir kommen in drei aufeinander folgenden Episoden vor [lacht].


Und Du guckst die Sendung schon seit Jahren?

Ja, ich habe das irgendwann mal morgens angefangen und dann bleibt man halt auf solchen Sachen hängen. Das kommt ja eigentlich immer mittags um 12 auf der ARD und wird morgens in allen dritten Programmen zu unterschiedlichen Zeiten wiederholt – bevor ich zur Arbeit gehe, zieh ich mir das immer gerne rein. Ich wache inzwischen sogar immer schon von selber auf, kurz bevor die Sendung beginnt [lacht]. Ich muss mir nie wieder einen Wecker stellen…


So, jetzt aber wieder Metal: Ihr habt ein neues Album gemacht – was hat sich seit „Thirst“ getan?

Wir haben das gemacht, was wir eigentlich immer zwischen zwei Platten tun, nämlich so oft wie möglich live gespielt. Wir haben letzten Sommer auf recht vielen großen Festivals gespielt, z.B. dem „Hellfest“ in Frankreich und dem „Graspop“ in Belgien. Wie das bei TANKARD immer so ist, haben wir natürlich wieder viel zu spät mit dem Songwriting angefangen und zum Schluss ist natürlich wieder alles in totaler Hektik ausgeartet – wir brauchen diesen Zeitdruck aber auch, um was Vernünftiges hinzukriegen. Wir haben diesmal mit einem anderen Produzenten zusammengearbeitet, mit dem Michael Mainx – das haben wir ganz bewusst so gemacht, weil wir mit dem Andy Classen zwar immer zufrieden waren, aber auch mal was Neues ausprobieren wollten. Dadurch ist der Sound auf der neuen Platte natürlich schon sehr anders. Da klingt jetzt alles etwas transparenter und ist nicht ganz so aufgeblasen. Wir sind mit dem Ergebnis ganz zufrieden, weil wir sehr viel an den Vocals getüftelt haben und jetzt alles einen Tick melodischer ist, als beim letzten Mal. Der Michael hatte da recht viele Ideen und wir haben viel ausprobiert. Jetzt, wo die Platte draußen ist, fangen wir wieder an, zu spielen – wir waren zwischenzeitlich auch in Venezuela und Kolumbien, was auch sehr viel Spaß gemacht hat. Wir spielen jetzt halt so oft, wie es neben unseren normalen Jobs möglich ist – die anderen haben ja auch alle Familien, weshalb sechs Wochen auf Tour bei uns nicht drin ist.


Habt Ihr für den kommenden Sommer schon Festival-Pläne?

Da ist schon etliches angedacht, aber leider noch nichts wirklich spruchreif.


Wie läuft das Songwriting bei Euch ab?

Auf dieser Platte war es so, dass Andy [Gutjahr, Gitarre, Anm. d. Red.] alle Songs geschrieben hat. Der war irgendwann im Songwriting richtig drin und die anderen hatten ja auch wenig Zeit. Ich krieg dann immer irgendwann eine CD mit Gitarrenparts drauf und überlege mir dann die Vocals dazu. Andy hat ein kleines Studio und ich habe mich dann bei ihm so richtig einquartiert und hin und her probiert, gemacht und geguckt und so entstehen dann die Songs. Wir machen dann noch eine Vorproduktion und damit geht es dann ins Studio.


Wie habt Ihr entschieden, wer Euer neuer Produzent sein soll?

Wir haben mit Michael Mainx schon mal einen Song für einen Eintracht-Sampler aufgenommen und daher kannten wir ihn. Der war zwar gerade mit der DER W.-Produktion beschäftigt, hat uns aber noch irgendwie dazwischen gequetscht.


Eure Texte beinhalten oft aktuelle Themen, wie z.B. „Black Plague“ auf dem neuen Album – außen wessen Feder stammen sie?

Die Text-Ideen kommen immer von uns, allerdings haben wir zwei Leute, die uns dabei helfen. „The Agency“ beschäftigt sich z.B. auch mit aktuellen Geschehnissen. Wir probieren schon seit Jahren immer wieder, eine gute Mischung aus witzigen und ernsteren Themen hinzukriegen – TANKARD sind schließlich in erster Linie eine Band, die Thrash Metal mit Spaß verbindet und das versuchen wir auch live rüberzubringen.


Welche Themen haben Dich auf dem neuen Album besonders beschäftigt?

„Weekend Warriors“ ist ein Song über uns: Erst wird von neun bis fünf gearbeitet und am Wochenende setzt man sich in den Bus und dann wird gerockt. In „The Agency“ geht es um diese Rating-Agenturen, die bestimmen, welches Land kreditwürdig ist und welches nicht und um das ganze Bankensystem, das sich ja endlich mal ändern muss.


Das Jahr 2010 ist vor nicht allzu langer Zeit zu ende gegangen – was waren Eure Highlights im vergangenen Jahr?

Highlight am Ende des Jahres war auf jeden Fall unser Besuch in Kolumbien und Venezuela und die bereits genannten Festivals. Dann haben wir in Tschechien auf dem „Brutal Assault“ gespielt – auch ein sehr, sehr geiles Festival mit 10000 Leuten. Das „Graspop“ war auch der Hammer – das sind so die Highlights, an die ich mich erinnern kann. Es ist immer schön, in Ländern zu spielen, in denen man noch nie war und mit Metal kann man ja mittlerweile fast auf der ganzen Welt auftreten – bis auf Nordkorea vielleicht… [lacht]. Dieses Jahr spielen wir dann zum ersten Mal in Thailand und da bin ich auch sehr gespannt, was da auf uns zukommt…


Damit sind wir nahezu am Ende angekommen – möchtest Du gerne noch etwas hinzufügen?

Erwähnenswert ist vielleicht noch, dass wir derzeit mit High Roller Records zusammen arbeiten, die mit teils abgeänderten Covern und geilen Booklets alle angefangen bei „Disco Destroyer“ bis hin zu „Beauty And The Beer“ die Sachen, die es noch nicht auf Vinyl gab, rausbringen werden. Die ersten beiden Demos werden da auch dabei sein. Zudem sind wir gerade dabei, mit Universal die ganzen alten Scheiben ab „Zombie Attack“ als Re-Release rauszubringen. Damit ist so ab April zu rechnen – ich bin gerade dabei, die Booklets zu bearbeiten…


Vielen, vielen Dank!

Metalviech

Autor: Thomas Meyns [Metalviech] | 13.02.2011 | 11:45 Uhr

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