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Interviewpartner: Guillemoth

Die spanischen Brutal/Tech-Deather WORMED haben uns zwar schlappe zehn Jahre [!] auf den Full-Length-Nachfolger ihres Debüts „Planisphærium“ warten lassen, aber das kürzlich erschienene „Exodromos“ macht diese Wartezeit aufgrund seiner hohen Qualität mehr als wett. Ein Grund, bei WORMED anzuklopfen und Bassist Guillemoth zu Wort kommen zu lassen.




Hi! Wie geht’s Euch in Madrid kurz nach der Veröffentlichung von „Exodromos“?

Wir sind so aufgeregt, das Teil jetzt endlich in den Händen halten zu können. Es ist auch schon eine ganze Weile her, dass unser Debüt erschienen ist, sodass sich dies in mancher Hinsicht wie unsere erste CD anfühlt. Aber „aufgeregt“ trifft den Nagel ziemlich auf den Kopf! Gleichzeitig proben wir gerade aber auch intensiv für die anstehenden Konzerte.


Wie sehen die Reaktionen auf das Album selbst sowie auf die im Vorfeld vorgestellten Songs, „Nucleon“ und „The Nonlocality Trilemma“, aus?

Die Rückmeldungen sind einfach beeindruckend. Die meisten Leute mögen die neuen Stücke, während wirklich alle die Produktion klasse finden. Natürlich gibt es auch Leute, die das Album nicht so toll finden, aber das ist einfach etwas, das jedem Musiker mal passiert, sodass wir uns nicht groß darum kümmern. Vielleicht gab es auch einige, die so etwas wie „Planisphærium“ erwarteten, aber wir wollten nicht noch mal das Gleiche abliefern.


Kannst Du bitte kurz für uns das Konzept von „Exodromos“ umreißen? Inwiefern gibt es eine Verbindung zum Debüt?

„Exodromos“ spielt sich vor unserer Debüt-Scheibe „Planisphærium“ ab. Die Geschichte handelt von futuristischen Wissenschaftskonzepten und chaotischen Visionen des letzten verbliebenen Menschen im Kosmos. Sein Name lautet Krigshu, und er ist einer der letzten „Chryms“. Er besitzt das Wissen über jegliche Naturwissenschaften, die Kultur und die Geschichte der Menschheit.


Gehen wir mal ein wenig ins Detail: Was gibt es über „Xenoverse Discharger“, „Stellar Depopulation“ und „Tautochrone“ zu berichten?

„Xenoverse Discharger“ ist ein besonderes Stück, das wir schreiben wollten, da es sich von den übrigen Songs sehr abhebt. Es gibt weniger Gesang, die Abschnitte sind länger, es gibt weniger Riff-Wechsel – das ist einfach ein Song, um mal etwas anderes auszuprobieren.
„Stellar Depopulation“ ist vermutlich der brutalste und abgedrehteste Song der CD. Nach der instellaren Depopulation ist einfach nichts mehr übrig!
„Tautochrone“ ist wahrscheinlich das abwechslungsreichste Stück des Albums. Es gibt jede Menge Richtungswechsel und einen atmosphärischen Part voller Leere. Und es ist das Stück, das wir für unseren Videoclip ausgewählt haben.




Euer Debüt liegt wie gesagt bereits zehn Jahre zurück: Welche Verzögerungen gab es bei WORMED? Und wie hat sich die Death-Metal-Szene Deiner Meinung nach in dieser Zeit evtl. verändert?

Einige Monate nach der Veröffentlichung von „Planisphærium“ musste J. Oliver die Band verlassen, sodass wir einen anderen Gitarristen finden mussten, um alle anstehenden Konzerte zu bestreiten. Charly ist dann zur Band gestoßen, und wir haben die Songs dann mit ihm eingeprobt. Das Problem bestand aber darin, dass er in einer anderen Stadt, und zwar 350 Kilometer entfernt, lebte, was für alle Beteiligten ziemlich schwierig war. Zur gleichen Zeit verließ auch unser Schlagzeuger Andy die Band, also lag WORMED erst einmal auf Eis. Zeitgleich sind unser Sänger Phlegeton und ich dann HUMAN MINCER beigetreten; mit ihnen haben wir daraufhin die CD „Degradation Paradox“ aufgenommen. Mit ihnen spielten wir dann viele Konzerte und merkten immer mehr, dass wir mit WORMED auch weitermachen wollten. Wir sprachen mit J. Oliver, der dann zurück zu WORMED kam – er war der Einzige, der dazu wirklich in der Lage war. Zudem haben wir Migueloud, einen weiteren Gitarristen, von HUMAN MINCER mitgebracht – und einige Jahre später haben wir unsere EP „Quasineutrality“ aufgenommen; Phlegeton hat darauf auch das Schlagzeug übernommen. Wir wollten einfach wieder spielen und benötigen dafür unbedingt einen Drummer, also haben wir uns auf die Suche gemacht. Wir erhielten viele Angebote, aber wir haben nach einem ganz besonderen Schlagzeuger gesucht – und das war dann Riky von AVULSED.
Ich finde, dass sich einige Dinge verändert haben. Heutzutage gibt es etliche Bands, die ein sehr hohes Level und sehr viel Qualität vorweisen können, und durch das Internet ist alles viel einfacher. Das hat auch die Musik verändert. Jeder kann seine eigene Band sehr einfach bewerben und innerhalb nur weniger Sekunden mit Leuten, die über die ganze Welt verstreut leben, Kontakt halten. Damals mussten wir das per Post machen, sodass die ganze Kommunikation nicht gerade schnell ablief!


Wie hat sich in dieser Zeit die Band selbst entwickelt – vor allem, wenn Du nun „Exodromos“ mit „Planisphærium“ oder auch der „Quasineutrality“-EP vergleichst?

Inzwischen sind wir viel bessere Musiker im Vergleich zu damals, als wir unser Debüt aufnahmen. Wir alle haben sehr viel von den unterschiedlichen Leuten gelernt, mit denen wir zusammen gespielt haben, haben nun viel mehr unterschiedliche Einflüsse in unserer Musik und können auf viel mehr Erfahrung zurückgreifen, wenn es darum geht, eine CD einzuspielen. Natürlich haben auch die neuen Bandmitglieder ihre Erfahrungen und ihr Können eingebracht; sowohl Migueloud als auch Riky hatten mit ihren vorherigen Bands bereits mehrere CDs aufgenommen, viele Konzerte gespielt und die Band dadurch einen weiteren Schritt nach vorne gebracht. Das wird besonders deutlich, wenn man sich „Quasineutrality“ anhört; das war die erste Aufnahmesession von Migueloud bei WORMED. Er ist ein wichtiger Faktor beim Songwriting geworden, und das Gleiche gilt auch für Riky, von dem alle Schlagzeugparts auf der neuen Scheibe stammen.


Wie hast Du die Aufnahmen für „Exodromos“ erlebt? Das Mastering lief ja beispielsweise in den Finnvox Studios? Hattet Ihr eine größere Auswahl an Songs?

„Exodromos“ wurde im Sadman Studio in Madrid aufgenommen, was fast einen Monat beanspruchte. Die gesamten Aufnahmen und der Mix wurde von Carlos Santos durchgeführt, der einfach großartige Arbeit abgeliefert hat. Wir hatten dann die Gelegenheit, in den Finnvox Studios mastern zu lassen. Wir haben keine Sekunde zu viel darüber nachgedacht, denn das ist ein prima Mastering-Studio, und Mika hat ebenfalls Unglaubliches geleistet.
Nein, wir haben alles Songs aufgenommen, die wir zum damaligen Zeitpunkt fertig hatten, aber wir arbeiten bereits an neuen Stücken für die nächste CD. Wir wollen nicht noch mal zehn Jahre warten müssen!! Oder seht Ihr das anders!?




Wie nimmst Du die spanische Szene für extremen Metal derzeit wahr, und welche Bands könntest Du uns empfehlen?

Meiner Meinung nach gibt es einige interessante Bands, aber das Problem besteht darin, dass es keine wirkliche Unterstützung durch die lokale Szene gibt. Die Leute mögen hauptsächlich ausländische Bands; sie beklagen sich dann immer über die einheimische Szene, aber sie tun einfach nichts, um diese selbst zu unterstützen. Man muss die Bands einfach durch Konzertbesuche unterstützen – da hilft es nichts, in Blogs zu posten oder daheim das Shirt einer Band aus dem völligen Underground zu tragen.
Es gibt einige spannende Bands – wie z.B. LOOKING FOR AN ANSWER, ADRIFT, WRONG, BANISHED FROM INFERNO, UNDER VULTURES, HAEMORRHAGE oder CUERNOS DE CHIVO.


Da wir gerade bei Konzerten sind: Wie sehen die Tourpläne von WORMED demnächst aus? Wird es eine Tour geben oder werdet Ihr Euch auf Festivals wie das Neurotic Deathfest konzentrieren?

Wir werden wie gesagt das Neurotic Deathfest spielen, aber auch im September auf dem Deathfeast in Deutschland auftreten. Und wir haben für November eine Tour in Großbritannien anstehen. Uns liegen zudem einige Angebote für eine größere Tour vor, aber momentan ist da noch nichts in Stein gemeißelt. Sobald etwas feststeht, werden wir dies sofort bekanntgeben!


Wie sieht es derzeit mit Euren weiteren Projekten, z.B. HUMAN MINCER aus?

HUMAN MINCER liegt fürs Erste auf Eis, da drei Bandmitglieder in beiden Bands spielen, sodass wir uns momentan lieber auf WORMED konzentrieren. Wir haben noch einige andere Projekte am Start: Phlegeton spielt noch bei BANISHED FROM INFERNO, THE YTRIPLE CORPORATION und WRONG. Migueloud und J. Oliver spielen beide noch bei BODY ON SECTIONS. Phlegeton und J. Oliver sind außerdem noch bei UNSANE CRISIS aktiv. Riky spielt als Session-Drummer noch mit anderen Leuten zusammen – und ich bin momentan nur bei WORMED aktiv. Wir mögen es einfach sehr, mit anderen Leuten zu spielen und unterschiedliche Arten von Musik zu machen.


Bonusfrage: Welcher Film müsste das sein, wenn man die Musik von WORMED verfilmen würde? Vielleicht „Prometheus“ oder „Event Horizon“?

Es wäre klasse, einen Song von WORMED in einem dieser Filme zu hören! Wir lieben diese Filme, da sie sehr gut das verkörpern, was wir zu repräsentieren versuchen. Die Leere, das Nichts, die Verzweiflung des menschlichen Wesens, ein Etwas jenseits unseres Wissens.


Dann danke ich Dir vielmals für das Interview!

Vielen Dank und gutes Gelingen mit Metalnews! Wenn Ihr Interesse an WORMED habt, schaut doch einfach mal auf unserer Homepage oder Facebook-Seite vorbei.



soulsatzero

Autor: Alexander Eitner [soulsatzero] | 13.04.2013 | 21:12 Uhr

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