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Interviewpartner: Jürgen

Nachdem sie 2009 mit „Signs Of Revolution“ ihr letztes Album veröffentlicht hatten, wurde es sehr schnell sehr still um die Münchner Power Metaller STORMHAMMER. Der Grund: Etliche Besetzungswechsel, allen voran am Mikrofon. Diese Phase der Unsicherheiten scheint nun überwunden, denn 2015 kehren die Bayern mit runderneuertem Line-Up Zurück auf die Bühne und haben mit dem ehemaligen DIABOLOS DUST-Sänger Jürgen Dachl einen neuen Frontmann rekrutiert. Passen dazu gibt’s mit „Echoes Of A Lost Paradise“ auch noch ein neues Album, weshalb nun gesteigerter Redebedarf besteht. Aus eben jenem Grund haben wir uns mit Herrn Dachl im Proberaum der Herren STORMHAMMER getroffen, wo uns der sympathische Hüne alles zur neuen Platte und den Umständen seines Einstiegs in die Band erzählte.






Hallo Jürgen und zu allererst vielen Dank für Deine Zeit! Du bist seit etwa einem Jahr der neue Sänger von STORMHAMMER. Wie kam es dazu?

Das war eigentliche eine Haut-Ruck-Aktion. Ich war gerade aus meiner letzten Band ausgestiegen und hatte es noch im Hinterkopf, dass STORMHAMMER einen Sänger suchen. Ich kannte bereits ihren Gitarristen Bernd, der selbst noch nicht so lange dabei ist. Ich habe ihn dann angerufen und gefragt, ob die Sängersuche noch immer aktuell ist – das war schon fast eine Trotzreaktion, weil ich nach DIABOLOS DUST bereits mit dem Gedanken gespielt habe, aufzuhören. Ich habe mich in meiner letzten Band auch im Hinblick auf das Organisatorische ziemlich verausgabt und war an einem Punkt angelangt, an dem ich das Gefühl hatte, dass ich für den ganzen Musikzirkus keine Kraft mehr habe. Aber dann wollte ich nicht aufgeben. Das ist überhaupt meine Einstellung zur Musik: Metal ist nichts, was aufhört. Natürlich kann man sich verändern, aber man hört nicht bloß mal zwei Jahre Metal und dann wieder etwas anderes... Als Musiker ist das sowieso nochmal ganz anders: Wenn man 20 Jahre im Underground unterwegs ist und teilweise für nicht mehr als einen Kasten Bier spielst, das kostet einen das viel Kraft und das merken Viele auch gar nicht. Nach 20 Jahren fragt man sich dann, ob es nicht langsam reicht. Aber ich wollte eben nicht aufgeben und habe dann mal bei den Jungs vorbeigeschaut. Da ist mir dann aufgefallen, dass da Zwei dabei sind, die noch älter sind als ich und die also noch viel länger durchhalten als ich und das geht ja mal gar nicht [lacht]. Da muss man sich dann auch selbst am Riemen reißen und weitermachen. Anfangs hatte ich die Befürchtung, dass ich nicht so wirklich dazu passen würde, weil Power Metal vielleicht auch nicht so ganz meiner Stimmlage entspricht, aber den Jungs hat es sofort gefallen.


Wie hat Dein Einstieg in das STORMHAMMER-Material funktioniert?

Ich habe ein komplett fertiges Album ohne Gesang in die Hand bekommen. Das heißt, dass ich mich im Hinblick auf die Gesangslinien zunächst mal vollkommen frei austoben konnte. Von der Band hieß es nur: Komponier' mal! Das war für mich ein wahnsinniger Spaß, weil ich mich ein halbes Jahr lang nur mit dem Komponieren befassen konnte und das ging relativ gut. Ich habe zu fast allem, was die Jungs gemacht haben, gleich etwas gefunden, was ihnen auch gut gefallen hat. Gesanglich musste ich natürlich noch etwas zulegen. Ich habe ein semi-professionelles Studio zuhause und da habe ich in dieser Zeit wirklich Blut und Wasser geschwitzt, um mir die Sachen draufzuschaffen. Aber man kann ja heute nicht mehr jedes Mal in den Proberaum fahren, um ein paar Spuren auszuprobieren – das ist keine zeitgemäße Arbeitsweise mehr. In meine ersten Bands von früher war das anders: Da haben wir uns dann im Proberaum getroffen und gejammt. Aber bei so einer Band wie STORMHAMMER geht das natürlich nicht. Nach einen halben Jahr, also im vergangenen Winter war ich dann auch selbst überzeugt, dass das so funktionieren kann.

Wie ging es dann weiter?

Wir haben dann mal scharfe Aufnahmen von allem gemacht und uns auf Label-Suche begeben. Dann haben Massacre angebissen und wir haben uns etwa zeitgleich entschieden, in die „Dreamsound Studios“ zum Abmischen zu gehen. Wir waren uns einig, das selbst aufnehmen und abmischen kaum gutgehen würde. Auch zeitlich wäre das etwas schwierig geworden, weil wir alle Vollzeit-Jobs haben. Das hat aber im „Dreamsound“ auch bestens funktioniert. Der Kontakt von unserem Schlagzeuger Chris – der ist ja auch erst letztes Jahr wieder dazugekommen. Vorher hatten wir einen anderen Schlagzeuger, den Felix. Das war eine rein musikalische Entscheidung: Chris war schon zu „Lord Of Darkness“-Zeiten mal bei STORMHAMMER und hat damals auch die Tour mitgemacht. Die letzten Jahre war er aber fast durchgehend bei EMERGENCY GATE. Als wir hörten, dass er frei ist, wurde aber schnell klar, dass wir ihn zurückholen würden – auch, weil de Gründungsmitglieder ihn musikalisch für den besten Schlagzeuger für diese Band halten. Um Weihnachten rum waren wir also mit allen aufnahmen fertig und sind dann zum abmischen ins Studio gegangen. Jetzt ist die CD fertig und am 12. Juni kommt sie endlich in die Läden.






Wie haben Dich denn die Fans bei Euren ersten Konzerten aufgenommen – zumal Du ja selbst sagst, dass Deine gesangliche Wohlühl-Zone nicht unbedingt im Power Metal liegt?

Das war bisher durchweg positiv – ich habe wirklich noch nichts Schlechtes gehört oder empfunden. Das mit der Wohlfühl-Zone hat sich bei mir inzwischen auch erledigt. Als wir mit der CD fertig waren und uns auf unsere anstehenden Konzerte vorbereitet haben, habe ich diese Zweifel auch nicht mehr gehabt. Natürlich war mir klar, dass es immer jemanden geben wird, der lieber einen STORMHAMMER-Sänger wie früher hätte aber weil in der Band schon diverse Leute gesungen haben, hat das vermutlich jeder durchgemacht. Da die neuen Songs aber ohnehin etwas aggressiver sind, passt das auch ganz gut.


STORMHAMMER waren fast sechs Jahre aus der Öffentlichkeit verschwunden – wie schafft man nach so langer Zeit den Neustart?

„Neustart“ ist eine sehr zutreffende Bezeichnung dafür. Die Band hat in dieser Zeit natürlich schon etwas getan und auch verschiedene Sänger ausprobiert, aber viele sind auch gegangen. Zwei, drei sind zurück ins Ausland gegangen. Nach dem Sänger, der auf „Signs Of Revolution“ zu hören ist, Mike Zotter, kamen ja auch noch andere, aber die blieben nicht. Ich habe immer gesagt, dass es bei so viel Wechsel nur zwei Möglichkeiten gibt: Entweder hat die Band schreckliches Pech gehabt, der man hält es bei STORMHAMMER einfach irgendwie nicht aus [lacht]. Und ich habe nach einem halben Jahr schnell gemerkt, dass das total liebe Menschen sind und sie vielleicht sogar eher zu gutmütig mit den vergangenen Sängern waren. Ich selbst bin als Musiker auch nicht ganz einfach und war es auch noch nie – das wird wohl auch jeder bestätigen können, der mit mir schon mal in einer Band war [lacht] – aber ich bin jemand, der zu dem steht, was er macht und nicht gleich wieder abhaut, wenn es mal schwierig wird. Und es war schon auch schwierig, gerade, was die Auftritte angeht: Wenn man sich anguckt, wo wir jetzt überall spielen, das sind nicht die ganz großen Bühnen und wir haben auch nicht gleich eine Tour am Start. Ich habe jetzt das Booking übernommen, weil für den Moment keine Booking-Firma da war und dann habe ich jetzt ein paar Auftritte an Land gezogen, aber es geht eben wieder von unten los. Wenn das Eis gebrochen ist, dann wird das bestimmt wieder ein bisschen anders, aber es ist, wie Ihr sagt: Sechs Jahre sind eine verdammt lange Zeit und der Markt hat sich total verändert. Es gibt in jedem Dorf mindestens eine Band [lacht].


War es neu für Dich, Gesangslinien für bereits vollständig fertige Songs schreiben zu müssen?

Nein, das war in meiner alten Band auch so. Da gab es bereits einige Songs, die vielleicht schon Gesangslinien hatten, die ich dann aber verändern konnte. Den Prozess kenne ich also, aber dass es so viel auf einmal ist, das habe ich noch nicht gekannt [lacht]. Darum war das für mich auch zunächst ein kompletter Rückzug aus der Szene – wir haben in dieser Zeit auch keine Konzerte gespielt, obwohl es auch letztes Jahr schon ein paar Angebote gab. Wir hätten auch zusammen mit PHALLAX eine Tour spielen können. In Abstimmung mit den Jungs habe ich dann aber abgesagt, weil man so einen kreativen Prozess auch erst zu Ende bringen muss. Das zu unterbrechen wäre ungünstig gewesen, weil wir ja auch die alten Songs der vier vorherigen Scheiben für das Live-Programm hätten proben müssen. Wir haben aber entschieden, dass wir das nicht so machen. Wir haben uns auch entschieden, live fast das ganze Album zu spielen und von den alten Nummern erstmal nur zwei mit an Bord zu nehmen. Das werden wir natürlich noch um weitere alte Songs aufstocken, aber man muss sich natürlich auch die Zeit nehmen und das proben.


Mit „Echoes Of A Lost Paradise“ erscheint in Kürze Eure neue Platte. Wie würdest Du das Album beschreiben?

Ich finde, das Album klingt sehr modern. Es bietet sehr viele Elemente, die das Material etwas vom traditionellen Power Metal entfernen, aber es bleibt natürlich im Genre. Insgesamt fällt „Echoes Of A Lost Paradise“ etwas schneller und härter als seine Vorgänger aus und auch von mit sind Einflüsse gekommen, die das Ganze etwas verwandeln. Ich finde, dass die Platte sehr frisch klingt und mir persönlich war es sehr wichtig, dass es auf keinen Fall altbacken klingt. Ich habe auch bei ein oder zwei Lieder noch das Instrumentale mit verändert und die anderen waren da stets sehr offen. Bei den meisten Lieder war das aber ohnehin keine Problem und da lag es nur an mir, etwas zu finden. Beim Schreiben der Texte hatte ich Hilfe von einem Freund der Band, der auch in der Vergangenheit schon Texte mitgeschrieben hat und der im Englischen sehr fit ist. Die Ideen und die lyrischen Grundgerüste kamen allerdings immer alle von mir. Die Titel waren natürlich meistens vorgegeben und ich habe mir dann eine Geschichte dazu überlegt. Das hat auch sehr geholfen – wenn ein Song jetzt natürlich nur „Test 2“ oder so heißt, muss man nachdenken, was man macht [lacht].


Gab es diese Situation denn auch oder hatten die Songs alle schon Titel?

Die hatten alle bereits Titel, aber auch die waren nicht in Stein gemeißelt. Der Titelsong „Echoes Of A Lost Paradise“ hieß z.B. mal „Lost Paradise“ und da habe ich dann sofort Einspruch eingelegt, weil es diesen Titel schon 20.000 mal in jeglicher Form gibt. Wir haben den Namen dann erweitert und letztendlich wurde dann „Echoes Of A Lost Paradise“ daraus, zwischenzeitlich hieß er aber auch mal „Echoes Of Paradise“ und irgendwann entwickelte sich das zum Running Gag im Proberaum, weil wir die Namensfindung schon selber nicht mehr ernst nehmen konnten. Bei „Valhalla“ verlief das ähnlich: Der heißt ja jetzt „Glory Halls Of Valhalla“ und auch da habe ich mit etwas Unterstützung anderer Leute gesucht, weil mir einfach nur „Valhalla“ fast schon etwas zu billig war [lacht]. Ich wollte auch inhaltlich nicht die tausendste Valhalla-Beschreibung liefern, sondern habe eine eigene kleine Geschichte erfunden. Da geht es um einen Krieger, der bei Ragnarök gekämpft hat, aber die gibt es so nicht. Der erinnert sich eben daran, wie das damals war. Ich wollte den Titel aber nicht aufgeben, weil das auch von der Betonung her im Refrain sehr gut gepasst hat. Der Wortlaut ist auch sehr wichtig: Man kann den schönsten Text haben, aber wenn man ihn nicht singen kann, bringt er nichts.






Woher nimmst Du die Inspiration für Deine Texte?

Bis auf Ausnahmen wie „Valhalla“ sind es meist Dinge, die mir passiert sind. Ich versuche stets, meine eigenen Erfahrungen niederzuschreiben und zu verarbeiten. Das klappt eigentlich ganz gut, man muss nur die Geduld haben, auf die richtige Idee zu warten. Bei STORMHAMMER war das eben einfach, weil ja zu jedem Song einen Titel hatte, „Leaving“ z.B.: Da geht es ums verlassen werden und das ist wohl jedem schon mal passiert. Das ist dann für mich ganz leicht, weil ich eben gerne über persönliche Erfahrungen schreibe. Bei den Fantasy-Songs ist das aber auch nicht so schwer, weil ich schon immer Fantasy und Science Fiction geliebt habe und da schwirren dann schon ein paar Ideen herum. Bei „Echoes Of A Lost Paradise“ musste ich etwas mehr herumexperimentieren. Auch das Cover der Platte war ja meine Idee – Einer der Söhne von Manni [Gitarre] hat uns dann eine skizze gezeichnetet, und der Manni hat dann noch ein paar Details wie den Fährmann ergänzt und so konnte ich meine Idee von diesem verlorenen Paradies bildlich und textlich sehr gut kombinieren. Das Konzept dahinter ist, dass sich alles stets verändert und man nicht annehmen sollte, das etwas gleich bleibt – ganz egal, ob es um den Job oder das Privatleben geht. Die Band ist da ja das beste Beispiel: Vor zwei Jahren hätte ich bestimmt nicht geglaubt, dass ich jetzt hier in München in einer Power Metal-Band singen würde. Man muss sich diesen Veränderungen einfach stets anpassen. Ein Titel auf der CD, den wir live nicht spielen, ist für mich eine Art Bonustrack. Das ist „The Ocean“ und der ist sehr persönlich. Er handelt von meiner Mutter, die im letzten Jahr gestorben ist. Noch bevor sie gestorben ist, ich das aber schon wusste – sie war lange Zeit ein Pflegefall – habe ich versucht, das zu verarbeiten und habe gemerkt, dass ich das niederschreiben muss. Sie war für mich wie ein großer Ozean, der alles gegeben hat und das habe ich relativ schnell geschafft. Ich habe da öffentlich nie drüber gesprochen, aber ich habe mir schon gedacht, dass wenn das Album erscheint und ich auch “in memory“ drauf schreiben würde, dann wird das mal publik. Ich habe auch nicht aufgehört, mit der Band in dieser Zeit zu arbeiten, obwohl die Jungs mir ohne weiteres ein paar Monate Auszeit gegeben hätten. Musik ist für mich schon immer ein Ventil gewesen und warum soll man das dann nicht so nutzen – ich bin auch sicher nicht der erste, der das so macht...


Ihr habt das Artwork letztenlich von Jan Yrlund zeichnen lassen – wie kam es zu dieser Zusammenarbeit?

Unser Schlagzeuger Chris kannte ihn noch aus seiner Zeit bei EMERGENCY GATE. Er hat mir die Email-Adresse gegeben und ich habe ihm dann die Skizze, die wir zuvor erstellt hatten, weitergeleitet. Der hat dann natürlich auch die Freiheiten bekommen, das in seinem eigenen Stil umzusetzen. Er hat bereits für KORPIKLAANI und MANOWAR gearbeitet. Während er den Auftrag bekommen hat, habe ich die Skizze noch etwas erweitert und ich finde, er hat das wirklich genial umgesetzt. Im Endeffekt ist das ganz anders geworden, als die Skizze – das war eher eine untergehende Stadt im Meer mit Sonnenuntergang – aber das frostige passt besser zur Band. Das ist fast schon kitschig: Ich habe einen STORMHAMMER-Aufkleber auf der Heckscheibe meines Autos und als es kalt wurde, habe ich gesehen, wie der Frost dieses Logo umrandet. Da wurde mir klar, dass auf dem Cover noch Eisschollen ins Wasser müssen und die Stadt eingefroren sein muss. Jan hat das super gemacht: Wir mussten den ersten Entwurf, den er geschickt hat, kaum umändern.


Wir kommen langsam zum Ende: Wie sieht es in diesem Jahr mit Euren Live-Aktivitäten aus?

Eine direkte Tour ist noch nicht geplant, aber wir sind gerade am suchen. Wir spielen jetzt zunächst noch auf einigen Festivals. Der Höhepunkt wird dann unser Support für POWERWOLF in Salzburg. Das wird eine ziemlich gute Chance für uns, STORMHAMMER und das Album noch zu pushen. Bis November ist dann erstmal nichts mehr und dann spielen wir im Rahmen von „Heavy Metal's Calling“ im Münchner „Backstage“. Wir sind jetzt dabei, eine professionelle Booking-Firma zu suchen. Das alles selbst zu machen ist einfach viel zu viel Arbeit. Wir knüpfen gerade Kontakte, aber da kann ich noch nichts zu sagen.


Damit sind wir schon durch – möchtest Du gerne noch etwas hinzufügen?

Ich möchte mich bei allen treuen STORMHAMMER-Fans, die wieder aufgetaucht sind, bedanken. Das ist definitiv nicht selbstverständlich. Bei unserem ersten Auftritt nach der langen Pause haben wir aber gesehen, dass sie alle noch da sind und das bedeutet mir sehr viel!


Vielen Dank!

Metalviech

Autor: Thomas Meyns [Metalviech] | 09.06.2015 | 10:41 Uhr

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