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Reviews von Tyr
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Interviewpartner: Heri

Die Viking Metaller von TYR sind schon seit einer geraumen Zeit in der Szene aktiv und haben sich vom Geheimtipp zu einer echten Größe entwickelt. Mit ihrem neuen Werk „By The Light Of The Northern Star“ haben sie wieder einmal ein starkes Album abgeliefert und so wollte ich mit Bandkopf Heri Joensen ein paar Worte wechseln. Netterweise hat sich der Sänger und Gitarrist während seinen Festival-Auftritten an den PC gesetzt und meine Fragen beantwortet. Vielen Dank schon einmal dafür!



Hallo Heri! Grüße aus Österreich. Zuerst einmal Gratulation zu eurem neuen Album. Wie geht’s dir an so einem schönen Tag, und wie verbringen Wikinger denn ihre Freizeit?

Mir geht es gut, danke. Du erwischt uns gerade zwischen Festivals und ich besuche meine Familie im Ausland.


Nahezu genau ein Jahr nach eurem Album „Land“ habt ihr die neue Scheibe „By The Lights Of The Northern Star“ veröffentlicht. Seid ihr komplett zufrieden mit dem Ergebnis?

Nein, nicht ganz. Es gibt immer Details, die man anders machen hätte können, aber insgesamt betrachtet, ist dies das Album, mit welchem ich am meisten zufrieden bin. Ich denke, dass das auch für meine Bandkollegen gilt.


Ihr müsst viel Energie und viele Ideen haben, wenn ihr es schafft, dass ihr so schnell neue Alben herausbringt. Wie läuft bei euch der Songwriting-Prozess ab? Gibt es eine Songwriter, oder arbeitet ihr alle zusammen an den Tracks?

Ich bin der Hauptsongwriter, aber die anderen Bandmitglieder liefern auch immer mal wieder Ideen für die Musik, allerdings nicht auf diesem Album.


Ich finde, dass das Cover-Artwork von „By The Light Of The Northern Star“ das coolste ist, welches ihr bis jetzt hattet. Wer ist denn verantwortlich für dieses Machwerk? Ich nehme an, dass diese Zeichnung einen Überfall der Wikinger symbolisieren soll. Was denkst du persönlich über die Ereignisse, die damals während den Überfällen der Wikinger passiert sind?

Das Cover-Artwork wurde von einem Ungarn namens Gyula Havancsák gemacht. Es illustriert den Farör-Wikinger Tróndur í Gøtu. Er hat gegen die Christianisierung der Färinger [„Farören“] gekämpft. Was die Überfälle der Wikinger angeht, macht es keinen Sinn die Vergangenheit nach heutigen Standards zu beurteilen. Ich bin gegen jede Form von unrechter und unnötiger Gewalt.


Auf einer Vielzahl der neuen Songs des Albums findet man einen sehr eingängigen Refrain, der einen zum Mitsingen einlädt. Hast du auch die Live-Tauglichkeit der Songs bedacht, als du die Tracks zu „By The Light Of The Northern Star“ geschrieben hast?

Ja, das war ziemlich geplant. Wir wollten Songs, die bei Live-Shows effektiver sind und wir wollten die progressiven Teile unterstreichen.


Musikalisch habt ihr euch wieder einmal dafür entschieden, dass ihr nur typische Metal-Instrumente verwendet und keine traditionellen. Habt ihr niemals darüber nachgedacht, auch solche Instrumente hinzuzuziehen, um möglicherweise eine andere Atmosphäre zu erzeugen?

Nein, dieser Wunsch ist in der Band eigentlich noch nie aufgekommen und es ist auch nicht wahrscheinlich, dass dies in der Zukunft passieren wird. Die Sache ist, dass es auf den Färöer-Inseln traditionellerweise keine Instrumente gibt, welche die Folk-Musik unterstützen. Es ist bei uns nur Gesang. Um also auch unsere Folk-Musik nicht zu verfälschen, wenden wir keine solche Instrumente an.



In meinem Review habe ich geschrieben, dass, wenn man die Songs anhört, man Bilder von Wikinger-Schiffen, welche über das Meer segeln, oder von großen Schlachten vor den Augen hat. Ist es für euch wichtig, dass ihr eher eine epische als eine aggressive Atmosphäre erschafft?

Ja, die epische Atmosphäre ist jene, die ich üblicherweise erzeugen will. Obwohl ich auch ganz gerne einen aggressiven Riff oder einen aggressiven Rhythmus von Zeit zu Zeit mag. Aber die Tatsache, dass man mit Hilfe von Musik Bilder erzeugen kann, sollte jeden Musiker stolz machen, ob diese nun episch sind oder nicht.


Auf der limitierten Version von „By The Light Of The Northern Star“ gibt es auch zwei zusätzliche Songs, die allerdings instrumentale Tracks sind. Wann habt ihr diese Songs geschrieben und wieso gibt es sie nur auf der limitieren Ausgabe des Albums?

Wir haben die Songs zusammen mit den anderen geschrieben und wir haben sie einfach für die limitierte Ausgabe gemacht, weil das so von unserem Label geplant war.


Wenn ich richtig liege, dann ist „By The Light Of The Northern Star“ das erste TYR-Album, welches man auch auf Vinyl kaufen kann. War das eine Label Entscheidung, oder wolltet ihr das so?

Das war eine Entscheidung des Labels, aber wir mögen diese Idee sehr und wir sind sehr glücklich über diese Veröffentlichung!


Wenn du euer Album “Ragnarok” mit “By The Light Of The Northern Star” vergleichst, würdest du zustimmen, dass es leichter ist, sich “By The Light Of The Northern Star” anzuhören? „Ragnarok“ scheint mir komplexer und weniger eingängig zu sein. Was ist deine Meinung dazu?

Ich stimme da völlig zu! Und es war auch unsere Absicht das neue Album eingängiger zu machen, weil „Ragnarok“ wirklich progressiv und nicht so zugänglich war, wie es nun „By The Light Of The Northern Star“ ist. Sogar „Land“ war schon ein Versuch, die Sache etwas zu vereinfachen, aber wir gingen in die falsche Richtung, also denke ich, dass „By The Light Of The Northern Star“ nun der richtige Weg ist.


Ihr wart sehr viel auf Tour die letzten Jahre, also lass uns ein bisschen darüber reden. In welchem Land spielt ihr am liebsten? Und was denkst du über die Fans in Österreich, Deutschland und der Schweiz?

Die Länder, in denen ich am liebsten spiele, sind Kanada und Polen! Die Leute da sind sehr enthusiastisch, vielleicht auch, weil da nicht so viele Bands vorbeikommen. Wir spielen nicht viel in Österreich und der Schweiz, aber viel in Deutschland. Wir mögen unsere Fans da, aber es ist schwer sie zu beeindrucken … vielleicht auch, wie ich vorher gesagt habe, weil es viele Konzerte gibt, zu denen sie gehen können und sich aussuchen können, zu welchen sie gehen wollen. Aber wir touren wirklich gerne in Deutschland, was wir auch oft tun, weil dort alles sehr gut geplant ist.



Wenn ein Leser dieses Interviews noch nie eine TYR-Show gesehen hat, wie würdest du ihm diese erklären und warum sollte er euch auf jeden Fall live erleben?

Das ist schwer zu sagen, weil ich ein Teil der Band bin! Aber wir bekommen wirklich gute Reviews für unsere Konzerte und die Leute sagen, dass wir viel Energie haben, die Leute miteinbeziehen und die Alben manchmal diese Energie vermissen lassen, die wir aber live haben.


Wenn werden wir denn TYR wieder auf den Bühnen in Europa begrüßen dürfen?

Noch dieser Jahr, aber später … wann genau, ist noch unklar.


Okay, wir sind fast fertig, nur noch ein paar lustige Fragen zum Abschluss. Welches ist dein liebster „Wikinger“-Film?

„Eric The Viking“ von Monty Python.


Glaubst du, dass es in der heutigen Zeit wichtig wäre, dass wir zurück zu einem Lebensstil gehen, welcher die Natur ehrt und liebt und weniger Interesse daran hat, ständig Geld zu verdienen?


Ich würde nicht gerne in eine Gesellschaft zurückgehen, in welcher die Heiligkeit der Natur den Fortschritt verhindert. Natürlich sollten wir der Natur in einem angebrachten Grad Respekt entgegenbringen, aber ich besitze nicht diese Hippie-Einstellung.


Zum Abschluss schreibe ich noch ein paar Begriffe hin und du schreibst bitte einfach das hin, was dir in den Sinn kommt.


BATHORY

Gustav Holst

Globale Erwärmung

Al Gore

Typischer Metal-Fan

Lederjacke

Wacken Open Air

Das Stierkopf-Logo


Danke vielmals für deine Zeit und deine Arbeit. Ich wünsche dir alles Gute für dich und deine Band. Ich hoffe, ich habe dich mit meinen Fragen nicht zu sehr gelangweilt. Die letzten Worte an die Fans gehören dir!

Bitte kauft unser neues Album und vergesst nicht, dass Religion Bullshit ist!

Squiggofant

Autor: Markus Jakob [shilrak] | 25.08.2009 | 23:40 Uhr

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