.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Reviews von Ram
CD Review: Ram - Rod

Ram
Rod


Heavy Metal
5 von 7 Punkten
"Ramrod, der Zerstäuber"
CD Review: Ram - Svbversvm

Ram
Svbversvm


Heavy Metal
6 von 7 Punkten
"Zurück, um zu bleiben"
CD Review: Ram - Death

Ram
Death


Heavy Metal
5.5 von 7 Punkten
"Tödlich spaßige 80er-Huldigung"
CD Review: Ram - Lightbringer

Ram
Lightbringer


Heavy Metal, NwobHM
5.5 von 7 Punkten
"Hymnen aus Stahl"
Mehr aus den Genres
CD Review: Wolfpakk - Wolfpakk

Wolfpakk
Wolfpakk


Heavy Metal, Melodic Metal
4.5 von 7 Punkten
"Gemischtwarenladen"
CD Review: Volksmetal - Volksmetal

Volksmetal
Volksmetal


Crossover, Heavy Metal
1.5 von 7 Punkten
"25% Metal, 75% Volksmusik... 100% Flop!"
CD Review: Mendeed - The Dead Live By Love

Mendeed
The Dead Live By Love


Heavy Metal, Modern Metal, Power Metal
5 von 7 Punkten
"Bodom For My Triviumtine"
CD Review: Huntress - Starbound Beast

Huntress
Starbound Beast


Hard Rock, Heavy Metal, NwobHM
5 von 7 Punkten
"Der Griff der Jägerin nach den Sternen"
CD Review: Megadeth - Super Collider

Megadeth
Super Collider


Hard Rock, Heavy Metal
5 von 7 Punkten
"Auf Kollisionskurs"
CD Review: Almanac - Kingslayer

Almanac
Kingslayer


Heavy Metal, Power Metal, Symphonic / Epic Metal
6 von 7 Punkten
"Lang lebe der König"
CD Review: Iron Maiden - The Book Of Souls: Live Chapter

Iron Maiden
The Book Of Souls: Live Chapter


Heavy Metal, NwobHM
Keine Wertung
"Für jeden was dabei"
CD Review: Evanescence - Synthesis

Evanescence
Synthesis


Ambient, Atmospheric Rock
5.5 von 7 Punkten
"Alte Songs in neuen Kleidern?"
CD Review: Emil Bulls - Kill Your Demons

Emil Bulls
Kill Your Demons


Alternative, Modern Metal
5 von 7 Punkten
"Den Dämonen an den Kragen"
CD Review: National Suicide - Massacre Elite

National Suicide
Massacre Elite


Thrash Metal
5.5 von 7 Punkten
"Neues von der Schnetzel-Elite"
Share:
Band: Ram Homepage Metalnews nach 'Ram' durchsuchen Ram
Interviewpartner: Harry

ENFORCER, STEELWING, PORTRAIT, IN SOLITUDE – kaum ein Land hat derzeit so viele am Metal der Frühachziger orientierte Bands zu bieten wie Schweden und auch RAM, die mit insgesamt drei Alben schon länger dabei sind als alle genannten Vertreter des Genres, brauchen den Vergleich mit ihren Landsleuten nicht zu scheuen. Mit dem schlicht „Death“ betitelten Langspieler holt die Formation dieser Tage zum nächsten Schlag aus und wird ihrem guten Ruf mit dem „Lightbringer“-Nachfolger ein weiteres Mal voll und ganz gerecht. Wir setzten uns mit Gitarrist und Bandgrüngder Harry Granroth in Verbindung, der sich die Zeit nahm, ein paar unserer Fragen zu beantworten.






Hallo Harry und erstmal vielen Dank für dieses Interview! Seit der Veröffentlichung von „Lightbringer“ sind zwei Jahre vergangen – was hat sich seither bei Euch getan?

Ich danke Euch! Wir waren vornehmlich damit beschäftigt, die Songs für „Death“ aufzunehmen und abzumischen. Zudem haben wir uns im vergangenen Jahr dazu entschieden, über High Roller Records eine 7’’-Single mit dem Titel „Under The Scythe“ zu veröffentlichen. Irgendwann kam dann der Vertragsabschluss mit Metal Blade und im Oktober haben wir ein Video zu unserem neuen Song „Flame Of The Tyrants“ gedreht, wobei der Clip selbst dann im Dezember erschienen ist. Wir waren also durchgehend beschäftigt, obwohl das Album jetzt erst auf den Markt gekommen ist.


Wie hat sich Euer Deal mit Metal Blade Records ergeben?

Wir hatten die Möglichkeit, der Zusammenarbeit mit unserem bisherigen Label zu beenden und wir hatten das Gefühl, dass wir eine Plattenfirma benötigen würden, die ernsthaft mit der Band arbeiten möchte. Es gab diverse Angebote von größeren und kleineren Labels und wir haben auch zeitweilig darüber nachgedacht, die Platte in Eigenregie zu veröffentlichen, allerdings erschien letztere Option nicht besonders viel versprechend. Letztendlich traten wir bei Metal Blade mit den richtigen Leuten in Kontakt und wir sind zuversichtlich, dass sie die richtigen Partner für eine erfolgreiche Zusammenarbeit sind.


Du hast bereits die EP „Under The Scythe“ angesprochen, für die Ihr ja auch den MERCYFUL FATE-Klassiker „Evil“ aufgenommen habt. Wieso gerade diesen Song?

Wir spielen den Song bereits seit 2005 oder 2006 regelmäßig live und haben ihn bereits während der Aufnahmen zu „Lightbringer“ eingespielt, allerdings kamen wir damals nie dazu, ihn fertig zu stellen. Nun dachten wir uns, dass wir das langsam mal abschließen sollten und fanden obendrein, dass der Song sich hervorragend als B-Seite für eine Single eignen würde. Und natürlich sind wir auch alle riesigen KING DIAMOND- und MERCYFUL FATE-Fans.


Wo liegen Deiner Meinung nach die größten Unterschiede zwischen „Death“ und seinem Vorgänger?

Der größte Unterschied ist sicherlich, dass wir die Platte zu großen Teilen live eingespielt haben. Was das Songwriting betrifft, so war das in den Grundzügen sehr ähnlich zu „Lightbringer“, denn wir haben die meisten Songs bei mir zuhause geschrieben, allerdings war es eine Neuerung, dass wir die Nummern erst im Proberaum zu Ende gebracht haben. Was unsere stilistische Ausrichtung angeht, denke ich nicht, dass es wirklich große Unterschiede zwischen den beiden Alben gibt. Natürlich haben wir nicht versucht, noch einmal das gleiche Album zu machen, aber ich finde wirklich, dass man auf „Death“ ein Gegenstück zu fast jedem der Songs auf „Lightbringer“ finden kann. Zumindest sehe ich das so.






Wann habt Ihr mit dem Songwriting für „Death“ begonnen?

Direkt nach den Aufnahmen zu „Lightbringer“. Viele der Ideen zu den neuen Songs wurden aus der Energie geboren, die wir in dieser Zeit angestaut hatten. Das war keine große Umstellung für uns, da ich sowieso durchgehend mit dem Schreiben beschäftigt bin und immer mal wieder kleinere Teile fertig mache. Aber wie schon gesagt wurde der Großteil der Songs erst im Proberaum komplettiert.


RAM sind ganz offensichtlich eine Band, die sich am Metal der frühen 80er orientiert, was sich auch in den LowFi-Produktionen Eurer Alben äußert. Wie stehst Du den polierten Produktionen der heutigen Zeit gegenüber?

Ich verstehe auf jeden Fall, was Ihr meint, aber für uns ist eben genau unser Sound HiFi. Während moderne Produktionen mit Sicherheit nicht als „LowFi“ zu bezeichnen sind, finde ich nicht, dass sie einen in irgendeiner Form erstrebenswerten Standart vorgeben. Heute Produktionen klingen mit digitalem Schlagzeug, übermäßig Effekt beladenen Gitarren und exzessivem Editing vollkommen unnatürlich und lassen das vermissen, was einer Aufnahme Leben einhaucht. Wir verwenden altmodisches Equipment, analoge Mischpulte, klassische Mikrofone und Vorverstärker. Das war sowohl bei „Lightbringer“ als auch bei „Death“ das, wonach wir gestrebt haben.


Was denkst Du über den derzeitigen Retro-Trend in der Metal-Szene? Fluch oder Segen?

Da sollte man vorsichtig sein, was man sich wünscht – ernsthaft: Ich bevorzuge es, eine Szene zu haben, egal in welcher Form, denn selbst wenn ein Haufen Bands aufgrund irgendwelcher Strömungen auf den Zug aufspringen werden jene Formationen, die es mit ihrer Musik ernst meinen, dank der erhöhten Medienaufmerksamkeit trotzdem wahrgenommen. Ich würde sagen, es ist ein Segen.






Das Jahr 2011 ist gerade erst vorbei – war es ein gutes Jahr für RAM?

Zwar hat es nicht ganz geklappt, das neue Album schon im letzten Jahr zu veröffentlichen, aber trotzdem würde ich sagen, dass 2011 für uns sehr erfolgreich verlaufen ist: Wir haben ein Video für einen unserer Songs aufgenommen, was sehr viel Spaß gemacht hat und obendrein konnten wir Mitte des Jahres eine Vinyl-Single veröffentlichen, also war immer was los. Trotzdem geht es logischerweise erst jetzt, wo das neue Album draußen ist, richtig zur Sache.


Wie sieht es mit Euren anstehenden Tourplänen aus?

Wir möchten natürlich so viel wie möglich live spielen und befinden uns derzeit in Verhandlungen mit diversen Booking-Agenturen. Ich hoffe, dass wir bald auch wieder nacht Deutschland kommen können.


Damit sind wir auch schon fertig. Möchtest Du gerne noch etwas hinzufügen?

Macht Euch auf „Death“ gefasst und wir sehen uns dieses Jahr auf Tour!


Vielen Dank!

Metalviech

Autor: Thomas Meyns [Metalviech] | 01.02.2012 | 20:01 Uhr

Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin