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Interviewpartner: JB

Offensichtlich ermöglichte ihr letztes Album „Hammer Of The North“ sowie die anschließende Headliner-Tour durch Europa den schwedischen Heavy Metal-Heroen GRAND MAGUS das Erklimmen einer weiteren Sprosse auf der Karriereleiter, denn das Trio konnte sich einen Vertrag mit Nuclear Blast Records sichern. Entsprechend hat die Truppe auch gleich ein neues Album auf Lager, welches da hört auf den Namen „The Hunt“ und jüngst in hiesige Regale kam. Aus gegebenem Anlass setzten wir uns mit der Band in Verbindung und erhielten prompt einen Termin in der Sprechstunde von Frontmann JB, der uns über den aktuellen Stand der Dinge im Hause GRAND MAGUS informierte.






Hallo JB und vielen Dank für dieses Interview! Seit der Veröffentlichung von „Hammer Of The North“ sind etwa zwei Jahre ins Land gegangen – was habt Ihr in dieser Zeit gemacht?

Naja, ich denke mal, dass wir recht viel aufgetreten sind. Im vergangenen Sommer haben wir zwölf oder 13 Festivals gespielt, wir haben zwei Touren mit ACCEPT und eine Headliner-Tour durch Europa gespielt und in England waren wir als Support von AMON AMARTH unterwegs. Und in Deutschland waren wir auch noch als Vorgruppe von MOTÖRHEAD an Bord. Wir waren also recht geschäftig.


Sieht ganz so aus. Wie war es so, mit einer Legende wie ACCEPT zu touren?

Das war großartig! Jeder weiß, was für eine tolle Band ACCEPT sind und für mich sind sie seit meiner Kindheit Vorbild und Inspiration, aber das sind auch noch alles echt tolle Typen, die uns sehr gut behandelt haben und wir hatten sehr viel Spaß. Das war wirklich cool und sicherlich eine der besten Erfahrungen meines bisherigen Lebens.


Es macht ganz den Eindruck, als wärt Ihr ununterbrochen auf Tour gewesen und doch ist gerade Euer neues Album „The Hunt“ erschienen – wann hattet Ihr Zeit, Songs dafür zu schreiben?

Das weiß ich selber nicht [lacht]. Irgendwie haben wir es geschafft, allerdings hatten wir diesmal für das Songwriting weniger Zeit mit der gesamten Band. Wir mussten hin und wieder einfach entscheiden, dass wir uns jetzt mal dafür auf den Hintern setzen würden - mitunter ist es der Sache ja auch dienlich, wenn man etwas Druck verspürt.


Könnt Ihr auf Tour Songs im Backstage-Raum schreiben?

Nein. Wir haben nie die nötige Disziplin entwickelt, um auf einer Tour neues Material schreiben zu können. Wir müssen dafür zuhause sein und etwas Freizeit haben, um ein bisschen vom Alltag wegzukommen. Wenn man spielt, konzentriert man sich so sehr auf das anstehende Konzert, dass man keinen Kopf für andere Musik hat – zumindest ist das bei mir so. Ich muss mich in Ruhe hinsetzen oder auch lange Spaziergänge machen können.


Wie lange habt Ihr also am Material von „The Hunt“ gearbeitet?

Aufgrund all unserer Tour-Verpflichtungen gab es für uns keine Möglichkeit, die Platte am Stück zu schreiben. Wir haben Anfang 2011 drei Songs für unser Label geschrieben und den Rest haben wir von Oktober bis Dezember des letzten Jahres fertig gestellt.


Vielen Songs auf „The Hunt“ wohnt ein gewisses 70er-Feeling inne – wie hat sich das ergeben?

Findet Ihr? Naja, wir lassen die Musik normalerweise einfach aus uns heraussprudeln und denken nicht wirklich darüber nach, in welche Richtung das gehen könnte. Im Hinblick auf ein paar Songs, zum Beispiel „Starlight Slaughter“ und den letzten Song, „Draksadd“, würde ich Euch vermutlich zustimmen. Der größte Unterschied liegt wahrscheinlich im Sound und Mix des Albums, denn was die Songs angeht, so ist das immer noch astreiner Heavy Metal. Wir wollten allerdings, dass diese Platte abwechslungsreicher ist als die letzte, also haben wir uns bemüht, die Songs dynamischer zu machen. Daran haben wir wirklich sehr hart gearbeitet.


Euer neues Album klingt in der Tat luftiger als sein polierter Vorgänger. Wie habt Ihr das erreicht?

Unser letztes Album „Hammer Of The North“ wurde von Nico Elgstrand produziert und von Jens Borgen gemischt. „The Hunt“ hingegen wurde sowohl von Nico Elgstrand produziert als auch gemischt und ich glaube, dass er in der Musik andere Dinge gehört hat, die er hervorheben wollte. Wenn Jens auch für den Mix von „The Hunt“ verantwortlich gewesen wäre, hätte die Platte vollkommen anders geklungen. Viele Leute wissen das nicht, aber dieser Prozess ist sehr wichtig für den späteren Klang einer CD. Man kann beim Abmischen nichts reparieren, was bei den Aufnahmen daneben gegangen ist, aber man kann dafür sorgen, dass sich bestimmte Dinge ganz anders anfühlen.


Habt Ihr Teile des neuen Albums live aufgenommen?

Ja, wir haben die Drums vollständig live eingespielt – da haben Ludwig und ich gemeinsam im Studio gespielt. Ein paar der Gitarren haben wir auch auf diesem Weg aufgenommen, aber beim Rest handelt es sich um Overdubs.


Zumindest klingt die Platte sehr stark nach Live-Situation…

Ja, das ist auch etwas, das wir unbedingt erreichen wollten. Wir wollten uns mehr an den Sound annähren, den GRAND MAGUS auf der Bühne haben. Wir haben auch keine der Sounds durch irgendetwas Künstliches ersetzt – all die Drums, die Gitarren und der Bass haben einen Natur belassenen klang und sind nicht mit irgendwelchen Samples aufgewertet worden. Das ist alles sehr geradeheraus und simpel – das zu erreichen ist gar nicht mal so einfach, weil man sehr viel Zeit darauf verwenden muss, das Schlagzeug und die übrigen Instrumente korrekt zu mikrofonieren.


Die Texte von GRAND MAGUS drehen sich in der Regel um nordische Mythologie – worum geht es auf „The Hunt“?

Wisst Ihr, ich spreche nicht gerne detailliert über meine Texte, weil es sich dabei meiner Meinung nach um etwas handelt, dass der Hörer alleine für sich selbst entdecken sollte. Die Themen werden um ein Vielfaches stärker, wenn man sie selbst interpretiert. Das grundlegende Thema von „The Hunt“ basiert allerdings auf der gleichen skandinavischen Tradition, die all unseren Alben zugrunde liegt, wobei sich das neue Album speziell um das Verhältnis des Menschen zur Natur dreht. Alle enthaltenen Texte haben allerdings verschiedene Bedeutungsebenen und behandeln verschiedene Aspekte innerhalb dieser Idee vom Kampf des Menschen mit der Natur.


Wer hat das Artwork entworfen?

Das wurde von Arik Roper gemalt, der auch das Cover von „Iron Will“, unserer vorletzten Platte, erdacht hat. Wir haben also schon einmal mit ihm zusammen gearbeitet und da alle Songs schon fertig waren und ich den Titel und das Thema von „The Hunt“ schon vor Augen hatte, war mir sofort klar, dass Arik der perfekte Mann für den Job sein würde, da er diese Dinge versteht. Wenn man sich seine übrigen Arbeiten ansieht, kann man sehen, dass auch er sich sehr für die Natur interessiert. Wir haben ihm eigentlich nur den Titel genannt und er hat das perfekte Artwork dazu geliefert.


Würdest Du zustimmen, dass „Iron Will“ GRAND MAGUS ein breiteres Publikum eröffnet hat?

Ja, dieses Album hat uns mit Sicherheit einige Türen geöffnet. Auch „Hammer Of The North“ hat eine Menge Aufmerksamkeit erhalten, weshalb gerade diese beiden Veröffentlichungen sehr wichtig für uns waren.


Könntest Du Dir vorstellen, einen Live-Mitschnitt zu veröffentlichen, da die Dinge gerade so gut für Euch laufen?

Zumindest haben wir innerhalb der Band noch nicht darüber geredet. Wenn wir in diesem Punkt etwas aufziehen könnten, das etwas ganz Besonderes ist, wäre das natürlich eine gute Idee. Ich persönlich finde allerdings, dass viele so genannte Live-CDs und -DVDs, die heutzutage erscheinen, ziemliche Mogelpackungen sind. Natürlich gibt es da Ausnahmen, aber ich finde es manchmal schon fast zynisch, Geld mit einem Live-Mitschnitt zu verdienen, der gar keiner ist. Als ein Musik-Fan ziehe ich es vor, ein neues Album einer Band anstelle eines Live-Albums zu bekommen, aber wer weiß? Wie gesagt: Wenn wir etwas ganz Besonderes machen könnten, würden wir das auf jeden Fall in Erwägung ziehen.


GRAND MAGUS werden oft als eine Doom Metal-Band bezeichnet und doch waren zumindest Eure letzten Alben astreiner Heavy Metal. Wie siehst Du das?

Ich stimme Euch da voll und ganz zu [lacht]. Ich denke das liegt daran, dass der Begriff Doom Metal gerade in aller Munde war, als wir angefangen haben und außerdem waren wir ja mal auf dem gleichen Label wie ELECTRIC WIZARD und CATHEDRAL. Unser zweites Album „Monument“ enthielt zudem ein paar Songs, die sehr langsam und heavy sind, aber wir haben uns selbst nie als eine Doom-Band gesehen. Ich fand immer, dass GRAND MAGUS eine Heavy Metal-Band sind und spätestens seit unserer dritten Platte „Wolf’s Return“ sollte sich dieser Eindruck eigentlich mit jedem folgenden Album für jedermann intensiviert haben. Auf „The Hunt“ erinnern wir ja hin und wieder sogar an ältere JUDAS PRIEST.


Letzte Frage: Wie sieht es mit Euren anstehenden Tourplänen aus?

Als erstes werden wir auf verschiedenen Ausgaben des „Metalfest“ in Europa spielen – das sollten so etwa neun Konzerte sein. Danach kommen noch ein paar weitere Festivals und im Herbst werden wir wahrscheinlich von Oktober bis Dezember eine ausgewachsene Tour spielen.


Das war’s auch schon – möchtest Du gerne noch etwas hinzufügen?

Wie immer: Esst keinen gelben Schnee!


Vielen Dank!

Metalviech

Autor: Thomas Meyns [Metalviech] | 28.05.2012 | 23:45 Uhr

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