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Interviewpartner: Henrik Ohlsson




SCAR SYMMETRY haben nur zwei Alben gebraucht, um im Kreis der Melodic Death Metal Fans in aller Munde zu sein. Ihre Mischung als greifbarer Atmosphäre, spacigen Untermalungen und klassischen Heavy Metal Riffs, die sich in die Extreme des Death Metal fügen, sind bisher einzigartig. Was es über das neue Album zu wissen gibt, warum SCAR SYMMETRY auch mit 70 Jahren noch auf der Bühne stehen werden und was uns das aktuelle Coverartwork Schräges zu suggerieren hat, verrät Drummer und Lyriker Henrik Ohlsson…


Hi Henrik, stell dich doch unseren Lesern einmal kurz vor.

Hi ihr, mein Name ist Henrik Ohlsson und ich bin der Drummer und Texter von SCAR SYMMETRY.


Wie geht’s euch bei SCAR SYMMETRY und was macht ihr so bzw. was macht ihr in naher Zukunft?

Uns geht’s hervorragend! Das neue Album ist so ziemlich genau jetzt draußen und wir freuen uns wahnsinnig. Momentan verbringen wir unsere Zeit mit vielen Interviews und das war’s ehrlich gesagt auch schon. Jeder Tag ein Interview-Tag, haha. Aber sei’s drum, ich denke mal, dass wir schon bald mit dem Proben beginnen, damit wir die neuen Songs richtig drin haben, denn eventuell wird es im Herbst eine Europatour geben.


“Holographic Universe” ist jetzt draußen. Ihr habt doch sicherlich schon einige Stimmen seitens der Presse zu hören bekommen. Wie steht’s bisher mit dem Feedback?

Das Feedback war bisher absolut umwerfend. Sowohl die Presse, als auch die Fans scheinen das Album wirklich zu lieben. Wir begrüßen es natürlich sehr, dass die Leute da draußen uns immer noch auf diese Art und weise ihre Unterstützung schenken.


Ihr habt im Vorfeld eine Menge Trailer zum neuen Album raus gebracht. Klar, das geht in Richtung Fans und zielt natürlich auf Werbung ab. Kommt so was bei den Fans denn auch an?

Wir hatten eine wirklich tolle Zeit, als wir diese kleinen Videos aufgenommen haben. Wir haben niemals zuvor so etwas gemacht und es war eine verdammt aufregende Erfahrung. Es ist schön, den Leuten kleine Schnipsel von dem zu präsentieren, wie wir so drauf sind, wenn mir gerade keine Musik machen. Angesichts der tollen Kommentare und Rückmeldungen du den Videos denke ich also schon, dass das wirklich eine gute Idee war und die Promo-Videos echt gut ankommen.


Wo liegt eigentlich der Unterschied zwischen einem Journalisten bzw. Redakteur, der sich eure Platte reinzieht, und einem “normalen” Metalhead? Glaubst du, dass das Hörverhalten unterschiedlich ist?

Manche Journalisten haben scheinbar echt die Schnauze voll von Musik, weil sie ja nichts anderes mehr tun, als sich selbige den ganzen lieben langen Tag reinzuziehen. Wir bekommen allerdings wirklich gute Reviews, also denke ich einfach mal, dass unsere Musik eventuell eine Art frischen Wind darstellt, den ein Journalist wirklich genießen kann. Generell denke ich aber auch, dass Journalisten im Endeffekt ebenso „normale“ Metalheads sind, mal ungeachtet dessen, dass sie dabei einfach nur ihren Job tun und vielleicht auch mal Musik auf den Tisch bekommen, die sie selbst gar nicht so gern hören. Gerade im Metalbereich sind es ja nun wirklich ausschließlich Metalheads, die als Journalisten unterwegs sind, oder? Das sind eben Musiker oder halt Journalisten, die aber sowieso dem Metal zugewandt sind… sind wir nicht alle Metalheads? Jedenfalls würde ich das gern glauben, haha.


Beim ersten Durchlauf des neuen Album kommt ja erst im dritten Song wirklich Schwung in die Sache, denn die ersten beiden sind ja wirklich etwas sanft. Das Album an sich klingt irgendwie auch mehr nach Mainstream, als die Alben zuvor. Wie seid ihr hier eigentlich rangegangen? Was war anders im Vergleich zu den Vorgängern und mit Blick auf Kompositionen, Aufnahmen etc.?

Hm, nein, ich denke nicht, dass wir so sehr nach Mainsteam klingen. Wir planen bei SCAR SYMMETRY auch niemals, welchen Sound das nächste Album bekommen soll. Wir spielen einfach mit dem Material, was wir bis dahin zusammengetragen haben. Bis zum Mix und dem Ende der Aufnahmen hören wir auch nicht damit auf, uns den Kram immer wieder anzuhören, den wir da angeschleppt haben. Wir haben alles genau so wie immer gemacht, die Elemente, die Musiker, das Studio und das ist eben jetzt der Stand, auf dem wir musikalisch sind. Der einzige Unterschied besteht in der Tatsache, dass wir diesmal bis kurz vor den Aufnahmen eine Menge Touren gespielt haben. Bevor wir die Vorgänger aufgenommen hatten, haben wir nie Gigs gespielt.


“Holographic Universe” hat eine ziemlich fette Produktion spendiert bekommen, so dass die Kompositionen teils richtig deftig aus den Boxen krachen. Gleichzeitig verliert ihr aber auch nie den Fokus auf die immer mehr werdenden leichten Parts. Kannst du uns erklären, wir ihr an die Sache herangeht, nachdem die Aufnahmen abgeschlossen sind? Was habt ihr vom Sound erwartet und wer war verantwortlich dafür, dass es so klingt, wie es nun klingt?

Jonas hat bei diesem Album als Produzent agiert und auch die gesamte Instrumentation übernommen und ist daher auch der Mann hinter dem Sound dieses Albums. Auch die anderen Bandmitglieder hatten ein paar Ideen, die mit einflossen, aber grundsätzlich war es Jonas, der dafür verantwortlich war. Er saß Tag ein, Tag aus im Studio und hat an unserem Sound herumpoliert. Dementsprechend ist er ja nun mal auch der Produzent.


Auch diesmal habt ihr wieder einige klassische Heavy Metal Riffs und Soli verarbeitet [“Artificial Sun Projection”]. Welchen Bands dürfen die Fans für diese Inspiration danken? Mal abgesehen vom Extreme Metal Bereich?

Wir hatten ja immer mal wieder klassische 80er Jahre Metal Riffs in unserer Musik. Genauso wie progressive Elemente. Das ist der Grund, warum es SCAR SYMMETRY gibt und warum wir stets die Grenzen dieses Genres sprengen. Die SCORPIONS zum Beispiel sind eine riesige Inspiration für Jonas und dementsprechend natürlich auch andere 80er, wie MICHAEL SCHENKER und so weiter. Auf der anderen Seite steht Per absolut auf Sachen wie ALLAN HOLDSWORTH und spielt außerdem in einer FRANK ZAPPA Coverband, was seinen Kompositionen einen völlig anderen Touch verleiht, als man ihn normalerweise bei einer Metalband erwarten würde.


Kannst du uns das Artwork zum Cover erklären? Was sieht man hier genau? Manch einer könnte denken, dass es sich um einen Mond handelt oder eine ungleichmäßige Wasseroberfläche. Was sehen wir hier und warum?

Patrik Wittistock von Azrael Design hat dieses Mal das Coverdesign übernommen und wir waren sofort absolut zufrieden damit. Es passt hervorragend in das Konzept des Albums. Für mich persönlich handelt es sich hier um ein holografisches Universum mit einer Spirale der Schöpfung, die die Emanation einer Lebenssequenz darstellt. Aber wie gesagt… das ist nur meine Interpretation, haha.


Mit dem ersten Album wart ihr gleich Teil des Metal Blade Rosters und habt in den Staaten über Nuclear Blast vertrieben. Nun seid ihr seit geraumer Zeit komplett zu Blast gewechselt. Seid ihr zufrieden mit dem Wechsel? Ich meine, …das ist ein großer Name im Metal-Business…

Eigentlich waren wir für das erste Album bei Cold Records unter Vertrag und Metal Blade hat damals lediglich bei der Vermarktung und Distribution von „Symmetric In Design“ ausgeholfen. Es gab da wohl so eine Art Kooperationsvertrag. Als das Album dann auf dem Markt war, wollte Metal Blade uns dann richtig unter Vertrag nehmen, aber Cold wollte uns damals nicht mehr gehen lassen, was uns - mit dem Willen, endlich bei einem größeren Label unter zu kommen - natürlich ziemlich anpisste. Wir haben mit Cold darüber gesprochen und Klartext geredet und als dann Nuclear Blast auf den Plan wanderte, machten wir Cold Records klar, dass sie uns gehen zu lassen haben...


Gibt es bereits konkretere Tourpläne für den eben angesprochenen Herbst? Welche Länder werden bereist? Gibt es Festivalpläne im Sommer?

Wir werden eventuell im September eine Albumtour starten und wir hatten bereits eine Menge Angebote, aber wir lassen das alles erst nach dem Sommer angehen. Wir haben bereits eine Hand voll Festival-Gigs gespielt, aber im Moment konzentrieren wir uns einzig und allein auf die Promotion zum Album über Interviews etc. Es wird also erst einmal keine weiteren Festivals für uns geben, weil uns die Dinge wie Interviews und der ganze Kram momentan wichtiger sind.


Wenn du jemandem, der nie zuvor von SCAR SYMMETRY gehört hat, erklären müsstest, wie ihr klingt, was würdest du dann sagen? Vervollständige doch mal: „SCAR SYMMETRY sind…”

SCAR SYMMETRY sind… die Scheiße, haha! OK, es wäre wahrscheinlich so was wie „Progressive Melodic Cosmic Death Metal aus den äußeren Bereichen der Vorstellungskraft“. Es wäre allerdings um einiges einfacher zu sagen, dass es Melodic Death Metal ist, weil das nun mal ein etabliertes Genre ist.



Habt ihr Kerle eigentlich überhaupt noch Zeit für andere Dinge? Ihr spielt, bis auf Kenneth [Bass], alle noch in anderen Bands oder Projekten. Wo ist da die Zeit?

Yeah… naja… die Anzahl weiterer Bands sinkt mit der Zeit, weil SCAR SYMMETRY immer bekannter wird. Je größer die Band wird, desto weniger Zeit bleibt für andere musikalische Dinge. Das ist aber auch absolut OK, weil wir uns alle vollkommen auf die Band konzentrieren und das zu 100%. Wir werden immer ein oder zwei Projekte nebenher haben, denn es ist gut, um sich musikalisch einfach ein wenig besser zu entwickeln, sich inspirieren zu lassen. Kenneth hat allerdings doch ein Nebenprojekt und ist außerdem beruflich als Musiklehrer tätig, was ihm natürlich im täglichen Leben das Musizieren erlaubt.


Das neue Album hat nun zwei Jahre gebraucht. Wie lange wird das nächste auf sich warten lassen? Wird es ein Nächstes geben?

Der einzige Grund, warum “Holographic Universe” mehr als zwei Jahre brauchte, ist der Fakt, dass wir vorher sehr ausgiebig getourt haben. Das war 2006 und 2007. Unter anderen Umständen wären wir auch im letzten Jahr schon damit rausgekommen. Aber weißt du, wenn eine Band größer wird, ist das normal. Die Promotion-Prozesse und eben auch die Touren werden länger und das ist eben die logische Konsequenz.
Natürlich wird es ein weiteres Album geben! Wir hören doch jetzt nicht auf! Ich hoffe, wir werden schon 2009 ein neues Album aufnehmen können, aber es liegt ein weiteres Mal am Tourplan und all dem.


Wie sieht die Zukunft bei SCAR SYMMETRY allgemein aus? Was gibt es noch Wünschenswertes zu erreichen? Was würdet ihr euren Enkeln später gern erzählen, wenn’s um die Band geht?

Wir haben eine Menge Ziele, die wir noch erreichen wollen. Es gibt noch eine Menge Länder zu bereisen, wie zum Beispiel Japan oder Australien. Das endgültige und absolute Ziel ist natürlich, von SCAR SYMMETRY leben zu können. Das ist eigentlich das, was wir uns alle am meisten wünschen. Wenn der Tag gekommen ist, an dem wir aus SCAR SYMMETRY einen Vollzeit-Job machen können, dann haben wir die 100% erreicht, die wir uns auf diese Band konzentrieren und können unser Potenzial komplett ausschöpfen. Wir wollen unseren Enkeln und Kindern erzählen, dass wir die Ärsche auf der ganzen Welt getreten haben und dass wir die ganze Welt gesehen haben… über 35 Jahre lang! Und natürlich, dass wir die größte Band der Welt waren, bevor wir eine späte Ruhepause im Alter von über 70 Jahren eingelegt haben!


Henrik, vielen Dank für dieses Interview und deine Worte. Die Letzten sollen dir gehören…

Ein riesiges Dankeschön an alle SCAR-Fans da draußen. Eure Unterstützung ist uns immer mehr als willkommen! Haltet die Augen nach unserem neuen Video offen, was in naher Zukunft erscheinen wird. Wir haben es kürzlich in Helsingfors abgedreht und es wird der Killer! Danke euch!

Border

Autor: Patrick Franken [Border] | 23.06.2008 | 23:51 Uhr

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