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Interviewpartner: Henrik & Per

Mit "Dark Matter Dimensions" haben SCAR SYMMETRY ein sehr vielseitiges, überraschendes Werk vorgelegt. Umso erstaunlicher, dass die Band den gravierenden Line Up-Wechsel, Roberth Karlsson und Lars Palmqvist für Ex-Sänger Christian Älvestam, sehr gut überstanden hat und sogar gestärkt daraus hervorgeht. Das vierte Album der Schweden ist das Beste der bisherig nicht wirklich schwachen Diskografie. Gitarrist Per Nilsson und Drummer Henrik Ohlsson lassen sich verhören.




Wie kam es zur Trennung mit Christian?

Per: Mit Christian zu arbeiten war noch nie leicht, wir wussten schon nach dem ersten Album, dass er nicht auf ewig bei SCAR SYMMETRY bleiben wird. Aber so lange es als Band funktionierte, also gute Alben machen, auf Tour gehen, wollten wir auf jeden Fall versuchen, dass es irgendwie mit ihm weitergeht. Jedenfalls, als "Holographic Universe" erschien, bekamen wir viele gut bezahlte Shows and hochklassige Tourneen angeboten, die Christian sehr zu unseren Missfallen nicht spielen wollte. Das war letztlich der Katalysator, der uns dazu brachte, ihn zu feuern.


Und was gibt es über die neuen Leute zu berichten? Wie sind sie in die Band gekommen?

Per: Jonas kennt Roberth von den Aufnahmen zu einem Album seiner Band FACEBREAKER und wusste demnach, zu was er imstande ist. Roberth hat tausende Alben mit tausenden Bands aufgenommen, unter anderem mit PAN.THY.MONIUM und EDGE OF SANITY. Er ist ein richtiger Death Metal-Veteran. Und letztlich hat uns Roberth auch Lars Palmqvist vorgestellt. Lars ist genau das, was wir gesucht haben. Er hat eine kraftvolle und einzigartige Stimme, Charisma und gute Manieren!




Wann habt ihr euch dazu entschlossen, dass ihr zwei Sänger als Ersatz für Christian holt?

Per: Die Idee hatten wir schon 2006 auf Tour. Für einen Sänger ist es nicht so leicht, jeden Abend zwischen Growls und cleanem Gesang hin und her zu wechseln. Das belastet die Stimme sehr. Christian hat alles versucht, um seine Stimme zu schonen. Auf Tour hat er keinen Alkohol zu sich genommen, viel Wasser getrunken und viel geschlafen, damit seine Stimme so gut wie möglich in Form ist. Trotzdem war es wirklich hart für ihn. Ab diesem Zeitpunkt wussten wir, dass wir es auf jeden Fall mit zwei Sängern versuchen sollten, sobald wir Christian ziehen lassen müssen.


Das Album wurde wie üblich von eurem Gitarristen Jonas Kjellgren produziert. Was gibt es über die Aufnahmen zu erzählen?

Per: Jonas hat sich bei Peter Tägtgren im Studio eingemietet, so konnten wir die Drums in Peters wunderbaren klingenden Drum-Room aufnehmen. Den Rest haben wir aber bei Jonas aufgenommen. Die Chemie, die jetzt zwischen uns herrscht, ist wunderbar. Wir waren schon lange nicht mehr so konzentriert und fokussiert bei Aufnahmen. Für mich persönlich war es die schönste Studiozeit bisher.


Lief das Songwriting ab wie immer oder hatten die beiden Neuen schon Einfluss?

Per: Das Songwriting lief eigentlich wie immer, Jonas und ich haben die Musik geschrieben und Henrik die Lyrics. Es war sehr befreiend für zwei Sänger zu schreiben, weil wir uns keine Gedanken darüber machen mussten, ob die Gesangslinien live umsetzbar sind. Die Beiden haben nicht wirklich zum Songwriting beigetragen, aber sich auf jeden Fall bei den Aufnahmen durch ihre tolle Stimmen, den leichten Umgang mit ihnen und einer Menge Enthusiasmus eingebracht!


Ich nehme an, dass hinter den Lyrics wieder ein ausgeklügeltes Space-Konzept steht. Was gibt es darüber zu berichten?

Henrik: Ja, die Lyrics handeln wieder vom inneren und äußeren Weltraum, aber dieses Mal mit einem anderen Schwerpunkt. Der Albumtitel kommt von der wissenschaftlichen Tatsache, dass wir mindestens 95% des Weltraums nicht sehen können, aber so tun, wie wenn wir alles kennen würden und wüssten, was da vor sich geht. Die meisten von uns vertrauen einfach auf ihre Augen, aber was uns unsere Augen zeigen ist nur ein sehr kleiner Teil des Ganzen und erlaubt uns eine sehr kleines Spektrum an Wahrnehmung. Außerdem tendieren wir dazu, Dinge auszublenden, die unseren beschänkten und zynischen Sinn für Logik herausfordern. Der Titel "Dark Matter Dimensions" steht für die Anerkennung und Wertschätzung von unsichtbaren Welten und Dimensionen, da ohne die Existenz dieser Dimensionen unsere Physik niemals existieren könnte. Diese sogenannten "Dark Matter Dimensions", einen Begriff, den ich für alles Unsichtbare benutze, instrumentiert alles, was unsere Augen sehen können. Das kann man auch auf eine persönliche Ebene bringen, vom Makrokosmos zum Mikrokosmos. Wir stellen fest, dass unsere Erscheinung nur ein kleiner Teil von dem ist, was wir sind. Mindestens 95% von dem, was wir sind, besteht aus dem Bewusstsein, Gedanken, Gefühlen und anderen Dingen, die wir nicht sehen können. Also bezieht sich der Begriff "Dark Matter Dimensions" auf verschiedene Ebenen. As above, so below!


Wie würdet ihr selbt "Dark Matter Dimensions" mit euren anderen Alben, vor allem "Holographic Universe" vergleichen?

Henrik: Das Album ist brutaler als die anderen Alben. Das ganze Album entspricht dem, was wir mit SCAR SYMMETRY machen wollen, bisher am genauesten. Als wir "Holographic Universe" fertig hatten, wussten wir schon, dass das nächste Album wieder brutaler werden muss. Ich persönlich liebe "Holographic Universe" zwar immer noch, aber wir hatten auf jeden Fall an Aggression verloren. Now we're back with a vengeance, hehe!




Was gibt es über das coole Cover zu berichten?

Henrik: Das Cover gibt es einen Ausblick darauf, wie eine mögliche "Dark Matter Dimension" ausehen könnte, ein surrealer, planetarischer Körper, der unserem Sinn, wie ein Planet auszusehen hat, entspricht. Außerdem hatte ich die spontane Assoziation, dass das Teil auch eine symbolische Version vom momentanen Zustand der Erde sein könnte. Wir sind jedenfalls sehr glücklich mit dem Cover, es hat uns echt weggeblasen!


Was steht tourtechnisch bei euch in nächster Zeit an?

Per: Oktober/November werden wir als Teil der Neckbreakers Ball-Tour zusammen mit BEHEMOTH und DEVILDRIVER durch Europa touren. Außerdem möchten wir mit diesem Album neue Territorien erschließen und hoffen, dass wir vielleicht durch Südamerika, Japan und Australien touren können. Schauen wir mal, was passiert. Außerdem müssen wir unbedingt nach Nordamerika zurück, sowohl wegen dem tollen Publikum als auch wegen dem tollen Käse, den sie für uns haben!

nnnon

Autor: Michael Siegl [nnnon] | 26.09.2009 | 16:37 Uhr

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